Niki Lauda bei Laureus-Gala für Lebenswerk ausgezeichnet

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Niki Lauda mit Schauspieler Daniel Brühl
Niki Lauda mit Schauspieler Daniel Brühl
Zum vierten Mal ist am Montagabend ein Österreicher mit einem Laureus World Sports Award geehrt worden. Niki Lauda wurde bei der Gala in Berlin für sein “Lebenswerk” ausgezeichnet.

Der dreifache Formel-1-Weltmeister und aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende und Anteilsbesitzer des F1-Weltmeisterteams Mercedes erhielt den Preis aus den Händen des aktuellen F1-Champions Lewis Hamilton.

Anna Veith (vormals Fenninger), eine von sechs Nominierten in der Kategorie “Sportlerin des Jahres”, ging als zweifache Ski-Weltmeisterin und Weltcupsiegerin leer aus.

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Den Award erhielt Tennis-Star Serena Williams. Die US-Amerikanerin hatte 2015 drei Grand-Slam-Turniere gewonnen.

Djokovic ist Sportler des Jahres

Auch bei den Herren ging der Preis an den erfolgreichsten Tennisprofi: Novak Djokovic wurde zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. “Ich widme meinen Award Niki Lauda und Johan Cruyff”, sagte der Serbe.

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Der kürzlich verstorbene Cruyff hatte den Preis für “Sportsgeist” posthum erhalten, entgegengenommen wurde die Trophäe von seinem Sohn Jordi.

Die Gewinner wurden von einer Expertenjury aus 55 internationalen Sportgrößen gewählt. Franz Klammer ist als einziger Österreicher Mitglied der “Academy”. Vor Lauda waren die Österreicher Hermann Maier (2004 für das Comeback des Jahres), Felix Baumgartner (2013 als Action Sportler des Jahres) und Arnold Schwarzenegger (2003 mit dem Sports for Good Award für sein Engagement für die Special Olympics) mit einem Laureus Award ausgezeichnet worden. Die in London ansässige Laureus-Stiftung setzt sich weltweit für diverse Hilfsprojekte ein.

Lauda widmet Preis den Verlierern

Lauda wurde auf der Bühne im Palais am Funkturm vom Schauspieler Daniel Brühl angekündigt, der den Ex-Rennfahrer im Film “Rush” verkörpert hatte. Der 67-Jährige dankte seiner Frau Birgit und meinte, er widme den Preis den Verlierern. “Denn ich habe aus Niederlagen mehr als aus Siegen gelernt”, betonte Lauda, der sich auch auf das Weltgeschehen bezog: “Es macht mir Sorgen, dass sich unsere Welt nicht mehr in die richtige Richtung bewegt. Der Sport soll uns zusammenbringen.”

Hamilton streute dem Österreicher in seiner Laudatio Rosen: “Niki war einer der Magneten, die mich ins Team gezogen haben. In der Führungsetage ist er der Rennfahrer, der weiß, was wir Piloten durchmachen.” Für jemanden der noch nie einen Formel-1-Boliden gefahren oder einen Fight auf der Rennstrecke erlebt habe, sei das schwierig nachzuvollziehen. Lauda frage immer, wie man den Wagen noch besser machen könne. “Er bringt seine Stärken, für die er seit jeher bekannt ist, ins Team ein”, sagte Hamilton.

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