Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Tue, 02 Sep 2014 11:26:34 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Rosberg übernahm Verantwortung für Spa-Crash http://www.vienna.at/rosberg-uebernahm-verantwortung-fuer-spa-crash/apa-1520032874 http://www.vienna.at/rosberg-uebernahm-verantwortung-fuer-spa-crash/apa-1520032874#comments Fri, 29 Aug 2014 14:25:00 +0000 http://4068984

“Während dieses Meetings übernahm Nico die Verantwortung für die Berührung in Runde zwei des Belgien Grand Prix. Er entschuldigte sich für seine Fehleinschätzung”, hieß es nach einem Treffen mit Motorsportchef Toto Wolff, Technik-Direktor Paddy Lowe und den zwei Piloten. “Es wurde klargestellt, dass ein weiterer solcher Zwischenfall nicht toleriert wird. Aber Nico und Lewis sind unsere Fahrer und wir glauben an sie”, hieß es in der Team-Stellungnahme.

Rosberg entschuldigte sich nach der Aussprache auch öffentlich. “Ich habe bereits mein Bedauern über den Zwischenfall zum Ausdruck gebracht. Nachdem ich mich heute mit Toto, Paddy und Lewis getroffen habe, möchte ich einen Schritt weitergehen und den Vorfall als eine Fehleinschätzung meinerseits bezeichnen”, erklärte Rosberg am Freitag auf Facebook. Für die Kollision “möchte ich mich beim Team und bei Lewis entschuldigen. Es tut mir auch leid für die Fans, die in Belgien um unseren Kampf um die Führung gebracht wurden”, teilte der Deutsche mit.

Hamilton sieht trotz des Zusammenstoßes von Spa genug Substanz für eine künftige erfolgreiche Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen. “Trotz unserer schwierigen Zeiten und Meinungsverschiedenheiten ist da weiter ein starkes Fundament, von dem aus ich und Nico weiterarbeiten können”, erklärte der Brite. Hamilton sagte, es sei falsch, nun “mit dem Finger” auf jemanden zu zeigen. Rosberg und er hätten Fehler gemacht.

Von einer Teamorder sieht Mercedes aber weiterhin ab. Die Fahrer dürften für den Rest der Formel-1-Saison “weiter frei gegeneinander fahren”. Rosberg und Hamilton würden die oberste Mercedes-Maxime verstehen und akzeptieren: “Die Fahrzeuge des Teams dürfen sich auf der Strecke nicht berühren.”

In Spa am vergangenen Sonntag war Rosberg schon in Runde zwei mit Hamiltons Auto kollidiert. Der Deutsche wurde am Ende Zweiter, der Brite musste seinen Wagen kurz vor Schluss abstellen. In der WM führt Rosberg 29 Punkte vor Hamilton.

]]>
http://www.vienna.at/rosberg-uebernahm-verantwortung-fuer-spa-crash/apa-1520032874/?feed=comments-rss2 0
Mercedes droht in Fahrer-Streit mit “Konsequenzen” http://www.vienna.at/mercedes-droht-in-fahrer-streit-mit-konsequenzen/apa-1519961774 http://www.vienna.at/mercedes-droht-in-fahrer-streit-mit-konsequenzen/apa-1519961774#comments Mon, 25 Aug 2014 15:41:00 +0000 http://4064177

Ob die Mercedes-Verantwortlichen im “Krieg der Sterne” wirklich Frieden stiften können, ist fraglich: Die beiden ehemaligen Freunde aus Kart-Zeiten sind sich inzwischen spinnefeind. Der Brite unterstellte seinem deutschen Rivalen böse Absicht, Rosberg sprach von “einem normalen Rennunfall”. Motorsportchef Toto Wolff kündigte indes verärgert “Konsequenzen” an: “Die vereinbarten Regeln wurden gebrochen.” Im Belgien-Grand-Prix seien “Grenzen überschritten” worden.

Statt des fest einkalkulierten Festbanketts nach einem eigentlich wahrscheinlichen Doppelerfolg gab es nach dem nächsten selbst verschuldeten Reinfall einen ersten Krisen-Gipfel. Wolff, Team-Aufsichtsrat Niki Lauda, der Technische Direktor Paddy Lowe und die beiden Streithähne debattierten unmittelbar nach dem zwölften Saisonlauf im Motorhome 38 Minuten lang über den Eklat. Wolff kündigte an, dass “in den nächsten Tagen mit den Fahrern” weiter über dieses “Worst-Case-Szenario” und ihr Verhalten für die ausstehenden sieben Rennen geredet werde.

“Wir müssen Konsequenzen ziehen, dass so etwas nicht mehr passiert”, drohte der Motorsportchef eine härtere Gangart an. Schließlich handelt es sich bei Rosberg und Hamilton um Wiederholungstäter. Allerdings hatten ihre bisherigen Auseinandersetzungen in Bahrain, Monaco und zuletzt Ungarn nicht diese Schärfe.

Wolff sagte auch, dass eine Teamorder denkbar sei, während Lauda einen solch weitgehenden Eingriff zumindest derzeit noch ablehnt. Ob es zu einer Stallregie kommt, wird bei den nächsten Krisengipfeln geklärt. “Wir können vieles machen”, deutete Wolff nur vage einen Maßnahmenkatalog an. “Wir müssen sicherstellen, dass so etwas nicht mehr passiert. Das war ein absolutes No-Go.”

Angesichts der neuen Dimension im Dauerstreit droht den bisher dominierenden Silberpfeilen im WM-Kampf plötzlich unerwartet Gefahr. Allerdings weniger durch die Konkurrenz, auch wenn Sebastian Vettels Red-Bull-Teamkollege Daniel Ricciardo seinen dritten Saisonsieg feiern konnte, sondern vielmehr durch eigene Fehler. Auf dem Hungaroring und nun in den Ardennen verschenkte Mercedes durch Sturheit und Kampfeslust seiner beiden Stars jeweils den Sieg und einen weiteren Podestplatz.

