Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Wed, 16 Apr 2014 04:13:19 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 FIA-Berufungsgericht wies Red-Bull-Protest zurück http://www.vienna.at/fia-berufungsgericht-wies-red-bull-protest-zurueck/apa-1517933660 http://www.vienna.at/fia-berufungsgericht-wies-red-bull-protest-zurueck/apa-1517933660#comments Tue, 15 Apr 2014 12:33:00 +0000 importer http://3930350 Formel-1-Serienweltmeister Red Bull Racing ist mit seinem Einspruch gegen die Disqualifikation von Daniel Ricciardo im Saisonauftaktrennen in Melbourne gescheitert. Die Berufungsrichter des Internationalen Automobilverbands bestätigten am Dienstagvormittag in Paris das Urteil der Rennkommissare von Australien, die Ricciardo nach Platz zwei am 16. März aus der Wertung gestrichen hatten.

Ricciardo will sich durch die abgewiesene Berufung jedenfalls nicht entmutigen lassen. “Es ist enttäuschend, die 18 Punkte von Australien nicht zurückzubekommen, aber wenn überhaupt, dann gibt es mir höchstens mehr Motivation, so schnell wie möglich auf das Podest zurückzukehren”, erklärte der 24-Jährige.

Dabei hätte er eine zusätzliche Motivationsspritze gar nicht nötig, versicherte Ricciardo. “Ich bin stärker und hungriger als je zuvor, auf das Podest zu fahren.” Die Erfahrung, bei seinem Heimrennen als Zweiter auf dem Podium gestanden zu sein, könne ihm niemand mehr nehmen. “Es ist mir lieber, nachträglich ausgeschlossen zu werden, als bei Hälfte des Rennens mit Defekt auszufallen”, sagte der Australier.

Begründet wurde die nachträgliche Disqualifikation des Australiers in seinem Heimrennen damit, dass in seinem Red-Bull-Boliden während des Rennens zeitweise mehr als die maximal erlaubten 100 Kilogramm Benzin pro Stunde in den Motor geflossen waren. Red Bull hatte aber die Messwerte des von der FIA bereitgestellten Messgeräts bezweifelt und deshalb Protest eingelegt.

“Nachdem das Gericht die Parteien angehört und ihre Ausführungen geprüft hat, hat es entschieden, die Entscheidung Nummer 56 der Rennkommissare aufrecht zu erhalten, das Red-Bull-Auto mit der Nummer 3 vom Grand Prix von Australien 2014 auszuschließen”, hieß es der offiziellen FIA-Mitteilung nach der Berufungsverhandlung. Zudem gab der Weltverband bekannt, dass eine ausführliche Erklärung des Urteils bis Wochenende veröffentlicht werde.

Außerdem hatte Red Bull beim Rennen in Australien die Verwarnungen und technischen Direktiven der FIA-Verantwortlichen als nicht bindend im Sinne des Regelwerks angesehen. Damit warf Red Bull eine Grundsatzfrage auf. Die FIA-Anwälte hatten im Verfahren betont, Red Bull könne sich die jeweils passenden Regeln nicht aussuchen.

Der Anwalt des Red-Bull-Hauptkonkurrenten Mercedes hatte im Zuge der sechsstündigen Verhandlung am Montag in der FIA-Zentrale in Paris deshalb wegen eines “krassen Bruchs” der Regeln sogar zusätzlich eine Bewährungsstrafe für Red Bull für den Rest der Saison gefordert. Das FIA-Berufungsgericht sah aber von weiteren Sanktionen gegen den österreichischen Rennstall ab.

Das Red-Bull-Team teilte unmittelbar nach der Urteilsverkündung am Dienstag via Aussendung mit, dass es zwar “enttäuscht” sei, aber die Entscheidung akzeptiere. Man betrachte die Sache damit als erledigt und werde sich jetzt voll auf den WM-Lauf am kommenden Sonntag in Shanghai konzentrieren.

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Anklage: Ecclestone hatte Angst vor Machtverlust http://www.vienna.at/anklage-ecclestone-hatte-angst-vor-machtverlust/apa-1517924022 http://www.vienna.at/anklage-ecclestone-hatte-angst-vor-machtverlust/apa-1517924022#comments Mon, 14 Apr 2014 13:52:00 +0000 importer http://3929403 Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat nach Überzeugung der Münchner Staatsanwaltschaft aus Angst vor einem Machtverlust Bestechungsgelder in Millionenhöhe an einen Banker der BayernLB gezahlt. Dies geht aus der Anklage gegen den 83-jährigen Briten hervor. Der Prozess gegen Ecclestone beginnt am Donnerstag kommender Woche (24. April) in München.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft habe Ecclestone Einfluss auf die Auswahl des Käufers der Formel 1 nehmen wollen und dem ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky deshalb in den Jahren 2006 und 2007 knapp 44 Millionen US-Dollar (31,72 Mio. Euro) gezahlt. Dabei wusste Ecclestone nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft, dass Gribkowsky Angestellter einer staatlichen Bank war. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm deshalb Bestechung eines Amtsträgers mit Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall vor.

Um nicht selbst auf den Kosten sitzen zu bleiben, soll Ecclestone den Banker aber dazu gebracht haben, bei der BayernLB eine Provision in Höhe von 41 Millionen (29,56 Mio. Euro) für seine Beratungsleistungen durchzusetzen. Ecclestone bestreitet diese Vorwürfe.

Das Gericht geht davon aus, dass sich Ecclestone dem Verfahren stellt und zum Prozess nach Deutschland kommen wird. Wichtigster Zeuge in dem Verfahren ist Gribkowsky, der bereits im Sommer 2012 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung verurteilt worden war, weil er das Geld von Ecclestone angenommen hatte. Für die Zeugenvernehmung des Bankers haben die Richter gleich zum Beginn des Verfahrens mehrere Verhandlungstage eingeplant.

Bernie Ecclestone sieht sich schon vor dem Beginn des Schmiergeldprozesses in München als Verlierer. “Weil die Leute schlecht über mich reden, ohne so richtig zu verstehen, worum es geht”, begründete der 83-Jährige in einem ARD-Interview vom Montag seine Sicht.

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Domenicali verlässt Ferrari – Mattiacci übernimmt http://www.vienna.at/domenicali-verlaesst-ferrari---mattiacci-uebernimmt/apa-1517921618 http://www.vienna.at/domenicali-verlaesst-ferrari---mattiacci-uebernimmt/apa-1517921618#comments Mon, 14 Apr 2014 11:43:00 +0000 importer http://3929074 Ferrari tauscht nach einem enttäuschenden Saisonstart in der Formel 1 seinen Teamchef aus. Wie der Traditions-Rennstall aus Maranello am Montag bestätigte, habe Stefano Domenicali die Verantwortung für das schwache Abschneiden übernommen und seinen Rücktritt eingereicht. Nachfolger des 48-Jährigen wird Marco Mattiacci, der zuletzt Chef von Ferrari Nordamerika war.

“Es gibt bestimmte Momente im Arbeitsleben, in denen man den Mut haben muss, schwierige und schmerzliche Entscheidungen zu treffen. Ich wünsche allen, dass sie bald wieder auf das Niveau zurückkehren können, das Ferrari verdient”, teilte Domenicali mit. Er bedauerte zugleich, “nicht das geerntet zu haben”, was in den vergangenen Jahren gesät wurde.

Ferrari-Patron Luca di Montezemolo dankte Domenicali, der 1991 zur Scuderia gekommen war. “Ich schätze und mag ihn, ich habe ihn in diesen 23 Jahren gemeinsamer Arbeit beruflich wachsen sehen und deshalb wünsche ich ihm allen Erfolg”, sagte der Fiat-Präsident. Di Montezemolo hob besonders das “große Verantwortungsbewusstsein” des nunmehrigen Ex-Teamchefs hervor, der “die Interessen von Ferrari immer über alles andere gestellt” habe, so auch am Tage seines Rücktritts.

Domenicali hatte den Franzosen Jean Todt am 1. Jänner 2008 als Direktor der Sportabteilung abgelöst. Die Scuderia wartet seit dem Triumph des Finnen Kimi Räikkönen 2007 auf einen Fahrer-Titel. In dieser Saison haben es Räikkönen und sein spanischer Teamkollege Fernando Alonso noch nicht aufs Podest geschafft. Zwei vierte Plätze von Alonso waren in den bisherigen drei WM-Läufen das Maximum für die Scuderia.

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Ab gewissem Zeitpunkt keine Schumacher-Infos mehr http://www.vienna.at/ab-gewissem-zeitpunkt-keine-schumacher-infos-mehr/apa-1517922088 http://www.vienna.at/ab-gewissem-zeitpunkt-keine-schumacher-infos-mehr/apa-1517922088#comments Mon, 14 Apr 2014 10:16:00 +0000 importer http://3929149 Die Genesung von Michael Schumacher soll ab einem gewissen Zeitpunkt zur völligen Privatangelegenheit werden. Dann will Managerin Sabine Kehm auch nicht mehr wie bisher über den Zustand des vor 15 Wochen beim Skifahren verunglückten Formel-1-Rekordweltmeisters in schriftlichen Stellungnahmen informieren.

