Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Wed, 22 Oct 2014 22:55:36 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Alonso verlässt laut Montezemolo Ferrari http://www.vienna.at/alonso-verlaesst-laut-montezemolo-ferrari/apa-1520776878 http://www.vienna.at/alonso-verlaesst-laut-montezemolo-ferrari/apa-1520776878#comments Thu, 16 Oct 2014 09:14:00 +0000 http://4117538 Laut Montezemolo verlässt der zweifache Weltmeister Ferrari mit Saisonende, obwohl der Spanier noch einen Vertrag bis Ende 2016 hat. Alonso war 2005 und 2006 im Renault Weltmeister und war 2010 zu Ferrari gewechselt.

Macht Alonso Platz für Vettel frei?

Offiziell wurde Alonsos Abschied noch nicht bekanntgegeben. Ebenso wenig, wohin der aktuelle und vierfache Weltmeister Sebastian Vettel wechselt. Der Deutsche hat zu Monatsbeginn seinen Abschied von Red Bull nach dieser Saison öffentlich gemacht, sein neues Team aber noch nicht genannt. Erwartet wird, dass Vettel das Cockpit von Ferrari übernimmt und Alonso daher den italienischen Traditionsrennstall Richtung McLaren verlässt.

Alonso auf der Suche nach Sieger-Team

Montezemolo hat Alonsos Abgang gegenüber dem italienischen Fernsehsender RAI angekündigt. “Fernando geht aus zwei Gründen: Erstens, weil er eine neues Umfeld will, und zweitens, weil er in einem Alter ist, in dem er nicht mehr warten kann, wieder zu gewinnen. Er ist enttäuscht, dass er den Titel nicht mehr gewonnen hat und sucht einen neuen Anreiz”, sagte Montezemolo, der am Montag Ferrari an seinen Nachfolger Sergio Marchionne übergeben hat.

Alles zur Formel 1 im F1-Special auf VOL.AT.

(APA)

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92 g wirkten auf Bianchis Kopf http://www.vienna.at/92-g-wirkten-auf-bianchis-kopf/4116282 http://www.vienna.at/92-g-wirkten-auf-bianchis-kopf/4116282#comments Wed, 15 Oct 2014 08:09:00 +0000 http://4116282 Laut dem Motorsport-Magazin “Auto Motor und Sport” haben bei Bianchis Unfall unvorstellbare Kräfte auf seinen Körper eingewirkt. Von 92 g, also das 92-Fache seines Körpergewichts ist die Sprache. Bianchi wiegt etwa 69 Kilo.

“G-Sensor”

Seit dieser Formel-1-Saison ist das Tragen eines sogenannten “G-Sensors” Pflicht für alle Fahrer. Der Ohrenstöpsel misst die Verzögerung bzw. die Kräfte, die auf den Kopf des Fahrers wirken. Nach Angaben des Sensors wirkten 92 g auf Bianchis Kopf. Die Ärzte sprechen von einem Wunder, dass der Fahrer noch lebt.

Bereits Anfang der Woche wurde spekuliert, dass der Rennstall des Marussia-Fahrers ihn zum Schnellfahren trotz gelber Flagge gedrängt hat. Angeblich wurde der Funkspruch auch aufgezeichnet.

“Situation herausfordernd”

Der Zustand des Franzosen sei nach wie vor kritisch, berichtet das Marussia-Team. “Als Konsequenz aus dem Unfall in Suzuka mussten einige medizinische Herausforderungen überwunden werden. Die Situation bleibt aufgrund der diffus axonalen Kopf-Verletzungen, die Jules erlitten hat, herausfordernd.”

Auch Bianchis Vater Philippe meldete sich zu Wort: “Die Situation ist zum Verzweifeln. Immer wenn das Telefon klingelt, wissen wir, dass es das Krankenhaus sein könnte, um uns zu sagen, dass Jules tot ist.” (red)

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Marussia wehrte sich gegen Vorwürfe http://www.vienna.at/marussia-wehrte-sich-gegen-vorwuerfe/apa-1520759030 http://www.vienna.at/marussia-wehrte-sich-gegen-vorwuerfe/apa-1520759030#comments Wed, 15 Oct 2014 07:37:00 +0000 http://4116283

“Das Marussia F1 Team ist schockiert und wütend über diese Vorwürfe”, schrieb der Rennstall. Sie seien komplett falsch. Das Team habe keine andere Wahl, als sich dazu zu äußern. Die Aufzeichnung und auch die Abschrift des vollständigen Funkverkehrs zwischen Bianchi und dem Team würden klar belegen, dass das Team zu keinem Zeitpunkt vor Bianchis Unfall den Piloten angehalten hätte, schneller zu fahren.

Die deutsche Zeitschrift “Sport Bild” hatte am Mittwoch berichtet, dass Marussia Bianchi über Funk dazu aufgefordert hätte, schnell zu fahren, um einen Rivalen hinter sich zu halten. Unter Berufung auf eine Nachricht aus Kreisen des Internationalen Automobilverbandes hieß es dort auch, Bianchi habe sein Tempo nicht verlangsamt. Der 25-Jährige war bei seinem Unfall teilweise mit einem Bergekran zusammengeprallt und liegt seither mit schweren Hirnverletzungen in Yokkaichi im Krankenhaus.

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Mercedes feierte Konstrukteurs-WM in England http://www.vienna.at/mercedes-feierte-konstrukteurs-wm-in-england/apa-1520754706 http://www.vienna.at/mercedes-feierte-konstrukteurs-wm-in-england/apa-1520754706#comments Tue, 14 Oct 2014 20:12:00 +0000 http://4116031

Lauda erinnerte an die Tage, als er selbst als Fahrer um den WM-Titel gekämpft hatte. Dreimal setzte sich der Wiener die Krone auf. “Wenn ich heute hier stehe, ist das eine ganz andere Erfahrung”, erklärte der 65-Jährige in einer Teamaussendung. “Jeder Einzelne von uns darf sich nun Weltmeister nennen – denn alle haben als ein Siegerteam zusammengearbeitet.”

Vor etwas mehr als zwei Jahren war Lauda bei Mercedes eingestiegen. Die Siege als Teamverantwortlicher und Mitbesitzer des Rennstalles bedeuten ihm besonders viel. “Noch stehen drei Rennen an und wir müssen weiter Gas geben”, erklärte Österreichs Formel-1-Legende. Hamilton und Rosberg sollen im Kampf um die Fahrer-WM die gleichen Chancen erhalten. 17 Punkte führt der Engländer vor dem Deutschen.

In den kommenden Jahren müsse man noch härter arbeiten, um die Konkurrenz auf Distanz zu halten, meinte Lauda. Das werde immer schwieriger. “Aber ich bin überzeugt, dass wir die richtigen Leute dafür haben”, betonte der Aufsichtsratschef, der zehn Prozent der Teamanteile hält.

Auch Wolff erinnerte an die positive Energie, die schon bei seinem Amtsantritt im Jänner 2013 von seinen Mitarbeitern ausgegangen sei. “Seitdem ist kein Tag vergangen, an dem ich nicht durch die Fabrik gegangen bin und die gleiche Inspiration verspürt habe”, erklärte der Wiener. “Wir haben eine sehr intelligente, hart arbeitende Truppe.”

Und eine erfolgreiche. In der laufenden Saison haben die Silberpfeile in 16 Rennen neun Doppelsiege gefeiert, 15 Pole Positions und insgesamt 26 Podestplätze geholt. Der nächste Grand Prix steigt am 2. November in Austin/Texas.

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Jules Bianchis Situation “verzweifelt” http://www.vienna.at/jules-bianchis-situation-verzweifelt/apa-1520743814 http://www.vienna.at/jules-bianchis-situation-verzweifelt/apa-1520743814#comments Tue, 14 Oct 2014 16:34:00 +0000 http://4115251

“Eine Reihe von medizinischen Herausforderungen musste bewältigt werden und die Situation bleibt herausfordernd”, hieß es in der Teammitteilung. Bianchi war auf regennassem Asphalt von der Strecke abgekommen und mit seinem Rennwagen unter einen Bergungskran geraten. Der 25-Jährige erlitt bei dem Aufprall schwere Hirnverletzungen.

Mit erschütternder Offenheit hat der Vater von Jules Bianchi über die “verzweifelte” Lage des schwer verunglückten Formel-1-Piloten gesprochen. “Bei jedem Telefonklingeln wissen wir, dass es das Krankenhaus sein könnte, das uns sagt, dass Jules tot ist”, sagte Philippe Bianchi in einem Exklusivgespräch der italienischen Zeitung “La Gazzetta dello Sport”.