Noch liegt Rosberg (220 Punkte) in der WM-Wertung stattliche 64 Zähler vor dem Gesamtdritten Ricciardo (156). Aber wenn es Mercedes nicht umgehend schafft, die beiden Streithähne zur Vernunft zu bringen, könnte der Vorsprung schnell weiter schrumpfen. Bis zum nächsten Grand Prix in Monza in knapp zwei Wochen müssen Rosberg und Hamilton zumindest so weit eingebremst sein, dass sie sich dort nicht zum dritten Mal in Serie gegenseitig schaden. “Wenn wir das jetzt nicht managen, kann es böse enden”, prognostizierte Wolff.

Hamiltons erboste Reaktion nach seinem Nuller von Spa zeigt, dass ein Hausfrieden nicht einfach zu erreichen sein wird. Der Champion von 2008 unterstellte Rosberg gegenüber britischen Medien, es habe sich um ein bewusstes Manöver gehandelt: “Er hat gesagt, dass er es mit Absicht gemacht hat. Dass er die Kollision hätte vermeiden können, aber ein Zeichen setzen wollte.” Rosberg sei der allein Schuldige, schimpfte er. Zudem mutmaßte Hamilton, Rosbergs Manöver in Spa sei eine Retourkutsche gewesen für seine Weigerung, den Deutschen in Ungarn passieren zu lassen.

Hamilton betonte, das Vertrauensverhältnis zu Rosberg sei zerstört. Ein Umstand, der in einem Sport, in dem man mit mehr als 300 km /h unterwegs ist, besonders schwer wiege. “Wenn man da draußen fährt, dann muss man den Leuten vertrauen, dass sie mit ihrem Kopf denken und nicht willkürlich Dinge machen”, betonte der Brite.

Als er gefragt wurde, ob er Rosberg in einer ähnlichen Rennsituation vor der Schikane auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Monza, wo am 7. September der nächste WM-Lauf stattfindet, trauen würde, antwortete Hamilton unmissverständlich: “Ich muss sicherstellen, dass wir nicht Rad an Rad sind.”

Naturgemäß bewertete Rosberg den Vorgang völlig konträr: “Das Manöver war meiner Meinung nach kein Risiko.” Als objektive Zeugen führte er die vier Stewards an: “Die Rennkommissare sahen es als normalen Rennunfall. So sehe ich das auch.” Entschieden bestritt der von Wolff und Lauda heftig kritisierte Rosberg, es habe sich um ein Revanchefoul gehandelt: “Nein, der Vorfall von Ungarn hat keine Relevanz für das Manöver von Belgien.”

]]>
http://www.vienna.at/mercedes-droht-in-fahrer-streit-mit-konsequenzen/apa-1519961774/?feed=comments-rss2 29
Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 25 Aug 2014 08:00:42 +0000 http://3872009

Termin Rennen Sieger
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  Lewis Hamilton
11.05. GP von Spanien in Barcelona  Lewis Hamilton
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  Nico Rosberg
08.06. GP von Kanada in Montréal  Daniel Ricciardo
22.06. GP von Österreich in Spielberg  Nico Rosberg
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  Lewis Hamilton
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  Nico Rosberg
27.07. GP von Ungarn in Budapest  Daniel Ricciardo
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps  Daniel Ricciardo
07.09. GP von Italien in Monza
21.09. GP von Singapur in Singapur
05.10. GP von Japan in Suzuka
12.10. GP von Russland in Sotschi
02.11. GP der USA in Austin/Texas
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 25 Aug 2014 07:59:06 +0000 http://3872332

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
1. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 220
2. 44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 191
3.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 156
4.
14 Fernando Alonso ESP Ferrari 121
5. 77 Valtteri Bottas FIN Williams 110
6.
1 Sebastian Vettel GER Red Bull 98
7.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 70
8.
22 Jenson Button GBR McLaren 68
9. 19 Felipe Massa BRA Williams 40
10. 7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 39
11. 20 Kevin Magnussen DEN McLaren 37
12.
11 Sergio Perez MEX Force India 33
13. 25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 11
14.
8 Romain Grosjean FRA Lotus 8
15.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 8
16.
17 Jules Bianchi FRA Marussia 2
17. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 0
18. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
19. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 25 Aug 2014 07:58:24 +0000 http://3872108

Rang Team Punkte
1.
Mercedes 411
2.
Red Bull 254
3. Ferrari 160
4. Williams 150
5. McLaren 105
6.
Force India 103
7.
Toro Rosso 19
8.
Lotus 8
9.
Marussia 2
10. Sauber 0
11. Caterham 0

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108/?feed=comments-rss2 0
Ricciardo triumphierte nach Ungarn auch in Belgien http://www.vienna.at/ricciardo-triumphierte-nach-ungarn-auch-in-belgien/apa-1519952026 http://www.vienna.at/ricciardo-triumphierte-nach-ungarn-auch-in-belgien/apa-1519952026#comments Sun, 24 Aug 2014 16:18:00 +0000 http://4063447

Stein des Anstoßes war das Manöver von Rosberg in Runde zwei: Hamilton hatte einen perfekten Start hingelegt und sich in Führung gesetzt, wurde aber dann ausgerechnet vom Pole-Setter “torpediert”. Der Deutsche attackierte seinen WM-Rivalen in Les Combes, steckte dann zwar zurück, traf aber mit dem Frontflügel das linke Hinterrad am Hamilton-Boliden. Durch den daraus resultierenden Reifenschaden musste der Brite an die Box, außerdem trug auch der Unterboden seines Autos einen Schaden davon, der Punkte unmöglich machte und schließlich die Aufgabe von Hamilton zur Folge hatte.