“Unser Plan und unser Wunsch wären schon, dass ab dem Moment, in dem Michael in eine Reha-Klinik gehen könnte, dass wir dann auch diese mediale Begleitung unsererseits einstellen”, kündigte Kehm am Sonntagabend in der ARD-Sendung “Günther Jauch” an.

Die ehemalige Journalistin, die seit rund 15 Jahren Schumacher begleitet, attestierte der Öffentlichkeit ein “Recht auf Informationsfluss” in der Sendung, die 5,68 Millionen Menschen sahen. Aber sie schränkte ganz klar ein: “Bis an einen gewissen Punkt.” Dieser ist für Kehm und die Familie Schumacher erreicht, wenn eine Rehabilitation beginnen würde.

Wann das soweit sein könnte, ist offen. Schumacher mache weiter kleine Fortschritte. “Die machen uns logischerweise sehr froh und geben uns großen Mut, aber es sind kleine Momente – Momente der Bewusstheit, des Erwachens und der Wachheit.” Kehm betonte zugleich, dass Prognosen über den weiteren Genesungsverlauf nicht möglich seien.

In diesem Zusammenhang kritisierte sie auch Ärzte, die sich ohne Kenntnis des konkreten Falls zu den Chancen des siebenfachen Champions äußern würden. Allen voran hatte sich seit dem Unfall am 29. Dezember in Meribel ein ehemaliger Formel-1-Arzt immer wieder mit Ferndiagnosen und Einschätzungen via Internet gemeldet. Kehm sagte dazu: “Ich halte das in Teilen für sehr verwerflich.”

Für die Öffentlichkeit ergebe sich letztlich ein Bild, “das wir eigentlich permanent korrigieren müssten, indem wir das wahre Bild erzählen”, erklärte Kehm. “Und das wollen wir natürlich nicht.” So hatte sie vom Tag des Unfalls an betont, dass nur entscheidende Veränderungen von Schumachers Zustand mitgeteilt würden. Auf viele, teilweise abenteuerliche Spekulationen, die weltweit in Medien auftauchten, ist Kehm praktisch nie eingegangen.

Dass man die Privatsphäre nun weiter so schütze, sei vor allem auch im Sinne Michael Schumachers. Der zweifache Familienvater hat darauf schon immer größten Wert gelegt. In diesem Sinne wolle man erst recht diese Entscheidung aufrechterhalten, erklärte Kehm. Deshalb werde man versuchen, so wenig wie möglich Privates nach außen dringen zu lassen, wenn der 45-jährige Deutsche mit einer Reha beginnen würde.

Auch das wird sicher nicht leicht werden. Seit dem Tag des Skiunfalls, als sich Schumacher bei seinem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen trotz Helmes ein schweres Schädel-Hirntrauma zugezogen hat, ist das Interesse an dem berühmen Patienten riesengroß. Neben einem Journalisten, der sich als Priester verkleidet Zutritt zu Schumacher auf der Intensivstation verschaffen wollte, hatte sich eine andere Person als Schumachers Vater ausgegeben. “Es gab sehr viele abstruse Fälle von Leuten, die versucht haben, in die Intensivstation vorzudringen, um vielleicht ein Foto oder ein Video zu machen”, erzählte Kehm.

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Staatsanwaltschaft traut Ecclestone-Angaben nicht http://www.vienna.at/staatsanwaltschaft-traut-ecclestone-angaben-nicht/apa-1517907462 http://www.vienna.at/staatsanwaltschaft-traut-ecclestone-angaben-nicht/apa-1517907462#comments Sun, 13 Apr 2014 09:08:00 +0000 importer http://3927840 Die Münchner Staatsanwaltschaft hält die Verteidigungslinie von Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone im bevorstehenden Korruptionsprozess für unglaubwürdig. Das gehe aus der Anklageschrift hervor, berichtete die “Welt am Sonntag”.

Ecclestone behauptet, vom früheren BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky im Zuge des Verkaufs der Formel-1-Anteile erpresst worden zu sein und ihm deshalb 44 Millionen Dollar gezahlt zu haben. Dagegen wirft die Staatsanwaltschaft dem Briten vor, Gribkowsky bestochen zu haben, damit Ecclestones Wunschkandidat CVC den Vorzug bei dem Geschäft erhält.

Der 83-jährige Formel-1-Chefvermarkter muss sich deshalb ab 24. April wegen Bestechung und Anstiftung zur Untreue vor dem Münchner Landgericht verantworten. Gribkowsky hatte vor Gericht zugegeben, das Geld erhalten zu haben. Er war wegen Bestechung im Sommer 2012 zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden.

Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Ex-Banker kein Beweismaterial gegen Ecclestone wegen angeblich fragwürdiger Steuersparmodelle in der Hand und konnte diesen deshalb gar nicht erpressen. Vielmehr sei es Ecclestone darum gegangen, den Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB in seinem Sinne zu beeinflussen. Im für ihn schlimmsten Fall droht Ecclestone eine Gefängnisstrafe.

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Hamilton nach knappem Sieg gewarnt http://www.vienna.at/hamilton-nach-knappem-sieg-gewarnt/apa-1517833408 http://www.vienna.at/hamilton-nach-knappem-sieg-gewarnt/apa-1517833408#comments Tue, 08 Apr 2014 09:05:00 +0000 importer http://3922200 Mercedes-Pilot Lewis Hamilton will seinen packenden Grand-Prix-Sieg von Bahrain als Ansporn nehmen, um noch intensiver zu arbeiten. “Ich weiß, dass ich nicht die Geschwindigkeit hatte, um mit Nico (Rosberg, Anm.) gleichzuziehen. Das wird in meinem Hinterkopf bleiben, und ich muss hart arbeiten, um herauszubekommen, woran das lag”, erklärte der Brite vor seinem Testtag am Mittwoch in Sakhir.

Hamilton hatte am Sonntag im Formel-1-Rennen am Persischen Golf nach einem atemberaubenden Grand Prix seinen Teamkollegen und WM-Spitzenreiter Nico Rosberg knapp mit nur rund einer Sekunde Vorsprung bezwingen können.

Mercedes-Duo auf Zweikampf gefasst

Rosberg versprach unterdessen eine Fortsetzung des Duells: “Wir wollen coole Duelle zeigen, und das haben wir geschafft”, sagte er am Dienstag im ARD-Morgenmagazin rückblickend auf den Zweikampf mit Hamilton in Bahrain. “So wird es auch weitergehen, es wird weiterhin knallhart sein”, prophezeite der Deutsche, der aus dem Königreich am Persischen Golf zugeschaltet wurde. Auf dem Grand-Prix-Kurs in der Wüste von Sakhir finden diese Woche Testfahrten statt.

Nur einer kann gewinnen

Rosberg, der sich in Bahrain am Sonntag Hamilton wie schon eine Woche zuvor in Malaysia hatte geschlagen geben müssen, stellte noch einmal klar, dass die beiden Silberpfeil-Piloten praktisch freie Fahrt haben. “Ich glaube, wir haben den besten Beweis gegeben, dass es bei uns, Mercedes, keine Stallorder gibt. Wir fighten, was das Zeug hält da draußen.”

Natürlich fahre man mit “ein bisschen Respekt schon noch, das nichts passiert”, betonte der gebürtige Wiesbadener, der seit seinem Auftaktsieg in Australien die WM-Wertung anführt. Vor dem vierten WM-Lauf in gut eineinhalb Wochen in China hat Rosberg 61 Punkte, Hamilton ist mit 50 Zählern WM-Zweiter.

(APA)

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“Kracher” von Bahrain beendete Langeweile-Debatte http://www.vienna.at/kracher-von-bahrain-beendete-langeweile-debatte/apa-1517821198 http://www.vienna.at/kracher-von-bahrain-beendete-langeweile-debatte/apa-1517821198#comments Mon, 07 Apr 2014 10:30:00 +0000 importer http://3921024 Formel fad? Kaum waren in Bahrain die Debatten über angebliche Langeweile in der neuen Formel 1 verklungen, lieferten die 22 Piloten eine der größten Shows seit langem ab. Selbst die beiden überlegenen Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und Nico Rosberg schenkten einander nichts und das späte Safety Car sorgte für einen Mega-Showdown. Allgemeiner Tenor danach: So kann es weitergehen.

Zumindest aus Sicht von Mercedes und den Fans. Von Letzteren wurden mit diesem packenden Flutlicht-Rennen viele zurückgewonnen. Eine Woche nach dem Langweiler von Malaysia wurde in Bahrain von der ersten bis zur letzten Runde auf fast allen Positionen mit erlaubten und unerlaubten Mitteln gekämpft, dabei weder Gegner noch Teamkollegen geschont.

Mercedes-Duo  liefert sich harten Kampf

Und zwar nicht nur auf den hinteren Rängen, sondern auch unter den Spitzenteams. “Das war das beste Rennen, an dem ich je teilgenommen habe. Ein guter Tag für den Sport”, konnte selbst Rosberg am Ende eines actionreichen Abends seinen Frust über Platz zwei hinter Hamilton kurz vergessen.