Die Ärzte hätten ihnen gesagt, dass noch nie jemand einen so schweren Unfall überlebt habe und es an Wunder grenze, dass ihr Sohn noch lebe. “Es gibt Momente, in denen ich Jules anschaue, ohne eine Schramme im Bett liegend, und ihm am liebsten einen Klaps auf die Wange geben und sagen würde: ‘Los, steh auf, warum liegst du da? Lass uns Japan verlassen, Jules, fahren wir nach Hause’”, erzählte Philippe Bianchi.

Wie der Rest der Familie, enge Freunde und auch Michael Schumachers Arzt Gerard Saillant war er auf dem schnellsten Weg nach Yokkaichi gereist. Dort kämpft sein 25-jähriger Sohn seit seinem Unfall am 5. Oktober gegen Ende des Großen Preises von Japan in Suzuka um sein Leben. Der Franzose erlitt schwerste Schädelverletzungen. Das wahre Ausmaß der Schädigungen ist nicht ersichtlich. “Es ist hart, in einer Woche ist das Leben unserer Familie zerstört worden”, sagte der Vater von Bianchi: “Was machen wir, wie machen wir das hier, weit weg von allem? Wir durchleben einen Albtraum.”

Kraft gibt der Familie nicht nur das ungebrochene Vertrauen in die Stärke von Jules Bianchi, sondern auch die riesige Anteilnahme. “Ich habe noch nie etwas Ähnliches gesehen”, sagte Philippe Bianchi. “Wir sind sicher, dass all diese Liebe, diese Energie, dass Jules das fühlen kann.”

Unter anderem nannte er Jean-Eric Vergne von Toro Rosso, Fernando Alonso von Ferrari oder auch Felipe Massa von Williams, die ihnen Nachrichten hätten zukommen lassen. So wie auch WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton. “Hamilton hat uns eine wunderschöne E-Mail geschrieben, in der er uns gesagt hat, wenn er etwas tun kann, ist er für uns da”, so der Bianchi-Vater. Ferrari-Teamchef Marco Mattiaci sei die gesamte Nacht nach dem Unfall im Krankenhaus geblieben. Jules Bianchi gehört seit 2010 der Fahrer-Akademie des italienischen Teams an.

Wie tief in der gesamten Formel-1-Gemeinde der Schock von den schrecklichen Unfall-Bildern sitzt, blieb auch Tage später bei der Formel-1-Premiere in Sotschi überall und jederzeit spürbar. Vergne hatte eine Aktion mit Aufklebern für seinen guten Freund initiiert, Ferrari stellte sich mit Alonso und auch Kimi Räikkönen zu einem großen Gruppenfoto auf. Vor dem Start formierten sich alle Piloten zu einem Kreis. Es herrschte eine beklemmende Atmosphäre, angesprochen auf ihren Kollegen, stockte bei allen die Stimme.

Philippe Bianchi erinnerte in dem Gespräch mit der italienischen Sportzeitung auch an die Situation von Michael Schumacher nach dessen Skisturz am 29. Dezember 2013, bei dem sich der Rekordweltmeister ein schweres Schädel-Hirntrauma zugezogen hatte. “Mir ging es schlecht, als er sich verletzt hat. Und auch ich habe mich wie alle anderen gefragt, warum sie uns nicht sagen, wie es ihm geht. Jetzt fragen mich alle, wie es Jules geht, aber ich kann keine Antwort geben, weil es keine Antwort gibt”, sagte Bianchis Vater.

“Er ist sehr schwer verletzt, aber sein Zustand ist stabil”, erklärte er. Einen Tag scheine es etwas besser, einen anderen etwas schlechter zu gehen. “Die Ärzte sagen nichts, der Schaden durch den Aufprall war groß, aber sie wissen nicht, wie es sich entwickeln wird.” Zum medizinischen Team gehört nach seinen Angaben auch ein Neurochirurg, den Ferrari nach Japan entsandt hat.

Ans Rennfahren denkt niemand, für Bianchi geht es nur darum zu überleben. Als hätte die Bianchi-Familie durch ihre Motorsport-Leidenschaft nicht schon genug leiden müssen. Jules Großonkel Lucien starb bei einem Sportwagen-Unfall, sein Großvater – Philippes Vater – Mauro erlitt ebenfalls bei einem Sportwagen-Unfall schwere Brandverletzungen.

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Zwei Österreicher in Sotschi wieder auf freiem Fuß http://www.vienna.at/oesterreicher-von-polizei-in-sotschi-festgehalten/apa-1420748812 http://www.vienna.at/oesterreicher-von-polizei-in-sotschi-festgehalten/apa-1420748812#comments Tue, 14 Oct 2014 13:48:00 +0000 http://4115729

“Die beiden Österreicher sind wieder auf freiem Fuß. Einer Heimreise steht nichts mehr im Wege”, sagte Außenministeriumssprecher Martin Weiss zur APA. Laut Weiss ging es in dem Fall um Sachbeschädigung an einem Fahrzeug. “So wie es jetzt aussieht, ist die Sache auch für die lokalen Behörden erledigt”, sagte Weiss.

Die beiden Österreicher waren als Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma beim Formel-1-Grand Prix in der vergangenen Woche in Sotschi tätig. Der Kärntner Thomas Guetz gab am Dienstag, noch auf der Polizeiinspektion und im Ungewissen über den weiteren Verlauf der Dinge, dem Radiosender “Antenne Kärnten” ein Interview, in dem er schilderte, wie er und sein Kollege, der festgenommene Steirer, in die missliche Lage gekommen waren. Zuerst hätten die beiden den Rucksack mit den Reisedokumenten verloren. Der Steirer sei später festgenommen worden. “Er hat vor lauter Angst vor der Polizei ein Fahrzeug gestohlen und ist mit dem gegen eine Bande gefahren”, so Guetz im Radiointerview.

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GoPro schuld an Schumacher-Zustand? http://www.vienna.at/gopro-schuld-an-schumacher-zustand/4115239 http://www.vienna.at/gopro-schuld-an-schumacher-zustand/4115239#comments Tue, 14 Oct 2014 09:42:51 +0000 http://4115239 Der Helm von Michael Schumacher zerschellte beim Unfall in mehrere Einzelteile. Bei einer anschließenden Untersuchung konnte aber kein Fehler am Material entdeckt werden. Das Problem sei anscheinend die am Helm angebrachte GoPro gewesen.

Struktur geschwächt

Der französische Formel-1-Journalist Jean-Louis Moncet sagte im Radio “Europe 1″, dass die Helmkamera die Struktur des Helms geschwächt habe. Als Quelle für seine Behauptungen nannte Moncet, Schumachers 14-jährigen Sohn Mick.

Aktienrückgang

Der Aktienmarkt reagierte prompt auf die Spekulationen um den Zusammenhang von GoPro und Michael Schumachers Skiunfall. An der deutschen Börse verlor der Kamerahersteller am Montag bis zum Handelsschluss fast 15 Prozent im Vergleich zum Einstiegspreis. Auch die US-Börse Nasdaq verzeichnete Rückgänge von zeitweise bis zu 10 Prozent für GoPro. (red)

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Frust pur beim entthronten Serienweltmeister Vettel http://www.vienna.at/frust-pur-beim-entthronten-serienweltmeister-vettel/4114375 http://www.vienna.at/frust-pur-beim-entthronten-serienweltmeister-vettel/4114375#comments Mon, 13 Oct 2014 11:53:52 +0000 http://4114375 “Ich denke nicht, dass ich Samstag viel zu tun habe. Ich glaube, ich werde an dem Samstag zuschauen beim Qualifying”, erklärte Vettel unmittelbar nach dem enttäuschenden achten Rang nach der Russland-Premiere in Sotschi. Der Grund: Vettel braucht in seinem Red Bull einen neuen Motor bzw. bestimmte neue Elemente. Das Problem: Der Deutsche kommt damit über die fünf erlaubten Triebwerke in einer Saison und wird damit in der Startaufstellung zum drittletzten Rennen in diesem Jahr zehn Plätze zurückversetzt werden.

“Da die Regeln ganz besonders toll dieses Jahr sind, was das angeht, macht es keinen Sinn, am Samstag an der Qualifikation teilzunehmen, weil man dann nur noch unnötig Kilometer auf den Motor fährt”, erläuterte Vettel. Es hätte mehr Sinn gemacht, die Strafe schon in Russland auf sich zu nehmen, meinte Vettel – dort hatte er von Beginn an geklagt, dass sein Bolide einfach zu langsam sei auf dem neuen Kurs.