Mercedes-Motorchef Toto Wolff sprach von einem “Worst-Case-Szenario” und kritisierte die Attacke von Rosberg als “gedankenlos”. “Das war absolut inakzeptabel. Die Schuld liegt hier eindeutig bei Nico. Ich will ihn nicht zum Sündenbock machen, aber so etwas darf nicht mehr passieren”, sprach Wolff Klartext. Und Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda meinte unmittelbar nach Rennende sichtlich verärgert: “Er (Rosberg, Anm.) hat ihm (Hamilton) in der zweiten Runde den Reifen aufgeschlitzt, das ist inakzeptabel und hat uns um einen möglichen Doppelsieg gebracht.”

Diese harsche Kritik passte zum Tag des Sohnes von Ex-Weltmeister Keke Rosberg. Der 29-Jährige hatte zwar zunächst trotz kaputter Frontpartie die Führung inne, fing sich allerdings ironischerweise nach seinem ersten Boxenstopp ausgerechnet einen Reifenfetzen ein. Da dieser wie eine Windfahne an der Telemetrie-Antenne hing, war die Sicht des Deutschen beeinträchtigt. Erst nach drei Runden wurde Rosberg diesen behindernden Fremdkörper los.

Und in Runde 16 fing sich Rosberg bei einem missglückten Angriff auf Vettel vor der Bus-Stop-Schikane auch noch einen “Bremsplatten” ein und musste deshalb schon in Runde 20 neuerlich an die Box. Dieser unplanmäßige Stopp kostete ihn letztlich den Sieg, den sich Ricciardo nach einem erneut fehlerlosen Rennen wie schon vor der Sommerpause in Ungarn sicherte. Der Red-Bull-Pilot durfte damit seinen insgesamt dritten GP-Triumph feiern, Rosberg wurde dagegen bei der Siegerehrung vom Publikum gnadenlos ausgebuht.

“Schade. Es ist in erster Linie schlecht gelaufen für das Team”, meinte der WM-Spitzenreiter. Angesprochen auf die zweite Runde gab Rosberg zu Protokoll: “Ich wollte außen vorbei, dann haben wir uns unglücklicherweise berührt. Das hat das Rennen für uns beide beeinträchtigt, deshalb ist mein Team enttäuscht.”

Doch die größte Enttäuschung machte sich natürlich bei Hamilton breit. “Das ist äußerst ärgerlich für mich, denn ich bin so gut gefahren. Ich bin traurig für das gesamte Team, er (Rosberg, Anm.) geht hingegen sicher glücklich von hier weg”, betonte Hamilton und sprach von einem “ganz schwierigen Jahr”. Zur Szene in Runde zwei wollte er sich nicht näher äußern. “Es zählt nicht, was ich denke, denn ich war vorne und habe einen Schlag von hinten bekommen. Vielleicht gibt es für ihn jetzt eine Strafe wie in der Schule. Aber was soll ich machen, er hat jetzt fast 30 Punkte Vorsprung”, bemerkte der Ex-Weltmeister.

Wolff hoffte indes, dass Hamilton diesen Rückschlag schnell verdauen werde. “Er ist natürlich traurig über so eine Situation, aber er ist ein Profi und wird sich erholen”, meinte der Wiener, der eine längere interne Aussprache ankündigte. “Jetzt werden wir die Konsequenzen ziehen.” Gefragt, ob nun auch abseits der Rennstrecke die Fetzen bei der Silberflotte fliegen werden, lautete Wolffs klare Antwort: “Mit Sicherheit!”

Auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel, der hinter den Finnen Valtteri Bottas (Williams) und Kimi Räikkönen (Ferrari) Fünfter wurde, war sauer, nachdem er zu Beginn kurzzeitig sogar auf Rang zwei liegend Hamilton attackiert hatte. “Der Start war sehr gut, doch die Reifen war noch ein bisschen kalt, weshalb ich von der Strecke abgekommen bin”, erklärte der Red-Bull-Star zu diesem Manöver, das ihn wieder auf Platz drei zurückwarf. Aber nach zwei Runden habe er schon gemerkt, dass er nicht vorne mitfahren könne und deshalb Ricciardo passieren lassen. “Die Enttäuschung ist jetzt groß”, betonte Vettel.

]]>
http://www.vienna.at/ricciardo-triumphierte-nach-ungarn-auch-in-belgien/apa-1519952026/?feed=comments-rss2 0
Ricciardo triumphierte nach Ungarn auch in Belgien http://www.vienna.at/ricciardo-triumphierte-nach-ungarn-auch-in-belgien/4063420 http://www.vienna.at/ricciardo-triumphierte-nach-ungarn-auch-in-belgien/4063420#comments Sun, 24 Aug 2014 13:36:15 +0000 http://4063420

Der Deutsche hat nun 29 Zähler Vorsprung auf seinen Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton, aber auch den “Krieg der Sterne” neu entfacht. Stein des Anstoßes war das Manöver von Rosberg in Runde zwei: Hamilton hatte einen perfekten Start hingelegt und sich in Führung gesetzt, wurde aber dann ausgerechnet vom Pole-Setter “torpediert”. Der Deutsche attackierte seinen WM-Rivalen in Les Combes, steckte dann zwar zurück, traf aber mit dem Frontflügel das linke Hinterrad am Hamilton-Boliden. Durch den daraus resultierenden Reifenschaden musste der Brite an die Box, außerdem trug auch der Unterboden seines Autos einen Schaden davon, der Punkte unmöglich machte und schließlich die Aufgabe von Hamilton zur Folge hatte.