Vettel raste zu tief um die Kurven

Bei Red Bull Racing musste Vierfach-Champ Sebastian Vettel erneut “Schadensbegrenzung” betreiben und auch zur Kenntnis nehmen, dass der neue Teamkollege Daniel Ricciardo trotz seiner Newcomer-Rolle jede Chance nützt. Vettel hatte bei seiner Fahrt auf Platz sechs aber mit einem zu niedrigen Auto zu kämpfen. “Er hat beim Bremsen und in den Kurven immer wieder aufgesetzt und war etwas gehandicapt”, erklärte Team-Direktor Helmut Marko.

Auch der Österreicher war vom Duell seiner Fahrer (“hart, aber fair”) und vor allem Ricciardo angetan. Der in der Startaufstellung rückversetzte Australier fuhr von Platz 13 als Vierter fast noch auf das Podest. “Eine Runde mehr, und er hätte auch Perez noch gehabt. Das war sensationell”, lobte Marko den 24-jährigen aus Perth.

Lauda sieht sich bestätigt

Die tagelange Diskussion um die neuen Regeln, Benzinsparen und fehlende Zweikämpfe wurde jedenfalls noch in Bahrain ad absurdum geführt. “Wer jetzt noch meckert, dem ist nicht mehr zu helfen”, beendete auch Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda eine Debatte, die aus seiner Sicht ohnehin nur “Schaumschlägerei” gewesen war.

Womöglich werden Renault und Ferrari mit ihren Antriebssträngen den Mercedes-Vorteil heuer nicht mehr komplett wettmachen können. Aber es kommen irgendwann auch andere Strecken (Barcelona etwa) als solche Powerkurse mit vielen Geraden wie in Bahrain. Wenn es dort ähnlich spannend weitergeht, dann kann man sich selbst das künstliche Lautermachen der Motoren per Auspuff-Ventilen sparen.

“Wenn die Show stimmt, dann ist den Leuten bald auch der Sound egal”, ist auch Österreichs Motorsport-Routinier Walter Lechner überzeugt. Lechner betreibt in Bahrain den Porsche-Middle-East-Cup. “Normalerweise verlassen unsere Leute bald die Rennstrecke. Diesmal ist keiner heimgegangen”, erzählte Lechner.

Filmreifer Überschlag von Gutierrez

Im Finish wurde es nach dem wilden Überschlag von Esteban Gutierrez im Sauber nochmals ganz spannend. “Man muss nur das Safety Car rausbringen. Es ist nochmals ein sensationelles Zehnrunden-Rennen geworden”, gab Marko zu.

Ferrari schleicht hinterher

Während Red Bull also zumindest Hoffnung hat, war Ferrari mit den Plätzen neun für Fernando Alonso und zehn für Kimi Räikkönen neben McLaren einer der Verlierer des Abends. Nur wenn sie überholt wurden, kamen die “roten Schnecken” ins Rampenlicht. “Schmerzhaft” sei der Abend gewesen, sagte Ferrari-Chef Luca di Montezemolo. Ferrari hat 2014 noch keinen Podestplatz geschafft.

Mercedes-Power dominiert die Formel 1

Schon diese Woche können die Mercedes-Verfolger bei den Tests in Bahrain Boden gut machen. Und müssen das auch. Das Rennen in China am 22. April hat auch einige Geraden, erst mit Barcelona kommt wieder eine klar kurvenreichere Strecke.

“Unsere Schritte müssen größer und schneller werden”, forderte Marko. Ob nun auch ein neuer Sound noch nötig ist, wird auf einer anderen Ebene geklärt. Marko wünscht sich jedenfalls, “dass wir zumindest am Renntag nicht die leiseste, sondern die lauteste Formel sind.”

Die spannendste war sie in Bahrain auf jeden Fall wieder. Und mit Force India liegt ein Team auf Platz zwei, das vorher wohl niemand auf der Rechnung hatte. Trotz ihrer Finanzprobleme sind die “Inder” dank Mercedes-Power Zweiter.

(APA)

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Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 07 Apr 2014 08:00:42 +0000 msuppersberger http://3872009 Der Rennkalender der Formel 1 für die Saison 2014 inklusive aller Streckendetails, aller Sieger und der Regeländerungen für die F1-Saison 2014:

Termin Rennen Sieger
     
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  
11.05. GP von Spanien in Barcelona  
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  
08.06. GP von Kanada in Montréal  
22.06. GP von Österreich in Spielberg  
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  
27.07. GP von Ungarn in Budapest  
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps  
07.09. GP von Italien in Monza  
21.09. GP von Singapur in Singapur  
05.10. GP von Japan in Suzuka  
12.10. GP von Russland in Sotschi  
02.11. GP der USA in Austin/Texas  
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo  
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi  

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

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Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 07 Apr 2014 07:59:06 +0000 msuppersberger http://3872332 Der Stand in der Fahrerwertung der Formel-1-WM 2014 nach dem dritten von 19 Rennen:

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
           
1. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 61
2.
44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 50
3.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 28
4.
14 Fernando Alonso ESP Ferrari 26
5.
22 Jenson Button GBR McLaren 23
6.
1 Sebastian Vettel GER Red Bull 23
7.
20 Kevin Magnussen DEN McLaren 20
8.
77 Valtteri Bottas FIN Williams 18
9.
11 Sergio Perez MEX Force India 16
10.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 12
11.
19 Felipe Massa BRA Williams 12
12.
7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 7
13.
25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 4
14.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 3
15. 8 Romain Grosjean FRA Lotus 0
16. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 0
17. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
18. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
19. 17 Jules Bianchi FRA Marussia 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

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Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 07 Apr 2014 07:58:24 +0000 msuppersberger http://3872108 Der Stand in der Konstrukteurs-WM der Formel-1-Saison 2014 nach drei von 19 Rennen:

Rang Team Punkte
     
1.
Mercedes 111
2.
Force India 44
3.
McLaren 43
4.
Red Bull 35
5.
Ferrari 33
6.
Williams 30
7.
Toro Rosso 7
8. Lotus 0
9. Sauber 0
10. Marussia 0
11. Caterham 0

 

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

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http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108/?feed=comments-rss2 0
Hamilton gewann auch Bahrain-GP vor Rosberg http://www.vienna.at/hamilton-gewann-auch-bahrain-gp-vor-rosberg/apa-1517812456 http://www.vienna.at/hamilton-gewann-auch-bahrain-gp-vor-rosberg/apa-1517812456#comments Sun, 06 Apr 2014 18:42:00 +0000 importer http://3920039 Lewis Hamilton hat einen mitreißenden Grand Prix von Bahrain gewonnen. Der Brite siegte am Sonntagabend unter Flutlicht im packenden dritten WM-Lauf der Saison 2014 eine Sekunde vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg. Der Mexikaner Sergio Perez wurde im Forca India Dritter. Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) kam als Sechster ins Ziel.

Die erste Kurve würde entscheiden, hatte Pole-Mann Rosberg am Vorabend noch vermutet. Letztlich kam es genau so. Der neben ihm losfahrende Malaysia-Sieger Hamilton erkämpfte sich im erstmals als Nachtrennen ausgetragenen Grand Prix in der Wüste von Sakhir die Führung und gab diese auf der Power-Strecke mit ihren vier langen Geraden trotz einer sofortigen Konterattacke des Deutschen nicht mehr ab.

Am Ende stand der zweite Mercedes-Doppelsieg in Folge, die “Silbernen” haben damit alle Poles und Siege der Saison 2014 an sich gerissen. Hamilton zog mit seinem 24. GP-Sieg mit Juan Manuel Fangio gleich, in der WM ist der nun zweifache Saisonsieger Hamilton mit 50 Punkten aber hinter Rosberg (61) weiter Zweiter.

Wer angesichts der anhaltenden Überlegenheit der Mercedes und der vorangegangenen Debatte auch am persischen Golf “Langeweile” erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt. Denn nicht nur die beiden Silberpfeil-Piloten schenkten einander nichts. Dahinter wurde um fast jede Position Rad an Rad und heftig gekämpft. Wilder Höhepunkt war der Unfall in der 40. Runde, als Pastor Maldonado mit seinem Lotus Esteban Gutierrez auf die “Hörner” nahm und sich der Sauber des Mexikaners seitlich überschlug.

Bei Mercedes bewies man, dass Stallorder derzeit – noch – kein Thema sind. Lange musste sich Hamilton der Rosberg-Attacken erwehren und als das Safety Car seinen kleinen Vorsprung zunichtemachte, ging es von neuem los.

“Bringt beide Autos nach Hause”, funkte Technikchef Paddy Lowe zehn Runden vor Schluss zwar an Rosberg, aber der zweitplatzierte Deutsche attackierte trotzdem mehrmals. Zeitweise fuhren beide Silberpfeile nebeneinander durch mehrere Kurven.

Erst mit schnellsten Rennrunden verschaffte sich Hamilton entscheidend Luft. Nach 57 Runden unter den gleißenden Flutlichtern des Bahrain International Circuit freuten sich die beiden Teamkollegen wie zwei kleine Buben über ihre mitreißende Show.

