25. August 2012 14:10; Akt.: 25.08.2012 14:33

Noch immer Wirbel wegen Nacktfotos von Harry

Die Veröffentlichung von Nacktfotos von Prinz Harry sorgt weiter für Wirbel. Ein Freund des Prinzen, der Filmemacher Arthur Landon, zeigte sich am Samstag in der Zeitung “Daily Telegraph” empört, dass die Bilder an die Öffentlichkeit gelangten.

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In der britischen Presse wurde unterdessen hitzig diskutiert, ob der Abdruck der Bilder durch das Boulevardblatt “The Sun” richtig war. Es sei “wirklich verwerflich”, dass jemand Prinz Harrys Gastfreundschaft ausnutze und dann solche Bilder an die Öffentlichkeit gebe, sagte Landon. Zugleich schloss er aus, dass einer von Harrys Freunden die undichte Stelle sein könnte. “Keiner seiner Freunde würde so etwas jemals machen”, sagte der 30-Jährige. Die Veröffentlichung habe der Reise nach Las Vegas einen “echten Dämpfer” verpasst.

Nackter Prinz auf Titelseite

Die britische Boulevard-Zeitung “The Sun” hatte am Freitag trotz Protests aus dem Buckingham-Palast die Nacktfotos auf der Titelseite gedruckt. Die pikanten Bilder zeigen den jüngeren Sohn des britischen Thronfolgers Prinz Charles beim Feiern in einem Hotelzimmer in Las Vegas. Dabei bedeckt der 27-Jährige auf einem Bild seine Genitalien mit einer Hand. Hinter ihm ist eine offenbar nackte Frau zu sehen. Auf dem zweiten Bild ist der nackte Prinz zu sehen, wie er eine nackte Frau von hinten umarmt.

Königshaus über Presse empört

Das Königshaus hatte die Echtheit der Bilder bestätigt, aber versucht, die Veröffentlichung zu verhindern. Bis zum Vorstoß der “Sun” hatte die britische Presse auf einen Abdruck verzichtet. Die Zeitung hatte erklärt, die Leser hätten ein Recht, die Bilder zu sehen. Zudem sei es “lächerlich”, dass die Bilder “von Hunderten Millionen Menschen im Internet” angeschaut werden könnten, nicht aber in “der beliebtesten Zeitung der Nation”.

Die Stadt Las Vegas reagierte mit einer ganzseitigen Werbeanzeige in der Zeitung “USA Today” auf den Skandal, in der der Grundsatz der Stadt betont wurde, “Was in Vegas passiert, bleibt in Vegas”. Zugleich wurde zum “Boykott” derjenigen aufgerufen, die den Prinzen ausgenutzt hätten. Mit ihnen sollten keine Partys mehr gefeiert werden: “Mit denen spielen wir nicht mehr”, warnte das Tourismusamt. Die Anzeige sei “eine augenzwinkernde Erinnerung an alle unsere Besucher, den Grundsatz der Stadt zu kennen und diesen einzuhalten”, so eine Sprecherin.

 



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