Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Thu, 02 Oct 2014 14:28:55 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Alonso vermied in Suzuka Bekenntnis zu Ferrari http://www.vienna.at/alonso-vermied-in-suzuka-bekenntnis-zu-ferrari/apa-1520568778 http://www.vienna.at/alonso-vermied-in-suzuka-bekenntnis-zu-ferrari/apa-1520568778#comments Thu, 02 Oct 2014 11:27:00 +0000 http://4103741

Das sagte Alonso am Donnerstag gleich mehrfach. Erst kämen die Interessen der Scuderia, dann seine Zukunft. Eigentlich ist die bis mindestens Ende 2016 an Ferrari geknüpft. Solange läuft noch der Vertrag des mittlerweile 33-Jährigen, der vor zwei Wochen in Singapur auf die Dauerspekulationen um seine Person noch deutlich unwirscher reagiert hatte. 

Weder der niederprasselnde Regen, noch die nicht enden wollenden Fragen nach seinem weiteren Engagement für Ferrari oder ein anderes Team konnten Samurai-Fan Alonso in Japan aus der Ruhe bringen. “Ich lebe für meinen Job, ich bereite mich vom 1. Jänner bis zum 31. Dezember eines Jahres für das vor, was ich fahre. Das ist hier nicht anders. Nur ist es hier etwas Besonderes”, sagte er. Und legte gleich noch ein paar wohlwollende Worte Richtung Ferrari nach: Es sei das beste Team in der Welt.

Problem nur: Mit dem Team konnte Alonso seinen dritten WM-Titel noch immer nicht gewinnen. “Wenn Du Titel gewinnst, denken die Leute, dass Du der Beste bist. Wenn Du keine Titel gewinnst, werden die Leute nie denken, dass Du der Beste bist”, sagte Alonso zur Bedeutung von weiteren Erfolgen in seiner Karriere. Sein letzter Grand-Prix-Erfolg liegt mittlerweile fast eineinhalb Jahre zurück, im Mai 2013 gewann er sein Heimrennen in Spanien.

Gleichwohl soll es ein gesteigertes Interesse von McLaren geben, Alonso zurückzuholen. 2007 hatte er im Teamduell mit Lewis Hamilton die WM verzockt. Lachender Dritter war damals sein jetziger Stallrivale Kimi Räikkönen gewesen. Im Ferrari.

Hinter der Absicht, Alonso zu verpflichten, soll Honda stecken. Die Japaner kehren 2015 als Motorenlieferant in die Formel 1 zurück. Genau dort liegt aber auch die große Unsicherheit: Niemand weiß, wie leistungsstark und zuverlässig der neue Antrieb sein wird. Das Risiko, ein weiteres Jahr hinterher statt vorneweg zu fahren, ist existent.

Dennoch gibt es bereits die ersten, die sich befähigt sehen, den möglichen freien Platz für Alonso bei Ferrari einzunehmen. “Natürlich fühle ich mich bereit”, sagte der Franzose Jules Bianchi: “Ich arbeite darauf hin, seit ich 2009 zur Ferrari-Akademie gehöre”, betonte der aktuelle Marussia-Pilot. Alonso betonte kurz danach zwar, dass es keine Neuigkeiten gebe. Dafür aber eine Menge Gerüchte. “Wir werden sehen”, meinte er und lächelte vielsagend.

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Buttons Zukunft offen – McLaren “beste Option” http://www.vienna.at/buttons-zukunft-offen---mclaren-beste-option/apa-1520565232 http://www.vienna.at/buttons-zukunft-offen---mclaren-beste-option/apa-1520565232#comments Thu, 02 Oct 2014 08:48:00 +0000 http://4103429

Um die Fahrer des britischen Teams fürs kommende Jahr ranken sich wilde Spekulationen. Vor ein paar Wochen sei auch er schon mal als Kollege von Button gehandelt worden, sagte Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel von Red Bull auf der Pressekonferenz zum Großen Preis von Japan am Donnerstag schmunzelnd zu den zahlreichen Gerüchten.

Am hartnäckigsten hält sich dabei die Version, dass Motorenrückkehrer Honda als neuer Partner von McLaren von 2015 an den zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso holen will. Der Spanier hat zwar noch einen Vertrag bei Ferrari. Die Zweifel an seinem Verbleib wurden in den vergangenen Tagen allerdings nicht leiser. Bei McLaren bleibt zudem auch die Zukunft von Debütant Kevin Magnussen offen.

Vettel selbst rechnet sich auch beim 15. von 19 Saisonläufen einen Platz auf dem Podium aus. “Ich denke, das ist immer drin”, sagte der praktisch entthronte Champion in Suzuka. Vor knapp zwei Wochen hatte Vettel im Red Bull mit Rang zwei seine bisher beste Platzierung in diesem Jahr erzielt. Teamkollege Daniel Ricciardo wurde damals Dritter. “Ob wir so stark sind wie in Singapur, weiß ich noch nicht”, sagte Vettel.

Zu den möglichen Beeinträchtigungen des “Frühstück-Rennens” am kommenden Sonntag (08.00 Uhr MESZ/live ORF 1, RTL und Sky) wegen des Taifuns Phanfone konnte der 27 Jahre alte Deutsche noch nicht viel sagen. “Kamui hat mir erstmal ein kurzes Update gegeben zum Taifun”, sagte Vettel nach einem Plausch mit seinem japanischen PK-Nachbarn Kobayashi. Der Taifun braut sich derzeit über dem Westpazifik zusammen und könnte am Sonntag auch Suzuka treffen. Es könnte zu starkem Regen kommen.

Dass der erst 17-jährige und führerscheinlose Niederländer Max Verstappen am Freitag beim Red-Bull-Schwesternrennstall Toro Rosso sein Debüt als Freitagfahrer gibt, kommentierte Vettel launig. “Einer der größten Unterschiede ist, dass ich vom Hotel zur Strecke selbst fahren konnte”, erinnerte sich der mittlerweile vierfache Weltmeister Vettel an sein eigenes Debüt.

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Taifun “Phanfone” bedroht Formel 1-Rennen in Japan http://www.vienna.at/taifun-phanfone-bedroht-formel-1-rennen-in-japan/4102889 http://www.vienna.at/taifun-phanfone-bedroht-formel-1-rennen-in-japan/4102889#comments Wed, 01 Oct 2014 14:27:03 +0000 http://4102889

Demnach formiert sich über dem Westpazifik ein Taifun, der in weiterer Folge in Richtung Japan zieht und am Wochenende das dortige Festland erreichen und starken Regen bringen könnte.

Starkregen, Sturm und Hochwasser

UBIMET spricht in einer Aussendung am Mittwoch sogar von einer “potenziellen Gefährdung des Formel-1-Grand-Prix von Japan”. Auswirkungen eines Taifuns seien meist Starkregen, Sturm und Hochwasser durch Flutwellen. Neben Regen beim Rennen könnte der Taifun vor allem zu Problemen beim Abbau und insbesondere beim Transport des Equipments und des gesamten F1-Trosses nach Sotschi führen, wo nur eine Woche später das nächste Rennen stattfindet.

Suzuka rund 200 Kilometer von Vulkan entfernt

Die Rennstrecke in Suzuka liegt rund 200 Kilometer vom Vulkan Ontake entfernt, wo nach einem Ausbruch mindestens 48 Menschen gestorben sind. Die Eruption ist offenbar noch immer im Gang.

(APA)

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Hamilton und Rosberg wie Senna und Prost http://www.vienna.at/hamilton-und-rosberg-wie-senna-und-prost/apa-1520547056 http://www.vienna.at/hamilton-und-rosberg-wie-senna-und-prost/apa-1520547056#comments Wed, 01 Oct 2014 08:29:00 +0000 http://4102347

“Suzuka ist seit 1980 im Rennkalender, und seitdem haben alle Großen des Sports dort gewonnen. Ich werde alles geben, um meinen Namen dieser Liste hinzuzufügen”, konterte WM-Leader Hamilton im Vorfeld des Japan-Grand-Prix am Sonntag (Start: 8.00 Uhr/MESZ live ORF eins, RTL und Sky).