“Das hat richtig Spaß gemacht. Nico ist fantastisch gefahren”, lobte Sieger Hamilton, und auch Rosberg gab sich begeistert: “Das war das beste Rennen, an dem ich teilgenommen habe. Das war ein Tag für den Sport”, sagte der Deutsche, der sich mit der WM-Führung tröstete.

Auch Motorsport-Chef Toto Wolff war voll des Lobes. “Die beiden haben mit Kopf und Verstand eine gute Show geboten. Sie sind ein Rennen gefahren, so etwas brauchen wir, so etwas braucht die Formel 1. Das hat Spaß gemacht”, brachte es der Österreicher auf den Punkt. Niki Lauda witzelte: “Es lebe der Sport. Besser kann man Motorsport nicht verkaufen. Wenn jetzt noch einer jammert, dann kann ich den nur auslachen.”

Lauda bezog sich dabei auf die aktuelle Regeldebatte und die massiven Vorwürfe, die neue und mit ihren Hybrid-Triebwerken weitaus energieeffizientere Formel 1 sei langweilig geworden. Gefightet wurde aber diesmal um fast jede Position, lange Zeit sorgte hinter den klar überlegenen Mercedes auch ein packender Vierkampf zwischen den beiden Williams von Valtteri Bottas und Felipe Massa sowie den Force India von Nico Hülkenberg und Perez für Aufsehen.

Kampfgeist zeigte trotz anhaltender Probleme am DRS und auf den Geraden auch Vettel. Der nur von Platz zehn losgefahrene Vierfach-Weltmeister kämpfte sich im schwächelnden Red Bull auf Rang sechs nach vorne, musst aber seinem stark fahrenden Neo-Teamkollegen Daniel Ricciardo (4.) den Vortritt lassen.

“Viel mehr war heute nicht drin”, gestand Vettel ein. “Wir waren irgendwie auf der Geraden zu langsam. Nicht nur im Vergleich zu Mercedes, sondern auch im Vergleich zu Daniel”, bestätigte der Deutsche seine Defizite. “Man muss kein Experte sein, um zu sehen, dass Mercedes überlegen ist. Das sieht ein Blinder mit Krückstock”, gab sich Vettel enttäuscht.

Noch schlimmer lief es für Ferrari. Fernando Alonso (9.) und Kimi Räikkönen (10.) kamen gerade noch in die Punkteränge. Ferrari-Boss Luca Montezemolo war schon während des Rennens abgereist.

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Hamilton gewinnt auch Bahrain-GP vor Rosberg http://www.vienna.at/hamilton-gewinnt-auch-bahrain-gp-vor-rosberg/3920028 http://www.vienna.at/hamilton-gewinnt-auch-bahrain-gp-vor-rosberg/3920028#comments Sun, 06 Apr 2014 16:56:46 +0000 msuppersberger http://3920028 Lewis Hamilton hat einen mitreißenden Grand Prix von Bahrain gewonnen. Der Brite siegte am Sonntagabend unter Flutlicht im packenden dritten WM-Lauf der Saison 2014 eine Sekunde vor seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg. Der Mexikaner Sergio Perez wurde im Forca India Dritter. Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) kam als Sechster ins Ziel.Die erste Kurve würde entscheiden, hatte Pole-Mann Rosberg am Vorabend noch vermutet. Letztlich kam es genau so. Der neben ihm losfahrende Malaysia-Sieger Hamilton erkämpfte sich im erstmals als Nachtrennen ausgetragenen Grand Prix in der Wüste von Sakhir die Führung und gab diese auf der Power-Strecke mit ihren vier langen Geraden trotz einer sofortigen Konterattacke des Deutschen nicht mehr ab.

Am Ende stand der zweite Mercedes-Doppelsieg in Folge, die “Silbernen” haben damit alle Poles und Siege der Saison 2014 an sich gerissen. Hamilton zog mit seinem 24. GP-Sieg mit Juan Manuel Fangio gleich, in der WM ist der nun zweifache Saisonsieger Hamilton mit 50 Punkten aber hinter Rosberg (61) weiter Zweiter.

Spannend und spektakulär

Wer angesichts der anhaltenden Überlegenheit der Mercedes und der vorangegangenen Debatte auch am persischen Golf “Langeweile” erwartet hatte, wurde eines Besseren belehrt. Denn nicht nur die beiden Silberpfeil-Piloten schenkten einander nichts. Dahinter wurde um fast jede Position Rad an Rad und heftig gekämpft. Wilder Höhepunkt war der Unfall in der 40. Runde, als Pastor Maldonado mit seinem Lotus Esteban Gutierrez auf die “Hörner” nahm und sich der Sauber des Mexikaners seitlich überschlug.

Top-Duo liefert sich echtes Rennen

Bei Mercedes bewies man, dass Stallorder derzeit – noch – kein Thema sind. Lange musste sich Hamilton der Rosberg-Attacken erwehren und als das Safety Car seinen kleinen Vorsprung zunichtemachte, ging es von neuem los.

“Bringt beide Autos nach Hause”, funkte Technikchef Paddy Lowe zehn Runden vor Schluss zwar an Rosberg, aber der zweitplatzierte Deutsche attackierte trotzdem mehrmals. Zeitweise fuhren beide Silberpfeile nebeneinander durch mehrere Kurven.

Erst mit schnellsten Rennrunden verschaffte sich Hamilton entscheidend Luft. Nach 57 Runden unter den gleißenden Flutlichtern des Bahrain International Circuit freuten sich die beiden Teamkollegen wie zwei kleine Buben über ihre mitreißende Show.

“Das hat richtig Spaß gemacht. Nico ist fantastisch gefahren”, lobte Sieger Hamilton, und auch Rosberg gab sich begeistert: “Das war das beste Rennen, an dem ich teilgenommen habe. Das war ein Tag für den Sport”, sagte der Deutsche, der sich mit der WM-Führung tröstete.

Auch Motorsport-Chef Toto Wolff war voll des Lobes. “Die beiden haben mit Kopf und Verstand eine gute Show geboten. Sie sind ein Rennen gefahren, so etwas brauchen wir, so etwas braucht die Formel 1. Das hat Spaß gemacht”, brachte es der Österreicher auf den Punkt. Niki Lauda witzelte: “Es lebe der Sport. Besser kann man Motorsport nicht verkaufen. Wenn jetzt noch einer jammert, dann kann ich den nur auslachen.”

Lauda bezog sich dabei auf die aktuelle Regeldebatte und die massiven Vorwürfe, die neue und mit ihren Hybrid-Triebwerken weitaus energieeffizientere Formel 1 sei langweilig geworden. Gefightet wurde aber diesmal um fast jede Position, lange Zeit sorgte hinter den klar überlegenen Mercedes auch ein packender Vierkampf zwischen den beiden Williams von Valtteri Bottas und Felipe Massa sowie den Force India von Nico Hülkenberg und Perez für Aufsehen.

Vettel erkämpft sich Platz sechs

Kampfgeist zeigte trotz anhaltender Probleme am DRS und auf den Geraden auch Vettel. Der nur von Platz zehn losgefahrene Vierfach-Weltmeister kämpfte sich im schwächelnden Red Bull auf Rang sechs nach vorne, musst aber seinem stark fahrenden Neo-Teamkollegen Daniel Ricciardo (4.) den Vortritt lassen.

“Viel mehr war heute nicht drin”, gestand Vettel ein. “Wir waren irgendwie auf der Geraden zu langsam. Nicht nur im Vergleich zu Mercedes, sondern auch im Vergleich zu Daniel”, bestätigte der Deutsche seine Defizite. “Man muss kein Experte sein, um zu sehen, dass Mercedes überlegen ist. Das sieht ein Blinder mit Krückstock”, gab sich Vettel enttäuscht.

Ferrari einfach zu langsam

Noch schlimmer lief es für Ferrari. Fernando Alonso (9.) und Kimi Räikkönen (10.) kamen gerade noch in die Punkteränge. Ferrari-Boss Luca Montezemolo war schon während des Rennens abgereist.

Hamilton schloss zu Legende Fangio auf

Lewis Hamilton hat am Sonntag in Bahrain mit dem 24. Grand-Prix-Sieg seiner Formel-1-Karriere in der ewigen Bestenliste zu Mercedes-Legende Juan Manuel Fangio aufgeschlossen. Der Argentinier holte in den 50er Jahren zwei seiner insgesamt fünf WM-Titel mit den Silberpfeilen. Hamilton und Fangio liegen in der ewigen Bestenliste auf Rang zehn. Spitzenreiter ist Michael Schumacher mit 91 Siegen.Sakhir. Die Fahrer mit den meisten Grand-Prix-Siegen der Formel-1-Geschichte:

1. Michael Schumacher (GER) 91 GP-Siege
2. Alain Prost (FRA) 51
3. Ayrton Senna (BRA) 41
4. Sebastian Vettel (GER) 39 *
5. Fernando Alonso (ESP) 32 *
6. Nigel Mansell (GBR) 31
7. Jackie Stewart (GBR) 27
8. Niki Lauda (AUT) 25
. Jim Clark (GBR) 25
10. Juan Manuel Fangio (ARG) 24
. Lewis Hamilton (GBR) 24 *

 

(APA)

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http://www.vienna.at/hamilton-gewinnt-auch-bahrain-gp-vor-rosberg/3920028/?feed=comments-rss2 11
Formel 1 live: Der Grand Prix von Bahrain 2014 http://www.vienna.at/formel-1-live-der-grand-prix-von-bahrain-2014/3917858 http://www.vienna.at/formel-1-live-der-grand-prix-von-bahrain-2014/3917858#comments Sun, 06 Apr 2014 14:41:34 +0000 mspringer http://3917858 In der neuen Formel 1 Saison geht es Schlag auf Schlag. Am Sonntag werden Nico Rosberg, Lewis Hamilton und Sebastian Vettel Bahrain International Circuit in as-Sachir um WM-Punkte kämpfen. Wir berichten wieder live vom Formel 1 Grand Prix in Bahrain 2014.