Mercedes-Motorchef Toto Wolff sprach von einem “Worst-Case-Szenario” und kritisierte die Attacke von Rosberg als “gedankenlos”. “Das war absolut inakzeptabel. Die Schuld liegt hier eindeutig bei Nico. Ich will ihn nicht zum Sündenbock machen, aber so etwas darf nicht mehr passieren”, sprach Wolff Klartext. Und Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda meinte unmittelbar nach Rennende sichtlich verärgert: “Er (Rosberg, Anm.) hat ihm (Hamilton) in der zweiten Runde den Reifen aufgeschlitzt, das ist inakzeptabel und hat uns um einen möglichen Doppelsieg gebracht.”

Mehrere Pannen bei Rosberg

Diese harsche Kritik passte zum Tag des Sohnes von Ex-Weltmeister Keke Rosberg. Der 29-Jährige hatte zwar zunächst trotz kaputter Frontpartie die Führung inne, fing sich allerdings ironischerweise nach seinem ersten Boxenstopp ausgerechnet einen Reifenfetzen ein. Da dieser wie eine Windfahne an der Telemetrie-Antenne hing, war die Sicht des Deutschen beeinträchtigt. Erst nach drei Runden wurde Rosberg diesen behindernden Fremdkörper los.

Und in Runde 16 fing sich Rosberg bei einem missglückten Angriff auf Vettel vor der Bus-Stop-Schikane auch noch einen “Bremsplatten” ein und musste deshalb schon in Runde 20 neuerlich an die Box. Dieser unplanmäßige Stopp kostete ihn letztlich den Sieg, den sich Ricciardo nach einem erneut fehlerlosen Rennen wie schon vor der Sommerpause in Ungarn sicherte. Der Red-Bull-Pilot durfte damit seinen insgesamt dritten GP-Triumph feiern, Rosberg wurde dagegen bei der Siegerehrung vom Publikum gnadenlos ausgebuht.

“Schade. Es ist in erster Linie schlecht gelaufen für das Team”, meinte der WM-Spitzenreiter. Angesprochen auf die zweite Runde gab Rosberg zu Protokoll: “Ich wollte außen vorbei, dann haben wir uns unglücklicherweise berührt. Das hat das Rennen für uns beide beeinträchtigt, deshalb ist mein Team enttäuscht.”

Hamilton schwer enttäuscht

Doch die größte Enttäuschung machte sich natürlich bei Hamilton breit. “Das ist äußerst ärgerlich für mich, denn ich bin so gut gefahren. Ich bin traurig für das gesamte Team, er (Rosberg, Anm.) geht hingegen sicher glücklich von hier weg”, betonte Hamilton und sprach von einem “ganz schwierigen Jahr”. Zur Szene in Runde zwei wollte er sich nicht näher äußern. “Es zählt nicht, was ich denke, denn ich war vorne und habe einen Schlag von hinten bekommen. Vielleicht gibt es für ihn jetzt eine Strafe wie in der Schule. Aber was soll ich machen, er hat jetzt fast 30 Punkte Vorsprung”, bemerkte der Ex-Weltmeister.

Wolff hoffte indes, dass Hamilton diesen Rückschlag schnell verdauen werde. “Er ist natürlich traurig über so eine Situation, aber er ist ein Profi und wird sich erholen”, meinte der Wiener, der eine längere interne Aussprache ankündigte. “Jetzt werden wir die Konsequenzen ziehen.” Gefragt, ob nun auch abseits der Rennstrecke die Fetzen bei der Silberflotte fliegen werden, lautete Wolffs klare Antwort: “Mit Sicherheit!”

Auch Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel, der hinter den Finnen Valtteri Bottas (Williams) und Kimi Räikkönen (Ferrari) Fünfter wurde, war sauer, nachdem er zu Beginn kurzzeitig sogar auf Rang zwei liegend Hamilton attackiert hatte. “Der Start war sehr gut, doch die Reifen war noch ein bisschen kalt, weshalb ich von der Strecke abgekommen bin”, erklärte der Red-Bull-Star zu diesem Manöver, das ihn wieder auf Platz drei zurückwarf. Aber nach zwei Runden habe er schon gemerkt, dass er nicht vorne mitfahren könne und deshalb Ricciardo passieren lassen. “Die Enttäuschung ist jetzt groß”, betonte Vettel.

Endstand nach 44 Runden

1. Daniel Ricciardo AUS Red Bull
2. Nico Rosberg GER Mercedes + 3,3
3. Valtteri Bottas FIN Williams 28,0
4. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 36,8
5. Sebastian Vettel GER Red Bull 52,1
6. Kevin Magnussen DEN McLaren 54,2
7. Jenson Button GBR McLaren 54,5
8. Fernando Alonso ESP Ferrari 1:01,1
9. Sergio Perez MEX Force India 1:04,2
10. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 1:05,3
11. Nico Hülkenberg GER Force India 1:05,6
12. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 1:11,9
13. Felipe Massa BRA Williams 1:15,9
14. Adrian Sutil GER Sauber 1:22,4
15. Esteban Gutierrez MEX Sauber 1:30,8
16. Max Chilton GBR Marussia 1 Runde
17. Marcus Ericsson SWE Caterham 1 Runde

Fahrerwertung

1. Nico Rosberg (GER) Mercedes 220
2. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 191
3. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 156
4. Fernando Alonso (ESP) Ferrari 119
5. Valtteri Bottas (FIN) Williams 110
6. Sebastian Vettel (GER) Red Bull 98
7. Nico Hülkenberg (GER) Force India 69
8. Jenson Button (GBR) McLaren 66
9. Kevin Magnussen (DEN) McLaren 45
10. Felipe Massa (BRA) Williams 40
11. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari 39
12. Sergio Perez (MEX) Force India 31
13. Jean-Eric Vergne (FRA) Toro Rosso 11
14. Romain Grosjean (FRA) Lotus 8
15. Daniil Kwjat (RUS) Toro Rosso 7
16. Jules Bianchi (FRA) Marussia 2