Nur war Red Bull dazu nicht in der Lage. “Wir hatten nicht alle Teile”, erklärte Vettel, dessen Tonlage nach dem Sotschi-Rennen irgendwo zwischen Ernüchterung, Zynismus und Lustlosigkeit lag. Mittlerweile ist der Vizeweltmeister von 2009 und Weltmeister der Jahre 2010, 2011, 2012 und 2013 sogar auf Rang fünf in der WM-Wertung abgerutscht, auch noch überholt vom Sotschi-Dritten Valtteri Bottas im Williams. Auf WM-Spitzenreiter und Russland-Sieger Lewis Hamilton von Konstrukteursweltmeister Mercedes hat der 27-Jährige bereits 148 Punkte Rückstand, also mehr als er bisher geholt hat (143).

Austin, Sao Paulo und Abu Dhabi – dann hat Vettel die wohl enttäuschendste Saison seiner Karriere überstanden und kann sich ganz auf seine, wenngleich immer noch unbestätigte, neue Aufgabe bei Ferrari konzentrieren. Wenig deutet daraufhin, dass er seinen 40. Grand-Prix-Sieg noch im Red Bull feiern wird, während sich auch bei Teamkollege Daniel Ricciardo die letzte rechnerische WM-Chance schon in den USA erledigen dürfte: Hamilton genügt bereits Platz sechs, dann kann nur noch dessen Silberpfeil-Rivale Nico Rosberg den Briten vom zweiten WM-Titel nach 2008 abhalten.

Vettel ist ohnehin nur noch Zuschauer im WM-Kampf. So wie er es am liebsten auch in der Quali zum nächsten Rennen wäre, das er vor einem Jahr noch bei seiner Superserie von neuen Siegen en suite in den letzten neun Saisonrennen gewonnen hat. “Es würde keinen Sinn machen, sich zu qualifizieren, wenn man Sonntag eh aus der Box startet”, betonte Vettel noch einmal und machte sich auf den Weg zu einem PR-Termin nach Amsterdam. (APA)

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Titelduell Hamilton versus Rosberg spitzt sich zu http://www.vienna.at/titelduell-hamilton-versus-rosberg-spitzt-sich-zu/apa-1520731156 http://www.vienna.at/titelduell-hamilton-versus-rosberg-spitzt-sich-zu/apa-1520731156#comments Mon, 13 Oct 2014 10:27:00 +0000 http://4114228

Hamilton, der bei der russischen Grand-Prix-Premiere seinen bereits vierten Sieg en suite einfuhr, weiß, dass er seine Erfolgsserie fortsetzen muss, um zum zweiten Mal nach 2008 Weltmeister zu werden. “Die Geschichte in diesem Jahr hat gezeigt, dass der Vorsprung nie groß genug sein kann. Das Wichtigste ist, dass ich am Ende noch einen habe”, betonte der Engländer.

Ein eigener Ausfall und ein Sieg Rosbergs – und schon würde sich das Blatt wieder wenden. Vor allem aber wegen der erstmaligen doppelten Punktezahl beim Saisonfinale in Abu Dhabi dürfte das Titelrennen bis zum letzten Grand Prix am 23. November offen bleiben – so wie es Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone herbeigesehnt hatte.

Hamilton könnte allerdings schon im vorletzten Rennen in Brasilien Weltmeister werden. Er müsste dann 50 Punkte mehr auf dem Konto haben als Rosberg. In diesem Fall könnte der Deutsche in Abu Dhabi mit Hamilton höchstens noch gleichziehen. Bei Gleichstand entscheidet aber die Anzahl der Siege. Und da führt der Brite bereits uneinholbar (aktuell 9:4).

Wahrscheinlich ist eine vorzeitige WM-Entscheidung aber nicht, weil Mercedes einfach zu dominant ist und dadurch die Plätze eins und zwei beinahe garantiert sind. “Zwischen den beiden wird es immer noch hart weitergehen”, prophezeite deshalb Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. “Die WM ist nicht gelaufen.”

Im Motorhome in Sotschi betonte Rosberg zwar mehrfach, dass sich an seiner Herangehensweise an die nun ausstehenden Duelle auf der Strecke mit Hamilton nichts ändern würde. In seiner Kolumne für “Spiegel online” am Sonntag vor dem Russland-Rennen hatte das jedoch anders geklungen: “Wenn es in den drei restlichen Rennen hart auf hart kommt, kann ich dann im Zweifel mehr an mich selbst denken als ans Team.” Wiederholen wollte er das nach dem Grand Prix so aber nicht. Er sei ja auch bei seinem Überholmanöver im Russland-Rennen ein Risiko gegangen.

“Viel zu viel”, meinte der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg sogar, nachdem er sich wieder mit einem Fahrfehler um den möglichen Sieg gebracht hatte. Bei seiner Attacke in der zweiten Kurve hatte er sich verbremst und musste anschließend so früh wie kein anderer an die Box. Hamilton fuhr ungefährdet zum Sieg, Rosberg rettete aber immerhin noch Platz zwei. Deswegen trete er aber keineswegs mit einem guten Gefühl die Heimreise an, beteuerte Rosberg, der noch am Abend zusammen mit anderen Piloten im Flieger von McLaren-Pilot Jenson Button aus Russland abhob.

Hamilton war an Bord der Maschine von Niki Lauda, der seine liebe Mühe und Not hatte, die Passagiere zusammenzutrommeln. “Lauda Air hebt ab”, rief Österreichs Formel-1-Legende durchs Silberpfeil-Motorhome, in dem mit Champagner auf den ersten Konstrukteurs-Titelgewinn der Formel-1-Geschichte für Mercedes angestoßen wurde.

Wolff gab währenddessen immer noch redselig Interviews und wies auf eine Besonderheit bei seinem Landsmann hin: “Ganz wichtig! Meines Wissens gab es noch niemanden, der als Fahrer Weltmeister geworden ist und als Teamchef, Miteigentümer oder was auch immer Niki alles ist.” Und Lauda ist wie Wolff einer, der die beiden WM-Kontrahenten fahren lässt – solange sie dem Team nicht schaden.

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Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 13 Oct 2014 08:00:42 +0000 http://3872009

Termin Rennen Sieger
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  Lewis Hamilton
11.05. GP von Spanien in Barcelona  Lewis Hamilton
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  Nico Rosberg
08.06. GP von Kanada in Montréal  Daniel Ricciardo
22.06. GP von Österreich in Spielberg  Nico Rosberg
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  Lewis Hamilton
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  Nico Rosberg
27.07. GP von Ungarn in Budapest  Daniel Ricciardo
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps  Daniel Ricciardo
07.09. GP von Italien in Monza  Lewis Hamilton
21.09. GP von Singapur in Singapur  Lewis Hamilton
05.10. GP von Japan in Suzuka  Lewis Hamilton
12.10. GP von Russland in Sotschi  Lewis Hamilton
02.11. GP der USA in Austin/Texas
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

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Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 13 Oct 2014 07:59:06 +0000 http://3872332

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
1. 44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 291
2. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 274
3.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 199
4. 77 Valtteri Bottas FIN Williams 145
5. 1 Sebastian Vettel GER Red Bull 143
6.
14 Fernando Alonso ESP Ferrari 141
7. 22 Jenson Button GBR McLaren 94
8.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 76
9. 19 Felipe Massa BRA Williams 71
10 20 Kevin Magnussen DEN McLaren 49
11. 11 Sergio Perez MEX Force India 47
12. 7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 47
13. 25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 21
14.
8 Romain Grosjean FRA Lotus 8
15.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 8
16.
17 Jules Bianchi FRA Marussia 2
17. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 0
18. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
19. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

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Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 06 Oct 2014 07:58:24 +0000 http://3872108

Rang Team Punkte
1.
Mercedes 522
2.
Red Bull 332
3. Williams 201
4. Ferrari 178
5. Force India 122
6. McLaren 121
7.
Toro Rosso 29
8.
Lotus 8
9.
Marussia 2
10. Sauber 0
11. Caterham 0

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

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Hamilton-Triumph auch in Sotschi http://www.vienna.at/hamilton-triumph-auch-in-sotschi/apa-1520719690 http://www.vienna.at/hamilton-triumph-auch-in-sotschi/apa-1520719690#comments Sun, 12 Oct 2014 13:57:00 +0000 http://4113254

Hamilton profitierte bei der Grand-Prix-Premiere in Russland von einem Rosberg-Fehler in der Anfangsphase. Der Deutsche beschädigte durch ein überhartes Bremsmanöver in der ersten Kurve seine Reifen, musste an die Box und brachte sich dadurch um die Siegchance. “Es tut mir leid Leute, das war unnötig”, entschuldigte sich Rosberg nach dem Rennen über Funk.