Das dritte Rennen in der neuen Formel 1-Saison geht in Bahrain über die Bühne. Nach den zwei Rennen in Australien und Malaysia will der WM-Führende, Mercedes AMG-Pilot Nico Rosberg, auch in Bahrain auf das Podest fahren. Sein größter Konkurrent kommt mit Malaysia-Sieger Lewis Hamilton aus dem eigenen Lager, dem Rennstall von Mercedes. Gespannt darf man aber auch auf das wiedererstarkte Team von Red Bull Racing sein. Sebastian Vettel setzte mit dem dritten Platz beim Grand Prix in Malaysia ein erstes Ausrufezeichen.

Pole Position für Rosberg beim Bahrain Grand Prix

Beim Formel 1 Grand Prix in Bahrain 2014 wird Nico Rosberg von der Pole Position aus starten. Neben ihm steht Lewis Hamilton vom Team Mercedes. Aus der zweiten Reihe werden die Fahrer Valtteri Bottas von Williams und Sergio Perez mit dem Force India losfahren. Die Formel1 gastiert seit 2004 in dem arabischen Emirat Bahrain.

Alonso: Schon drei Siege in Bahrain

Rekordsieger ist mit drei Titeln der spanische Doppelweltmeister Fernando Alonso. Die Rennen in den Jahren 2012 und 2013 konnte jeweils Sebastian Vettel, vom Team Red Bull Racing, für sich entscheiden. Ein Jubiläum darf hingegen der britische Formel 1 Weltmeiste Jenson Button  feiern. Der Engländer bestreitet seinen 250. Grand Prix in der Formel 1. ”Ich bin jetzt 14 Jahre in diesem Sport und spüre noch immer, dass ich weiter zu lernen habe”, meinte der britische McLaren-Pilot vor dem Rennen. Den Großen Preis von Bahrain konnte Jenson Button 2009 gewinnen. Damals wurde er Formel 1 Weltmeister.

Formel 1 in Bahrain: Startliste im Überblick

 

Formel 1 Liveticker

Formel 1 Fahrerwertung 2014 nach zwei Rennen:

Formel 1 Rennkalender 2014

Zum Formel 1 Special

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http://www.vienna.at/formel-1-live-der-grand-prix-von-bahrain-2014/3917858/?feed=comments-rss2 8
Pole Position in Bahrain an Nico Rosberg http://www.vienna.at/pole-position-in-bahrain-an-nico-rosberg/apa-1517799674 http://www.vienna.at/pole-position-in-bahrain-an-nico-rosberg/apa-1517799674#comments Sat, 05 Apr 2014 17:04:00 +0000 importer http://3919373 Mercedes hat sich auch für das dritte Formel-1-Rennen des Jahres die Pole gesichert. Nach zwei Mal Lewis Hamilton war in Bahrain Nico Rosberg vor Hamilton Schnellster im Qualifying. Daniel Ricciardo wurde im Red Bull 3., muss aber 10 Plätze zurück. Teamkollege und Weltmeister Sebastian Vettel schied schon im Q2 als 11. aus. Der Bahrain-GP 2014 ist am Sonntag (17.00 MESZ) erstmals ein Nachtrennen.

Eine bezeichnende Situation für das Weltmeisterteam Red Bull, das aktuell vor allem mit Softwareproblemen und um den Anschluss kämpft. Während Ricciardo erstmals unter Flutlicht auf dem Bahrain International Circuit mit den dominierenden Mercedes wenigstens halbwegs mithalten konnte, wurde Vettel schon im letzten freien Training von den Problemen eingeholt.

Red Bull muss fahrbarer werden

Nach einem unerwarteten Kraftschub aus dem Triebwerk drehte sich der Vierfach-Weltmeister und musste vorzeitig abbrechen. Das wirkte sich auch auf das anschließende Qualifying aus. Denn die “Harakiri-Aufgabe”, das Auto fahrbarer zu machen, gelang nicht.

“Gestern sah es noch ganz gut aus, aber heute Mittag dann schon nicht mehr. So hat es eben nicht gereicht”, grummelte Vettel nach Platz elf im dreiteiligen Zeitfahren um die Plätze in der Startaufstellung. “Es war kein einfacher Tag, ich konnte nicht so viel aus dem Auto rausziehen.” Bahrain sei eine absolute Powerstrecke. “Aber im Renntrimm ist einiges drin und der Extrasatz Reifen sollte helfen”, gab sich der Vierfach-Champ doch ein wenig zuversichtlich.

Mercedes-Motoren dominieren

Die Startaufstellung hat in Bahrain ein von Mercedes dominiertes Aussehen. Hinter Rosberg und Hamilton stehen mit Valtteri Bottas (Williams) und Sergio Perez (Force India) zwei junge Fahrer, deren Autos ebenfalls Mercedes-Antrieb haben. Erst dann folgt als Fünfter mit Kimi Räikkönen ein Ferrari, der Finne ist der einzige Pilot unter den Top Acht ohne Mercedes-Antriebsstrang.

Die Wüste lebt bei Nacht

Vettel, vor einer Woche in Malaysia als Zweiter noch in Reihe eins, wird wohl nur als Zehnter los fahren. Auch in Australien hatte Vettel den Kampf um die Pole verpasst. Der Grand Prix am Persischen Golf wird am Sonntag erstmals als Nachtrennen ausgetragen, was dem Rennen in der Steinwüste von Sakhir auch in Zukunft sehr gut tun wird. Die TV-Bilder sind beeindruckend und weil in Bahrain “Sonntag” Arbeitstag ist, kommen am Abend auch wesentlich mehr Fans.

Rosberg gegen Hamilton

Vettels deutscher Landsmann Rosberg geht von ganz vorne in den Flutlicht-GP. Besser kann man einen 150. Grand Prix nicht beginnen. “Ich freue mich natürlich total. Aber morgen wird das ein ganz anderes Spiel”, freute sich der nach zwei WM-Läufen mit 43 Punkten klar vor Hamilton (25) führende Weltmeister-Sohn über seine insgesamt fünfte Pole. 2013 hat es aber trotz bester Ausgangslage mit dem erhofften Sieg nicht geklappt.

Doch unter den neuen Regeln hat sich vieles geändert. Das meiste davon zugunsten von Mercedes, das zur neuen Führungskraft geworden ist. Unerwartet kam nur, dass im Qualifying Rosberg schneller war als Hamilton. Der Engländer hatte zuvor alle drei Trainings in Bahrain dominiert, verpasste dann aber um knapp drei Zehntel den “Pole-Hattrick” in dieser Saison.

Ricciardo fehlte auf Rosberg schon fast eine Sekunde. Er verliert zehn Plätze, weil er in Malaysia mit einem nicht komplett angeschraubten Rad losgefahren war.

(APA)

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http://www.vienna.at/pole-position-in-bahrain-an-nico-rosberg/apa-1517799674/?feed=comments-rss2 0
Rosberg holt Pole – Vettel nur Zehnter http://www.vienna.at/rosberg-holt-pole-position-in-bahrain/3919345 http://www.vienna.at/rosberg-holt-pole-position-in-bahrain/3919345#comments Sat, 05 Apr 2014 16:07:39 +0000 lukasoesterle http://3919345 Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton holten sich in Bahrein die ersten zwei Startplätze. Dahinter folgen Daniel Ricciardo, der jedoch zehn Plätze zurück versetzt wird, Valtteri Bottas und Sergio Perez. Sebastian Vettel scheiterte überraschend bereits in Q2 und startet morgen nur von Platz zehn.

Die Mercedes-Piloten gingen nach den beiden Siegen in den ersten Rennen und den Trainings-Bestzeiten auch in Bahrain als Top-Favoriten in das Qualifying und wurden dieser Rolle auch gerecht. Im morgigen Rennen startet Nico Rosberg von der Pole-Position. Dahinter folgt Teamkollege Lewis Hamilton und überraschend Valtteri Bottas, der von der Rückversetzung von Daniel Ricciardo von drei auf 13. profitierte

Bereits in Q2 scheiterte Weltmeister Sebastian Vettel. Der Red Bull Pilot startet morgen nur von Startplatz 10. Auch Nico Hülkenberg im Force India musste nach guten Trainingsleistungen überraschend in Q2 die Segel streichen.