Der Engländer hat die jüngsten beiden Rennen gewonnen und geht auf den Hattrick los. Rosberg verlor dagegen zuletzt durch sein Aus in Singapur die WM-Führung. Auf den Rückschlag folgte ein Kurzurlaub in Thailand, um die Akkus wieder aufzuladen. Die Devise für Suzuka formulierte der Deutsche aber vorher noch unmissverständlich: “Volle Attacke!”

Dort, wo mehr als einmal Weltmeisterschaften entschieden wurden. Dort, wo Senna und Prost ihre erbitterte Team-Feindschaft 1989 auf die Spitze trieben: Senna wollte überholen, Prost ließ das nicht zu, es kam zur Kollision. Prost beendete das Rennen vorzeitig, Senna fuhr weiter und gewann. Nachträglich wurde Senna disqualifiziert, Prost letztlich Weltmeister.

Auch wenn er damals ebenso wie Rosberg gerade einmal fünf Jahre alt war, kennt Hamilton freilich die historischen Zweikämpfe auf Biegen und Brechen in Suzuka. “In der Vergangenheit erlebten wir dort so prägende Momente wie die unvergesslichen Duelle zwischen Ayrton Senna und Alain Prost”, betonte der Brite, der zwar schon einmal in Japan gewonnen hat, allerdings 2007 auf der Strecke in Fuji. Ein dritter Platz, mehr sprang für Hamilton bisher nicht in Suzuka heraus. Rosbergs Statistik auf der von allen Piloten geliebten Strecke fällt sogar noch schlechter aus, schaffte er es dort doch noch nie aufs Podest.

Drei Punkte Rückstand muss Rosberg nun aufholen, sprich mit einem Sieg wäre der Sohn des finnischen Ex-Weltmeisters Keke Rosberg wieder WM-Spitzenreiter. Umgekehrt kann Hamilton mit dem dritten Sieg en suite und dem insgesamt achten in dieser Saison seinen Vorsprung auf zumindest zehn Punkte ausbauen.

“Beide werden auf einer der besten Fahrerstrecken unseres Sports in Suzuka versuchen, den ersten Vorteil für sich zu verbuchen”, meinte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. “Ich hoffe, dass wir von jetzt bis zur Zielflagge in Abu Dhabi einen problemfreien Kampf erleben werden”, unterstrich Hamilton, denn Siege ohne das direkte Duell mit seinem Teamrivalen machen dem Champion von 2008 weniger Spaß.

Gelingt dem erbittert um die WM streitenden Duo der achte Doppelerfolg in diesem Jahr, könnte sogar der erste Konstrukteurstitel für ein Mercedes-Werksteam in der Formel 1 fällig werden. Davon wolle man sich aber nicht ablenken lassen, betonte Wolff. Die Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo dürften nur zwei Punkte einfahren, damit Mercedes schon in Japan feiern darf.

Doch insbesondere Vierfach-Champion Vettel liegt die Traditionsstrecke. Viermal gewann der Deutsche dort, 2011 wurde er in Suzuka sogar vorzeitig Weltmeister. “Die Atmosphäre ist unglaublich”, betonte der 27-Jährige. Zuletzt in Singapur ließ Vettel mit Platz zwei aufhorchen, auf seinen ersten Sieg in dieser Saison wartet der 39-fache Grand-Prix-Gewinner allerdings noch immer.

Offiziell abgehakt hat Red Bull die WM-Titel noch nicht. Stoppen kann sich Mercedes aber eigentlich nur noch selbst. Um nicht wie vor einem Jahr unter dem Jetlag zu leiden, blieb Rosberg in Asien. Hamilton ließ indes seine Fans daran teilhaben, dass eine Operation bei einem seiner beiden treuen vierbeinigen Wegbegleiter gut verlaufen ist. Beide Fahrer dürften also körperlich und mental bestens vorbereitet zum fünftletzten Duell um die WM 2014 antreten. “Für unser Team beginnt mit dem letzten Viertel die intensivste Phase der Saison”, prophezeite Wolff.

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Mercedes in Suzuka vor Gewinn der Konstrukteurs-WM http://www.vienna.at/mercedes-in-suzuka-vor-gewinn-der-konstrukteurs-wm/apa-1520530522 http://www.vienna.at/mercedes-in-suzuka-vor-gewinn-der-konstrukteurs-wm/apa-1520530522#comments Tue, 30 Sep 2014 14:52:00 +0000 http://4101889

Mercedes liegt bereits 174 Zähler voran. Bei einem weiteren Doppelsieg wäre den Silberpfeilen die WM-Krone nicht mehr zu nehmen, sofern Verfolger Red Bull nicht mehr als zwei Punkte einfährt.

Die vier Jahre andauernde Dominanz der Bullen ist ohnehin bereits Geschichte. Im Saisonfinish dürfte zusehends das Mercedes-Stallduell zwischen Lewis Hamilton und Nico Rosberg um die Fahrer-WM in den Mittelpunkt rücken. Hamilton geht nach zwei Siegen in Serie und Rosbergs jüngsten Ausfall in Singapur mit drei Punkten Vorsprung auf seinen Widersacher ins 15. von 19 Rennen.

“Für unser Team beginnt mit dem letzten Viertel die intensivste Phase der Saison”, erklärte der Wiener Wolff. “Jeder von uns möchte die Saison 2014 stilgerecht beenden.” Vor allem die Probleme mit der Zuverlässigkeit – zuletzt erwischte es Rosberg – bereiten den Verantwortlichen Kopfzerbrechen, auch wenn den Silberpfeilen die WM-Titel nur noch äußerst schwer zu entreißen sind.

“Die Zuverlässigkeit ist ein Gebiet, auf dem wir bereits in den vergangenen zwölf Monaten intensiv gearbeitet haben, und an dem wir künftig noch einmal doppelt so hart arbeiten werden”, versprach der Technische Direktor Paddy Lowe. Im neuen Formel-1-Zeitalter der hoch komplizierten Antriebsstränge mit ihren Turbomotoren und der zusätzlichen Hybridpower soll nichts das Ansehen des deutschen Autobauers trüben.

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Verstappen gibt in Suzuka Trainingsdebüt http://www.vienna.at/verstappen-gibt-in-suzuka-trainingsdebuet/apa-1520519372 http://www.vienna.at/verstappen-gibt-in-suzuka-trainingsdebuet/apa-1520519372#comments Mon, 29 Sep 2014 11:24:00 +0000 http://4100425

“Das ist eine gute Vorbereitung für nächstes Jahr, auch wenn ich mir das vor ein paar Monaten nicht hätte vorstellen können”, sagte Verstappen. Ein Traum werde wahr, betonte der Sohn des ehemaligen Formel-1-Piloten Jos Verstappen. In der kommenden Saison ersetzt das Ausnahmetalent den Franzosen Jean-Eric Vergne als Stammfahrer bei Red Bulls Zweitteam.

Bei seinem Renndebüt im kommenden Jahr wird Verstappen dann den Spanier Jaime Alguersuari als jüngsten Grand-Prix-Piloten der Geschichte ablösen. Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko hatte den Niederländer zuletzt bereits als außergewöhnliches Talent bezeichnet, das es nur einmal alle zehn Jahre gebe. Verstappen fährt derzeit in der Formel-3-EM. Neben Red Bull sollen auch Mercedes und Ferrari um seine Unterschrift gebuhlt haben.

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Mercedes fand Ursache für Rosberg-Aus http://www.vienna.at/mercedes-fand-ursache-fuer-rosberg-aus/apa-1520489838 http://www.vienna.at/mercedes-fand-ursache-fuer-rosberg-aus/apa-1520489838#comments Sat, 27 Sep 2014 09:39:00 +0000 http://4098523

Unter dem Hashtag “#NotAConspiracy” stellte das Team auch gleich klar, dass es sich bei der Unzuverlässigkeit um keine Verschwörung gehandelt habe. Rosberg war am Sonntag vorzeitig ausgeschieden. Durch den Defekt in der Lenksäule waren die meisten Funktionen des Steuers in Mitleidenschaft gezogen worden. Rosberg war zu Beginn der Formationsrunde stehen geblieben, aus der Boxengasse gestartet und letztlich entnervt aus seinem Wagen gestiegen. Der 29-Jährige musste die WM-Führung an seinen siegreichen Teamkollegen Lewis Hamilton abgeben.