Mercedes durfte dennoch als erster deutscher Rennstall über den Konstrukteurs-Titel jubeln. “Wir haben sehr lange auf dieses Ziel hingearbeitet”, erinnerte Motorsportchef Toto Wolff. “Jetzt ist Mercedes Weltmeister. Wir sind die Besten, das ist ein großartiger Moment.” Aufsichtsratschef Niki Lauda zog die Kappe vor seinem Team. “Spannender und besser kann man es nicht machen”, meinte Österreichs dreifacher Weltmeister. “Das ist ein richtig toller Tag.”

In der Fahrer-WM hat sich Hamilton mit seinem neunten Saisonsieg in Pole Position gebracht. “Wir haben eine großartige Woche gehabt. Russland war sehr gut zu uns”, sagte der 29-Jährige, nachdem er aus den Händen von Staatspräsident Wladimir Putin den Siegerpokal entgegengenommen hatte. Es war der 31. seiner Formel-1-Karriere. Der Weltmeister von 2008 egalisierte damit die britische Bestmarke von Nigel Mansell.

“Wir haben als Team einen sehr guten Job gemacht. Aber auch Nico ist stark zurückzukommen”, betonte Hamilton. Tatsächlich war das Rennen im Olympiapark von Sotschi bei strahlendem Sonnenschein von der Aufholjagd des WM-Zweiten geprägt, der schließlich auch noch Williams-Pilot Valtteri Bottas auf Platz drei verwies.

Rosberg fuhr 52 der 53 Runden mit einem Reifensatz zu Ende. “Meine Reifen waren viereckig”, meinte der 29-Jährige nach seinem Fauxpas am Start. “Aber das Auto ist gigantisch.” Mercedes könnte damit noch einige Rekorde brechen. Mit neun Doppelsiegen in einem Jahr fehlt nur noch einer auf die McLaren-Bestmarke von 1988. “Wir haben echt gelitten die letzten Jahre”, sagte Rosberg. “Jetzt den Sport so zu dominieren, das bedeutet allen sehr viel.”

McLaren meldete sich auf dem reifenschonenden Kurs mit den Plätzen vier und fünf durch Jenson Button und Kevin Magnussen zurück. Die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel kamen hinter Ferrari-Star Fernando Alonso mit über einer Minute Rückstand nicht über die Ränge sieben und acht hinaus. “Viel mehr wäre nicht drinnen gewesen, vielleicht ein bisschen”, meinte Vettel etwas resignierend.

Die drei ausständigen Rennen in Austin, Sao Paulo und Abu Dhabi (doppelte Punkte) werden für Vettel zur Abschiedsvorstellung. Der 27-Jährige verlässt Red Bull nach vier WM-Titeln mit Saisonende – vermutlich in Richtung Ferrari. Vettel kündigte an, in drei Wochen in Austin auf das Qualifying zu verzichten. Der Weltmeister wird aller Voraussicht nach aus der Boxengasse starten müssen, weil Teile seines Antriebsstranges getauscht werden müssen.

Auch für Vettels Red-Bull-Nachfolger Daniil Kwjat lief es nicht nach Plan. Der Lokalmatador kam trotz Startplatz fünf im Toro Rosso nicht über Rang 14 hinaus. Der Rennstall Marussia trat aus Respekt vor seinem vergangene Woche verunglückten Piloten Jules Bianchi im Heimrennen nur mit einem Auto an. Vor dem Start hatten sich alle Piloten versammelt, um Bianchi ihre Anteilnahme auszudrücken. Putin war da noch nicht an der Strecke. Der Staatschef traf erst während des Rennens ein.

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Hamilton-Triumph auch in Sotschi – Mercedes Teamweltmeister http://www.vienna.at/hamilton-triumph-auch-in-sotschi-mercedes-teamweltmeister/4113253 http://www.vienna.at/hamilton-triumph-auch-in-sotschi-mercedes-teamweltmeister/4113253#comments Sun, 12 Oct 2014 12:44:15 +0000 http://4113253 Mit dem neunten Doppelerfolg der Saison sicherte sich Mercedes bereits drei Rennen vor Schluss auch erstmals den Titel in der Konstrukteurs-WM.

Rosberg in Kurve eins zu gierig

Hamilton profitierte bei der Grand-Prix-Premiere in Russland von einem Rosberg-Fehler in der Anfangsphase. Der Deutsche beschädigte durch ein überhartes Bremsmanöver in der ersten Kurve seine Reifen, musste an die Box und brachte sich dadurch um die Siegchance. “Es tut mir leid Leute, das war unnötig”, entschuldigte sich Rosberg nach dem Rennen über Funk.

Mercedes durfte dennoch als erster deutscher Rennstall über den Konstrukteurs-Titel jubeln. “Wir haben sehr lange auf dieses Ziel hingearbeitet”, erinnerte Motorsportchef Toto Wolff. “Jetzt ist Mercedes Weltmeister. Wir sind die Besten, das ist ein großartiger Moment.” Aufsichtsratschef Niki Lauda zog die Kappe vor seinem Team. “Spannender und besser kann man es nicht machen”, meinte Österreichs dreifacher Weltmeister. “Das ist ein richtig toller Tag.”

Putin überreicht die Pokale

In der Fahrer-WM hat sich Hamilton mit seinem neunten Saisonsieg in Pole Position gebracht. “Wir haben eine großartige Woche gehabt. Russland war sehr gut zu uns”, sagte der 29-Jährige, nachdem er aus den Händen von Staatspräsident Wladimir Putin den Siegerpokal entgegengenommen hatte. Es war der 31. seiner Formel-1-Karriere. Der Weltmeister von 2008 egalisierte damit die britische Bestmarke von Nigel Mansell.

“Wir haben als Team einen sehr guten Job gemacht. Aber auch Nico ist stark zurückzukommen”, betonte Hamilton. Tatsächlich war das Rennen im Olympiapark von Sotschi bei strahlendem Sonnenschein von der Aufholjagd des WM-Zweiten geprägt, der schließlich auch noch Williams-Pilot Valtteri Bottas auf Platz drei verwies.

Mercedes weite auf Rekordjagd

Rosberg fuhr 52 der 53 Runden mit einem Reifensatz zu Ende. “Meine Reifen waren viereckig”, meinte der 29-Jährige nach seinem Fauxpas am Start. “Aber das Auto ist gigantisch.” Mercedes könnte damit noch einige Rekorde brechen. Mit neun Doppelsiegen in einem Jahr fehlt nur noch einer auf die McLaren-Bestmarke von 1988. “Wir haben echt gelitten die letzten Jahre”, sagte Rosberg. “Jetzt den Sport so zu dominieren, das bedeutet allen sehr viel.”

McLaren meldete sich auf dem reifenschonenden Kurs mit den Plätzen vier und fünf durch Jenson Button und Kevin Magnussen zurück. Die Red-Bull-Piloten Daniel Ricciardo und Sebastian Vettel kamen hinter Ferrari-Star Fernando Alonso mit über einer Minute Rückstand nicht über die Ränge sieben und acht hinaus. “Viel mehr wäre nicht drinnen gewesen, vielleicht ein bisschen”, meinte Vettel etwas resignierend.

Noch drei Red-Bull-Rennen für Vettel

Die drei ausständigen Rennen in Austin, Sao Paulo und Abu Dhabi (doppelte Punkte) werden für Vettel zur Abschiedsvorstellung. Der 27-Jährige verlässt Red Bull nach vier WM-Titeln mit Saisonende – vermutlich in Richtung Ferrari. Vettel kündigte an, in drei Wochen in Austin auf das Qualifying zu verzichten. Der Weltmeister wird aller Voraussicht nach aus der Boxengasse starten müssen, weil Teile seines Antriebsstranges getauscht werden müssen.

Auch für Vettels Red-Bull-Nachfolger Daniil Kwjat lief es nicht nach Plan. Der Lokalmatador kam trotz Startplatz fünf im Toro Rosso nicht über Rang 14 hinaus. Der Rennstall Marussia trat aus Respekt vor seinem vergangene Woche verunglückten Piloten Jules Bianchi im Heimrennen nur mit einem Auto an. Vor dem Start hatten sich alle Piloten versammelt, um Bianchi ihre Anteilnahme auszudrücken. Putin war da noch nicht an der Strecke. Der Staatschef traf erst während des Rennens ein.

