Eine ganze Reihe herausragender Fotografen haben zum Entstehen des Kalenders beigetragen, unter ihnen der jüngst verstorbene Harry Weber, dessen Fotos für den Kalender zu seinen letzten Arbeiten zählen sowie Isolde Ohlbaum, Michaela Theurl, Claudio Alessandri, Peter Bauer und Edward Serotta.
Der interkonfessionelle Kalender ist in Deutsch, Englisch und Hebräisch verfasst und berücksichtigt sowohl das gregorianische als auch das jüdische Kalendarium.
Als Biedermeierfriedhof aus der Ringstraßen- Ära ist der Währinger jüdische Friedhof ein kulturelles Juwel, ein wichtiges Denkmal der Wiener Kultur- Wirtschafts- und Sozialgeschichte und als solches in höchstem Maße erhaltungswürdig.
Obwohl die Republik Österreich aufgrund des Washingtoner Abkommens zur Wiederherstellung des Friedhofs verpflichtet ist, befindet sich dieser bis heute in einem katastrophalen Zustand. Das hat zuletzt zu einer breiten medialen Berichterstattung geführt. Mittlerweile hat die Nationalratspräsidentin Mag. Barbara Prammer eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die Vorschläge zur langfristigen Sanierung erarbeiten soll.
Aufgrund des schlechten Erhaltungszustands des Währinger Jüdischen Friedhofs hat Educult eine Initiative mit dem Ziel gestartet, Referenzaktivitäten zu realisieren, um den Blick der Öffentlichkeit auf dieses einzigartige Kulturdenkmal zu lenken und dessen Existenz zu sichern.
Preis: EUR 30,- inkl. Mwst. plus Versandkosten. Ab dem Erwerb von mind. 5 Exemplaren gelten Sonderkonditionen.
EDUCULT (Hg.): Währinger Jüdischer Friedhof – Kalender 2008 Wien 2007 ISBN 978- 3- 9502214- 1- 1 4/4 farbig, 40 Seiten mit 50 Fotos
Auf diesen Linien der Wiener Verkehrsbetriebe sollten Sie heute auf keinen Fall Ihren Fahrschein 'vergessen':
U1, 26, 62A, 27A, 23A