 

Endstand Qualifying:

 1. Nico Rosberg, Mercedes
2. Lewis Hamilton, Mercedes
3. Daniel Ricciardo, Red Bull (Rückversetzung auf Platz 13)
4. Valtteri Bottas, Williams
5. Sergio Perez, Force India
6. Kimi Räikkönen, Ferrari
7. Jenson Button, McLaren
8. Felipe Massa, Williams
9. Kevin Magnussen, McLaren
10. Fernando Alonso, Ferrari

Out in Q2:

11. Sebastian Vettel ,Red Bull
12. Nico Hülkenberg, Force India
13. Daniil Kwjat, Toro Rosso
14. Jean-Eric Vergne, Toro Rosso
15. Esteban Gutierrez, Sauber
16. Romain Grosjean, Lotus

Out in Q1:

17. Pastor Maldonado, Lotus 
18. Adrian Sutil, Sauber 
19. Kamui Kobayashi, Caterham 
20. Jules Bianchi, Marussia
21. Marcus Ericsson, Caterham 
22. Max Chilton, Marussia

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http://www.vienna.at/rosberg-holt-pole-position-in-bahrain/3919345/?feed=comments-rss2 17
Mercedes auch im Abschlusstraining voran – Vettel out http://www.vienna.at/mercedes-auch-im-abschlusstraining-voran---vettel-out/apa-1517797100 http://www.vienna.at/mercedes-auch-im-abschlusstraining-voran---vettel-out/apa-1517797100#comments Sat, 05 Apr 2014 13:47:00 +0000 importer http://3919291 Mercedes hat auch das Abschlusstraining zum Großen Preis von Bahrain dominiert. Lewis Hamilton erzielte am Samstag Bestzeit vor Nico Rosberg und galt damit als Favorit für das nachfolgende Qualifying.Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) beendet nach einem Dreher das letzte Freie Training schon 20 Minuten vor Schluss und kam nur auf Platz 21.

Ergebnisse 3. Freies Training:

1. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:35,324 Min.
2. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:35,439
3. Sergio Perez (MEX) Force India-Mercedes 1:35,868
4. Valtteri Bottas (FIN) Williams-Mercedes 1:36,166
5. Felipe Massa (BRA) Williams-Mercedes 1:36,364
6. Jenson Button (GBR) McLaren-Mercedes 1:36,394
7. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 1:36,454
8. Nico Hülkenberg (GER) Force India-Mercedes 1:36,455
9. Daniil Kwyat (RUS) Toro Rosso-Renault 1:36,680
10. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 1:36,772.

Weiter:

12. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso-Renault 1:37,030
13. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull-Renault 1:37,119
21. Sebastian Vettel (GER) Red Bull-Renault 1:39,225

(APA)

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Spielberg-Spektakel in der Grazer Innenstadt http://www.vienna.at/spielberg-spektakel-in-der-grazer-innenstadt/apa-1517795682 http://www.vienna.at/spielberg-spektakel-in-der-grazer-innenstadt/apa-1517795682#comments Sat, 05 Apr 2014 11:47:00 +0000 importer http://3919156 Das Comeback der Formel 1 im Juni in Spielberg hat am Samstag seine Schatten vorausgeworfen. Die Grazer Innenstadt zeigte auf sechs verschiedenen Plätzen Aspekte des Motorsports vom Showrun entlang der Mur über kulinarische Spezialitäten und Motorradkunststücke bis hin zu musikalischen Grüßen aus der Region.

Bereit zum Auftakt in der Früh strömten Tausende Besucher in die Stadt und erfreuten sich am Showprogramm. Am Hauptplatz gab es eine Motorsport-Ausstellung, bei der verschiedene Rennwagen, darunter auch einer von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, zu sehen waren. Daneben zeigten zwei Motorrad-Künstler ihr Können, wobei auch das Publikum mitwirken konnte. Zwei Freiwillige aus dem Publikum legten sich tatsächlich auf den Boden, damit die Fahrer – nebeneinander – über sie drüberspringen konnten.

Der Showrun entlang der Mur zog besonders viele Zuseher an. Sie harrten trotz ohrenbetäubenden Lärms an den Absperrungen aus und ließen unterschiedliche Rennwagen, darunter DTM-Boliden, ein Nascar und ein Race Truck, an sich vorbeizischen.

Plötzlich war im Startbereich am Andreas-Hofer-Platz nur noch dichter Rauch zu sehen. “Die Kupplung wahrscheinlich”, meinte ein Zuschauer fachkundig. “Ja, das passiert denen auch”, kicherte ein älterer Mann im Steireranzug boshaft, blieb aber dennoch gebannt stehen und starrte mit den anderen weiter in die Rauchwolke. Für besonders Abenteuerlustige wurden “Taxifahrten” angeboten, um das Gefühl, einmal in einem Rennwagen zu sitzen, auskosten zu können.

Beschaulicher, wenn auch wegen der örtlichen Nähe nicht viel ruhiger, ging es am Franziskanerplatz zu, wo man sich mit Getränken – besonders Red-Bull-Varianten in Hülle und Fülle – und Essen versorgen konnte. Daneben gab es auch Show-Cooking mit Koch Johannes Marterer, was einige Zuschauer als schöne Abwechslung zu den Motorsport-Vorführungen annahmen.

Am Färberplatz spielte die Musikkapelle Spielberg auf und unterhielt die Besucher, die dort zum Frühshoppen gekommen waren. In der Kinderwelt gab es auch einiges für die Kleinsten, insgesamt war es ein ruhigerer Platz mit gemischten Musikdarbietungen, die auf das Spielbergmusikfestival im August verwiesen. Am Nachmittag stand unter anderem noch eine VIP GoKart Challange zur Saisoneröffnung auf dem Programm.

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Schumacher mit “Momenten des Erwachens” http://www.vienna.at/schumacher-mit-momenten-des-erwachens/apa-1517780260 http://www.vienna.at/schumacher-mit-momenten-des-erwachens/apa-1517780260#comments Fri, 04 Apr 2014 18:26:00 +0000 importer http://3918173 Der vor über drei Monaten schwer verunglückte Michael Schumacher “zeigt Momente des Bewusstseins und des Erwachens”. Das teilte die Managerin des Formel-1-Rekordweltmeisters, Sabine Kehm, in einer Stellungnahme mit. “Michael macht Fortschritte auf seinem Weg”, schrieb Kehm. Schumacher hatte sich bei seinem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

“Wir stehen ihm bei seinem langen und schweren Kampf zur Seite, gemeinsam mit dem Team des Krankenhauses in Grenoble, und wir bleiben zuversichtlich.” Über Schumachers weiteren Zustand machte Kehm keine Angaben und bat erneut “um Verständnis, dass wir auf Details nicht eingehen möchten, um Michaels Privatsphäre und die seiner Familie zu schützen und das Ärzteteam in Ruhe arbeiten zu lassen”.

Das sei eine “sehr gute Nachricht”, meinte Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel nach dem Freitagstraining in Bahrain. “Für uns hier in der Formel 1, aber vielmehr für die Familie sind das schwierige Wochen gewesen, da ist es schön zu hören, dass es bergauf geht.”

“Gute Nachrichten heute aus Grenoble”, twitterte umgehend Schumachers ehemaliger Formel-1-Rennstall Mercedes. “Ich bin sehr froh über die guten Neuigkeiten”, sagte sein früherer Teamkollege, der aktuelle WM-Spitzenreiter Nico Rosberg. “Wir hoffen, dass es die erste von weiteren kommenden positiven Nachrichten ist”, erklärte ein Sprecher von Ferrari. “Es gibt nicht einen Tag, an dem wir nicht an Michael denken.”

Auf der Rennstrecke in Bahrain trägt die erste Kurve Schumachers Namen. Dort steht zudem in riesigen Buchstaben auf Englisch “Our thoughts and prayers are with you Michael” (“Wir sind mit unseren Gedanken und Gebeten bei Dir, Michael”).

Nach seinem Skiunfall am 29. Dezember in Meribel war Schumacher wegen schwerer Kopfverletzungen in ein künstliches Koma versetzt worden. Die Ärzte hatten Ende Jänner die Aufwachphase eingeleitet.

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Mercedes auch in Bahrain eine Klasse für sich http://www.vienna.at/mercedes-auch-in-bahrain-eine-klasse-fuer-sich/apa-1517787272 http://www.vienna.at/mercedes-auch-in-bahrain-eine-klasse-fuer-sich/apa-1517787272#comments Fri, 04 Apr 2014 18:21:00 +0000 importer http://3918695 Mercedes ist in der Formel 1 weiter tonangebend. Malaysia-Sieger Lewis Hamilton und WM-Spitzenreiter Nico Rosberg dominierten am Freitag in Bahrain beide Freien Trainings klar, Dritter wurde jeweils Fernando Alonso im Ferrari. Weltmeister Sebastian Vettel fuhr am Abend die siebentbeste Zeit, der Red-Bull-Pilot muss aber im dritten Rennen des Jahres bereits einen frischen Motor einsetzen.

Mercedes hat dank seiner überlegen Antriebsstränge beide bisherigen Rennen in Australien (Rosberg) und Malaysia (Hamilton) gewonnen. Auf der 5,412 Kilometer langen Powerstrecke in Bahrain könnte die Überlegenheit der Silberpfeile noch größer sein. Weil das Rennen zum zehnjährigen Jubiläum am Sonntag ab 18.00 Uhr Ortszeit erstmals als Nachtrennen ausgetragen wird, sind auf der Wüsteninsel die Renn-Temperaturen deutlich kühler.