]]>
http://www.vienna.at/ricciardo-triumphierte-nach-ungarn-auch-in-belgien/4063420/?feed=comments-rss2 29
WM-Leader Rosberg in Belgien auf Pole http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-in-belgien-auf-pole/apa-1519939070 http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-in-belgien-auf-pole/apa-1519939070#comments Sat, 23 Aug 2014 13:48:00 +0000 http://4062776

Für den Rest des Feldes blieb hinter dem silbernen Spitzenduo nur die Statistenrolle. Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel lag im Red Bull als Dritter bereits 2,126 Sekunden hinter Rosberg. Ferrari-Star Fernando Alonso (2,195) wurde unmittelbar vor Ungarn-Sieger Daniel Ricciardo (2,320) im zweiten Red Bull Vierter. “Der Rückstand ist sehr groß, aber das war das Beste, was wir erreichen konnten. Es war ein schwieriges Qualifying”, betonte Vettel, der im Vorjahr nach der Sommerpause in Belgien eine historische Serie von neun Siegen in Serie gestartet hatte.

Angesichts der Dominanz der “Sternenflotte” darf sich der Deutsche heuer keine Hoffnungen auf einen solchen Erfolgsrun machen. “Das Auto war wirklich phänomenal, die Jungs haben sich nichts geschenkt und waren beide fehlerlos”, lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff seine Piloten, von denen Rosberg bisher in Spa noch nie aufs Podest gekommen ist. Das soll sich am Sonntag ändern.

Hamilton mit Bremsproblemen

“Wir haben ein großartiges Auto, jeder macht einen großartigen Job, wir schaffen es einfach, den Vorsprung zu halten”, frohlockte Rosberg nach der elften Quali-Bestzeit seiner Karriere, der bereits siebenten in dieser Saison. “Ich muss morgen einen guten Start hinlegen”, betonte der 29-Jährige, der vor dem zwölften der 19 WM-Läufe nur elf Zähler vor Hamilton legt.

Sein britischer WM-Rivale hatte diesmal mit einem Bremsproblem zu kämpfen. “Ich musste deshalb den Bremspunkt früher wählen, das hat mich behindert, vor allem hin zur Kurve eins”, lautete die Erklärung von Hamilton zu seinem Rückstand auf Rosberg. Wolff wollte das Qualifying-Ergebnis nicht überbewerten. “Unser Set-Up war perfekt. Im Nassen sind wir in einer eigenen Liga, im Trockenen ist es wieder was anderes”, erläuterte der Wiener. “Aber ich bin einmal happy nach der Sommerpause.”

Startaufstellung

1. Startreihe: 1. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 2:05,591; 2. Lewis Hamilton (England) Mercedes 2:05,819

2. Startreihe: 3. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red Bull 2:07,717; 4. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 2:07,786

3. Startreihe: 5. Daniel Ricciardo (Australien) Red Bull 2:07,911; 6. Valtteri Bottas (Finnland) Williams 2:08,049

4. Startreihe: 7. Kevin Magnussen (Dänemark) McLaren Mercedes 2:08,679; 8. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 2:08,780

5. Startreihe: 9. Felipe Massa (Brasilien) Williams 2:09,178; 10. Jenson Button (England) McLaren Mercedes 2:09,776

6. Startreihe: 11. Daniil Kwjat (Russland) Toro Rosso 2:09,377; 12. Jean-Eric Vergne (Frankreich) Toro Rosso 2:09,805

7. Startreihe: 13. Sergio Perez (Mexiko) Force India 2:10,084; 14. Adrian Sutil (Gräfelfing) Sauber 2:10,238

8. Startreihe: 15. Romain Grosjean (Frankreich) Lotus 2:11,087; 16. Jules Bianchi (Frankreich) Marussia 2:12,470

9. Startreihe: 17. Pastor Maldonado (Venezuela) Lotus 2:11,261; 18. Nico Hülkenberg (Emmerich) Force India 2:11,267

10. Startreihe: 19. Max Chilton (England) Marussia 2:12,566; 20. Esteban Gutiérrez (Mexiko) Sauber 2:13,414

11. Startreihe: 21. André Lotterer (Duisburg) Caterham 2:13,469; 22. Marcus Ericsson (Schweden) Caterham 2:14,438

]]>
http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-in-belgien-auf-pole/apa-1519939070/?feed=comments-rss2 0
WM-Leader Rosberg auch in Belgien auf Pole http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-auch-in-belgien-auf-pole/4062784 http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-auch-in-belgien-auf-pole/4062784#comments Sat, 23 Aug 2014 13:29:11 +0000 http://4062784 Für Rosberg ist es die elfte “Pole” seiner Karriere, die bereits siebente in dieser Saison. Hinter dem silbernen Spitzenduo folgte mit Respektabstand der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel (2,126) auf Platz drei. Ferrari-Star Fernando Alonso (2,195) wurde unmittelbar vor Ungarn-Sieger Daniel Ricciardo (2,320) im zweiten Red Bull Vierter. In der WM liegt Rosberg mit 202 Punkten vor dem zwölften der 19 Saisonläufe elf Zähler vor Hamilton. Ricciardo hat als Dritter bereits 71 Punkte Rückstand.

