Wien hat eine "Little Buddha" Bar

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1996 wurde in Paris die berühmte „Buddha Bar“ gegründet. Mehr als zehn Jahre später wird das Konzept nun auch in andere europäische Städte exportiert. Den Auftakt dazu macht Wien, wo jetzt am Lugeck das „Little Buddha“ eröffnet wurde. Bilder:
 
 
Der Name des Franchise- Betriebes weist darauf hin, dass die Größe des Lokals unter jenem einer großen „Buddha Bar“ liegt. In Ausstattung und Ambiente soll es jedoch kaum Unterschiede zum Original geben, wurde versichert.

Stilsicher Dunkles Holz, rote Wände, gedämpftes Licht, asiatische Designelemente - und ziemlich viele Buddha- Statuen. Das Interieur des neuen Gastro- Tempels in der Wiener City birgt keine großen Überraschungen, wirkt aber durchaus schlicht und stilvoll. Die große Fensterfront des sich über drei Etagen erstreckenden Lokals ist mit 160 Buddha- Figuren geschmückt. Im Eingangsbereich thront ein Buddha, der nicht wirklich als „little“ bezeichnet werden kann: Er ist viereinhalb Meter hoch. Viel Platz: 900 Quadratmeter Die Wiener Buddha Bar ist in einem repräsentativen Altbau untergebracht und verfügt über eine Nutzfläche von 900 Quadratmeter und 250 Sitzplätze. Im Erdgeschoß befindet sich das großes Restaurant, der erste Stock ist für eine Sushi- Bar reserviert. Im Keller warten Bar und Lounge auf Gäste. Dort werden jeden Abend Live- DJs für Musikuntermalung sorgen. Auf den Teller kommt eine „echte Fusion- Küche“, wie Lokalchef John Lawson bei der Präsentation betonte. Einflüsse aus Kalifornien sollen darin ebenso zu finden sein, wie Elemente der chinesischen oder thailändischen Küche. Edel wirken die Speisetische: Sie sind mit Bambusintarsien verziert und mit einer dunklen, transparenten Harzschicht überzogen. Dass der Anspruch hoch ist, zeigt auch die Speisekarte: Das günstigste Hauptgericht kostet 18 Euro, dieser Betrag wird auch für acht Stück Sushi fällig. Ein kleines Bier kostet 4,50 Euro. Vor dem denkmalgeschützten Haus am Lugeck wird es im Sommer einen Gastgarten geben. Rauchen wird übrigens auch im Lokal erlaubt sein, nämlich in einem Teil des Restaurants sowie in der Lounge. Die Sushi- Bar bleibt rauchfrei.

 
Sechs Buddha- Bars Betreiber des „Little Buddha“ ist die „Medox Restaurant und Hotelbetriebsgesellschaft“, ein internationales Invest- Unternehmen mit Sitz in Dubai ist. Das Lokal ist ein Franchise- Unternehmen der Buddha Bar Paris, die von Raymond Visan gegründet wurde. Expansionskurs Weltweit gibt es inzwischen sechs große Buddha Bars, neben dem Betrieb in der französischen Hauptstadt finden sich diese in Beirut, Dubai, New York, Kairo und Sao Paulo. „Little Buddhas“ werden derzeit in Sharm- El- Sheik, Hurghada und Las Vegas angeboten. Die Buddha- Expansion soll demnächst in Europa fortgesetzt werden, Lokale soll es etwa in München oder Bukarest geben. Zum Konzern gehören auch Hotels und das Unternehmen „Buddha Bar Retail“, das Kleidung, Lifestyleartikel und die Buddha- Bar- CDs vertreibt. Auch ein Buddha- Bar- Spa gibt es in Frankreich - sowie ab 2009 auch in Wien, wie heute bekanntgegeben wurde. Wo genau sich diese befinden wird, wurde noch nicht verraten. Eine „Location“ in der Nähe der Bar soll es jedoch sein.



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War gestern dort
Wirklich stylish. Das Interieur gefällt mir wahnsinnig gut, das Essen (bis auf Sushi) ist wirklich sehr gut, ABER das Ganze ist sowas von unglaublich teuer. Meiner Meinung nach übertrieben teuer!
Die Kellner sehr sehr nett, aber wenn ich so viel zahle (was ich sicher nicht mehr so schnell machen werde) dann erwarte ich mir auch, dass an einem Tisch von 3 Personen nicht eine Hauptspeise vergessen wird (die sofort nachgebracht wurde, aber trotzdem), ich nicht nach Wasser fragen muss, wenn mein Glas leer ist, gesehen wird, wenn wir auf den Tisch gekleckert haben und das ohne entsprechenden Hinweis von uns abgewischt wird und uns eine neue Gabel gebracht wird, wenn wir die andere in der Sauce versenkt haben (vor allem, wenn der Kellner das sieht!)
Dann hätt ich da noch ein paar Fragen: wieso tragen die Kellner, die ausschließlich das Essen bringen (und wo eine wirklich süße und freundliche junge Dame dabei ist) ein so komisches rotes Leiberl und dunkle Jeans? Das hat überhaupt nicht zu dem Schicki-Micki-Stil des restlichen Lokals gepasst. Des weiteren: auf der Serviette standen "Little Buddha Quotes" auf Englisch. Waren die grammatikalisch und inhaltlich falsch, weil es noch ein kleiner Buddha ist, oder warum? Wir konnten da einfach nicht den Sinn dahinter finden, geschweige denn wirklich verstehen - eben weil falsch. Und zu allerletzt: eine Spur heller beim Essen, wär schon nett. Nicht viel, nur eine Spur. Es ist extrem dunkel (oder will man hier was verbergen?)
Das mag alles nach motzen und Kleinigkeiten klingen. Normalerweise würde ich solche Dinge wie hier gar nicht zur Sprache bringen, aber bei DIESEN Preisen lege ich dann extrem viel Wert auf "Kleinigkeiten".
Sonst, wie gesagt: Einrichtung, Dekor, Architektur - Wahnsinn! Service - sehr nett und freundlich! Essen (bis auf Sushi, da kenn ich besseres) - wirklich gut!
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yeah
Find ich super!
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Ich möchte nur wissen, wer sowas braucht
Von zahlungskräftigen Schicki-Mickis und C-Promis mal abgesehn...
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Künstlicher Hype
Ich war mal drin in der Buddha Bar in Paris. Warum um die so viel Gewese gemacht wird, kann ich nicht nachvollziehen. Ist einfach eine schummrige, leicht chinesisch angehauchte Kellerausspeisung im gehobenen Preisniveau. Marketing, mehr nicht.
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