Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Thu, 31 Jul 2014 03:12:28 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Mercedes-Piloten müssen Teambefehle befolgen http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172 http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172#comments Wed, 30 Jul 2014 11:46:00 +0000 http://4041162

Wolff war am Dienstag mit Aufsichtsratschef Niki Lauda zu Besprechungen mit dem Rest der Teamführung um Technikdirektor Paddy Lowe in die Fabrik nach England geflogen. Rosberg und Hamilton befanden sich bereits im Urlaub in Südfrankreich bzw. in den USA. Mit beiden Fahrern wurde laut Wolff aber unabhängig voneinander jeweils eineinhalb Stunden telefoniert.

Teamanweisung geht vor

“Diese Sache ist damit aus der Welt geschafft”, sagte Wolff der APA – Austria Presse Agentur. Den Fahrern wurde aber eindringlich in Erinnerung gerufen, dass Teamanweisungen Folge zu leisten ist. “Wenn Paddy auf dem Funk etwas sagt, dann gilt das. Das ist zu befolgen, auch wenn es den Fahrern in diesem Moment irrational erscheint”, betonte der Wiener. “Wenn ich auf den Funk muss, dann ist es schon zu spät.”

Diese Vorgehensweise habe auch Hamilton akzeptiert. Der Engländer hatte Rosberg in Budapest trotz eines entsprechenden Funkspruchs nicht passieren lassen, obwohl dieser auf einer anderen Strategie unterwegs war. Am Ende reichte es für die Silberpfeile nur zu den Rängen drei und vier. In der WM führt Rosberg nach 11 von 19 Rennen elf Punkte vor seinem Stallrivalen.

Ungarn-GP ohne Folgen

Sanktionen hat Hamilton nach seinem Ungehorsam nicht zu befürchten. Wolff äußerte auch Verständnis für den Ex-Weltmeister. Eine bis zum nächsten Rennen in vier Wochen in Spa-Francorchamps verschriftlichte Ergänzung zu einer Teamvereinbarung soll für mehr Klarheit sorgen. “Unsere Vereinbarung von Saisonbeginn besagt, dass man das andere Auto nicht behindern darf, wenn es auf einer anderen Strategie ist”, erklärte Wolff. “Aber was heißt behindern?”

Ergänzt wird daher, dass der hinterher fahrende Pilot deutlich zeigen muss, dass er schneller ist, bevor ein Überholvorgang angewiesen werden kann. “Niemand soll vom Gas gehen müssen”, sagte Wolff, der aus dem Vorfall auch Lehren für die Zukunft gezogen haben will. Das WM-Duell birgt genug Zündstoff. Wolff: “Diese Sache ist erledigt, aber es werden immer wieder Probleme auftreten. Die müssen wir so gut wie möglich in den Griff bekommen.”

(APA)

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Ecclestone kann auf Ende des Strafprozesses hoffen http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268 http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268#comments Tue, 29 Jul 2014 13:57:00 +0000 http://4040244

In der anschließenden Mittagspause konnten sich Verteidigung und Anklage aber noch nicht auf eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Auflage einigen. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Entscheidung, sagte Ecclestone-Anwalt Sven Thomas. Der Strafprozess wird erst kommenden Dienstag fortgesetzt. Nachdem der für Mittwoch geladene Zeuge sich auf sein Aussageverweigerungsrecht berufe, werde der ursprünglich für diesen Mittwoch geplante Termin gestrichen, teilte das Landgericht München mit.

Die Staatsanwälte werfen Ecclestone vor, Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Mehrheit aus dem Besitz der Landesbank vor acht Jahren 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt zu haben. Er habe damit Einfluss auf den Besitzer der Formel 1 nehmen und seinen Job an der Spitze sichern wollen. Ecclestone hat das stets zurückgewiesen und erklärt, sich von Gribkowsky bedroht gefühlt zu haben.

Ecclestone steht seit dem 24. April vor Gericht, Beobachter hatten ursprünglich bereits zu Beginn des Mammutverfahrens mit einer Einigung zwischen Anklage und Verteidigung gerechnet. Nach Angaben von Gerichtssprecherin Margarete Nötzel seien Staatsanwaltschaft und die Verteidiger des 83-Jährigen bereits seit einiger Zeit in Gesprächen über eine Einstellung. Sie rechne damit, dass dies demnächst der Fall sein werde.

Aus Sicht der Anwälte des Formel-1-Bosses haben sich die Vorwürfe bisher nicht erhärten lassen. Die strafrechtliche Verantwortung Ecclestones sei “höchst fragwürdig”, erklärten die Anwälte am Dienstag vor dem Landgericht München. Zudem handle es sich um ein “extrem belastendes Verfahren” für den 83-Jährigen. Dass der BayernLB ein Vermögensnachteil durch die Vorgänge rund um den Verkauf der Formel-1-Anteile entstanden sei, sei “nicht ersichtlich”.

Dennoch biete die Verteidigung der Landesbank an, ihr einen Ausgleich in Höhe von rund 25 Millionen Euro zu zahlen. An dieses Angebot sieht sich Ecclestone bis 8. August gebunden – spätestens bis dahin wird also die Entscheidung fallen, ob das Verfahren eingestellt wird.

Ein solcher Schritt ist in Paragraf 153a der Strafprozessordnung geregelt. Demnach kann die Staatsanwaltschaft mit Zustimmung aller Beteiligten auf eine Anklage verzichten und im Gegenzug Auflagen machen. Aber nur wenn dem etwa “die Schwere der Schuld” nicht entgegensteht. Das ist auch während der Hauptverhandlung möglich.

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Rosbergs kirchliche Trauung und der Kinderwunsch http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876 http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876#comments Tue, 29 Jul 2014 09:15:40 +0000 http://4039876

Der deutsche Spitzenreiter der Formel-1-WM und seine langjährige Freundin hatten bereits vor zwei Wochen standesamtlich geheiratet.

Kinder noch kein Thema

An Nachwuchs denkt der gebürtige Wiesbadener mit Wohnsitz Monaco im Moment nicht. “Das Thema Kinder ist gerade bei uns nicht aktuell”, sagte Rosberg der “Bild”-Zeitung (Dienstag). Aber man solle niemals nie sagen, “ich bin da sehr flexibel”, betonte Rosberg. In der Formel 1 geht es für den Mercedes-Piloten nach der Sommerpause in knapp einem Monat am 24. August in Spa-Francorchamps weiter.

 

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Ricciardo und Hamilton bei Ungarn-Krimi im Aufwind http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186 http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186#comments Mon, 28 Jul 2014 08:40:00 +0000 http://4038805

Aber auch das ohnehin bereits dramatische Titelduell der Mercedes-Rivalen hat in Ungarn noch einmal zusätzliche Würze erhalten. Lewis Hamilton zeigte einmal mehr eine famose Aufholjagd. Der Brite fuhr nach Start in der Boxengasse noch auf Rang drei und verkürzte seinen Rückstand auf Nico Rosberg auf elf Zähler. Denn der deutsche WM-Leader musste sich trotz Pole Position mit Rang vier begnügen.

Für Zündstoff im Mercedes-Team sorgte vor allem eine Teamorder, die Hamilton allerdings nicht befolgte. Die Teamspitze hatte Hamilton via Funk aufgefordert, aus taktischen Gründen den dahinter liegenden Rosberg passieren zu lassen.

Mit etwas Abstand zum Rennen musste sich Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff eingestehen, dass man es spätestens ab jetzt nicht mehr mit Teamplayern, sondern mit Einzelkämpfern zu tun hat. “Was zu Saisonbeginn gegolten hat, funktioniert jetzt offensichtlich nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt der WM können wir von den Fahrern anscheinend nicht mehr verlangen, ihren Vorteil im Sinne des Teams aufzugeben”, sagte der Wiener.

Wolff kündigte ein klärendes Gespräch an, in dem die weitere Marschroute festgelegt werde. “Je näher das WM-Ende rückt, umso intensiver wird die Angelegenheit. Wir müssen uns zusammensetzen und diskutieren.” Negative Folgen für den Kampf um die Konstrukteurs-WM haben die Silberpfeile wohl nicht zu befürchten, der Vorsprung auf Red Bull beträgt 174 Punkte.