 (APA)

Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps

Startaufstellung:
1. Nico Rosberg GER Mercedes
2. Lewis Hamilton GBR Mercedes
3. Sebastian Vettel GER Red Bull
4. Fernando Alonso ESP Ferrari
5. Daniel Ricciardo AUS Red Bull
6. Valtteri Bottas FIN Williams
7. Kevin Magnussen DEN McLaren
8. Kimi Räikkönen FIN Ferrari
9. Felipe Massa BRA Williams
10. Jenson Button GBR McLaren
11. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso
12. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso
13. Sergio Perez MEX Force India
14. Adrian Sutil GER Sauber
15. Romain Grosjean FRA Lotus
16. Jules Bianchi FRA Marussia
17. Pastor Maldonado VEN Lotus
18. Nico Hülkenberg GER Force India
19. Max Chilton GBR Marussia
20. Esteban Gutierrez MEX Sauber
21. Andre Lotterer GER Caterham
22. Marcus Ericsson SWE Caterham
Endstand im Qualifying:
1. Nico Rosberg GER Mercedes 2:05,591
2. Lewis Hamilton GBR Mercedes 2:05,819
3. Sebastian Vettel GER Red Bull 2:07,717
4. Fernando Alonso ESP Ferrari 2:07,786
5. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 2:07,911
6. Valtteri Bottas FIN Williams 2:08,049
7. Kevin Magnussen DEN McLaren 2:08,679
8. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 2:08,780
9. Felipe Massa BRA Williams 2:09,178
10. Jenson Button GBR McLaren 2:09,776
Out in Q2:
11. Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 2:09,377
12. Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 2:09,805
13. Sergio Perez MEX Force India 2:10,084
14. Adrian Sutil GER Sauber 2:10,238
15. Romain Grosjean FRA Lotus 2:11,087
16. Jules Bianchi FRA Marussia 2:12,470
Out in Q1:
17. Pastor Maldonado VEN Lotus 2:11,261
18. Nico Hülkenberg GER Force India 2:11,267
19. Max Chilton GBR Marussia 2:12,566
20. Esteban Gutierrez MEX Sauber 2:13,414
21. Andre Lotterer GER Caterham 2:13,469
22. Marcus Ericsson SWE Caterham 2:14,438
]]>
http://www.vienna.at/wm-leader-rosberg-auch-in-belgien-auf-pole/4062784/?feed=comments-rss2 1
Hamilton mit Freitags-Bestzeit in Spa vor Rosberg http://www.vienna.at/hamilton-mit-freitags-bestzeit-in-spa-vor-rosberg/apa-1519924430 http://www.vienna.at/hamilton-mit-freitags-bestzeit-in-spa-vor-rosberg/apa-1519924430#comments Fri, 22 Aug 2014 16:55:00 +0000 http://4061901

Sebastian Vettel musste in Spa-Francorchamps hingegen den nächsten herben Rückschlag hinnehmen. Nach nur elf Runden war der Renault-Motor defekt. Obwohl die Red-Bull-Mechaniker fieberhaft arbeiteten, schafften sie den notwendigen Triebwerkwechsel nicht mehr rechtzeitig für die Nachmittagssession.

Kein Risiko

“Die Zündung funktionierte nicht mehr, es wurde aber weiter Benzin eingespritzt. Das hat sich im heißen Auspuff entzündet. Die Detonation hat den Auspuff beschädigt”, erklärte Red Bulls Technischer Direktor Adrian Newey dem Fachmagazin “auto motor und sport” das nächste Malheur am anfälligen RB10 des vierfachen Weltmeisters aus Deutschland.

Um die Power-Einheit noch retten zu können, gingen die Verantwortlichen lieber kein Risiko ein und ließen ein älteres Modell mit weniger Leistung und höherem Benzinverbrauch einbauen. Was für Nachteile das Vettel in der Qualifikation am Samstag und im Rennen am Sonntag bringt, wird sich zeigen. Im ersten Training hatte es wegen des Problems nur zu Platz elf gereicht.

Mercedes als Favorit

Das Mercedes-Duo hat indes bei Temperaturen um 15 Grad in den Ardennen eindrucksvoll demonstriert, dass es auch beim zwölften Saisonlauf (Start: 14.00 Uhr/ORF 1, RTL und Sky) klarer Favorit ist. Angesichts des deutlichen Vorsprungs vor der vom drittplatzierten Ferrari-Star Fernando Alonso angeführten Konkurrenz bleibt wohl nur offen, ob Rosberg oder Hamilton den belgischen Grand Prix gewinnt.

Auch in der WM-Wertung liegen die Silberpfeil-Piloten klar voran. Spitzenreiter Rosberg (202 Punkte) weist elf Zähler Vorsprung vor Hamilton auf. Sollte der gebürtige Wiesbadener höchstens Rang vier belegen und Hamilton gewinnen, wäre er auch Position eins los. Daniel Ricciardo (131), der mit zwei Erfolgen als Einziger die Siegesserie der beiden durchbrechen konnte, hat angesichts seines großen Rückstands nur noch Außenseiterchancen auf den Titel. Vettel (88) spielt als Gesamtsechster und 114 Punkten weniger als Rosberg im WM-Rennen keine Rolle mehr.

]]>
http://www.vienna.at/hamilton-mit-freitags-bestzeit-in-spa-vor-rosberg/apa-1519924430/?feed=comments-rss2 0
Verstappen-Verpflichtung sorgt für Diskussionen http://www.vienna.at/verstappen-verpflichtung-sorgt-fuer-diskussionen/apa-1519925224 http://www.vienna.at/verstappen-verpflichtung-sorgt-fuer-diskussionen/apa-1519925224#comments Fri, 22 Aug 2014 11:00:00 +0000 http://4061961

Am drastischsten formulierte es der Deutsche Nico Hülkenberg (Force India) vor dem Grand Prix von Belgien: “Ich habe mit dem Alter nicht das Problem, aber die Formel 1 muss aufpassen, dass nicht Kinder herumfahren.” Und der 25-jährige Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo meinte im Scherz: “Da fühle ich mich ja ein bisschen alt.”