Die Verunreinigung sei nicht sichtbar und bis zum Sonntag, als Rosberg auf dem Weg in die Startaufstellung war, auch nicht festzustellen gewesen. In den kommenden Rennen sollen neue Teile benutzt werden, kündigte Mercedes gut eine Woche vor dem Großen Preis von Japan an.

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Nach Singapur ist in der Formel-1 WM alles offen http://www.vienna.at/nach-singapur-ist-in-der-formel-1-wm-alles-offen/apa-1520409900 http://www.vienna.at/nach-singapur-ist-in-der-formel-1-wm-alles-offen/apa-1520409900#comments Mon, 22 Sep 2014 12:09:00 +0000 http://4093383

Der von der Spitze verdrängte Rosberg versprach deshalb bereits “volle Attacke” fürs nächste Duell. Aber auch Hamilton ist entschlossener denn je. Im Kurzurlaub auf Thailand muss Nico Rosberg mit Ehefrau Vivian den “bittersten Tag” in diesem Jahr erst noch verdauen. Ob beim Gruppenfoto mit dem Team oder bei seiner traditionellen Video-Botschaft tief in der Nacht: Rosberg konnte und wollte die Enttäuschung über sein unverschuldetes Aus beim Nachtrennen nicht verhehlen. Immerhin konnte sich der 29 Jahre alte Deutsche aber noch zu einer kämpferischen Ansage für das kommende Formel-1-Rennen in Japan aufrappeln: “Ich muss das verarbeiten und dann volle Attacke in Suzuka.”

Rosberg muss im knallharten Duell um den WM-Titel mit seinem Mercedes-Teamkollegen Hamilton jetzt plötzlich Punkte aufholen. Zwar sind es nur drei Zähler, aber der Brite ist entschlossener denn je, diesen WM-Thriller in vermutlich 19 Kapiteln mit dem Finale in Abu Dhabi für sich zu entscheiden. “Wenn ich keine Rennen mehr in meinem ganzen Leben fahre, ist das okay. Aber diese kommenden fünf Rennen müssen es sein!”, sagte Hamilton.

Defektes Kabel bei Rosberg

Von der Führung will sich Hamilton nicht verführen lassen. Er wirkt nicht übermütig, aber überzeugt. Nach zwei Siegen in Serie von der Pole aus hat der 29 Jahre alte Weltmeister von 2008 dazu auch allen Grund. Er sei froh, in Bestform zu sein, meinte er. “An solchen Tagen zeigen Fahrer wie Lewis, was den Unterschied zwischen einem Star und einem Superstar ausmacht”, lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den neuen WM-Spitzenreiter für seine Leistung in Singapur.

Zum zweiten Mal erst in dieser Saison musste Rosberg die Führung im Klassement abgeben. Das erste Mal war am 11. Mai nach Hamiltons Sieg in Spanien. Diesmal konnte der Deutsche dem Pole-Mann von Singapur erst gar nicht Paroli bieten. Ein defektes Kabel in der Lenksäule ließ ein neuerliches Asphalt-Duell der beiden Silberpfeile platzen. Auch zum Leidwesen von Hamilton: “Ich wollte diesen engen Kampf haben. Ich genieße die Intensität.”

So aber kam es einzig gegen Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel im Red Bull einmal zu einem packenden Überholmanöver. Ansonsten dominierte Hamilton bei seinem zweiten Sieg nacheinander und dem siebenten in dieser Saison im 14. Rennen praktisch nach Belieben. Mit Rosberg wäre das vermutlich nicht so relaxt für den nunmehr 29-maligen Grand-Prix-Gewinner gelaufen.

“Mercedes lässt Nico im Stich”

“Das Glück ist auf Lewis Hamiltons Seite. Der Mercedes lässt Nico Rosberg im Stich”, schrieb der britische “Telegraph”. “Nico Rosbergs türkise Handschuhe winkten aus dem Cockpit seines kränkelnden Mercedes ab. Und so, nach vier Monaten Pech, Schmerz und Groll, bekam Lewis Hamilton die WM-Führung”, befand der “Daily Mail”.

Mit einem Schlag machte Hamilton aus 22 Punkten Rückstand einen Drei-Punkte-Vorsprung. Schon in Japan kann sich das aber wieder ändern. “Auf das Momentum gebe ich nichts”, meinte Hamilton. Seine bis Singapur einzige Führung im Frühjahr hielt auch nicht lange. “Ein Ausfall und alles sieht wieder anders aus.”

Auf dem kommenden Kurs in Suzuka konnten bisher weder Hamilton noch Rosberg jemals gewinnen. Hamilton schaffte es 2009 auf den dritten Platz im McLaren-Mercedes, Rosberg wurde im selben Rennen im Williams Fünfter. In vier der vergangenen fünf Rennen siegte Vettel, der ebenso wie der Singapur-Dritte Daniel Ricciardo im zweiten Red Bull den Mercedes-Titelkämpfern auch in den weiteren Rennen noch Punkte in deren direktem Duell abnehmen könnte.

Jetlag-Probleme bei Rosberg

Um sich perfekt auf den 15. Saisonlauf vorzubereiten, bleibt Rosberg in Asien. Vor einem Jahr hatte der in Monaco lebende Deutsche erhebliche Jetlag-Probleme beklagt. Diese will er nun unbedingt vermeiden. Wenige Stunden nach dem Rennen verließ er mit Gattin Vivian den Ort des für ihn diesmal unglücklichen Geschehens.

Hamilton genoss unterdessen hoch oben von einem Wolkenkratzer den Sonnenaufgang. “Es ist so schön hier heute Früh in Singapur”, schrieb er am Montag unter ein Foto, das ihn lässig mit Hut und Sonnenbrille zeigt, den Blick zum Horizont, wo sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen. Den Frust hatte diesmal sein Rivale im Gepäck.

WM-Stand

1. Lewis Hamilton GBR Mercedes 241
2. Nico Rosberg GER Mercedes 238
3. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 181
4. Fernando Alonso ESP Ferrari 133
5. Sebastian Vettel GER Red Bull 124
6. Valtteri Bottas FIN Williams 122
7. Jenson Button GBR McLaren 72
8. Nico Hülkenberg GER Force India 72
9. Felipe Massa BRA Williams 65
10. Sergio Perez MEX Force India 45
11. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 45
12. Kevin Magnussen DEN McLaren 39
13. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 19
14. Romain Grosjean FRA Lotus 8
15. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 8
16. Jules Bianchi FRA Marussia 2

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WM-Leader Rosberg nach Pannenserie in Singapur out http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-nach-pannenserie-in-singapur-out/apa-1520394706 http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-nach-pannenserie-in-singapur-out/apa-1520394706#comments Sun, 21 Sep 2014 12:44:00 +0000 http://4092055

Rosberg war mit 22 Punkten Vorsprung auf seinen Stallrivalen Lewis Hamilton ins Wochenende gegangen. Sollte dieser zum zweiten Mal nach 2009 in Singapur triumphieren, würde er fünf Rennen vor Schluss auch die WM-Führung übernehmen.

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Hamilton stürmte in Singapur zur WM-Führung http://www.vienna.at/hamilton-stuermte-in-singapur-zur-wm-fuehrung/4092138 http://www.vienna.at/hamilton-stuermte-in-singapur-zur-wm-fuehrung/4092138#comments Sun, 21 Sep 2014 14:11:47 +0000 http://4092138

Hamilton triumphierte im Nachtrennen vor den beiden Red-Bull-Piloten Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo, profitierte dabei aber von einem defektbedingten Ausfall seines Mercedes-Stallrivalen Nico Rosberg.