Ricciardo feierte nach Kanada seinen zweiten Saisonsieg. Der Neo-”Bulle” ist damit weiter der einzige Nicht-Mercedes-Pilot, der in der laufenden WM gewonnen hat. Auf die Feststellung eines Journalisten, dass er der einzige “Mercedes-Zerstörer” in dieser Saison sei, antwortete Ricciardo grinsend: “Gut, irgendjemand muss den Job ja machen.” Großes Lob gab’s auch von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko: “Das war sensationell von Ricciardo.”

Dass er nun sogar noch in den Titelkampf eingreifen kann, glaubt der Pilot aus Perth nicht. Ricciardo wusste, dass sein Sieg auch dem turbulenten Rennverlauf zu verdanken war. “Wenn man es realistisch betrachtet, dann ist der Rückstand zu groß. Denn bei normalen Bedingungen ist Mercedes dominant”, sagte Ricciardo, der als WM-Dritter 71 Punkte hinter Rosberg liegt. Da nun die Sommerpause ansteht, wird Ricciardo seinen Sieg ausgiebig auskosten: “Ich werde jetzt definitiv ein paar Tage Party machen.”

Vettel, der im Qualifying den verheißungsvollen zweiten Startplatz herausgefahren hatte, erlebt hingegen eine Saison zum Vergessen. Nach Platz sieben verließ der Titelverteidiger auch Budapest frustriert. “So ist das manchmal. Es war einfach die Frage, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Es war eine Frage des Glücks”, sagte Vettel, der im Gegensatz zu Ricciardo oder Hamilton in den Safety-Car-Phasen eben nicht am richtigen Ort war, um rasch die Reifen zu wechseln.

Zu allem Überfluss beklagte Vettel einen schweren Patzer seiner Ingenieure, die ihm beim Neustart eine falsche Motoreneinstellung übermittelt hatten. “Das haben wir klasse hinbekommen. Das war grandios”, meinte der verärgerte 27-Jährige, der 43 Punkte weniger als Ricciardo auf dem Konto hat.

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Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 28 Jul 2014 08:00:42 +0000 http://3872009

Termin Rennen Sieger
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  Lewis Hamilton
11.05. GP von Spanien in Barcelona  Lewis Hamilton
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  Nico Rosberg
08.06. GP von Kanada in Montréal  Daniel Ricciardo
22.06. GP von Österreich in Spielberg  Nico Rosberg
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  Lewis Hamilton
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  Nico Rosberg
27.07. GP von Ungarn in Budapest  Daniel Ricciardo
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps
07.09. GP von Italien in Monza
21.09. GP von Singapur in Singapur
05.10. GP von Japan in Suzuka
12.10. GP von Russland in Sotschi
02.11. GP der USA in Austin/Texas
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

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Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 28 Jul 2014 07:59:06 +0000 http://3872332

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
1. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 202
2. 44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 191
3.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 131
4.
14 Fernando Alonso ESP Ferrari 115
5. 77 Valtteri Bottas FIN Williams 95
6.
1 Sebastian Vettel GER Red Bull 88
7.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 69
8.
22 Jenson Button GBR McLaren 60
8. 19 Felipe Massa BRA Williams 40
9. 20 Kevin Magnussen DEN McLaren 37
11.
11 Sergio Perez MEX Force India 29
12.
7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 27
13. 25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 11
14.
8 Romain Grosjean FRA Lotus 8
15.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 6
16.
17 Jules Bianchi FRA Marussia 2
17. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 0
18. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
19. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

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Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 28 Jul 2014 07:58:24 +0000 http://3872108

Rang Team Punkte
1.
Mercedes 393
2.
Red Bull 219
3. Ferrari 142
4. Williams 135
5.
Force India 98
6.
McLaren 97
7.
Toro Rosso 17
8.
Lotus 8
9.
Marussia 2
10. Sauber 0
11. Caterham 0

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

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Ricciardo gewann Ungarn-Grand-Prix vor Alonso http://www.vienna.at/ricciardo-gewann-ungarn-grand-prix-vor-alonso/apa-1519564472 http://www.vienna.at/ricciardo-gewann-ungarn-grand-prix-vor-alonso/apa-1519564472#comments Sun, 27 Jul 2014 15:42:00 +0000 http://4038290

Der 25-jährige Australier feierte nach Kanada 2014 den zweiten Sieg seiner Formel-1-Karriere. Im dramatischen Finale verwies Ricciardo dank zwei beherzter Überholmanöver die beiden Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes) auf die Plätze zwei und drei. Hamilton legte eine famose Aufholjagd hin.

Nach seinem Motorschaden im Qualifying am Samstag musste der 29-Jährige von der Boxengasse aus starten und rollte danach – einmal mehr – das Feld von hinten auf. Der aus der Pole Position gestartete WM-Leader Nico Rosberg (Mercedes) musste sich mit Rang vier begnügen. Weltmeister Sebastian Vettel stand als Siebenter erneut im Schatten seines neuen Red-Bull-Teamkollegen Ricciardo.

In der WM führt weiterhin Rosberg, Hamilton verkürzte den Rückstand aber mit seiner Sensationsfahrt auf elf Punkte. Die Formel 1 verabschiedet sich nun in die Sommerferien. Die Pause endet in vier Wochen am 24. August mit dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps.

“Der verrückte Rennverlauf hat mich in eine gute Position gebracht. Ich wusste, dass ich dieses Ding sogar gewinnen kann. Und diese Chance hab ich dann am Schopf gepackt”, freute sich Ricciardo nach ausgelassenem Jubel und Champagnerdusche. Ein Regenguss rund 45 Minuten vor dem Start hatte in Mogyorod nahe Budapest die Basis für den aufregenden Nachmittag gelegt.

Der schwedische Caterham-Pilot Marcus Ericsson sorgte mit einem wilden Abflug in einen Reifenstapel in der 8. Runde für den ersten Safety-Car-Auftritt. Die Piloten eilten in Scharren an die Box, um sich auf der immer trockener werdenden Piste die Slicks abzuholen. In dieser Phase wurde das Klassement völlig auf den Kopf gestellt. Sehr zur Freude auch von Hamilton, der immer weiter nach vorne gespült wurde.

Bereits in der 22. Runde folgte Safety-Car-Phase Nummer zwei, diesmal verlor der Mexikaner Sergio Perez die Kontrolle über seinen Force-India-Boliden. Fast hätte es auch Vierfachchampion Vettel erwischt, der Deutsche fing seinen Red Bull bei einem Dreher auf der Start-Ziel-Gerade in der 33. Runde aber gerade noch rechtzeitig vor der Boxenmauer ein.

Im Finish spitzte sich die Lage zu einem aufregenden Dreikampf um den Sieg zwischen Alonso, Hamilton und Ricciardo zu. In den Runden 67 und 68 legte Ricciardo seine großen Auftritte hin und überholte zunächst Hamilton und dann auch noch Alonso. Dahinter rauschte dann auch noch Rosberg heran, die Überholversuche gegen Hamilton blieben aber erfolglos.

“Dieser zweite Platz bedeutet uns allen sehr, sehr viel”, versicherte Alonso, der am Dienstag seinen 33. Geburtstag feiert und die zahlreichen nach Ungarn gereisten Ferrari-Fans jubeln ließ. “Dieses Rennen war wirklich sehr schwer zu verstehen”, sagte auch der zweifache Weltmeister angesichts des spektakulären Rennverlaufs.

Hamilton meinte zu seiner Aufholjagd: “Ich habe so hart wie möglich gepusht und geschaut, was noch möglich ist. Die Safety-Car-Phasen haben mir dabei geholfen. Am Ende fühlt es sich viel besser als so mancher Sieg an.” Dabei hat Hamilton jedoch eine klare Teamorder nicht befolgt. Von der Box war nach rund zwei Drittel des Rennens die klare Anweisung gekommen, den zu diesem Zeitpunkt knapp dahinter fahrenden Rosberg überholen zu lassen.

Rosberg hatte nämlich noch mehr Boxenstopps als Hamilton vor sich und hätte bei freier Bahn noch die eine oder andere Sekunde herausfahren können. Dies verweigerte Hamilton jedoch. Der österreichische Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff meinte angesichts der brisanten teaminternen Szenen: “Wenn er ihn vorbei gelassen hätte, hätte Nico vermutlich das Rennen gewonnen. Das muss man managen und das ist nicht sehr einfach. Wir werden uns zusammensetzen und das genau besprechen.”