Endstand im Grand Prix von Russland

1. Lewis Hamilton (GBR)    Mercedes     1:31:50,744 – Durchschnitt: 204,227 km/h

2. Nico Rosberg (GER)      Mercedes         +13,657

3. Valtteri Bottas (FIN)   Williams         +17,425

4. Jenson Button (GBR)     McLaren          +30,234

5. Kevin Magnussen (DEN)   McLaren          +53,616

6. Fernando Alonso (ESP)   Ferrari        +1:00,016

7. Daniel Ricciardo (AUS)  Red Bull       +1:01,812

8. Sebastian Vettel (GER)  Red Bull       +1:06,185

9. Kimi Räikkönen (FIN)    Ferrari        +1:18,877

10. Sergio Perez (MEX)      Force India    +1:20,067

11. Felipe Massa (BRA)      Williams       +1:20,877

12. Nico Hülkenberg (GER)   Force India    +1:21,309

13. Jean-Eric Vergne (FRA)  Toro Rosso     +1:37,295

14. Daniil Kwjat (RUS)      Toro Rosso      +1 Runde

15. Esteban Gutierrez (MEX) Sauber          +1 Runde

16. Adrian Sutil (GER)      Sauber          +1 Runde

17. Romain Grosjean (FRA)   Lotus           +1 Runde

18. Pastor Maldonado (VEN)  Lotus           +1 Runde

19. Marcus Ericsson (SWE)   Caterham       +2 Runden

Ausgeschieden: Max Chilton (GBR) Marussia, Kamui Kobayashi (JPN) Caterham

Schnellste Runde: Valtteri Bottas (FIN) Williams in der 53. Runde in 1:40,896 Min. (208,660 km/h Schnitt)

(APA)

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http://www.vienna.at/hamilton-triumph-auch-in-sotschi-mercedes-teamweltmeister/4113253/?feed=comments-rss2 3
Hamilton bei Sotschi-Premiere auf Pole Position http://www.vienna.at/hamilton-bei-sotschi-premiere-auf-pole-position/apa-1520706358 http://www.vienna.at/hamilton-bei-sotschi-premiere-auf-pole-position/apa-1520706358#comments Sat, 11 Oct 2014 12:09:00 +0000 http://4112560

Neben dem WM-Spitzenreiter reihte sich am Samstag im ersten Qualifying nach dem schweren Unfall von Jules Bianchi in Japan wie schon so oft in dieser Saison sein Teamkollege Nico Rosberg ein.

Vettel nur auf Platz 11

Aus der zweiten Reihe starten am Sonntag (13.00 Uhr/live ORF eins) der bis zur vorletzten Kurve auf Pole-Kurs gelegene Finne Valtteri Bottas (Williams) und Jenson Button (McLaren). Titelverteidiger Sebastian Vettel fuhr im Red Bull lediglich die elftbeste Zeit. Der Deutsche klagte über Probleme mit der Hinterachse. Der Deutsche verpasste zum bereits vierten Mal in diesem Jahr die finale Qualifikationsphase.

Mercedes vor Team-Titel

Die Saisondominatoren von Mercedes können sich in der Olympiastadt mit einem weiteren Sieg vorzeitig den Konstrukteurstitel holen. In den vergangenen vier Jahren hatte stets Red Bull den WM-Titel der Autobauer gewonnen.

Qualifying, Endstand nach Q3:

1. Lewis Hamilton GBR Mercedes 1:38,513
2. Nico Rosberg GER Mercedes 1:38,713
3. Valtteri Bottas FIN Williams 1:38,920
4. Jenson Button GBR McLaren 1:39,121
5. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 1:39,277
6. Kevin Magnussen DEN McLaren 1:39,629
7. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 1:39,635
8. Fernando Alonso ESP Ferrari 1:39,709
9. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 1:39,771
10. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 1:40,020
11. Sebastian Vettel GER Red Bull 1:40,052
12. Nico Hülkenberg GER Force India 1:40,058
13. Sergio Perez MEX Force India 1:40,163
14. Esteban Gutierrez MEX Sauber 1:40,536
15. Adrian Sutil GER Sauber 1:40,984
16. Romain Grosjean FRA Lotus 1:41,397
17. Marcus Ericsson SWE Caterham 1:42,648
18. Felipe Massa BRA Williams 1:43,064
19. Kamui Kobayashi JPN Caterham 1:43,166
20. Pastor Maldonado VEN Lotus 1:43,205
21. Max Chilton GBR Marussia 1:43,694

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http://www.vienna.at/hamilton-bei-sotschi-premiere-auf-pole-position/apa-1520706358/?feed=comments-rss2 5
Hamilton beim Sotschi-Auftakt Schnellster http://www.vienna.at/hamilton-beim-sotschi-auftakt-schnellster/apa-1520686072 http://www.vienna.at/hamilton-beim-sotschi-auftakt-schnellster/apa-1520686072#comments Fri, 10 Oct 2014 14:47:00 +0000 http://4111965

Der WM-Spitzenreiter aus Großbritannien verewigte sich auf dem neuen, 5,853 Kilometer langen Kurs im Olympiapark von Sotschi mit der ersten Runde unter 1:40 Minuten.

Hamilton war in der schnelleren zweiten Session am Nachmittag fast eine Sekunde vor Rosberg, der am Vormittag noch auf Platz eins gerast war. Grund für seinen schwächeren zweiten Auftritt war ein “sehr kreatives Setup”, sagte Rosberg. “Wir werden morgen zu der konservativeren Variante zurückkehren”, kündigte er für das samstägliche Training und das Qualifying an. “Wir haben gesehen, dass Lewis damit sehr schnell unterwegs war”, betonte Rosberg.

Rosberg an Hamilton dran

Der Deutsche liegt im WM-Klassement vor dem 16. von 19 Saisonrennen zehn Punkte hinter Hamilton, der in der ersten 90-minütigen Trainingseinheit Zweiter geworden war. Sein Rückstand auf Rosberg betrug aber lediglich 65 Tausendstelsekunden.

Wenig verwunderlich fiel nach diesem Warmfahren bei herrlichem Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad am Schwarzen Meer daher Hamiltons erstes Fazit aus. “Ich mag die neue Strecke. Sie bietet viel Grip und großartige Kurven, viele davon sind mittelschnell”, erklärte der Engländer.

Spannendes Rennen erwartet

Der achtfache Saisonsieger – drei Erfolge davon zuletzt in Serie – zeigte sich aber überrascht ob der starken Konkurrenz von McLaren. Er meinte nach Rang zwei in der Endabrechnung für den Dänen Kevin Magnussen und Rang drei für Fernando Alonso im Ferrari vor Rosberg: “Das ist großartig für alle Beteiligten, da es ein spannendes Rennen sorgen sollte.”

Ob Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel im viertletzten Rennen seiner Red-Bull-Ära auch vorne mitmischen kann, scheint offen, kam der Deutsche doch nicht über Rang neun hinaus. “Leider sind wir nicht ganz so schnell, wie wir sein wollen. Es scheint nicht eine Strecke zu sein, die für uns gemacht ist”, sagte der 27-Jährige, dessen vermutlicher Wechsel zu Ferrari auch knapp eine Woche nach seiner Ankündigung, Red Bull nach der Saison zu verlassen, unbestätigt blieb.

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Bianchis Zustand kritisch – Vater: “Er ist stark” http://www.vienna.at/bianchis-zustand-kritisch---vater-er-ist-stark/apa-1520689924 http://www.vienna.at/bianchis-zustand-kritisch---vater-er-ist-stark/apa-1520689924#comments Fri, 10 Oct 2014 11:04:00 +0000 http://4111854

“Jules kämpft, wie er immer gekämpft hat, wie auf der Strecke. Er ist stark.” Philippe Bianchi und seine Frau sind nach dem Unfall ihres 25-jährigen Sohnes am Sonntag im Rennen in Suzuka in die Klinik nach Yokkaichi gereist. Jules Bianchi hatte bei dem Unglück schwere Kopfverletzungen erlitten.

Marussia nur mit einem Auto

Der Rennstall Marussia wird bei der Formel-1-Premiere in Russland aus Respekt vor seinem verunglückten Piloten Jules Bianchi nur mit einem Auto antreten. Das gab das Team am Freitag vor dem ersten Freien Training auf dem neuen Kurs in Sotschi bekannt. Man habe die Rennkommissare schriftlich darüber informiert, dass der zweite Wagen zurückgezogen wird.