Mit 17 in der Formel 1

Verstappen wird bei seiner Grand-Prix-Premiere in Australien im März knapp siebzehneinhalb Jahre alt sein. Der bis dahin jüngste Debütant Jaime Alguersuari war bei seinem ersten Einsatz 2009 ebenfalls für Toro Rosso immerhin schon 19 – und nach knapp drei Jahren war die Formel-1-Karriere des Spaniers schon wieder vorbei. Ein Los, das viele junge Aufsteiger teilen.

Der Brasilianer Felipe Massa (Williams), bei seinem Debüt auch nur 20 und inzwischen mit 33 einer der Senioren im Feld, meinte: “17 ist ein bisschen jung für die große Aufgabe. Ich hoffe, er schafft es und bleibt nicht nur für ein oder zwei Jahre.”

Toro Rosso von Verstappen überzeugt

Davon ist Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost felsenfest überzeugt. “Auf dem Papier ist er erst 16, aber er ist viel reifer, und von seinen fahrerischen Fähigkeiten her noch viel weiter”, sagte der Tiroler in einem Interview am Freitag auf der offiziellen Formel-1-Homepage.

Toro Rosso hat in den vergangenen Jahren viele Talente geformt und nach oben gebracht. Sebastian Vettel hatte hier als jüngster Grand-Prix-Sieger und jüngster Pole-Setter im WM-Lauf in Monza 2008 für Furore gesorgt, ehe er nach seinem Aufstieg ins A-Team Red Bull viermal den WM-Titel in Serie holte. Und auch der zweimalige Saisonsieger Ricciardo fuhr erst für das B-Team der “Bullen”.

Tost sieht deshalb kein Problem darin, Verstappen den großen Sprung aus der Formel 3 ohne Umwege über weitere Nachwuchsklassen machen zu lassen. Dass der ehemalige Kart-Champion über außergewöhnliches Talent verfügt, sehen auch die Formel-1-Fahrer so. Aber sie bleiben angesichts der zwangsläufig geringeren Erfahrung etwas skeptisch.

F1-Stars Vettel und Alonso skeptisch

Ferrari-Star Fernando Alonso räumte ein: “Ich war mit 17 noch nicht bereit für die Formel 1, aber jede Karriere verläuft anders.” Sauber-Pilot Adrian Sutil, der selbst ungewöhnlich spät mit dem Rennsport begann, sagte: “Wahrscheinlich ist es zu früh mit 17. Wichtig ist, dass er es sich selbst zutraut. Er wird sicher viel lernen müssen.”

Vettel wies darauf hin, dass es für Verstappen ein großer Schritt aus der Formel 3 in die Formel 1 sei. Aber der Titelverteidiger versteht, dass der Teenager diese Möglichkeit nutzt. “Du wirst nicht jeden Tag gefragt, ob du Formel 1 fahren willst. Wenn du die Chance bekommst, musst du sie ergreifen. Auch mit 17″, sagte der Deutsche. “Vielleicht fährt das Auto am Anfang mehr mit dir als du mit ihm. Aber das wird er lernen.”

(APA)

]]>
http://www.vienna.at/verstappen-verpflichtung-sorgt-fuer-diskussionen/apa-1519925224/?feed=comments-rss2 5
Fortsetzung des silbernen Titel-Duells in Spa http://www.vienna.at/fortsetzung-des-silbernen-titel-duells-in-spa/apa-1519907324 http://www.vienna.at/fortsetzung-des-silbernen-titel-duells-in-spa/apa-1519907324#comments Thu, 21 Aug 2014 15:48:00 +0000 http://4060827

Wie vor einem Jahr mit Red Bull-Renault wird die WM in der Königsklasse des Automobilsports auch heuer von einem Team dominiert. Anders als 2013, als Sebastian Vettel 13 Siege errang, gibt es heuer nur ein Solo in der Konstrukteurswertung – Mercedes führt mit 393:219 Punkten vor den “roten Bullen”. Im Kampf um den WM-Titel bei den Fahrern deutet vieles darauf hin, dass die Entscheidung erst im letzten Rennen in Abu Dhabi fallen wird, zumal im letzten Grand Prix erstmals die doppelte Punktezahl vergeben wird.

Die beiden Mercedes-Fahrer Rosberg und Hamilton sind nach 11 von 19 Saisonrennen an der Spitze lediglich durch elf Zähler getrennt. In den letzten eineinhalb Monaten vor der Sommerpause war Hamilton zwar alles andere als vom Glück begünstigt, doch trotz diverser technischer Defekte – überhitzte Bremsen, kaputte Bremsscheibe, Benzinleck – ließ sich der Brite von Rosberg nicht distanzieren. In den letzten vier Grands Prix bewies Hamilton ein ums andere Mal seine fahrerische Klasse, indem er sich nach verpatzten Qualifyings in den Rennen um insgesamt 47 (!) Positionen nach vorne kämpfte.

Zuletzt behielt Hamilton in Ungarn gegenüber seinem von der Pole Position gestarteten deutschen Teamkollegen die Nase vorn und wurde Dritter, obwohl er aus der Boxengasse hatte starten müssen. Auf dem Weg zu seinem neunten Podestplatz des Jahres ignorierte Hamilton den per Funk mitgeteilten Befehl der Mercedes-Crew, den mit frischeren Reifen fahrenden Rosberg vorbeizulassen.