Singapur. Drei Punkte liegt Hamilton in der WM nun vor dem Deutschen, fünf Rennen sind noch ausständig. Im 14. Saisonlauf verzeichnete Rosberg seinen zweiten Nuller – und das ohne Eigenverschulden. Der bisherige WM-Leader musste nach einem Elektronikproblem aus der Box starten. Seinen aussichtslosen Kampf gab er nach 14 Runden auf, weil er über sein defektes Lenkrad keinen Gang mehr einlegen konnte.

Gebrochenes Kabel

“Ein sehr ernüchterndes Ergebnis, aber ich kann nichts daran ändern”, sagte Rosberg. Ein gebrochenes Kabel innerhalb der Lenksäule dürfte der Grund allen Übels gewesen sein. “Das ist ein technischer Fehler, der auf das Team geht”, gestand Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. “Der Defektteufel muss ein Ende haben”, forderte auch Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda. “Technisches Pech gibt es nicht.”

Pech hin oder her – Hamilton bejubelte den 29. Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, den siebenten in dieser Saison. “Davon habe ich in der Nacht geträumt. Was wir in diesem Jahr bisher geschafft haben, ist unglaublich”, erinnerte der 29-jährige Engländer, der sich nun auch in der WM in einer besseren Position wähnt. “Die Dinge haben sich geändert. Aber wir wollen als Team Erster und Zweiter werden, also haben wir auch noch etwas zu arbeiten.”

Hamilton mit vollem Einsatz

Für Hamilton ist es sein zweiter Singapur-Triumph nach 2009. Im Finish musste er allerdings hart darum kämpfen, weil sich seine Verfolger nach einer Safety-Car-Phase Mitte des Rennens einen dritten Boxenstopp sparten. Hamilton musste alles aus seinem überlegenen Mercedes herauskitzeln, fuhr der Konkurrenz phasenweise mehr als zwei Sekunden pro Runde davon.

Dennoch fiel der Brite, der vor zwei Wochen auch schon in Monza triumphiert hatte, nach seinem letzten Reifenwechsel hinter Vettel zurück, schnappte sich den vierfachen Weltmeister aber wenig später auf der Strecke. “Was Lewis in den letzten Runden herausgeholt hat, war einzigartig”, lobte Lauda. “Die Red Buller waren uns hinten dran.”

Für Singapur-Spezialist Vettel bedeutete Rang zwei immer noch das beste Saisonergebnis. Der Titelverteidiger hatte zuletzt dreimal in Serie im asiatischen Stadtstaat gewonnen. “Mit den Reifen hadere ich immer noch ein bisschen. Aber der Speed ist da, wir sind auf einem guten Weg”, meinte Vettel, der erst zum zweiten Mal in dieser Saison im Ziel vor Ricciardo landete.

Safety-Car-Phase

Vettel hielt im Schlussabschnitt mit abgefahrenen Reifen dem Druck seines Teamkollegen und auch dem von Fernando Alonso stand. Der Ferrari-Star musste sich trotz starken Starts mit Rang vier zufriedengeben musste. Die Safety-Car-Phase, die notwendig geworden war, um herumliegende Teile nach einer Kollision zwischen Sergio Perez (Force India) und Adrian Sutil (Sauber) zu entfernen, hatte die Strategien einiger Piloten durcheinandergewirbelt.

Der Grand Prix wurde zudem eine Runde früher beendet als geplant, weil die Zwei-Stunden-Marke erreicht war. Der Franzose Jean-Eric Vergne überzeugte hinter Williams-Pilot Felipe Massa mit Platz sechs für Toro Rosso. Das nächste Rennen geht in zwei Wochen in Suzuka in Japan über die Bühne. Beim WM-Finale Ende November in Abu Dhabi werden doppelte Punkte vergeben.

Endstand nach 60 Runden

1. Lewis Hamilton GBR Mercedes
2. Sebastian Vettel GER Red Bull + 13,5 2
3. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 14,2 2
4. Fernando Alonso ESP Ferrari 15,3 3
5. Felipe Massa BRA Williams 42,1 2
6. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 51,8 3
7. Sergio Perez MEX Force India 59,0 4
8. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 1:00,6 3
9. Valtteri Bottas FIN Williams 1:01,6 3
10. Kevin Magnussen DEN McLaren 1:02,2 3

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Hamilton raste knapp vor Rosberg zu Singapur-Pole http://www.vienna.at/hamilton-raste-knapp-vor-rosberg-zu-singapur-pole/apa-1520381652 http://www.vienna.at/hamilton-raste-knapp-vor-rosberg-zu-singapur-pole/apa-1520381652#comments Sat, 20 Sep 2014 15:31:00 +0000 http://4091317

Red Bull und Ferrari hatten den bisher überlegenen Silberpfeilen auf dem Marina Bay Street Circuit zugesetzt. Daniel Ricciardo und Weltmeister Sebastian Vettel verloren am Ende rund zwei Zehntelsekunden auf die Spitze. Der im freien Training überraschend starke Ferrari-Star Fernando Alonso musste sich noch hinter den beiden Red-Bull-Piloten mit Startplatz fünf zufriedengeben.

Im ersten Quali-Abschnitt war gar noch Alonsos Teamkollege Kimi Räikkönen der Schnellste gewesen. Nach einem Defekt im Finish reichte es für den Finnen aber nur zu Platz sieben. Mercedes fuhr im 14. Saisonrennen zum 13. Mal die Pole Position ein. Einzig im Grand Prix von Österreich in Spielberg war Williams-Pilot Felipe Massa ganz vorne gestartet.

Singapur wird damit die nächste Auflage des WM-Duells zwischen Rosberg und Hamilton erleben. 22 Punkte hat der Deutsche auf seinen Rivalen gut, nach der Quali hörte man ihn via Funk fluchen. “Sieben Tausendstel sind nichts”, erklärte Rosberg. “Der zweite Platz ist okay, auch wenn der erste besser gewesen wäre. Lewis hat einen guten Job gemacht.”

Hamilton freute sich über die 37. Pole Position seiner Karriere, die sechste in dieser Saison. Dabei hatte er bei einem Verbremser in der ersten Kurve Zeit verloren. “Ich hatte blockierende Räder, das hat mich ein oder zwei Zehntelsekunden gekostet”, meinte der 29-Jährige. “Aber ich habe weitergekämpft.”

Die Konkurrenz sei zweifellos näher gerückt. Das dürfte auch der Streckencharakteristik geschuldet sein. Auf dem Stop-and-Go-Kurs ohne besonders lange Geraden können die Silberpfeile ihren PS-Vorteil weniger stark ausspielen als etwa zuletzt in Monza, als Hamilton seinen sechsten Saisonsieg eingefahren hatte. In Singapur hat der Brite bereits 2009 triumphiert.

Die jüngsten drei Auflagen des Nachtrennens hat Vettel für sich entschieden. “Ich bin nicht ganz zufrieden”, sagte der vierfache Weltmeister nach Startplatz vier. “Es ist schwer zu überholen hier. Es ist schwierig, wenn man nicht ganz vorne steht.” Vettel war bereits im freien Training von Motorenproblemen zurückgeworfen worden und musste sich einmal mehr seinem Teamkollegen beugen.

Ricciardo ist nicht nur in Singapur, sondern mit 72 Punkten Rückstand auf Rosberg auch in der WM der erste Mercedes-Verfolger. “Wir sind noch knapper drangewesen, als wir das vorausberechnet haben”, erklärte der dreifache Saisonsieger. Für Ferrari dagegen wurde das Qualifying zu einer kleinen Enttäuschung, war Alonso in den freien Trainings doch zweimal Erster und einmal Zweiter geworden.

Die Roten zeigten nach dem angekündigten Rücktritt von Präsident Luca di Montezemolo zwar einen Aufwärtstrend, Alonso wartet aber weiter auf seinen ersten Startplatz unter den ersten drei in dieser Saison. Im Kampf um Platz drei in der Konstrukteurs-WM fehlen Ferrari derzeit 15 Punkte auf Williams. Felipe Massa und Valtteri Bottas fuhren für das englische Traditionsteam auf die Ränge sechs bzw. acht.