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Formel 1: Ricciardo gewinnt Großen Preis von Ungarn – Rosberg Vierter http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278 http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278#comments Sun, 27 Jul 2014 14:11:10 +0000 http://4038278 Mercedes Pilot Nico Rosberg fuhr hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton auf Platz vier. Rosberg behauptete damit seine Führung in der Gesamtwertung vor Hamilton, der das Rennen aus der Boxengasse vom Ende des Feldes begonnen hatte. Weltmeister Sebastian Vettel kam als Zweiter des Qualifyings auf Rang sieben ins Ziel des Hungarorings.

Ein Regenguss 45 Minuten vor dem Start, zwei Safety-Car-Phasen, viele Crashs und Ausfälle, zahlreiche knallharte Überholmanöver und etliche Führungswechsel sorgten beim elften Saisonlauf auf dem 4,381 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs für viel Abwechslung und Spannung. Nach 70 packenden Runden feierte Vettels Stallrivale Ricciardo seinen zweiten Saisonsieg nach Kanada. “Uuuuuuuuuuuuuuuuh”, jubelte der Australier nach den heiß umkämpften 306,630 Kilometern.

Psychospielchen: Rosberg und Hamilton

Rosberg, der abgesehen von seinem technisch bedingten Ausfall beim britischen Grand Prix immer den ersten oder zweiten Platz belegt hatte, verpasste damit erstmals einen Podestrang. Als ihn Hamilton vor seinem letzten Boxenstopp im letzten Rennviertel nicht überholen lassen wollte, beschwerte sich der 29 Jahre alte gebürtige Wiesbadener lautstark per Funk beim Team. Der Brite hatte zuvor gelästert, wenn Rosberg vorbei wolle, müsse er ihn eben überholen. Damit setzten sich die Psychospielchen zwischen den beiden aussichtsreichsten Titelkandidaten auch in Budapest fort.

Hamilton elf Zähler hinter Rosberg

Rosberg führt in der WM-Wertung nun mit 202 Zählern vor Hamilton (191), Ricciardo (131) und Alonso (115). Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, der im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Ricciardo heuer noch ohne Saisonsieg ist, musste sich mit Rang sieben begnügen. (red/APA)

Fahrer-WM nach dem Grand Prix von Ungarn:

  1. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 202
  2. Lewis Hamilton (England) Mercedes 191
  3. Daniel Ricciardo (Australien) Red-Bull-Renault 131
  4. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 115
  5. Valtteri Bottas (Finnland) Williams-Mercedes 95
  6. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red-Bull-Renault 88
  7. Nico Hülkenberg (Emmerich) Force-India-Mercedes 69
  8. Jenson Button (England) McLaren-Mercedes 60
  9. Felipe Massa (Brasilien) Williams-Mercedes 40
  10. Kevin Magnussen (Dänemark) McLaren-Mercedes 37
  11. Sergio Perez (Mexiko) Force-India-Mercedes 29
  12. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 27
  13. Jean-Eric Vergne (Frankreich) Toro-Rosso-Renault 11
  14. Romain Grosjean (Frankreich) Lotus-Renault 8
  15. Daniil Kwjat (Russland) Toro-Rosso-Renault 6
  16. Jules Bianchi (Frankreich) Marussia-Ferrari 2

Teamwertung:

  1. Mercedes 393
  2. Red-Bull-Renault 219
  3. Ferrari 142
  4. Williams-Mercedes 135
  5. Force-India-Mercedes 98
  6. McLaren-Mercedes 97
  7. Toro-Rosso-Renault 17
  8. Lotus-Renault 8
  9. Marussia-Ferrari 2
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Formel 1 live im Ticker: Alle jagen Nico Rosberg in Ungarn http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172 http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172#comments Sun, 27 Jul 2014 11:58:26 +0000 http://4038172 Rosberg hat gute Karten, seine Führung in der Gesamtwertung deutlich auszubauen. Denn Teamkollege und Titelrivale Lewis Hamilton hatte einmal mehr Pech auf der Strecke, sein Bolide ging im Qualifying mit gebrochener Benzinleitung in Flammen auf. Er startet deshalb von der letzten Startreihe, eventuell sogar aus der Boxengasse.

Sebastian Vettel komplettiert mit Rang zwei die deutsche erste Startreihe. Kimi Räikkönen belegte dank einer peinlichen Strategiepanne der Ferrari-Crew nur Platz 17.

Spannend könnte das Rennen dank möglicher Regenschauer werden, die für den Nachmittag angekündigt sind. (red)

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Rosberg holte Ungarn-Pole – Hamilton mit Defekt http://www.vienna.at/rosberg-holte-ungarn-pole---hamilton-mit-defekt/apa-1519550116 http://www.vienna.at/rosberg-holte-ungarn-pole---hamilton-mit-defekt/apa-1519550116#comments Sat, 26 Jul 2014 14:59:00 +0000 http://4037548

Das Heck des Boliden des Engländers ging gleich in den Anfangsminuten der ersten Quali-Phase in Flammen auf, erster Verdacht war eine defekte Benzinleitung. Hamilton wird das Rennen am Sonntag (14.00 Uhr) daher von der elften und letzten Startreihe bzw. eventuell aus der Boxenstraße aus in Angriff nehmen. Zuvor hatte der vierfache Ungarn-Sieger in allen drei Freien Trainings Bestzeit markiert. Stinksauer verließ Hamilton noch vor Ende der Session die Rennstrecke.

Sebastian Vettel nutzte die Gunst der Stunde und raste als Zweiter neben Rosberg in die rein-deutsche erste Startreihe. Der Vierfachweltmeister vom Red-Bull-Team startet damit in der laufenden Saison zum dritten Mal von Platz zwei in einen Grand Prix.

Rosberg durfte sich hingegen im elften Saison-Qualifying zum sechsten Mal über die Pole Position freuen. Angesichts des Pechs von Hamilton verzichtete er jedoch auf großartigen Jubel. “Was Lewis passiert ist, tut mir wirklich sehr leid. Das ist für uns als Team nicht gut. Mir wäre es lieber, wenn Lewis und ich ohne technische Defekte gegeneinander kämpfen könnten. Das würde uns den maximalen Adrenalinschub geben”, sagte Rosberg.

Auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war am Samstagnachmittag “zerrissen”, wie es der Österreicher formulierte. “Niko war fantastisch. Trotz der schwierigen Bedingungen ist er cool geblieben und hat die Pole geholt. Aber ich bin richtig zerrissen aufgrund dessen, was Lewis passiert ist”, meinte Wolff.

“Jungs, ich brenne”, ließ Hamilton seine Crew via Funk wissen. Danach war er stinksauer: “Mir geht sehr viel durch den Kopf.” Von Pech wollte er nichts wissen. “Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem das nichts mehr mit Pech zu tun hat. Wir müssen einfach besser arbeiten. Ich muss aber versuchen, diesen Ärger in positive Energie zu verwandeln”, sagte der Brite, bevor er – mit Erlaubnis von Motorsportchef Toto Wolff – vorzeitig den Ring verließ.

Schon mehrfach haben technische Probleme den Weltmeister 2008 in dieser Saison zurückgeworfen. Dennoch weist die Kämpfernatur in der WM-Wertung lediglich 14 Zähler Rückstand auf Rosberg auf. Erst am vergangenen Wochenende fabrizierte Hamilton nach einem Bremsdefekt in Hockenheim einen schweren Unfall im Qualifying. Von Startplatz 20 aus kämpfte er sich noch auf Rang drei vor und betrieb damit im Titelduell mit Rosberg zumindest Schadensbegrenzung.

Auf eine ähnliche Aufholjagd muss Hamilton nun auch in Ungarn hoffen. Allerdings gilt der Hungaroring als einer jener Kurse, auf dem das Überholen ganz besonders schwierig ist. “Aber wenn es jemand schaffen kann, dann Lewis. Ich traue ihm alles zu. Sogar die Top-Drei”, meinte Wolff. Weniger euphorisch meinte Hamilton: “Es wird sehr schwierig, überhaupt in die Top-Ten zu kommen.”