“Die Temperaturen kommen uns entgegen. Es ist schön frisch geworden, da brauchen wir keine Motorabdeckung fahren, unter der man ein Kleinauto verstecken könnte”, frohlockte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff unter den fast 500 gleißenden Flutlichtern der Rennstrecke am Persischen Golf. Der Österreicher ist überzeugt: “Wenn das Auto hält, sollten wir ganz vorne mitfahren können. Mercedes-Power bringt hier vor allem auf den Bergaufgeraden einiges.”

“Das Auto fühlt sich gut an”, sorgte Hamilton für die Untertreibung des Tages. Über eine Sekunde ließ der Ex-Weltmeister den drittplatzierten Alonso hinter sich. Auch Teamkollege Rosberg, der am Sonntag seinen 150. GP-Start absolviert, lag über drei Zehntel zurück.

Vettel sogar fast 1,3 Sekunden. “Für uns war es ein ganz guter Tag, es gab keine größeren Probleme. Im Winter bei den Tests sah es hier nicht so gut aus”, gab sich der Vierfach-Weltmeister dennoch betont gelassen. “Wir wussten, dass es insgesamt ein schwieriger Start wird, aber wir sind schon viel zuverlässiger geworden. Ich hoffe, wir können das Auto weiter verbessern.”

Diese Zweck-Hoffnung wurde vorerst freilich nicht erfüllt. “Die Longruns haben besser ausgeschaut. Aber von der Fahrbarkeit her hat sich der von Software-Neuerungen erhoffte Fortschritt leider nicht eingestellt”, berichtete Red Bulls Motorsportdirektor Helmut Marko bedauernd.

“Die beiden Mercedes diktieren das Tempo nach Belieben. Für uns geht es hier nur um Position drei”, fürchtet Marko. “Wir müssen sogar achten, dass nicht auch noch Williams vor uns steht”, verwies der Österreicher auf den hinter Vettels Teamkollegen Daniel Ricciardo fünftplatzierten Brasilianer Felipe Massa im ebenfalls von einem Mercedes-Antrieb beschleunigten Williams.

Dass Vettel schon im dritten Saisonrennen ein neues Triebwerk und eine neue kinetische Generatoren-Einheit (MGU-K) brauchen würde, sei eine Vorsichtsmaßnahme, betonte Marko. “Das heißt nicht, dass der Motor nicht wieder eingesetzt wird.” Pro Saison sind straffrei fünf Motoren erlaubt.

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Lauda verteidigt neue Formel 1: “Zukunftsweisend” http://www.vienna.at/lauda-verteidigt-neue-formel-1-zukunftsweisend/3918546 http://www.vienna.at/lauda-verteidigt-neue-formel-1-zukunftsweisend/3918546#comments Fri, 04 Apr 2014 15:03:23 +0000 lmoosbrugger http://3918546 Kritik an den leiser und spritsparender gewordenen Autos. Damit würde man die Formel 1 praktisch tot reden, fürchtet Lauda.]]> Niki Lauda hat die “neue” Formel 1 leidenschaftlich verteidigt. Der dreifache Weltmeister und derzeitige Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzende äußerte am Rande des Grand Prix von Bahrain Unverständnis über die intensive Kritik an den leiser und spritsparender gewordenen Autos. Damit würde man die Formel 1 praktisch tot reden, fürchtet Lauda.

“Ich sehe das pragmatisch. Die Formel 1 hat nun sechs Zylinder statt acht. Dass sie damit leiser wird, weiß jedes Kind. Dazu kommt ein Turbolader, der macht sie auch nicht lauter”, sagte der 65-jährige Österreicher nach dem ersten freien Training am Freitag in Bahrain. Dabei war im Fahrerlager selbst das Gezwitscher der Vögel deutlicher zu hören als die säuselnden V6-Hybridmotoren.

Der fehlende Motorlärm und die vom Benzin sparen forcierte Eintönigkeit wie zuletzt in Malaysia haben zuletzt zu viel Kritik geführt. Noch an diesem Wochenende wollen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, Ferrari-Chef Luca di Montezemolo und FIA-Präsident Jean Todt in Bahrain über Verbesserungsmöglichkeiten sprechen.

Mercedes in der Pole-Position

Mercedes hat unter Lauda und dem ebenfalls österreichischen Motorsportchef Toto Wolff die neuen Regeln am schnellsten und effektivsten umgesetzt und mit Nico Rosberg bzw. Lewis Hamilton in beiden bisherigen Saisonrennen den Sieger gestellt. Zuletzt in Malaysia bejubelte man sogar den ersten Silberpfeil-Doppelsieg seit 1955.

“Ich finde, dass die Saison sehr gut begonnen hat”, erklärte Lauda folgerichtig, schränkte aber ein: “Ich sage das nicht, weil Mercedes gewonnen hat, das ist mir in diesem Fall wurscht.” In Australien sei neben Rosberg mit Red-Bulls Daniel Ricciardo ein Neuling und mit dem McLaren-Schweden Kevin Magnussen gar ein “Säugling” auf dem Podest gestanden, erläuterte Lauda. “Das waren doch Riesen-Überraschungen. Besser kann man den Sport nicht promoten.”

Lauda: “Überzogene Diskussion”

Die Lärm-Diskussion sei zwar “überflüssig”, aber irgendwie noch nachvollziehbar. Nicht aber die nun aufgekommene über das angeblich exzessive Benzinsparen, das jeden Zweikampf verhindere. “Das stimmt so einfach nicht. Alle können von Anfang bis Ende volle Pulle fahren”, behauptete Lauda. “Im Vorjahr wurde im Rennen mehr Sprit gespart als heuer, nur hat keiner darüber geredet.”

Der Österreicher fürchtet nun, dass die “überzogene” Diskussion dem Sport mehr schadet als etwa fehlender Lärm. “Derzeit läuft alles in die falsche Richtung. Jeder schmeißt seine persönlichen Interessen rein. Deshalb ist das jetzt eine Negativ-Diskussion, die dem Sport nichts bringt.”

Man könne natürlich daran arbeiten, die Turbo-Motoren lauter zu machen. “Aber dass deshalb von den Beteiligten selbst der Sport tot geredet wird, ist falsch. Die selben Personen, die vor Jahren diese Regeln eingeführt haben, jammern jetzt”, äußerte Lauda Unverständnis.

Lauda sieht positive Effekte

Lauda sieht vielmehr die positiven Effekte der radikalen Regeländerungen. “Mit den neuen Autos und den neuen Motoren haben wir eine neue Formel 1, die zukunftweisend ist. Objektiv betrachtet wird hier gerade gar nichts falsch gemacht.”

Woher der kritische Wind u.a. weht, ist auch für Lauda nicht schwer auszumachen. “Warum hat man letztes Jahr nicht gejammert? Als Sebastian Vettel jedes Rennen gewonnen hat, da hat kein Mensch was gesagt. Aber plötzlich ist alles anders.”

Er mache sich keine Sorgen, dass Vettel im Red Bull nicht wieder zu alter Stärke zurückkehren werde. “Also ist es eine ganz normale Sport-Diskussion.” Und im Übrigen: “Als Hermann Maier jedes Skirennen gewonnen hat, hat auch keiner übers Vögelgezwitscher geredet, sondern sich mit dem Hermann gefreut.”

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Mercedes dominierte erstes Freies Bahrain-Training http://www.vienna.at/mercedes-dominierte-erstes-freies-bahrain-training/apa-1517783440 http://www.vienna.at/mercedes-dominierte-erstes-freies-bahrain-training/apa-1517783440#comments Fri, 04 Apr 2014 12:52:00 +0000 importer http://3918371 Mit Lewis Hamilton vor Nico Rosberg hat das erste Freie Training der Formel 1 am Freitag in Bahrain den gleichen Einlauf wie der vergangene Grand Prix von Malaysia gebracht. Die beiden überlegenen Mercedes-Piloten fuhren in der eineinhalbstündigen Session nur 14 bzw. 13 Runden, Drittschnellster war Fernando Alonso im Ferrari. Weltmeister Sebastian Vettel kam beim ersten Abtasten bei rund 25 Grad Lufttemperatur auf dem Bahrain International Circuit mit offenbar vollem Tank vorerst über Platz zehn nicht hinaus. Unter den ersten sieben befanden sich außer den beiden Ferraris von Alonso (3.) und Kimi Räikkönen (6.) nur Autos mit Mercedes-Antriebssträngen.

Weitere Session am Freitag

Während sich dank des heuer zusätzlichen Reifensatzes die meisten Autos mehr am Beginn auf der Rennstrecke in der Wüste von Sakhir bewegten, geschah mit Fortdauer der ersten Übungseinheit relativ wenig. Weil das Rennen 2014 in Bahrain aber erstmals als Nachtrennen (Start um 18.00 Uhr Ortszeit/17.00 MESZ) in Szene geht, wird mehr Augenmerk auf die späteren Trainingseinheiten gelegt. Am Freitag steht noch eine weitere, einstündige Session auf dem Programm.