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Lewis Hamilton Schnellster zum Singapur-Auftakt http://www.vienna.at/lewis-hamilton-schnellster-zum-singapur-auftakt/apa-1520364780 http://www.vienna.at/lewis-hamilton-schnellster-zum-singapur-auftakt/apa-1520364780#comments Fri, 19 Sep 2014 15:40:00 +0000 http://4090546

Der deutsche WM-Leader Nico Rosberg wurde bei seinem Angriff auf die Bestzeit seines Teamkollegen und Titelrivalen von einer Roten Flagge gestoppt. Rosberg musste sich daher zum Auftakt des Flutlicht-Spektakels mit Rang 13 begnügen. In der WM-Wertung liegt Rosberg vor dem 14. der 19 Saisonrennen 22 Punkte vor Hamilton.

Wieder technische Probleme bei Vettel

Weltmeister Sebastian Vettel (Red Bull) aus Deutschland wurde durch Motorprobleme gebremst und absolvierte im zweiten Training lediglich die letzten acht Minuten. Dennoch schaffte es der Sieger der vergangenen drei Singapur-Rennen noch auf Rang fünf.

(APA)

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Ecclestone ist für drei Autos pro Team ab 2015 http://www.vienna.at/ecclestone-ist-fuer-drei-autos-pro-team-ab-2015/apa-1520369520 http://www.vienna.at/ecclestone-ist-fuer-drei-autos-pro-team-ab-2015/apa-1520369520#comments Fri, 19 Sep 2014 15:28:00 +0000 http://4090809

Nicht nur wegen der finanziellen Probleme mancher Teams und einer deshalb ungewissen Zukunft würde Ecclestone am liebsten generell den dritten Wagen einführen. “Ich denke, wir sollten es sowieso machen”, meinte er vor dem Nachtrennen am Sonntag.

Den Grund nannte der 83-Jährige gleich mit: Er würde lieber Ferrari mit drei Autos sehen oder eines der anderen Top-Teams als andere Rennställe, die finanziell zu kämpfen hätten. Mehr Gewissheit bei den Problemteams erwartet Ecclestone nach den kommenden zwei oder drei Rennen, sprich bis spätestens Mitte Oktober.

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Viel Lärm um die Funkstille: FIA lockerte Verbot http://www.vienna.at/viel-laerm-um-die-funkstille-fia-lockerte-verbot/4090420 http://www.vienna.at/viel-laerm-um-die-funkstille-fia-lockerte-verbot/4090420#comments Fri, 19 Sep 2014 11:10:19 +0000 http://4090420 Drei Tage nach dem 18-Punkte-Verbotsplan schränkten die Regelhüter ihren eigenen Maßnahmen wieder ein. Sämtliche Nachrichten, Anweisungen und Tipps zum Verhalten und zur Leistung der Autos bleiben nun doch erlaubt.

Mehr Zeit

Sie sollen erst ab kommendem Jahr auch untersagt werden, damit die Teams mehr Zeit bekommen, sich darauf einzustellen. Das gab die FIA wenige Stunden vor dem ersten Freien Training zum Großen Preis von Singapur am Freitag bekannt. Vorausgegangen war eine Sitzung am Abend zuvor von Rennleiter Charlie Whiting mit den Teamchefs.

Scheitern wegen Komplexität

Der ursprüngliche Bann scheiterte an der Komplexität der 2014er Autos und an unterschiedlichen Effekten, die die Verbote bei den Rennställen gehabt hätten. Einige Teams fahren mit kleineren Displays auf dem Lenkrad, wodurch das selbständige Abbilden und Ablesen für den Fahrer erschwert worden wäre.

“Nicht das Gelbe vom Ei”

Die meisten Fahrer hatten die Umstellung zwar begrüßt, aber auch die große Herausforderung betont, in den Rennwagen nun während der Fahrt alles selbst richtig einzustellen und zu managen. “Die Problematik liegt wirklich darin, dass die Autos dieses Jahr ziemlich kompliziert sind und alle Komponenten gut miteinander harmonieren müssen, so dass das Auto rund läuft”, hatte Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel erklärt. Wenn die Verbote das Ganze “ein bisschen komplizierter” machen würden, “ist es vielleicht auch nicht das Gelbe vom Ei”, sagte der Red-Bull-Pilot.

Respekt vor zusätzlichen Aufgaben

Auch WM-Spitzenreiter Nico Rosberg und sein Verfolger Lewis Hamilton befürworteten den Schritt zum “puren Rennfahren” oder “zurück zu den Kart-Tagen”. Das Rivalen-Duo von Mercedes, dessen Motorsportchef Toto Wolff gleich nach Bekanntwerden des neuen Verbots Kontroversen prophezeit hatte, zeigte aber ebenfalls Respekt vor den zusätzlichen Aufgaben, die auf die Piloten zugekommen wären.

“Sie fahren die Autos”

Dass nun aber nur Nachrichten wie “Kontakt mit den Randsteinen” oder “Bremspunkte” verboten sind, dürften sämtliche Piloten bestens verkraften. Einzig Bernie Ecclestone könnte die neue Entscheidung, nur mit Blick auf den Piloten selbst leistungsrelevante Informationen zu verbieten, missmutig stimmen: Er hatte am Donnerstag sogar noch weiterführende Verbote gefordert. “Sie fahren die Autos, sie sollten deshalb auch wissen was richtig und was falsch ist”, meinte der Brite. (APA)

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FIA lockerte Formel-1-Funkverbot deutlich http://www.vienna.at/fia-lockerte-formel-1-funkverbot-deutlich/apa-1520360258 http://www.vienna.at/fia-lockerte-formel-1-funkverbot-deutlich/apa-1520360258#comments Fri, 19 Sep 2014 10:08:00 +0000 http://4090206

Sie sollen erst ab kommendem Jahr auch untersagt werden, damit die Teams mehr Zeit bekommen, sich darauf einzustellen. Das gab die FIA wenige Stunden vor dem ersten Freien Training zum Großen Preis von Singapur am Freitag bekannt. Vorausgegangen war eine Sitzung am Abend zuvor von Rennleiter Charlie Whiting mit den Teamchefs.

Der ursprüngliche Bann scheiterte an der Komplexität der 2014er Autos und an unterschiedlichen Effekten, die die Verbote bei den Rennställen gehabt hätten. Einige Teams fahren mit kleineren Displays auf dem Lenkrad, wodurch das selbständige Abbilden und Ablesen für den Fahrer erschwert worden wäre.

Die meisten Fahrer hatten die Umstellung zwar begrüßt, aber auch die große Herausforderung betont, in den Rennwagen nun während der Fahrt alles selbst richtig einzustellen und zu managen. “Die Problematik liegt wirklich darin, dass die Autos dieses Jahr ziemlich kompliziert sind und alle Komponenten gut miteinander harmonieren müssen, so dass das Auto rund läuft”, hatte Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel erklärt. Wenn die Verbote das Ganze “ein bisschen komplizierter” machen würden, “ist es vielleicht auch nicht das Gelbe vom Ei”, sagte der Red-Bull-Pilot.

Auch WM-Spitzenreiter Nico Rosberg und sein Verfolger Lewis Hamilton befürworteten den Schritt zum “puren Rennfahren” oder “zurück zu den Kart-Tagen”. Das Rivalen-Duo von Mercedes, dessen Motorsportchef Toto Wolff gleich nach Bekanntwerden des neuen Verbots Kontroversen prophezeit hatte, zeigte aber ebenfalls Respekt vor den zusätzlichen Aufgaben, die auf die Piloten zugekommen wären.

Dass nun aber nur Nachrichten wie “Kontakt mit den Randsteinen” oder “Bremspunkte” verboten sind, dürften sämtliche Piloten bestens verkraften. Einzig Bernie Ecclestone könnte die neue Entscheidung, nur mit Blick auf den Piloten selbst leistungsrelevante Informationen zu verbieten, missmutig stimmen: Er hatte am Donnerstag sogar noch weiterführende Verbote gefordert. “Sie fahren die Autos, sie sollten deshalb auch wissen was richtig und was falsch ist”, meinte der Brite.