Das wird auch Kimi Räikkönen zu spüren bekommen. Der Finne wurde am Samstag auf einem seiner Lieblingskurse Opfer eines peinlichen Strategiefehlers der Ferrari-Crew und belegte nur Platz 17.

Ferrari hatte in der ersten Quali-Session fälschlicherweise angenommen, dass Räikkönen bereits fix eine Runde weiter sei. Doch die Scuderia vergaß, dass Marussia-Pilot Jules Bianchi noch auf der Strecke war. Und prompt beförderte der Franzose Räikkönen vorzeitig ins Out.

Zusätzliche Würze ins Spiel brachte am Ende der Qualifikation leichter Regen. Rosberg rutschte von der Strecke, verhinderte jedoch einen Unfall. Das gelang dem Dänen Kevin Magnussen nicht. Der Rookie vom McLaren-Team krachte in einen Reifenstapel und sorgte für eine knapp zehnminütige Unterbrechung. Auch am Sonntagnachmittag sind laut Wetterprognosen im Raum Budapest Regenschauer möglich.

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Hamilton gibt in Ungarn erneut den Ton an http://www.vienna.at/hamilton-gibt-in-ungarn-erneut-den-ton-an/apa-1519536282 http://www.vienna.at/hamilton-gibt-in-ungarn-erneut-den-ton-an/apa-1519536282#comments Fri, 25 Jul 2014 14:31:00 +0000 http://4036725

Sollte Hamilton am Sonntag nach 2007, 2009, 2012 und 2013 zum bereits fünften Mal den Grand Prix von Ungarn gewinnen, wäre er alleiniger Rekordsieger. Aktuell hält Hamilton so wie Rekordweltmeister Michael Schumacher bei vier Ungarn-Triumphen.

Hamilton fuhr in beiden Freitag-Sessions Bestzeit. Jeweils rund zwei Zehntel vor seinem deutschen Teamkollegen Nico Rosberg, der in der WM-Wertung mit 14 Punkten Vorsprung auf Hamilton ins elfte der 19 Saisonrennen geht. Die Hoffnung von Weltmeister Sebastian Vettel, dass man auf dem kurvenreichen Kurs vorne mitmischen könne, bestätigte sich zumindest am Freitag. Der deutsche Vierfachchampion fuhr die drittschnellste Zeit des Tages.

Die Chancen auf Vettels ersten Saisonsieg, der gleichzeitig sein erster in Ungarn wäre, scheinen allerdings gering zu sein. Denn der Rückstand auf die Silberpfeile, die neun der bisher zehn Saisonrennen gewannen, betrug mehr als eine halbe Sekunde. “Dieser Kurs ist traditionell, ‘old school’ und kommt offenbar meinem kampfbetonten Fahrstil sehr entgegen”, meinte Hamilton, Weltmeister 2008, über seine Liebe zum Hungaroring.

Achillessehen Bremsen

Das Thema Rekordsieg spielt der 29-Jährige herunter. “Ich bin nicht hier, um Michaels Rekord zu brechen. Ich kann mich glücklich fühlen, dass mein Name hier im gleichen Satz wie der einer solchen Legende genannt wird.” Etwas sensibel reagiert Hamilton derzeit auf das Thema Bremsen. Ein Problem mit den Bremsen hatte ihn vergangene Woche in Deutschland im Qualifying weit zurückgeworfen, im Rennen hatte er sich dann vom 20. auf den dritten Platz vorgekämpft. In Ungarn fragte Hamilton gegen Ende des Freitagtrainings via Funk etwas besorgt nach, dass etwas mit seinen Vorderbremsen nicht in Ordnung sei.

Teamrivale Rosberg wartet in Ungarn noch auf sein erstes Top-Drei-Ergebnis. Auch in Ungarn vertraut der 29-Jährige auf seinen Glückshelm von Hockenheim, den die vier Weltmeister-Sterne der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zieren. Zudem schwor Rosberg seine Crew von Mechanikern und Ingenieuren bei einem gemeinsamen Grillabend auf die letzte Aufgabe vor der rund einmonatigen Sommerpause ein.

Hitzeschlacht erwartet

Bei der traditionellen Hitzeschlacht in der ungarischen Puszta war es in der Vergangenheit schon deutlich heißer gewesen. Heiß genug ist es aber auch 2014, im Laufe des Trainings am Freitagnachmittag kletterte die Asphalttemperatur auf 57 Grad. Am Samstag geht es nach dem dritten Freien Training um 11.00 Uhr ab 14.00 Uhr im Qualifying um die Pole Position, der vor allem in Ungarn enorm hohe Bedeutung zukommt.

So hat etwa Hamilton in den vergangenen beiden Jahren jeweils von Startposition eins aus den Grand Prix für sich entschieden. Kurze Aufregung hatte es im Vormittagstraining in der Boxengasse gegeben. Der Marussia-Bolide des Briten Max Chilton fing Feuer, die Flammen wurden aber rasch gelöscht.

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Formel 1 fährt ab 2016 auf Stadtkurs in Baku http://www.vienna.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886 http://www.vienna.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886#comments Fri, 25 Jul 2014 12:38:00 +0000 http://4036768

Ziel sei es, den Kurs über zentrale Hauptstraßen und vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten Bakus zu führen, erklärte Rahimov. Ursprünglich war das Formel-1-Debüt von Aserbaidschan schon für die kommende Saison im Gespräch. Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat jedoch bereits genug Kandidaten für den Rennkalender 2015.

Erst in dieser Woche wurde der Vertragsabschluss mit Rückkehrer Mexiko bekannt gegeben. “Baku ist für 2016″, sagte Ecclestone dem Magazin “Forbes”. Offen ließ der Brite, welches Rennen 2016 möglicherweise für Aserbaidschan seinen Platz räumen muss.

20 WM-Läufe gelten als Maximum pro Saison. Dies hat Ecclestone so mit den Teams vereinbart. Heuer werden 19 Rennen gefahren. Im Oktober soll der russische Olympia-Ort Sotschi seine Premiere in der Königsklasse feiern.

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Red Bull vor Grand Prix in Ungarn optimistisch http://www.vienna.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356 http://www.vienna.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356#comments Thu, 24 Jul 2014 15:41:00 +0000 http://4035366

Für den vierfachen Weltmeister Vettel könnte sich die Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg auftun, gleichzeitig wäre es der erste Erfolg des Deutschen in Ungarn. “Ich habe in Budapest noch nie gewonnen, das steht noch auf meiner To-Do-Liste”, erklärte Vettel, der nach 10 der 19 Saisonrennen nur WM-Sechster ist. Sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo hat 24 Punkte mehr auf dem Konto und ist hinter dem enteilten Mercedes-Duo Nico Rosberg und Lewis Hamilton Dritter.

“Mercedes müsste schon etwas katastrophal falsch machen, um diese WM noch zu verlieren”, weiß auch Teamboss Horner, dass der Champion diesmal wohl nicht aus seiner Mannschaft kommen wird. Dennoch gilt die volle Konzentration der “Bullen” weiter der laufenden Saison. Und noch nicht dem Jahr 2015. Schließlich will Red Bull unbedingt Rang zwei in der Konstrukteurswertung erobern, derzeit hält man diesen mit 67 Punkten Vorsprung auf die allerdings stark aufkommende Williams-Mannschaft recht souverän. “Wir haben noch neun weitere Gelegenheiten, das Auto fürs nächste Jahr weiterzuentwickeln, wenn die Regeln stabil sind”, formulierte Horner die Ziele.

Im Vorfeld des Ungarn-Rennens machten aber auch Gerüchte die Runde, wonach sich Vettel von Red Bull spätestens 2016 verabschieden könnte. Vettel könnte dann zu Mercedes wechseln, falls Hamilton den Rennstall verlassen sollte. Das vermeldete die deutsche Zeitschrift “Sport Bild”, demnach würden die Silberpfeile dann mit Rosberg und Vettel auf ein rein deutsches Fahrergespann setzen. “Natürlich machen die Attacke”, lautete der Kommentar von Red-Bull-Motorsport-Berater Helmut Marko. Laut Marko soll auch McLaren Vettel mit einem “unverschämt” hohen Angebot locken.