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Schumacher zeigt Momente des Erwachens http://www.vienna.at/schumacher-zeigt-momente-des-erwachens/3918104 http://www.vienna.at/schumacher-zeigt-momente-des-erwachens/3918104#comments Fri, 04 Apr 2014 10:11:51 +0000 lmoosbrugger http://3918104 Der vor über drei Monaten schwer verunglückte Michael Schumacher “zeigt Momente des Bewusstseins und des Erwachens”. Das teilte die Managerin des Formel-1-Rekordweltmeisters, Sabine Kehm, am Freitag in einer schriftlichen Stellungnahme mit.Nach seinem Skiunfall am 29. Dezember in Meribel war Schumacher wegen schwerer Kopfverletzungen in ein künstliches Koma versetzt worden. Die Ärzte hatten Ende Jänner die Aufwachphase eingeleitet.

“Michael macht Fortschritte”

Michael macht Fortschritte auf seinem Weg”, schrieb Kehm. “Wir stehen ihm bei seinem langen und schweren Kampf zur Seite, gemeinsam mit dem Team des Krankenhauses in Grenoble, und wir bleiben zuversichtlich.” Über Schumachers weiteren Zustand machte Kehm keine Angaben und bat erneut “um Verständnis, dass wir auf Details nicht eingehen möchten, um Michaels Privatsphäre und die seiner Familie zu schützen und das Ärzteteam in Ruhe arbeiten zu lassen”.

Schumacher hatte sich bei seinem Sturz mit dem Kopf auf einen Felsen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma zugezogen.

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Button bestreitet in Bahrain 250. Grand Prix http://www.vienna.at/button-bestreitet-in-bahrain-250-grand-prix/apa-1517777878 http://www.vienna.at/button-bestreitet-in-bahrain-250-grand-prix/apa-1517777878#comments Fri, 04 Apr 2014 08:37:00 +0000 importer http://3917939 Der britische McLaren-Pilot Jenson Button steht vor seinem 250. Grand Prix am Sonntag im Königreich Bahrain. Button ist mit 34 Jahren der zweitälteste Fahrer im Feld, nur der finnische Ferrari-Mann Kimi Räikkönen steht hier vor ihm. 249 Rennen hat jedoch kein anderer aktiver Pilot auf dem Konto. Läuft alles nach Plan, ist Button am Saisonende in der ewigen Rangliste Dritter.

Jenson Button kommt sich in der Formel 1 immer noch wie ein Fahrschüler vor. “Ich bin jetzt 14 Jahre in diesem Sport und spüre noch immer, dass ich weiter zu lernen habe”, meinte der britische McLaren-Pilot “Ich bin immer noch nicht der perfekte Fahrer und werde es nie sein, denn es gibt immer noch mehr zu lernen.”

“Erstaunlich, wie schnell die Zeit vergeht”, erzählte der Weltmeister von 2009 schmunzelnd. “Erst 50 Rennen zuvor war ich in Ungarn, feierte meinen 200. Grand Prix und habe ihn auch noch gewonnen.”

Die Beständigkeit Buttons imponiert auch seinen Konkurrenten. “Ich ziehe meinen Hut vor ihm”, sagte Landsmann Lewis Hamilton, der bei McLaren drei Jahre an der Seite des exzellenten Triathleten an den Start ging. “Wie er jedes Jahr zurückkommt und immer noch diese Motivation aufbringt.” Vielleicht sind Verneigungen auch am Sonntag angebracht. Button liegt der Bahrain-Kurs, 2009 siegte er hier.

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Formel 1 in der Krise wegen fehlender Spannung http://www.vienna.at/formel-1-in-der-krise-wegen-fehlender-spannung/apa-1517766018 http://www.vienna.at/formel-1-in-der-krise-wegen-fehlender-spannung/apa-1517766018#comments Thu, 03 Apr 2014 12:33:00 +0000 importer http://3917130 Keine Zweikämpfe, kein Motorenlärm, keine Spannung. Die Formel ist 2014 effizient, aber auch langweilig geworden. Schon nach zwei Rennen schrillen die Alarmglocken. Ein Treffen zwischen F1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone, Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und FIA-Boss Jean Todt im Vorfeld des Grand Prix von Bahrain soll nun helfen. Vor allem Ecclestone und Montezemolo fühlen sich wegen der aufgekommenen Spannungslosigkeit in ihrer Kritik bestätigt. Der Ferrari-Chef hatte schon vor der Saison verächtlich “Taxifahrten” angekündigt. Chef-Vermarkter Ecclestone fürchtet um die Reputation seines Premium-Produktes. Wenden sich auch die Fans ab, helfen auf Dauer auch zahlungswillige Konzerne und Sponsoren der vom Zuschauerschwund nicht verschonten Formel 1 nicht mehr lange weiter.

Die neuen V6-Turbomotoren mit ihren komplexen Hybrid-Antrieben und den Sprit-Limitierungen haben auf Betreiben des Internationalen Motorsport-Verbandes (FIA), der als oberster Regelhüter oft im Clinch mit den Promotoren und den Teams liegt, die Formel 1 zwar in der technischen Gegenwart ankommen lassen. Die Rennen der “Königsklasse” sind damit aber auch zu “Gleichmäßigkeitsbewerben” geworden.

Langweilige Rennen

Der GP von Malaysia zuletzt war eines der spannungslosesten Rennen der Geschichte. Die Autos werden aus der Box funk-ferngesteuert. Die besten Rennfahrer der Welt können wegen der Limitierung auf 100 kg Benzin (Gesamtmenge sowie maximaler Durchfluss pro Stunde) nicht mehr ans Limit gehen, sondern werden zu Handpuppen der Teamstrategen in den Boxen degradiert.

Vor allem die routinierten Fahrer fühlen sich dadurch wesentlichen Elemente des Rennfahrens beraubt. Auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel hatte kürzlich moniert, man möge den ganzen Batterie-Kram doch im Handy belassen und die Formel 1 nicht zu einem ADAC-Übungsplatz machen, in dem nur noch quietschende Reifen zu hören wären.

“Neue Herausforderungen”

Die mit Spielkonsolen groß gewordene “Rookie-Generation” tut sich mit dem Thema etwas leichter. “Es ist sicher eine andere Formel geworden. Aber immer noch die Formel 1 mit den besten Fahrern, und die Piloten müssen mit den neuen Herausforderungen eben zurechtkommen”, beteuert etwa Sergio Perez.

Der 24-jährige Mexikaner, seit heuer in Diensten von Force India, muss sich die Welt freilich auch ein bisschen schönreden. Racing? “Ist immer noch möglich”, beteuert Perez. “Aber es ist anders. Du musst viel mehr denken wegen des Benzinverbrauchs, musst dir die Attacken viel mehr und früher überlegen”, gestand “Checo” vor dem Rennen in der Steinwüste von Sakhir, das wegen des zehnjährigen Jubiläums am kommenden Sonntag (17.00 MESZ) erstmals als Flutlichtrennen ausgetragen wird.

Motoren bleiben wohl leise

Am ehesten könnte wohl am Benzinverbrauch “gedreht” werden. Also ausgerechnet an jener Facette, die Red-Bull-Neuzugang Daniel Ricciardo beim Saisonstart in Australien Platz zwei gekostet hat. Die Motoren wieder “lauter” zu machen, scheint hingegen fast unmöglich.

Die auf maximal 15.000 gedrosselten Drehzahl – die wegen der Benzinsparerei aber ohnehin kaum erreicht wird – und Einführung des “leisen” Turbos mit nur noch einem Auspuff führen zum bekannten und von Fahrern und Fans kritisierten Ergebnis “Wenn man das kombiniert, dann hat man das Ergebnis, das man eben hat”, stellte Remi Taffin, Renault-Verantwortlicher an den Rennstrecken, lapidar fest.

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Positive Signale bei Schumacher http://www.vienna.at/positive-signale-bei-schumacher/apa-1517762362 http://www.vienna.at/positive-signale-bei-schumacher/apa-1517762362#comments Thu, 03 Apr 2014 10:09:00 +0000 importer http://3916876 Managerin Sabine Kehm hat erneut von positiven Signalen in der Aufwachphase von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher berichtet. “Ich kann nur noch einmal sagen: Es gibt Anzeichen, die uns Mut machen”, bestätigte sie einen entsprechenden Bericht der “Bild”-Zeitung. Laut dem Boulevardblatt soll es “merkliche Verbesserungen” bei Schumacher geben.

Seit seinem Skiunfall am 29. Dezember liegt der 45-Jährige im künstlichen Koma. Ende Jänner hatten die Ärzte im Krankenhaus von Grenoble die Aufwachphase eingeleitet.

In ihrem bis dato letzten offiziellen Statement hatte Kehm am 12. März geschrieben: “Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen. Aber wir wissen auch, dass wir geduldig sein müssen.” Schumacher hatte bei seinem Sturz in Meribel mit dem Kopf auf einen Felsen ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten. “Michael hat sich sehr ernste Verletzungen zugezogen”, hatte Kehm in ihrer letzten schriftlichen Mitteilung erklärt.

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