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Mercedes-Rivalen freuen sich auf pures Rennfahren http://www.vienna.at/mercedes-rivalen-freuen-sich-auf-pures-rennfahren/apa-1520344222 http://www.vienna.at/mercedes-rivalen-freuen-sich-auf-pures-rennfahren/apa-1520344222#comments Thu, 18 Sep 2014 10:36:00 +0000 http://4089206

Der WM-Spitzenreiter betonte vor dem Nacht-Spektakel am Wochenende in dem Stadtstaat: “Wir sind nun auf uns allein gestellt, ich denke, das kann es noch um einiges interessanter machen.”

Aber Hamilton spekuliert bereits mit einem Vorteil: “Ich hoffe es, ja”, sagte der Brite. Bisher habe man praktisch alles sehen können. “Jeden Trick, den ich habe”, meinte der vor dem sechstletzten Rennen mit 22 Punkten Rückstand auf Rosberg auf WM-Rang zwei lauernde Ex-Champion (2008) und Singapur-Sieger von 2009. “Es ist ‘back to old school’”, betonte Hamilton. Für Rosberg ist es wieder “pures Rennfahren”.

Ohne “Fernsteuerung”

Genau das wollten die reformfreudigen Regelhüter des Internationalen Automobilverbandes (FIA) erreichen, als sie die Verboten- und Erlaubt-Liste im Sinne von Artikel 20.1 der Sport-Statuten ausarbeiteten. Dort steht, dass ein Pilot den Wagen “allein und ohne Hilfe fahren muss”. Dem zuletzt aufkommenden Eindruck ferngesteuerter Piloten soll nun Einhalt geboten werden.

Untersagt sind den Kommandoständen vor allem Angaben zum Verhalten der Wagen, dazu gehört auch das riskante Spiel mit dem Spritverbrauch. Detaillierte Informationen wie Sektorenzeiten der Konkurrenten dürfen einem Piloten ebenfalls nicht mehr – sei es via Boxenfunk oder auf anderem Wege – übermittelt werden. Insgesamt wurden 18 Punkte verboten, 14 erlaubt.

Fahrer begeistert – Teams weniger

Bevor die Regel präzisiert wurde, war bereits von Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff und auch von Ferrari Kritik laut geworden. Wolff sprach von einer komplexen und kontroversen Entscheidung. Ferrari titelte in einem Beitrag auf der Homepage des Formel-1-Rennstalls: “Radio gu-gu, Radio ga-ga.”

Auch Rosberg konstatierte eine “massive Veränderung”, allerdings eine, die dem Deutschen Spaß bereitet. “Wir waren 100 Prozent Kommunikation gewöhnt, nun sind es nur noch 20 Prozent.” Seiner Meinung nach sei es “definitiv eine gute Sache”.

Rivale Hamilton räumte zwar ein, dass es in mancher Hinsicht nun schwerer sei. Es ist daher “wirklich wichtig, dass wir auf der gleichen Strategie unterwegs sind”, betonte der ebenfalls 29 Jahre alte Brite vor dem Großen Preis von Singapur. Das sei nicht immer in diesem Jahr der Fall gewesen.

Prinzipiell aber steht auch Hamilton auf “Racing unplugged”. Der sechsfache Saisonsieger fühlt sich auch ein bisschen in die alten und schon so oft von beiden Mercedes-Piloten bemühten und bisweilen (über)strapazierten Kart-Zeiten versetzt. “Damals gab es auch keine Daten.”

(APA)

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Härtetest im Titelkampf Rosberg gegen Hamilton http://www.vienna.at/haertetest-im-titelkampf-rosberg-gegen-hamilton/apa-1520326708 http://www.vienna.at/haertetest-im-titelkampf-rosberg-gegen-hamilton/apa-1520326708#comments Wed, 17 Sep 2014 09:43:00 +0000 http://4087945

Der Deutsche darf sich im packenden Titel-Zweikampf mit seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton nicht einen weiteren Fehler wie zuletzt in Monza leisten.

“Natürlich war ich enttäuscht, Punkte im WM-Kampf gegen meinen Teamkollegen verloren zu haben. Aber ich liege noch immer in Führung und bin fest entschlossen, diese zu verteidigen”, kündigte Rosberg vor dem härtesten Saisonrennen an. Der WM-Leader hatte in Italien Platz zwei hinter Hamilton belegt, allerdings in der Gesamtwertung noch 22 Zähler Vorsprung auf seinen härtesten Rivalen.

Diesmal soll allerdings der Spieß wieder umgedreht werden. “Normalerweise gefallen mir Straßenkurse sehr. Entsprechend hoffe ich, diesmal einen Platz besser abschneiden zu können”, sagte der 29-Jährige, der diese Saison auch schon in Monaco ein Stadtrennen für sich entschieden hatte.

Hamilton ist zuversichtlich

Doch Hamilton hat etwas dagegen: Der Brite siegte 2009 auf dem Marina Bay Street Circuit und war auch vor knapp zwei Wochen in Monza erfolgreich, nachdem sich Rosberg zweimal verbremst hatte. “Ich bin froh, dass ich einen Schritt nach vorne gemacht habe”, ist Hamilton zufrieden. “Trotz der Höhen und Tiefen liege ich noch immer gut im Rennen um die Weltmeisterschaft. Das motiviert mich riesig für die ausstehenden sechs Rennen. Los geht es in Singapur”, kündigte der WM-Zweite an.

Vier Saisonsiege holte bisher Rosberg, sechs gelangen Hamilton. Einzig Daniel Ricciardo konnte im Red Bull dreimal dazwischenfunken. Teamkollege und Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel – zuletzt dreimal nacheinander in Singapur auf Platz eins – droht hingegen die erste komplette Saison in der Motorsport-Königsklasse ohne einen einzigen Sieg.

Eiszeit zwischen Teamkollegen

Den Titel machen Rosberg und Hamilton wohl unter sich aus. Die beiden 29-jährigen “Kollegen” würdigen sich mittlerweile kaum mehr eines Blickes. Als Rosberg sich in Monza mit Rang zwei abfinden musste, parlierte er mit dem drittplatzierten Felipe Massa auf italienisch. Ex-Weltmeister Hamilton stand mit Handtuch überm Kopf zwei, drei Meter daneben.

Am Sonntag werden die Fahrer jedenfalls keine große Hilfe mehr von ihren Crews via Boxenfunk erwarten können. Der Weltverband untersagte jegliche Infos zum Verhalten des Autos. “Es wird unvermeidlich sein, dass es einige Kontroversen darum geben wird”, prophezeite bereits Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Immerhin präzisierte die FIA wenige Tage vor dem intensiven Rennen in der Nacht von Singapur, was erlaubt und was verboten sein wird.

Der 5,065-Kilometer-Kurs mit seinen 23 Kurven bietet weder Zeit zum Ausruhen noch für Unachtsamkeiten. Kein Rennen fordert die Piloten derart wie der Grand Prix im schwülheißen Singapur. “Es kommt einem so vor, als würde das Rennen ewig dauern”, sagte Vettel. Und Rosberg ergänzte: “Den letzten Teil des Rennens genießt du nicht mehr, der tut nur noch weh.” Noch ein Grund, sich mit dem Schampus für den Sieger abzukühlen.

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DTM-Youngster Wehrlein neuer Mercedes-Ersatzfahrer http://www.vienna.at/dtm-youngster-wehrlein-neuer-mercedes-ersatzfahrer/apa-1520299960 http://www.vienna.at/dtm-youngster-wehrlein-neuer-mercedes-ersatzfahrer/apa-1520299960#comments Mon, 15 Sep 2014 12:33:00 +0000 http://4085943

Zuvor hatte der Deutsche im Simulator gearbeitet. “Neben Nico und Lewis ist er der Fahrer, der am besten mit den Abläufen in unserem F1 W05 Hybrid vertraut ist. Aus diesem Grund ist er die richtige Wahl für die Position unseres Ersatzfahrers”, teilte der österreichische Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff am Montag mit.