Am Donnerstag stand noch Ersatzpilot Alexander Rossi (USA) auf der offiziellen Meldeliste des Internationalen Automobilverbandes. Das Team sei aber der Meinung, dass es angesichts der schwierigen Umstände angemessen sei, nur den Wagen mit Stammpilot Max Chilton einzusetzen. Die Crew von Bianchi baute ein zweites Auto auf, das laut Teamangaben sogar rennbereit sei, aber an diesem Wochenende in der Garage bleiben soll.

“Emotionales Wochenende”

Der am vergangenen Sonntag in Suzuka schwer verunglückte Bianchi befinde sich weiter in einem kritischen, aber stabilen Zustand, teilte Marussia mit. Der 25-jährige Franzose hat schwere Kopfverletzungen erlitten und kämpft im Krankenhaus von Yokkaichi um sein Leben. “Es wird ein sehr emotionales Wochenende für das gesamte Team, aber wir werden versuchen, es hinter uns zu bringen. Und wir beten weiter für Jules”, sagte Chilton.

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Alexander Rossi fährt anstelle von Bianchi http://www.vienna.at/alexander-rossi-faehrt-anstelle-von-bianchi/apa-1520677996 http://www.vienna.at/alexander-rossi-faehrt-anstelle-von-bianchi/apa-1520677996#comments Thu, 09 Oct 2014 14:37:00 +0000 http://4111106

Teamkollege Bianchi war am vergangenen Sonntag in Suzuka mit seinem Marussia verunglückt. Er liegt mit schweren Kopfverletzungen in Yokkaichi im Krankenhaus.

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Geschlossenes Cockpit für F1-Piloten eine Option http://www.vienna.at/geschlossenes-cockpit-fuer-f1-piloten-eine-option/apa-1520675398 http://www.vienna.at/geschlossenes-cockpit-fuer-f1-piloten-eine-option/apa-1520675398#comments Thu, 09 Oct 2014 13:43:00 +0000 http://4111045

“Es kann eine Option sein”, sagte Williams-Pilot Felipe Massa, der vor über fünf Jahren in Ungarn einen Crash hatte, nachdem ihm eine Metallfeder gegen den Helm gekracht war. Die Fahrer der Formel-1-Pilotengewerkschaft wollen am Freitag über mögliche Maßnahmen diskutieren.

“Wir müssen dort unsere nächsten Schritte bereden, wie wir den Sport unterstützen können, damit er noch sicherer wird”, sagte der aktuelle WM-Zweite Nico Rosberg von Mercedes am Donnerstag in Sotschi. Welche Möglichkeiten genau besprochen werden sollen, sagte Rosberg nicht. Es gebe bestimmte Themen, er wolle aber nicht darauf eingehen, betonte der 27-Jährige.

Piloten wollen Zeichen setzen

Rosberg und seine Kollegen waren noch sichtlich berührt von den Geschehnissen am vergangenen Sonntag, als sich Bianchi bei seinem Unfall in Suzuka schwere Kopfverletzungen zugezogen hatte. Man wolle nun auch noch ein Zeichen setzen für “Jules und dessen Familie”, kündigte Rosberg vor dem Grand Prix von Russland an.

“Wir sind im Jahr 2014. Warum sollte man nicht darüber nachdenken. Alle schlimmen Unfälle im Motorsport führten in der jüngsten Vergangenheit zu Kopfverletzungen”, befand Ferrari-Pilot Fernando Alonso in Sotschi.

Vettel mit “gemischten Gefühlen”

Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel betonte, dass er diesbezüglich “gemischte Gefühle” habe. Das offene Cockpit sei eines der besonderen Merkmale der Formel 1. “Es gibt aber auch genügend Gründe, sich mit dem geschlossenen Cockpit in der Zukunft zu beschäftigen”, sagte der 27-jährige Red-Bull-Pilot.

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Mercedes will in Russland ersten Titel feiern http://www.vienna.at/mercedes-will-in-russland-ersten-titel-feiern/apa-1520671900 http://www.vienna.at/mercedes-will-in-russland-ersten-titel-feiern/apa-1520671900#comments Thu, 09 Oct 2014 10:07:00 +0000 http://4110706

Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel und sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo müssen zumindest 18 Punkte mehr einfahren als das Silberpfeil-Duo, damit die Titelentscheidung in der Konstrukteurswertung vertagt wird. Das scheint angesichts der aktuellen Dominanz von Mercedes unmöglich. Außerdem ist die neue Strecke in der Winter-Olympia-Stadt äußerst schnell, womit die “Sternenflotte” gegenüber den “Bullen” aufgrund des stärkeren Motors erneut klar im Vorteil scheint.

Insbesondere Hamilton freut sich auf die neue Herausforderung im größten Land der Welt. So wie praktisch alle Fahrer konnte sich der Brite nur im Simulator auf das erste Formel-1-Rennen auf dem 5,853 km langen Kurs in Sotschi vorbereiten. “Natürlich sind wir viele Runden im Simulator gefahren. Aber man weiß nie so richtig, wie es sein wird, bevor man nicht dort ist und ein Gefühl für die Strecke entwickelt hat”, erklärte Hamilton, der die jüngsten drei Rennen in Monza, Singapur und Suzuka allesamt gewonnen hat.

Der achtfache Saisonsieger hat vor dem 16. von 19 Saisonläufen zehn Punkte Vorsprung auf seinen deutschen Titelrivalen Rosberg, der es erst auf vier GP-Erfolge in diesem Jahr gebracht hat. Die Arbeit im Simulator bezeichnete der Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg als wichtig, “um so gut wie möglich die richtigen Linien und Gänge herauszufinden”.

Die einheimischen Organisatoren rechnen mit rund 5.000 internationalen Zuschauern beim WM-Debüt der Motorsport-Königsklasse auf russischem Boden. “Wir hatten mehr erwartet”, räumte Promoter Sergej Worobjew am Donnerstag ein. Nur rund zehn Prozent der voraussichtlich 55.000 Grand-Prix-Zuschauer kommen damit nicht aus Russland.

Nach Veranstalterangaben waren drei Tage vor dem Rennen nur noch knapp mehr als 2.000 Tickets erhältlich. Im kommenden Jahr soll die Zuschauerzahl auf 75.000 gesteigert werden.

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http://www.vienna.at/mercedes-will-in-russland-ersten-titel-feiern/apa-1520671900/?feed=comments-rss2 0
Spekulationen um Zukunft von Hamilton in Formel 1 http://www.vienna.at/spekulationen-um-zukunft-von-hamilton-in-formel-1/apa-1520653418 http://www.vienna.at/spekulationen-um-zukunft-von-hamilton-in-formel-1/apa-1520653418#comments Wed, 08 Oct 2014 12:52:00 +0000 http://4109377

Laut einem Bericht von “F1Today.net” soll Lewis Hamilton ab kommender Saison wieder für McLaren auf Titeljagd gehen. “Lewis war vor drei Wochen in der Woking-Fabrik (von McLaren, Anm.). Er ist mit dem Helikopter gekommen, hatte ein zweistündiges Gespräch mit dem Management und ging danach mit einem breiten Grinsen. Er hat hier unterschrieben, das kann ich versichern”, wurde ein Informant zitiert.

Das dadurch frei werdende Mercedes-Cockpit soll laut “F1Today.net” Fernando Alonso erhalten. Der Spanier ist vertraglich eigentlich noch bis zum Jahr 2016 an Ferrari gebunden, hat aber auch zuletzt in Suzuka ein klares Bekenntnis zur Scuderia aus Maranello vermissen lassen. Deshalb gilt der Wechsel von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel, der Red Bull am Saisonende verlassen wird, zu Ferrari als sicher.

Hamiltons aktueller Kontrakt läuft noch bis Ende 2015. WM-Verfolger und Teamkollege Nico Rosberg hatte seinen Vertrag bereits vor Wochen “um mehrere Jahre” verlängert. Nachdem die Wechsel von Vierfach-Champion Sebastian Vettel von Red Bull zu Ferrari und Fernando Alonso von Ferrari zu McLaren als sicher gelten und Red Bull den freien Platz mit dem Russen Daniil Kwjat besetzen wird, gibt es für Hamilton allerdings auch kaum Optionen.

Der Engländer, der zuletzt drei Rennen in Serie gewonnen hat, führt die WM vor dem Russland-Grand-Prix am Sonntag in Sotschi mit zehn Punkten vor Rosberg an. Ex-Weltmeister Hamilton hat es in dieser Saison bereits auf acht Siege gebracht, sein deutscher Rivale erst auf vier.