Vettel selbst hat die Gerüchte über seinen möglichen Abgang zu Mercedes dementiert. “Ich bin sehr zufrieden bei meinem jetzigen Team. Im Moment stellt sich die Frage nicht”, sagte der Red-Bull-Pilot am Donnerstag nach seiner Ankunft auf dem Hungaroring. “Keine Ahnung, aus welchen Ecken das kommt”, sagte der Deutsche, der bei Red Bull noch einen Vertrag bis mindestens 2015 hat.

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Formel 1-Stars hatten Unfall auf dem Donauradweg nahe Wiens http://www.vienna.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660 http://www.vienna.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660#comments Wed, 23 Jul 2014 12:24:03 +0000 http://4034660 Der 42-Jährige erlitt an der rechten Seite Brüche der Schulter, des Schlüsselbeins, des Ellbogens und des Handgelenk, bestätigte sein deutscher Rennstall am Mittwoch.

Wolff wurde bereits in einem Wiener Krankenhaus operiert, wird laut Angaben eines Teamsprechers aber spätestens am Freitag an der Strecke in Budapest erwartet. Dort geht am Wochenende der nächste Formel-1-WM-Lauf über die Bühne. Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton gelten erneut als Favoriten.

Sowohl WM-Leader Rosberg als auch Ex-Weltmeister Hamilton waren am Dienstag mit dem Team und dessen Aufsichtsratschef Niki Lauda in Wien Abendessen. Einzig Wolff fehlte. Der Wiener zog sich bei dem Radsturz einen Bruch der Schulter, des Schlüsselbeins, des Ellenbogens und des Handgelenkes zu. “Es war eine Kettenreaktion. Einer ist gestürzt, die anderen darüber. Toto hat es am heftigsten erwischt”, schilderte der Sprecher.

Mehrere Teammitglieder gestürzt

Die Gruppe war auf dem Donauradweg rund 20 Kilometer nordwestlich von Wien unterwegs. Auch fünf andere Teammitglieder wurden nach dem Unfall mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Nur der Chef musste bleiben.

Ehefrau Susie postete am Mittwoch bereits ein Bild, das ihren Mann mit dick bandagiertem Arm zeigt. Auf einem weiteren des Teams ist die Röntgenaufnahme einer verdrahteten Schulter zu sehen. “Totonator” lautet sein neuer Spitzname. “Er lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen, das kann jedem passieren”, betonte der Teamsprecher. “Das Ganze wird unser Wochenende nicht stören.”

Im Vorjahr hatte Wolff die Radtour in seiner Heimat vor dem Ungarn-Rennen noch mit Hamilton und dessen Ingenieuren unternommen. Diesmal kamen die Fahrer, die sich ein Duell um den Weltmeistertitel liefern, laut Teamangaben erst am Abend nach Wien. Am Mittwoch ging es weiter nach Budapest. Am Donnerstag stehen dort an der Strecke die ersten Medientermine auf dem Programm. (APA/red)

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Lauda sorgte vor Ungarn-Grand-Prix für Zündstoff http://www.vienna.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666 http://www.vienna.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666#comments Wed, 23 Jul 2014 11:58:49 +0000 http://4034666

Österreichs dreifacher Weltmeister bezeichnete die aktuellen Boliden der beiden kriselnden Teams in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El Pais” als “Scheißautos”. Lauda hat sich für seine Aussagen mittlerweile entschuldigt.

Die in der italienischen Ferrari-Heimat beheimatete “Gazzetta dello Sport” fragte bei Lauda nach, und der einstige Ferrari-Held (Weltmeister 1975 und 1977) und nunmehrige Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes ruderte dabei zurück. “Ich entschuldige mich bei Ferrari, beim Präsidenten Luca Cordero di Montezemolo und bei den italienischen Fans. Ich hätte dieses Wort nicht verwenden sollen”, stellte Lauda klar.

Lauda entschuldigte sich

Mit seiner Aussage habe er einen unverzeihlichen Fehler gemacht, bei Montezemolo entschuldigte sich Lauda auch telefonisch. Zugleich betonte der 65-Jährige, dass der Ferrari F14 T im Aufwind sei. “Ferrari wird immer stärker”, befand Lauda über die “Scuderia”, die in der Konstrukteurs-WM aktuell hinter Mercedes, Red Bull und Williams nur Rang vier belegt.

Wenn überhaupt, dann wird Ferrari aber nur sehr langsam “immer stärker”. Beim vergangenen Rennen auf dem Hockenheimring holte der Spanier Fernando Alonso mit Rang fünf dank fahrerischer Klasse das absolute Maximum heraus, der Finne Kimi Räikkönen wurde Elfter und ging damit leer aus. Auch auf dem Hungaroring lautet das Motto wohl Schadensbegrenzung.

Williams einen Schritt voraus

Alonso sieht bei seinem Auto kleine Verbesserungen, aber Williams im Kampf um Platz drei hinter Mercedes und Red Bull derzeit einen Schritt voraus. Der zweifache Weltmeister schaut sogar in den Rückspiegel und warnt davor, dass auch die dahinter lauernden Mannschaften Force India und McLaren vorbeiziehen könnten.

Teamchef Marco Mattiacci versprach: “Wir verbessern uns von Woche zu Woche. Jedes Rennen wird schwierig, ist aber gleichzeitig eine neue Chance.” Zugute könnte den Ferraris kommen, dass es in Ungarn diesmal zu keiner extremen Hitzeschlacht kommen dürfte, am Sonntag soll es mit maximal 30 Grad Celsius verhältnismäßig mild werden.

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Ecclestone wies Russland-Absage-Forderungen zurück http://www.vienna.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278 http://www.vienna.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278#comments Wed, 23 Jul 2014 08:25:00 +0000 http://4034296

Britische Spitzenpolitiker hatten wegen der Zuspitzung der Ukraine-Krise und des mutmaßlichen Abschusses eines Passagierflugzeugs über der Ostukraine eine Streichung des WM-Laufs am 12. Oktober verlangt. “Das moralisch Richtige wäre, das Rennen abzusagen”, erklärte der konservative Abgeordnete David Davis.

Schon in den vergangenen Jahren war die Formel 1 wegen der Menschenrechtsverstöße in Bahrain unter Druck geraten, das Rennen dort abzusagen. Ecclestone hatte jedoch auch damals den Forderungen widersprochen. Im Fall von Russland verwies der 83-Jährige auch auf seine persönliche Abmachung mit Kremlchef Wladimir Putin. “Herr Putin hat uns enorm unterstützt und war sehr hilfreich, und wir werden das gleiche tun”, betonte Ecclestone.

Auch das Comeback des Grand Prix von Mexiko ist so gut wie besiegelt. Für 2014 war die Rückkehr wegen diverser Probleme noch abgesagt worden. Im kommenden Jahr soll das Land nun nach 23 Jahren wieder im Rennkalender stehen. “Mit Mexiko ist alles klar”, sagte Ecclestone dem Magazin “Forbes”. “Wir haben die Hürden überwunden.”

Zuletzt hatte 1992 ein WM-Lauf in Mexiko stattgefunden. Mit Sergio Perez und Esteban Gutierrez verfügen die Mexikaner mittlerweile über zwei Formel-1-Piloten. Gefahren werden soll in den nächsten fünf Jahren im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt. Die Verträge seien laut lokalen Medienberichten bereits diese Woche unterschrieben worden. Eine offizielle Bekanntgabe könnte noch am Mittwoch erfolgen.

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Mercedes-Duell als Formel-1-Thriller http://www.vienna.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360 http://www.vienna.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360#comments Mon, 21 Jul 2014 13:05:00 +0000 http://4032422

Mit dem Start-Ziel-Sieg Rosbergs am Sonntag in Hockenheim und der beeindruckenden Aufholjagd seines Teamkollegen Hamilton, der sich von Rang 20 auf Platz drei vorarbeitete, stellte Mercedes einmal mehr seine Dominanz unter Beweis. Mit 366 Zählern hat der Rennstall nach zehn Grand Prix schon mehr Punkte gesammelt als in der gesamten zurückliegenden Saison. Damals waren es 360.

Rosberg, der in der WM-Wertung nun 14 Zähler vor Hamilton liegt, freute sich vor der ersehnten Party in Budapest am kommenden Sonntag endlich einmal über “eines der einfacheren Rennen”, und Hamilton sieht das Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Mercedes-Teamkollegen vor seinem Wohlfühl-Grand-Prix in Ungarn ohnehin längst am Maximum.