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Formel 1 mit 20 Rennen 2015 http://www.vienna.at/formel-1-mit-20-rennen-2015/apa-1520254706 http://www.vienna.at/formel-1-mit-20-rennen-2015/apa-1520254706#comments Fri, 12 Sep 2014 14:04:00 +0000 http://4083293

Zudem kehrt die Formel 1 nach 23 Jahren nach Mexiko zurück. Das dortige Rennen ist für den 1. November geplant. Der Grand Prix von Österreich in Spielberg wird am 21. Juni stattfinden. Auftakt ist auch 2015 in Melbourne, und zwar am 15. März. Das Final-Rennen steigt ebenfalls wie in dieser Saison in Abu Dhabi (29. November). Es stehen insgesamt acht Rennen in Europa auf dem Programm.

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Journalisten von Schumachers Anwesen vertrieben http://www.vienna.at/journalisten-von-schumachers-anwesen-vertrieben/apa-1520239030 http://www.vienna.at/journalisten-von-schumachers-anwesen-vertrieben/apa-1520239030#comments Thu, 11 Sep 2014 12:35:00 +0000 http://4082196

Der 45-jährige Superstar war am Dienstag nach insgesamt acht Monaten Spitalaufenthalt nach Hause zurückgekehrt. “Zwei Patrouillen der Waadtländer Polizei waren am Dienstag anwesend, im Wesentlichen um die Sicherheit der Personen auf der Straße zu gewährleisten”, sagte Polizeisprecher Pierre-Olivier Gaudard am Donnerstag und bestätigte einen Bericht der deutschen Boulevardzeitung “Bild”. “Gewissen Journalisten mussten die Polizisten sagen, dass sie sich auf dem privaten Anwesen von Michael Schumacher befinden und sich auf öffentliches Gelände begeben müssen.” Das Ganze habe sich in einer anständigen Art und Weise abgespielt, fügte Gaudard hinzu.

Bisher kaum Zwischenfälle

Weiters erinnerte der Sprecher der Kantonspolizei daran, dass für die private Sicherheit von Michael Schumacher dessen Familie zuständig sei. Die Polizei schreite nur bei unangemessenem Verhalten ein. Bisher sei es jedoch zu keinerlei ernst zu nehmenden Zwischenfällen gekommen.

Michael Schumacher war am Dienstag nach dreimonatigem Aufenthalt im Universitätsspital Lausanne nach Hause zurückgekehrt, wo er seine Rehabilitation fortsetzen wird. Der ehemalige Formel-1-Fahrer war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren im französischen Wintersportort Meribel schwer gestürzt und mit dem Kopf gegen einen Felsen geprallt. Im Spital von Grenoble wurde er mehrfach am Schädel operiert und lag danach wochenlang im künstlichen Koma.

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Ferrari-Präsident Montezemolo tritt zurück http://www.vienna.at/ferrari-praesident-montezemolo-tritt-zurueck/apa-1320216074 http://www.vienna.at/ferrari-praesident-montezemolo-tritt-zurueck/apa-1320216074#comments Wed, 10 Sep 2014 15:39:00 +0000 http://4080314

“Ich will Montezemolo für all das danken, was er in diesen Jahren für Fiat und Ferrari getan hat”, kommentierte Fiat-Präsident John Elkann. Meinungsverschiedenheiten über Ferraris Zukunft im Rahmen des globalen Fiat-Chrysler-Konzerns und Marchionnes Unmut wegen der enttäuschenden Leistungen der “Scuderia” in der Formel 1 sollen den Abschied von Montezemolo beschleunigt haben.

Kürzlich hatte Montezemolo vor der Gefahr gewarnt, dass Ferrari im Zuge der Fusion Fiats mit Chrysler “amerikanisch” werde. Montezemolo, der sich am Mittwoch von seinem Unternehmen verabschiedet hat, könnte jetzt die Führung der maroden Alitalia übernehmen.

Der zurückgetretene Ferrari-Präsident spricht vom “Ende einer Epoche” für den Sportwagenhersteller. “Ferrari hat eine wichtige Rolle für Fiat gespielt. Nach der Fusion mit Chrysler und der im Oktober geplanten Notierung an der Wall Street beginnt eine neue Phase und es ist richtig, dass das Unternehmen von CEO Sergio Marchionne geführt wird”, sagte Montezemolo. “Eine sehr wichtige Phase für das Unternehmen ist zu Ende gegangen, eine neue wird jetzt beginnen”, sagte er mit Tränen in den Augen.

Marchionne gab Meinungsverschiedenheiten mit Montezemolo über die Führung des Formel 1-Rennstalls zu, dessen Leistungen in dieser Saison Fiat zutiefst enttäuscht hatten. Diese Differenzen seien öffentlich am letzten Wochenende zum Ausdruck gekommen. “Ich will jedoch Luca persönlich für all das danken, was er für mich, Ferrari und Fiat getan hat”, kommentierte Marchionne und bestritt zugleich, dass seine Freundschaft mit Montezemolo durch die jüngsten Meinungsverschiedenheiten beeinträchtigt sei. Ein Wechsel an der Spitze eines Unternehmens sei im Rahmen eines Weltkonzerns wie Fiat Chrysler normal.

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Russe Sirotkin in Sotschi im Sauber http://www.vienna.at/russe-sirotkin-in-sotschi-im-sauber/apa-1520223476 http://www.vienna.at/russe-sirotkin-in-sotschi-im-sauber/apa-1520223476#comments Wed, 10 Sep 2014 13:52:00 +0000 http://4081070

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Ferrari-Teams schlittern immer tiefer in Krise http://www.vienna.at/ferrari-teams-schlittern-immer-tiefer-in-krise/apa-1520204070 http://www.vienna.at/ferrari-teams-schlittern-immer-tiefer-in-krise/apa-1520204070#comments Tue, 09 Sep 2014 11:46:00 +0000 http://4079749

“Es gibt Tage, die sind zum Vergessen”, hatte sich selbst Ferrari-Teamchef Marco Mattiaci nach dem vermurksten Heimauftritt in Monza verbal nicht zurückgehalten. Ob und in welcher Form der erst im April geholte Neo-Teamchef weiter an den Umstrukturierungen in der Formel 1 arbeiten soll, ist aber offen.

Denn Ferrari-Chef Luca di Montezemolo soll trotz seines Erfolges mit der Sportwagen-Marke mit Fiat-Boss Sergio Marchionne ziemlich über Kreuz sein. “Seit sechs Jahren gewinnen wir nichts mehr”, beschwerte sich Marchionne über den Manager, der sich trotz allem an der italienischen Rennstrecke feiern ließ wie ein Popstar.

Die Fans haben aber auf “Ferrari in crisi” bereits reagiert. Mit knapp über 50.000 Zuschauern war der Besuch am Renn-Sonntag so gering wie schon lange nicht. Im Vorjahr hatten noch 90.000 das Autodromo Nazionale Monza im Königlichen Park nördlich von Mailand gestürmt.

Während es nach dem Alonso-Aus nach einem ERS-Problem keinen Fahrer mehr gibt, der in der WM 2014 immer gepunktet hat, ging wenigstens eine andere Serie der Scuderia weiter. Mit Kimi Räikkönen kam zum 80. Mal in Folge ein Ferrari-Pilot in die Punkteränge.

Noch schlimmer als bei Ferrari läuft es beim immer noch punktlosen Sauber-Team. Offenbar interessiert sich aber der kanadische Milliardär Lawrence Stroll für den von der Österreicherin Monisha Kaltenborn geführten Rennstall, der wie Marussia ebenfalls Ferrari-Motoren benutzt.

Der 55-jährige Stroll, der sein Geld u.a. in der Modebranche gemacht hat, hat einen 16-jährigen, rennfahrenden Sohn und gilt als Motorsport-Freak. Ihm gehört auch die ehemaligen Formel-1-Strecke in Mont-Tremblant bei Montreal. Angeblich bemüht sich aber auch Lotus um Stroll bzw. dessen Brieftasche.