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Formel 1 beehrt Putins Prestigeobjekt in Sotschi http://www.vienna.at/formel-1-beehrt-putins-prestigeobjekt-in-sotschi/apa-1520654842 http://www.vienna.at/formel-1-beehrt-putins-prestigeobjekt-in-sotschi/apa-1520654842#comments Wed, 08 Oct 2014 09:32:00 +0000 http://4109581

Fünf Tage nach seinem 62. Geburtstag wird auf jeden Fall das nächste sportliche Prestigeobjekt für das russische Staatsoberhaupt wahr. Wegen der Eskalation des Konflikts mit der Ukraine steht die Grand-Prix-Premiere am Schwarzen Meer in der Kritik, die Piloten freuen sich trotzdem auf das Spektakel nach Olympia im Februar und vor der Fußball-WM 2018 in Russland.

“Genau das wollen wir als Fahrer”, sagte etwa Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel zur 5,853 Kilometer langen Strecke, eingebettet in den Olympiapark der Winterspiele. Der Deutsche hatte sie in einem Pkw als erster Formel-1-Pilot im August testen dürfen.

“Unser Rennen wird einzigartig sein”, versprach Alexander Saurin, Vize-Gouverneur der Region Krasnodar. “Wir haben unser Leben lang darauf gewartet.” Vor vier Jahren unterzeichnete Putin zusammen mit Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone den Vertrag. Schon Anfang der 1980er-Jahre hatte der Brite seine Formel 1 auch in die damalige Sowjetunion schicken wollen.

Von seiner Idee, die Rennwagen über den Roten Platz fahren zu lassen, sollen die Russen aber nicht so erbaut gewesen sein. Putin machte es nun möglich. Im Schwarzmeerort Sotschi, wo vor rund acht Monaten um Olympia-Gold gekämpft wurde, treten die Silberpfeil-Rivalen Hamilton und Rosberg zum nächsten Duell um den WM-Titel an. Es geht um den Sieg beim ersten Formel-1-Rennen in Russland.

Eine Premiere, die glanzvoll sein soll – trotz aller Kritik und sogar Forderungen nach einer Absage wegen des Ukraine-Konflikts. Ein Start, der der Beginn in eine lange Ära der Motorsport-Königsklasse in Russland sein soll, der jedoch weiterhin unter dem Eindruck des grauenvollen Unfalls des Franzosen Jules Bianchi stehen wird. Der 25-jährige Marussia-Pilot war am Sonntag in Suzuka so schwer verunglückt, dass er wegen schwerer Kopfverletzungen weiterhin in Lebensgefahr schwebt.

Eine gelöste Stimmung im Fahrerlager von Sotschi ist daher nur schwer vorstellbar. Ob Hamilton oder Mercedes-Widersacher Rosberg, Erster und Zweiter in Japan, alle sind in Gedanken auch bei Bianchi. Ob der Internationale Automobil-Verband (FIA) als Regelhüter nach dem Unfall mit einem Bergungskran auch Maßnahmen für das Renngeschehen in Russland vornehmen wird, ist unklar.

Unbestritten sind dagegen die Beweggründe für die Formel 1, auch in Russland anzutreten, dem neunten neuen Markt seit 15 Jahren. Es sei ein wichtiges Rennen für die weltweite Expansion der Formel 1, betonte Force-India-Teamchef Vijay Mallya, ist doch das größte Land der Welt ein Schlüsselmarkt für die großen Autohersteller. Um aus dem Olympiapark mit seinen spektakulären Bauten eine Formel-1-Strecke zu machen, hatte die Regierung 142 Millionen Euro veranschlagt. Von deutlich höheren Kosten wird ausgegangen.

Sportlich verspricht der 16. der 19 Saisonläufe das nächste Kapitel im “Krieg der Sterne” und die vorzeitige Entscheidung in der Konstrukteurs-WM zugunsten von Mercedes: Rosberg steht dabei unter Druck, gelangen doch seinem Teamkollegen Hamilton zuletzt drei Siege in Serie. Vor allem die Vorstellung des Engländers im Regen-Grand-Prix in Japan war beeindruckend. Zehn Punkte trennen die WM-Rivalen vier Rennen vor Schluss.

Hamilton kann außerdem bereits in Sotschi mit seinem 31. Karrieresieg zum erfolgreichsten Formel-1-Piloten im motorsportverrückten Großbritannien zusammen mit Nigel Mansell aufsteigen. Für ihn heißt das Motto in der Olympiastadt daher erst recht nicht: Dabei sein ist alles. Für Putin im Fall der Formel 1 schon eher.

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Bianchi mit Schädelhirntrauma – FIA untersucht Unfall http://www.vienna.at/bianchi-mit-schaedelhirntrauma-fia-untersucht-unfall/4108952 http://www.vienna.at/bianchi-mit-schaedelhirntrauma-fia-untersucht-unfall/4108952#comments Tue, 07 Oct 2014 15:48:01 +0000 http://4108952

“Jules bleibt auf der Intensivstation des Mie General Medical Center in Yokkaichi.” Die Angehörigen des Franzosen bedankten sich für die weltweite Anteilnahme und Unterstützung für ihren Sohn. Dies sei “eine Quelle großen Trostes” gewesen. Außerdem hieß es in der vom Marussia-Team des 25-Jährigen verschickten Presse-Erklärung: “Dies ist eine sehr schwierige Zeit für unsere Familie.” Bianchi hatte sich bei einem Unfall am Sonntag in Suzuka schwere Schädelverletzungen zugezogen.

FIA-Präsident Jean Todt hat indes eine umgehende Untersuchung angeordnet. Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting soll demnach einen Bericht über den Hergang des folgenschweren Zusammenstoßes mit einem Bergungskran beim Großen Preis von Japan anfertigen. Das berichtete die britische Zeitung “The Telegraph” am Dienstag.

Ecclestone fordert externe Ermittler

Bernie Ecclestone sind interne Untersuchungen des Internationalen Automobilverbands (FIA) nicht genug: Der Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse, der am Wochenende nicht selbst vor Ort war, forderte externe Ermittler. In der Zeitung “The Times” betonte Ecclestone, dass man in den vergangenen Jahren so viel für die Sicherheit getan habe. Vor allem nach dem grausamen Wochenende 1994, als Ayrton Senna und der Österreicher Roland Ratzenberger beim Großen Preis von San Marino in Imola ums Leben gekommen waren, hatte die Formel 1 die Anforderungen drastisch erhöht.

“Ich habe immer gesagt, wenn ich mal einen Unfall haben will, soll es in einem Formel-1-Auto passieren, weil sie die sichersten in der Welt sind”, meinte Ecclestone. Bianchi wurde aber letztlich kein unmittelbares Sicherheitsproblem aktueller Boliden zum Verhängnis, sondern ein Bergungsfahrzeug.

Diskussion über grüne Flagge

Er war am Sonntag in Suzuka im Regen von der Strecke abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit unter das Heck des Krans gerast. Videos, die im Internet kursieren, zeigen zudem, dass sich mindestens auch noch zwei Streckenposten in höchster Gefahr befanden.

Zudem entfachte sich eine Diskussion über die Grüne Flagge, die geschwenkt worden war und freie Fahrt signalisiert hatte. Die FIA hatte von einer doppelten Gelbphase gesprochen, nachdem vor Bianchi der deutsche Sauber-Pilot Adrian Sutil an derselben Stelle in Kurve 7 von der Strecke abgekommen war. Die Grüne Flagge dürfte allerdings als Entwarnung für die Strecke nach dem Sutil-Unfall gegolten haben. Offizielle Erklärungen blieben dafür vorerst aus.

Schumacher-Arzt bei Bianchi

Am Dienstag traf auch Gerard Saillant, Arzt des deutschen Rekordweltmeisters Michael Schumacher, bei Bianchi ein. Saillant ist Präsident des Gehirn- und Rückenmarks-Instituts in Paris. Der Chirurg war auch nach Schumachers schwerem Skiunfall im Dezember 2013 wenige Tage später zu Beratungen mit den behandelnden Medizinern nach Grenoble gekommen. Saillant hatte Schumacher unter anderem 1999 nach dessen Unfall in Silverstone operiert. Damals hatte sich Schumacher einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen.