“Ich kann mich nicht noch mehr fokussieren oder noch härter arbeiten, als ich es schon tue”, räumte der Brite nach seiner spektakulären Sturmfahrt ein. “Diese Meisterschaft ist eine große Herausforderung für mich, aber genau so liebe ich es, und ich würde es nicht anders wollen.” Hamilton gibt alles, “um im Titelkampf wieder auf Nicos Level zu gelangen”.

Das Maß der Dinge ist derzeit Rosberg. Vierter Saisonsieg, bis auf einen Ausfall immer auf Rang eins oder zwei nach Rennende – Durchschnaufen ist auf dem Weg zum erhofften WM-Titel zwar noch lange nicht angesagt. Doch der Hockenheim-Triumph tat dem 29-Jährigen vor allem deshalb gut, weil er scheinbar mühelos zustande kam. “Das war eines der einfacheren Rennen”, konstatierte Rosberg, “aber das ist eben auch mal so, nachdem ich so viele Rennen hatte, in denen mir mein Teamkollege im Getriebe hing”.

Hamilton will wieder den Perspektivwechsel, ab Ungarn soll wieder Rosberg die Rückseite seines Silberpfeils sehen. Viermal gewann der 29-Jährige schon auf dem Hungaroring, bei den vergangenen beiden Auflagen raste er jeweils auf die Pole und verspritzte dann auch den Sieger-Champagner. “Es ist keine leichte Saison für mich, so wie sie die meiste Zeit für denjenigen ist, gegen den ich fahre”, sagte Hamilton. “Ich will es aber auch gar nicht einfach haben.”

Wolff ist von der Zuverlässigkeit Rosbergs in diesem Jahr immer wieder beeindruckt. “Er liefert einfach und ist so konzentriert. Immer wenn man sagt, der Nico hat das Momentum verloren, kommt er mit dem allergrößten Momentum zurück”, lobte der Motorsportchef. “Er zählt für mich mittlerweile zu den ganz Großen.”

Zum diesem Zeitpunkt 2013 war Red Bull Spitzenreiter in der Konstrukteurs- wie auch der Fahrerwertung gewesen. Die Parameter haben sich seitdem jedoch immens verschoben. “Vierter und Sechster, das war das Maximum, was wir rausholen konnten”, sagte Teamchef Christian Horner zur Ausbeute von Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo. “Die Kluft ist immer noch riesig, aber wir arbeiten hart daran, sie zu verkleinern.”

An Budapest hat Vettel keine guten Erinnerungen. Ein Sieg in Ungarn gelang dem Deutschen noch nicht, immerhin holte er 2010 und 2011 die Pole Position. “Es ist natürlich schade, dass außer Apfelschorle heute nix drin ist”, musste der vierfache Weltmeister nach Platz vier in Hockenheim einräumen. Vielleicht ein kleiner Trost für den weit abgeschlagenen Vettel: Mercedes rechnet weiter mit einem beträchtlichen Aufschwung.

“Red Bull ist ein Kraftwerk”, warnte Wolff, der mit seinem so dominanten Team vor einer kniffligen Herausforderung steht. “Das wird eine ganz schwierige Entscheidung sein, wie viele der Ressourcen wir schon ins Auto für nächstes Jahr verlagern. Red Bull hat in den vergangenen Jahren immer das Prinzip verfolgt, bis zum bitteren Ende zu entwickeln. Wir sind immer noch bei 2014.” Die Silberpfeile wollen nun noch das Ungarn-Rennen abwarten und dann entscheiden. Wolff weiß: “Mit Red Bull ist immer zu rechnen.”

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Zweiter Tour-Tagessieg für Norweger Kristoff http://www.vienna.at/zweiter-tour-tagessieg-fuer-norweger-kristoff/apa-1519463006 http://www.vienna.at/zweiter-tour-tagessieg-fuer-norweger-kristoff/apa-1519463006#comments Sun, 20 Jul 2014 15:58:00 +0000 http://4031070

Die tragischen Verlierer am Sonntag aber waren Jack Bauer aus Neuseeland und der Schweizer Martin Elmiger, die nach einer 221-Kilometer-Flucht 100 Meter vor dem Zielstrich eingeholt wurden. Im Sprint war Kristoff wie schon in St. Etienne nicht zu schlagen.

Der Träger des Gelben Trikots beschränkte sich einen Tag vor dem zweiten Ruhetag aufs Mitrollen. Vincenzo Nibali verteidigte seine Spitzenposition mit 4:37 Minuten vor dem Spanier Alejandro Valverde und 4:50 Minuten vor dem jungen Franzosen Romain Bardet ohne Probleme. Bereits am Vortag hatte sich der Italiener eine gewisse Großzügigkeit leisten können, als er auf dem Alpengipfel in Risoul dem eindrucksvoll kämpfenden Tagessieger Rafal Majka aus Polen nicht mit allerletzter Konsequenz nachgesetzt hatte.

Während die Fahrer noch im Trockenen unterwegs waren, ging ein schweres Gewitter in Nimes nieder. Die Straßen waren überflutet und Absperrgitter umgekippt. 50 km vor dem Ziel begann für die Fahrer nach brütend heißen Temperaturen an den Vortagen die Fahrt durch stürmische Regenschauer. Die Witterungsbedingungen hatte das Finale mit vielen Kreisverkehren auf den letzten Kilometern noch gefährlicher gemacht.

Nach dem Ende der 14. Etappe in Risoul war Nibali zum zweiten Mal bei dieser Tour in größerem Rahmen zum Thema Doping befragt worden. Dabei wirkte der 29-jährige Astana-Kapitän am Vortag nicht ganz so elegant und unantastbar wie auf dem Rad. Am Wochenende waren Vorwürfe wegen seiner angeblichen Kooperation mit dem lebenslang gesperrten Mediziner und Armstrong-Vertrauten Michele Ferrari aus dem Jahr 2009 wiederholt worden.

“Ich habe Ferrari nie persönlich getroffen”, wiederholte Nibali alte Erwiderungen zum Fall und verwies auf einen Prozess wegen Verleumdung gegen Ivano Fannini. Der frühere Teamchef wollte Ferrari, dem jegliche Tätigkeit im Radsport untersagt ist, und Nibali im Training gesehen haben. Das Verfahren war 2011 eingestellt worden. 

Österreichs einziger Beitrag, Bernhard Eisel, kam als Tageszwölfter zeitgleich mit dem Etappensieger ins Ziel. Im Gesamtklassement rangiert er an 143. Stelle.

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Rosberg feiert Start-Ziel-Sieg in Hockenheim http://www.vienna.at/rosberg-feiert-start-ziel-sieg-in-hockenheim/apa-1519466986 http://www.vienna.at/rosberg-feiert-start-ziel-sieg-in-hockenheim/apa-1519466986#comments Sun, 20 Jul 2014 15:21:00 +0000 http://4031271

Während Pole-Mann Rosberg vor nur 52.000 Zuschauern ein Start-Ziel-Sieg und der erste Heimerfolg eines Deutschen hier seit Michael Schumacher 2006 gelang, machte Hamilton in einem bärenstarken Rennen gleich 17 Plätze gut. Ein weiterer Doppelsieg für Mercedes, das nun neun der bisher zehn Rennen gewonnen hat und den ersten Sieg eines Werks-Silberpfeiles in Deutschland seit Juan Manuel Fangio 1954 bejubelte, ging sich aber knapp nicht aus.

Denn an Bottas biss sich Hamilton nach seiner fulminanten Aufholjagd überraschend die Zähne aus. Der junge Finne kam damit zum dritten Mal in Folge auf das Podest und wurde wie zuletzt in Silverstone Zweiter. Williams überholte damit in der Konstrukteurs-WM Ferrari und ist nun selbst Dritter hinter Mercedes und Weltmeister Red Bull, für den Sebastian Vettel nach einem unauffälligen Rennen Vierter wurde.

Auf der badischen Rennstrecke entwickelte sich sofort ein spannendes Rennen mit mehreren sehenswerten Duellen und einer Kollision gleich in der ersten Kurve. Dabei drehte der Däne Kevin Magnussen mit seinem McLaren den neben ihm aus der zweiten Reihe gestarteten Williams von Dauer-Pechvogel Felipe Massa um und eliminierte den Brasilianer.