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Fiat-Boss Marchionne will bei Ferrari ans Steuer http://www.vienna.at/fiat-boss-marchionne-will-bei-ferrari-ans-steuer/apa-1320202568 http://www.vienna.at/fiat-boss-marchionne-will-bei-ferrari-ans-steuer/apa-1320202568#comments Tue, 09 Sep 2014 10:02:00 +0000 http://4079528 An seiner Seite soll Ferraris Geschäftsführer, Amedeo Felisa, das Unternehmen aus Maranello weiterleiten. Ein US-amerikanischer Manager von Chrysler, den Marchionne noch wählen muss, soll als drittes Mitglied des Triumvirats Ferrari leiten, heißt es in Maranello.

Abschied von Montezemolo

Meinungsverschiedenheiten über Ferraris Zukunft im Rahmen des globalen Fiat-Chrysler-Konzerns und Marchionnes Unmut wegen der enttäuschenden Leistungen der “Scuderia” in der Formel 1 sollen den Abschied von Montezemolo beschleunigen, der seit 1991 als Alleinherrscher in Maranello regiert. Kürzlich hatte der 67-jährige Montezemolo vor der Gefahr gewarnt, dass Ferrari im Zuge der Fusion Fiats mit Chrysler “amerikanisch” werde.

Formel 1 Ergebnisse nicht zufriedenstellend

Dabei hatte der Ferrari-Boss erst im Frühjahr seinen Vertrag um drei Jahre verlängert. Die wirtschaftlichen Ergebnisse Montezemolos als Unternehmer seien sehr gut, urteilte Marchionne, aber im Fall von Ferrari müsse man auch die sportlichen Ergebnisse berücksichtigen. “Seit sechs Jahren gewinnen wir nicht mehr”, klagte er.

Montezemole vielleicht bald bei Alitalia

Gerüchten zufolge soll auf den 67-jährigen Montezemolo, der vor gut einer Dekade gemeinsam mit Michael Schumacher für die erfolgreichste Ära der Ferrari-Geschichte sorgte, eine neue Rolle als Sanierer der verschuldeten Airline Alitalia zukommen, die nach dem Einstieg der arabischen Airline Etihad auf eine bessere Zukunft hofft.

Autoverkäufe steigen

Während Ferraris Leistungen in der Formel 1 durchaus enttäuschen, rechnet der Sportwagenhersteller Ende 2014 mit einem weiteren Rekordjahr was Umsatz und Zahl der abgesetzten Autos betrifft. Das Unternehmen meldete im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 1,35 Mrd. Euro. Das Ebit stieg um 9 Mio. auf 185 Mio. Euro.

Marke weiterhin exklusiv

2014 will Ferrari die Produktion unter 7.000 Boliden halten. Damit soll die Exklusivität der Marke bewahrt werden. Vor wenigen Monaten wurde eine auf Vermarktung spezialisierte Ferrari-Tochter gegründet. Die Gesellschaft “Ferrari Brand” mit Sitz in Maranello soll in diesem Jahr einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro generieren.

(APA)

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Skepsis gegen Mercedes nach Hamilton-Sieg in Monza http://www.vienna.at/skepsis-gegen-mercedes-nach-hamilton-sieg-in-monza/apa-1520187714 http://www.vienna.at/skepsis-gegen-mercedes-nach-hamilton-sieg-in-monza/apa-1520187714#comments Mon, 08 Sep 2014 11:25:00 +0000 http://4078482

Hätte der am Ende zweitplatzierte Rosberg in Italien vor Hamilton gewonnen, wäre der Deutsche schon 36 Punkte voran gelegen. So sind es nur 22. Dabei war Pole-Mann Hamilton in Italien zunächst wegen eines Kupplung-Defektes auf Platz vier zurückgefallen. Dann aber verbremste sich der führende Rosberg gleich zwei Mal vor der gleichen Schikane. Den zweiten zunächst rätselhaften Fehler nutzte der Engländer, um in Führung zu gehen und seinen sechsten Saisonsieg zu landen.

Der deutsche WM-Leader wurde danach wie schon in Spa auch von den Tifosi ausgepfiffen. Mercedes aber hat damit in Italien alle Ziele erreicht: Kein Crash, mit dem siebenten Doppelsieg dem Team-Titel wieder näher gerückt, die Fahrer-WM spannend gehalten.

Doch das geforderte “One-Two” der Silberpfeile hinterließ viel Skepsis. Während man Rosberg einerseits bereits Nervenflattern unterstellte, vermuteten vor allem englische Zeitungen, der Deutsche habe beim Hochgeschwindigkeits-Klassiker in Italien Hamilton als Ausgleich wegen Spa “durchgewunken”. “War das ein Zerbrechen oder eine Täuschung?” fragte nicht nur der englische Daily Mail.

Rosberg dementierte umgehend. “Warum sollte ich so etwas absichtlich machen? Es gab keinen Grund dafür, ich hab’s einfach versaut”, erklärte der Deutsche, dass lediglich die Verhinderung eines Bremsplatten zu seinem Ausweichen in die “Garage” geführt habe. Es sei auch ganz bestimmt keine “Geste” wegen Spa gewesen. “Das dort war ein Fehler, für den ich mich entschuldigt habe. Das heißt jetzt nicht, dass wir deshalb die Positionen der Autos mischen.”

Auch die Mercedes-Teamführung dementierte Mutmaßungen, der Kommandostand habe nach dem Belgien-Unfall und dem daraufhin verschärften “Crashverbot” von außen eingegriffen. “Nur paranoide Geister können auf so eine Idee kommen”, sagte Motorsportchef Toto Wolff. “Nico hatte die Bremsverteilung auf die Vorderreifen verstellt. Lewis war zu dem Zeitpunkt einfach schneller und hat Druck gemacht. Deshalb ist es passiert. Die Fehler waren zwar nicht Nico like, aber er hat sie auf seine Kappe genommen.”

Rosberg war nach seinem zweiten Patzer in der “Prima Variante” bedächtig durch die weißen Hinderniswürfel gerollt, während Hamilton auf der Strecke vorbeisauste. “In seiner zweiten Karriere kann Nico an Slalommeisterschaften teilnehmen”, scherzte Wolff und fügte ernster an. “Man kann es auch so sehen, dass er es trocken heruntergefahren hat. Bei 22 Punkten Vorsprung kann Nico einige Male Zweiter werden, ehe es wieder eng wird.”

Selbst Wolff gab aber später zu, dass die Optik ein wenig schief ist: “Mathematisch gesehen hat nicht der Pilot gewonnen, der in der WM führt. Aber global gesehen war es das richtige Ergebnis, um die Balance wiederherzustellen. Es ist das Ergebnis, das die meisten Menschen glücklich macht.”

Für das Unternehmen ist der Konstrukteurstitel bekanntlich oberste Priorität. Da hat Mercedes bei 301 noch zu vergebenen Punkten 182 Punkte Vorsprung auf Red Bull. “Es ist aber noch lange nichts gewonnen”, warnte Wolff auch in Monza.

Das Momentum ist zwei Wochen vor dem Nachtrennen in Singapur nun wieder bei Hamilton. Der Engländer überholte mit dem insgesamt 28. GP-Sieg Landsmann und Dreifach-Weltmeister Jackie Stewart. Mit Pole, schnellster Rennrunde und Sieg fixierte der Weltmeister von 2008 zudem seinen bereits vierten “Hattrick”.

Dass sich die beiden Mercedes-Piloten im Psycho-Duell um den Fahrer-Titel mittlerweile nichts mehr zu sagen haben, wurde auch in Monza offensichtlich. Weder am Podium noch später bei der Pressekonferenz würdigten sie sich eines Blickes. Auf die Frage, ob sie nun wieder Freunde seien, antworte Hamilton lapidar. “Sicher, wir sind ja Teamkollegen.”

Wolff kann damit leben. “Natürlich geht es unterkühlt zu. Aber das ist mir aus Teamsicht egal, solange sie sich respektieren”, betonte der Wiener. “Man kann nicht erwarten, dass zwei Fahrer befreundet und herzlich sind, wenn es sich um die Fahrer-WM zuspitzt. Da musst du alles spielen was du hast, um mit Sicherheit nicht freundlich zu sein.”

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