Bianchis Familie bedankte sich bei Saillant und dessen italienischem Kollegen, dem Neurochirurgen Alessandro Frati. Beide Spezialisten unterstützen die Fachärzte in Japan. Bianchis Angehörige sprachen auch dem medizinischen Personal im Mie-Hospital ihren Dank aus. Weitere ärztliche Neuigkeiten würden bekanntgegeben, wenn es angemessen sei.

Wurz warnt vor voreiligen Schlüssen

Solange nicht alle Umstände des Unfallhergangs geklärt seien, sollten sich die Piloten am besten nicht dazu äußern, riet der Präsident der Pilotenvereinigung GPDA, der Österreicher Alexander Wurz, laut “autosport.com”. “Wir müssen den Experten die Zeit geben, alles zu analysieren”, sagte der frühere Formel-1-Fahrer und warnte vor voreiligen Schlüssen.

Die Anteilnahme am Schicksal des verunglückten Bianchi reißt unter seinen Kollegen nicht ab. Der zweifache Weltmeister Fernando Alonso twitterte jüngst, es sei schwer zu schlafen. “Betet für Jules”, schrieb WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton bei Facebook. “ForzaJules”, titelte Ferrari auf seiner Formel-1-Homepage.

Für die Familie Bianchi werden indes auch noch schreckliche Erinnerungen wach. Jules Bianchis Großonkel Mauro war 1968 bei einem schweren Unfall bei den 24 Stunden von Le Mans nur knapp dem Tod entkommen. Ein Jahr später verstarb Jules Bianchis Großvater Lucien bei Testfahrten auf dem legendären Kurs in Frankreich. Jules Bianchi wollte trotzdem immer Formel-1-Pilot werden und die Motorsport-Tradition der Bianchis fortsetzen.

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FIA untersucht Unfall von Jules Bianchi http://www.vienna.at/fia-untersucht-unfall-von-jules-bianchi/apa-1520638692 http://www.vienna.at/fia-untersucht-unfall-von-jules-bianchi/apa-1520638692#comments Tue, 07 Oct 2014 15:33:00 +0000 http://4108375

Dies sei “eine Quelle großen Trostes” gewesen. Außerdem hieß es in der vom Marussia-Team des 25-Jährigen verschickten Presse-Erklärung: “Dies ist eine sehr schwierige Zeit für unsere Familie.” Bianchi hatte sich bei einem Unfall am Sonntag in Suzuka schwere Schädelverletzungen zugezogen.

FIA-Präsident Jean Todt hat indes eine umgehende Untersuchung angeordnet. Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting soll demnach einen Bericht über den Hergang des folgenschweren Zusammenstoßes mit einem Bergungskran beim Großen Preis von Japan anfertigen. Das berichtete die britische Zeitung “The Telegraph” am Dienstag.

Bernie Ecclestone sind interne Untersuchungen des Internationalen Automobilverbands (FIA) nicht genug: Der Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse, der am Wochenende nicht selbst vor Ort war, forderte externe Ermittler. In der Zeitung “The Times” betonte Ecclestone, dass man in den vergangenen Jahren so viel für die Sicherheit getan habe. Vor allem nach dem grausamen Wochenende 1994, als Ayrton Senna und der Österreicher Roland Ratzenberger beim Großen Preis von San Marino in Imola ums Leben gekommen waren, hatte die Formel 1 die Anforderungen drastisch erhöht.

“Ich habe immer gesagt, wenn ich mal einen Unfall haben will, soll es in einem Formel-1-Auto passieren, weil sie die sichersten in der Welt sind”, meinte Ecclestone. Bianchi wurde aber letztlich kein unmittelbares Sicherheitsproblem aktueller Boliden zum Verhängnis, sondern ein Bergungsfahrzeug.

Er war am Sonntag in Suzuka im Regen von der Strecke abgekommen und mit hoher Geschwindigkeit unter das Heck des Krans gerast. Videos, die im Internet vor ihrer Sperrung mit dem Verweis auf Rechte des Formula One Managements kursierten, zeigen zudem, dass sich mindestens auch noch zwei Streckenposten in höchster Gefahr befanden.

Zudem entfachte sich eine Diskussion über die Grüne Flagge, die geschwenkt worden war und freie Fahrt signalisiert hatte. Die FIA hatte von einer doppelten Gelbphase gesprochen, nachdem vor Bianchi der deutsche Sauber-Pilot Adrian Sutil an derselben Stelle in Kurve 7 von der Strecke abgekommen war. Die Grüne Flagge dürfte allerdings als Entwarnung für die Strecke nach dem Sutil-Unfall gegolten haben. Offizielle Erklärungen blieben dafür vorerst aus.

Am Dienstag traf auch Gerard Saillant, Arzt des deutschen Rekordweltmeisters Michael Schumacher, bei Bianchi ein. Saillant ist Präsident des Gehirn- und Rückenmarks-Instituts in Paris. Der Chirurg war auch nach Schumachers schwerem Skiunfall im Dezember 2013 wenige Tage später zu Beratungen mit den behandelnden Medizinern nach Grenoble gekommen. Saillant hatte Schumacher unter anderem 1999 nach dessen Unfall in Silverstone operiert. Damals hatte sich Schumacher einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen.

Bianchis Familie bedankte sich bei Saillant und dessen italienischem Kollegen, dem Neurochirurgen Alessandro Frati. Beide Spezialisten unterstützen die Fachärzte in Japan. Bianchis Angehörige sprachen auch dem medizinischen Personal im Mie-Hospital ihren Dank aus. Weitere ärztliche Neuigkeiten würden bekannt gegeben, wenn es angemessen sei.

Solange nicht alle Umstände des Unfallhergangs geklärt seien, sollten sich die Piloten am besten nicht dazu äußern, riet der Präsident der Pilotenvereinigung GPDA, der Österreicher Alexander Wurz, laut “autosport.com”. “Wir müssen den Experten die Zeit geben, alles zu analysieren”, sagte der frühere Formel-1-Fahrer und warnte vor voreiligen Schlüssen.

Die Anteilnahme am Schicksal des verunglückten Bianchi reißt unter seinen Kollegen nicht ab. Der zweifache Weltmeister Fernando Alonso twitterte jüngst, es sei schwer zu schlafen. “Betet für Jules”, schrieb WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton bei Facebook. “ForzaJules”, titelte Ferrari auf seiner Formel-1-Homepage.

Für die Familie Bianchi werden indes auch noch schreckliche Erinnerungen wach. Jules Bianchis Großonkel Mauro war 1968 bei einem schweren Unfall bei den 24 Stunden von Le Mans nur knapp dem Tod entkommen. Ein Jahr später verstarb Jules Bianchis Großvater Lucien bei Testfahrten auf dem legendären Kurs in Frankreich. Jules Bianchi wollte trotzdem immer Formel-1-Pilot werden und die Motorsport-Tradition der Bianchis fortsetzen.

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http://www.vienna.at/fia-untersucht-unfall-von-jules-bianchi/apa-1520638692/?feed=comments-rss2 1
Geschlossene Cockpits – Haut die Formel 1 den “Deckel” drauf? http://www.vienna.at/geschlossene-cockpits-haut-die-formel-1-den-deckel-drauf/4108360 http://www.vienna.at/geschlossene-cockpits-haut-die-formel-1-den-deckel-drauf/4108360#comments Tue, 07 Oct 2014 10:56:01 +0000 http://4108360 Neben Safety-Car und Vorverlegung von Startzeiten rückt auch ein immer wiederkehrendes Thema vermehrt in den Fokus. Sollten Formel-1-Boliden ein geschlossenes Cockpit haben?

Größtes Sicherheitsrisiko bei modernen F1-Rennwägen ist der freiliegende, nur vom Helm geschützte Kopf des Fahrers. Bei den extremen Kräften, die bei Unfällen in der Königsklasse des Motorsports freiwerden, sind es immer wieder Kopfverletzungen die die größte Gefahr für die Fahrer darstellen.

Immer wieder Kopfverletzungen

Ayrton Senna starb 1994 in Imola an den Folgen schwerster Kopfverletzungen. 2009 traf Felipe Massa eine Metallfeder, die sich am Wagen seines Vordermannes gelöst hatte, am Kopf und verletzte in schwer. Jüngstes Opfer einer Kopfverletzung ist eben Jules Bianchi, der im strömenden Regen beim GP in Suzuka von der Strecke abkam und mit hoher Geschwindigkeit in ein Bergungsfahrzeug am Streckenrand krachte.

Ein geschlossenes Cockpit würde ein großes Plus an Sicherheit für die F1-Piloten bedeuten. Sollte das technische Reglement der Formel 1 also entsprechend abgeändert werden?

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(Red.)

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