Zweiter Leidtragender dieser Aktion war Daniel Ricciardo. Der wie Vettel aus Reihe drei gestartete Australier musste mit seinem Red Bull den Unfall so weit umfahren, dass er auf Platz 13 zurückfiel. Nach einem erneut starken Rennen, inklusive mitreißendem Fight mit Ferrari-Star Fernando Alonso wurde Supertalent Ricciardo hinter dem Spanier noch Sechster.

Noch mehr Plätze machte Hamilton gut. Während vorne Pole-Mann Rosberg zwei Wochen nach seinem ersten Saison-Ausfall in Silverstone ein einsames Rennen fuhr, nahm der Engländer hinten das Messer zwischen die Zähne und kämpfte mit seinem überlegenen Mercedes Gegner um Gegner nieder.

Dabei schonte er weder sich noch das Auto. Obwohl er beim Überholversuch gegen Jenson Button auch seinen Frontflügel ramponierte, fuhr der Weltmeister von 2008 die schnellsten Rennrunden. Von den erreichbaren Gegnern war für ihn am Ende nur Bottas nicht zu bezwingen. Der Brite war nach Unfall im Qualifying plus weiterer Rückversetzung wegen Getriebewechsels über die Schadensbegrenzung glücklich. “Die Berührung mit Button war mein Fehler”, gab er zu. “Und Valtteri war am Ende nicht zu knacken.”

Rosberg hatte an diesem Tag hingegen gar keinen Gegner. “Es ist ein unglaubliches Gefühl, daheim zu gewinnen. Das ist ein sehr spezieller Tag für mich”, bejubelte der Deutsche seinen siebenten GP-Sieg.

Nach Hochzeit und Vertragsverlängerung beschwor er eine Woche nach dem Brasilien-Triumph der Fußball-Nationalmannschaft auch noch den Geist des WM-Titels. “So ein Auto zu fahren, ist großartig”, weiß der 29-Jährige aber ohnehin, woher der Wind weht. Kurz nach WM-Halbzeit und eine Woche vor Ungarn hat Rosberg nun 190 Punkte auf dem Konto, Hamilton 14 weniger.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff strahlte einmal mehr. “Es fühlt sich trotzdem an wie ein Doppelsieg, wenn man von Platz 20 Dritter wird”, sagte der Wiener. “Die WM ist weiterhin offen.”

Lob gab es von Wolff auch für Bottas: “Valtteri ist das kaltschnäuzig nach Hause gefahren”, befand der Österreicher. Nach Spielberg und Silverstone war das irgendwie auch der dritte “Heimsieg” für seine Marke. “Schade, dass wir nicht ein paar Heimrennen mehr haben”, sagte Wolff augenzwinkernd.

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Rosberg-Heimsieg in Hockenheim vor Bottas http://www.vienna.at/rosberg-heimsieg-in-hockenheim-vor-bottas/4031268 http://www.vienna.at/rosberg-heimsieg-in-hockenheim-vor-bottas/4031268#comments Sun, 20 Jul 2014 13:53:01 +0000 http://4031268 Der Deutsche führt nach zehn von 19 WM-Läufen wieder 14 Zähler vor Hamilton. Platz vier ging an Weltmeister Sebastian Vettel.

Endstand des Formel-1-Grand-Prix von Deutschland

GP von Hockenheim – 67 Runden zu je 4,574 km, Gesamt 306,458 km

1. Nico Rosberg (GER)      Mercedes     01:33:42,914 – Durchschnittsgeschw.:   196,206 km/h
2. Valtteri Bottas (FIN)   Williams          +20,789
3. Lewis Hamilton (GBR)    Mercedes          +22,530
4. Sebastian Vettel (GER)  Red Bull          +44,014
5. Fernando Alonso (ESP)   Ferrari           +52,467
6. Daniel Ricciardo (AUS)  Red Bull          +52,549
7. Nico Hülkenberg (GER)   Force India    +01:04,178
8. Jenson Button (GBR)     McLaren        +01:24,711
9. Kevin Magnussen (DEN)   McLaren          +1 Runde
10. Sergio Perez (MEX)      Force India      +1 Runde
11. Kimi Räikkönen (FIN)    Ferrari          +1 Runde
12. Pastor Maldonado (VEN)  Lotus            +1 Runde
13. Jean-Eric Vergne (FRA)  Toro Rosso       +1 Runde
14. Esteban Gutierrez (MEX) Sauber           +1 Runde
15. Jules Bianchi (FRA)     Marussia         +1 Runde
16. Kamui Kobayashi (JPN)   Caterham        +2 Runden
17. Max Chilton (GBR)       Marussia        +2 Runden
18. Marcus Ericsson (SWE)   Caterham        +2 Runden

Ausgeschieden: Romain Grosjean (FRA) Lotus, Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso, Felipe Massa (BRA) Williams, Adrian Sutil (GER) Sauber

Schnellste Runde: Lewis Hamilton (GBR) Mercedes, 53. Runde: 119,908

Pole Position: Nico Rosberg (GER) Mercedes

(APA)

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Rosberg in Hockenheim aus Pole http://www.vienna.at/rosberg-in-hockenheim-aus-pole/apa-1519453264 http://www.vienna.at/rosberg-in-hockenheim-aus-pole/apa-1519453264#comments Sat, 19 Jul 2014 13:16:00 +0000 http://4030729

Sein Stallrivale Lewis Hamilton musste sich nach einem Unfall in der ersten Phase mit Quali-Rang 16 begnügen. Hamilton war in der Sachskurve in die Streckenbegrenzung gekracht, nachdem sich bei starker Hitze die Bremse rechts vorne verabschiedet hatte. “Im 21. Jahrhundert dürfen keine Bremsscheiben mehr brechen”, kritisierte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Zumal das Produkt erst in der Früh neu angebracht worden und sogar verstärkt worden war.

Der Angriff Hamiltons auf Rosberg war damit jäh gestoppt. In der WM liegt der 29-jährige Engländer nach neun von 19 Rennen nur vier Punkte hinter dem Spitzenreiter. Im Qualifying hatte er aber bereits das fünfte Mal in Serie das Nachsehen. “Natürlich hätte ich lieber einen Kampf ausgetragen mit Lewis. Daher bin ich nicht ganz so glücklich. Aber für mich ist es sehr gut gelaufen”, erklärte Rosberg.

Fünfte Saison-Pole für Rosberg

Für Rosberg ist es die neunte Pole Position seiner Karriere, die fünfte in dieser Saison und die vierte in den vergangenen fünf Rennen. Bei Hamiltons Heimsieg zuletzt in Silverstone war der Deutsche aber selbst mit Getriebeschaden ausgeschieden. “Bei uns gibt es Drama und Glorie. Das liegt alles sehr eng beisammen”, sagte Wolff. “Jetzt haben wir unseren einzigen Krieger da vorne.”

Rosberg war in allen drei Phasen der Schnellste, rettete nach einer mäßigen Schlussrunde aber nur 0,219 Sekunden auf den Finnen Valtteri Bottas über die Linie. Bottas hatte zuletzt bereits mit Podestplätzen in Österreich (3.) und Großbritannien (2.) überzeugt. Dritter wurde sein brasilianischer Williams-Teamkollege Felipe Massa.

Red Bulls auf 5 und 6

Das Red-Bull-Duo Daniel Ricciardo und Weltmeister Sebastian Vettel musste sich bei 33 Grad Luft- und 55 Grad Streckentemperatur hinter McLaren-Youngster Kevin Magnussen mit den Plätzen fünf und sechs begnügen. Für den Renntag sind Abkühlung und möglicherweise auch Gewitterschauer angekündigt. “Es würde mich nicht stören, wenn es anfängt zu regnen”, verriet Vettel.

Hamilton muss das Feld von noch weiter hinten aufrollen. Startplatz 15 ist sein schlechtester in dieser Saison. Der Brite humpelte nach seinem Einschlag, bei dem Kräfte bis zu 30G wirkten, leicht und suchte zur Sicherheit auch das medizinische Zentrum auf. Sein Start im Rennen soll aber nicht gefährdet sein. “Ich habe leichte Schmerzen. Das ist bei so einem Unfall aber normal”, meinte Hamilton, der ein anderes Bremsfabrikat als Rosberg verwendet.

“Die Knie sind aneinandergeschlagen, aber er ist in Ordnung”, versicherte Wolff. “Er darf den Kopf nicht in den Sand stecken. Wenn es für ihn gut läuft, kann er immer noch aufs Podium kommen.” Zumal Mercedes trotz des Verbotes vernetzter Fahrwerke (FRIC) immer noch über das schnellste Auto verfügt. In den Rennen, in denen sie ins Ziel gekommen sind, waren die Silberpfeile bisher immer Erster oder Zweiter.

“Die Verbindung der Aufhängung vorne mit der Aufhängung hinten (FRIC/Anm.) war schon ein großer Bestandteil am Auto. Es sieht aber so aus, als ob wir immer noch die Schnellsten sind”, meinte Rosberg zufrieden. Der 29-Jährige, der vergangene Woche seine Langzeit-Freundin Vivian Sibold geheiratet hat, greift am Sonntag nach seinem vierten Saisonsieg. In seinem Heimrennen in Deutschland schaffte er es bisher noch nie auf das Podest.

Startaufstellung:

1. Nico Rosberg GER Mercedes
2. Valtteri Bottas FIN Williams
3. Felipe Massa BRA Williams
4. Kevin Magnussen DEN McLaren
5. Daniel Ricciardo AUS Red Bull
6. Sebastian Vettel GER Red Bull
7. Fernando Alonso ESP Ferrari
8. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso
9. Nico Hülkenberg GER Force India
10. Sergio Perez MEX Force India
11. Jenson Button GBR McLaren
12. Kimi Räikkönen FIN Ferrari
13. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso
14. Esteban Gutierrez MEX Sauber
15. Romain Grosjean FRA Lotus
16. Lewis Hamilton GBR Mercedes
17. Adrian Sutil GER Sauber
18. Jules Bianchi FRA Marussia
19. Pastor Maldonado VEN Lotus
20. Kamui Kobayashi JPN Caterham
21. Max Chilton GBR Marussia
22. Marcus Ericsson SWE Caterham

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Mercedes auch im 3. Freien Training in Hockenheim voran http://www.vienna.at/mercedes-auch-im-3-freien-training-in-hockenheim-voran/apa-1519435788 http://www.vienna.at/mercedes-auch-im-3-freien-training-in-hockenheim-voran/apa-1519435788#comments Fri, 18 Jul 2014 15:06:00 +0000 http://4029855

Der 29-Jährige verwies seinen Teamkollegen Lewis Hamilton klar auf Platz zwei. Dritter auf dem 4,574 km langen Kurs wurde Ferrari-Star Fernando Alonso.

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel landete, zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo, nur auf dem neunten Platz direkt vor Force-India-Mann Nico Hülkenberg. Vor dem zehnten Saisonlauf am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/RTL und Sky) führt Rosberg die WM-Wertung vor Hamilton an.

3. Freies Training

1. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:17,779 Min. -

2. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:18,380 -

3. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:18,384 -

4. Felipe Massa (BRA) Williams 1:18,575 -

5. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:18,611 -

6. Kevin Magnussen (DEN) McLaren 1:18,756 -

7. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:18,769 -

8. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:18,842 -

9. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 1:18,890 -

10. Nico Hülkenberg (GER) Force India 1:19,127 -

11. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 1:19,131 -

12. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso 1:19,470 -

13. Jenson Button (GBR) McLaren 1:19,489

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Mercedes verlängerte Vertrag mit Rosberg http://www.vienna.at/mercedes-verlaengerte-vertrag-mit-rosberg/apa-1519402320 http://www.vienna.at/mercedes-verlaengerte-vertrag-mit-rosberg/apa-1519402320#comments Wed, 16 Jul 2014 08:32:00 +0000 http://4027531

Seit 2010 gelangen dem 29 Jahre alten Rennfahrer sechs Siege, 17 Podestplätze und acht Pole-Positionen in einem “Silberpfeil”. Diese Bilanz will Rosberg am kommenden Sonntag beim Großen Preis von Deutschland auf dem Hockenheimring weiter ausbauen.

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Ecclestone brach Schweigen im Korruptionsprozess http://www.vienna.at/ecclestone-brach-schweigen-im-korruptionsprozess/apa-1519391744 http://www.vienna.at/ecclestone-brach-schweigen-im-korruptionsprozess/apa-1519391744#comments Tue, 15 Jul 2014 16:07:00 +0000 http://4026860

“Wir müssen diesen Kerl loswerden”, zitierte Ecclestone eine damalige Übereinkunft mit einem Vertrauten. Die Anklage wirft dem britischen Motorsportmanager hingegen vor, er habe den deutschen Banker mit 44 Millionen Dollar bestochen.

Hintergrund ist der Ausstieg der BayernLB aus der Formel 1 vor achteinhalb Jahren. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft schmierte Ecclestone Gribkowsky, damit dieser die Formel-1-Beteiligung der BayernLB an den von Ecclestone gewünschten Investor CVC verkaufte. Gribkowsky, der wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung bereits zu achteinhalb Jahren Gefängnis verurteilt wurde, hat im Ecclestone-Prozess als Kronzeuge seinen Bestechungsvorwurf bekräftigt.

Ecclestone hatte zu Prozessbeginn im April lediglich von seinen Verteidigern eine Erklärung verlesen lassen, in der er die Anschuldigungen zurückwies. Damals wollte er sich erst nach einer noch ausstehenden zweiten Vernehmung von Gribkowsky selbst äußern, die mittlerweile nicht früher als im September geplant ist.

Am Dienstag schilderte Ecclestone, wie ihn Gribkowsky immer wieder bedrängt habe. Der Banker habe die BayernLB verlassen wollen und ihn für ein Immobilieninvestment gewinnen wollen. Dafür habe Gribkowsky von ihm einen Betrag von 250 Millionen verlangt, ohne aber eine Währung zu nennen. “Ich habe ihm erklärt, dass ich nicht interessiert sei”, sagte Ecclestone.

Doch Gribkowsky habe nicht nachgegeben und auch eine Sache angedeutet, die Ecclestone ernsthafte Schwierigkeiten mit dem Finanzamt hätte machen können: Immer wieder habe Gribkowsky angedeutet, dass Ecclestone mit der von dem Formel-1-Chef eingerichteten Familienstiftung Bambino Erbschaftsteuer hinterzogen haben könnte. In die Stiftung hatte Ecclestone seine Formel-1-Anteile zugunsten seiner Ehefrau eingebracht.

Zwar wollte Ecclestone nicht von Erpressung sprechen. Er einigte sich schließlich nach eigener Darstellung mit dem Chef der Stiftung, Stephen Mullens, Gribkowsky mit einem Schweigegeld abzuwimmeln. Dies habe er dem Banker in einem Dreiergespräch in einem Londoner Restaurant angeboten: “Ich war ein wenig sarkastisch, als ich ihn fragte, ob ihm 50 Millionen helfen würden”, sagte der Formel-1-Chef. “Das war die billigste Versicherungspolice, die ich jemals gesehen habe.” Denn wenn die britischen Behörden Zweifel an seinen Steuerangelegenheiten bekommen hätten, hätte ihn das eine Nachzahlung in Milliardenhöhe kosten können.

Die Staatsanwälte gehen in dem Verfahren davon aus, dass Ecclestone Geld an Gribkowsky gezahlt hat, um damit Einfluss auf die Auswahl des Käufers für die Formel 1 zu nehmen. Die Anklage wertet dies als Bestechung eines Amtsträgers, weil die BayernLB im Staatsbesitz ist.

Der ehemalige bayerische Finanzminister Kurt Faltlhauser (CSU) nährte allerdings Zweifel daran, dass dies für Ecclestone erkennbar war. “Die Landesbank ist aufgetreten wie jede andere Geschäftsbank auch”, sagte er als Zeuge. Sie habe es im Geschäftsverkehr nicht wie einen Altar vor sich hergetragen, dass sie im Staatsbesitz ist. Für ihn sei es daher verwunderlich, dass Gribkowsky in der Anklage als Amtsträger gesehen werde.

Nach dem Strafgesetz wird die Bestechung von Beamten und anderen Amtsträgern besonders hart bestraft. Sollte das Gericht von diesem Vorwurf abrücken, würde sich der mögliche Strafrahmen für Ecclestone deutlich reduzieren.

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