Nicht erst seit diesem Zwischenfall ist die Atmosphäre zwischen den beiden Topfahrern aufgeheizt. Rosberg und Hamilton liefern einander auf den Rennstrecken teaminterne Duelle auf höchstem Level, gleichzeitig wird der Kampf um die WM-Krone abseits der Kurse längst auch auf psychologischer und verbaler Ebene geführt. “Beide Fahrer pushen sich auf ein neues Niveau, weil man beim jeweils anderen sieht, was noch möglich ist. Es ist unglaublich, was für eine geringe Fehlerquote beide haben”, schwärmte Paddy Lowe, der Technikverantwortliche bei Mercedes, jüngst gegenüber “Autosport.com”.

Sechsmal bereits durfte das Mercedes-Werkteam 2014 über einen Doppelsieg jubeln. Nur zweimal, in Kanada und in Ungarn, gewannen die Silberpfeile nicht, beide Male stand Daniel Ricciardo auf dem obersten Podest. Der 25-jährige Australier war in seiner ersten Saison als Teamkollege von Sebastian Vettel bisher zweifellos die große Überraschung. Im internen Qualifying-Duell führt Ricciardo gegen den viermaligen Weltmeister mit 7:4, in der WM-Wertung hat die drittplatzierte Frohnatur aus Perth 43 Punkte mehr auf dem Konto als Vettel.

Die Experten verblüfft hat vor der Sommerpause auch Valtteri Bottas. Der Finne errang im Williams-Mercedes in Spielberg, Silverstone und Hockenheim dreimal en suite einen Podestrang und gilt seither als jener Fahrer, der als nächster seinen Premierensieg feiern wird – vielleicht schon am Wochenende in Spa-Francorchamps. Als derzeit überraschender WM-Fünfter hat Bottas mehr als doppelt so viele Zähler (95:40) auf dem Konto wie sein namhafter Teamgefährte Felipe Massa, dem es im bisherigen Saisonverlauf als Einzigem gelungen ist, Mercedes in einem Qualifying (Spielberg) zu besiegen.

Das mit Spannung erwartete interne Duell bei Ferrari zwischen Fernando Alonso und Kimi Räikkönen war bisher wenig brisant – zu schwach erwies sich der finnische Weltmeister von 2007. Wie Vettel bei Red Bull tut sich Räikkönen mit dem neuen Dienstauto mit Turbo-Antrieb in nie erwartetem Ausmaß schwer, weshalb für ihn nur ein sechster Platz als bestes Saisonresultat zu Buche steht. Für Räikkönen und Ferrari geht es bis zum Saisonende darum, die richtigen Schlüsse im Hinblick auf die WM 2015 zu ziehen, für welche das Reglement keine einschneidenden Änderungen vorsieht.

]]>
http://www.vienna.at/fortsetzung-des-silbernen-titel-duells-in-spa/apa-1519907324/?feed=comments-rss2 0
Leidgeprüfter Vettel – Seuchensaison statt Siegesserie http://www.vienna.at/leidgepruefter-vettel-seuchensaison-statt-siegesserie/4060695 http://www.vienna.at/leidgepruefter-vettel-seuchensaison-statt-siegesserie/4060695#comments Thu, 21 Aug 2014 09:19:46 +0000 http://4060695 Die Aussichten, nun nach der Sommerpause eine Trendwende zu schaffen und das verflixte Seuchenjahr wenigstens noch einigermaßen passabel abzuschließen, scheinen eher düster. So beinhart wie 2014 hat es den Deutschen in acht Jahren in der Königsklasse noch nie erwischt. Eine verkorkste Testphase vor dem Saisonstart, jede Menge technische Defekte, ein leistungsschwacher Hybrid-Turbo von Renault, taktische Fehler der Teamstrategen, aber auch einfach Pech im Rennverlauf – eigentlich ging für den Red-Bull-Piloten schief, was nur schief gehen konnte.

Silberpfeile weit vor Vettel

Vor dem zwölften der insgesamt 19 Saisonläufe rangiert Vettel mit für ihn mageren 88 Punkten meilenweit hinter der WM-Spitze. Der Gesamtsechste liegt angesichts der erdrückenden Mercedes-Dominanz faktisch uneinholbare 114 Zähler hinter WM-Spitzenreiter Nico Rosberg (202) und 103 Punkte hinter Lewis Hamilton (191) im zweiten Silberpfeil.

Ricciardo der schnellere Bulle

Mindestens ebenso sehr ärgert Vettel, dass auch sein Teamkollege Daniel Ricciardo (131) schon 43 Punkte mehr als er auf dem Konto hat. Während der einstige Seriensieger nur zweimal als Dritter auf dem Podest stand, konnte der australische Red-Bull-Aufsteiger mit seinen zwei Grand-Prix-Triumphen in Kanada und zuletzt Ungarn als einziger die Siegesserie des Silberpfeil-Duos durchbrechen.

Bei den Red-Bull-Verantwortlichen genießt der Superstar trotz seines Absturzes weiter große Unterstützung. “Man muss die Gründe erkennen, warum etwas nicht so läuft. Bei Vettel lag es zum größten Teil daran, dass es extreme Zuverlässigkeitsprobleme mit seinem Auto gab, und wenn es dann mal lief, hatte er Pech”, sagte Red Bulls Motorsportberater Helmut Marko. Die Kritik am 27-jährigen Titelverteidiger sei “zum größten Teil überzogen und unfair”.

Die Konkurrenz lauert auf Vettel

Die Red-Bull-Riege weiß, dass sie ihren Vorzeigefahrer speziell in dieser sportlich deprimierenden Phase nicht verärgern darf, damit dieser sich nicht doch noch ernsthaft mit attraktiven Alternativen befasst. Der Vertrag läuft zwar noch bis 2015, aber immer wieder machen Spekulationen die Runde, Mercedes und Ferrari seien an einer Verpflichtung Vettels interessiert.

Einen Weltmeister schreibt man nicht ab

Marko ist davon überzeugt, dass Red Bull dank einer intensivierten Zusammenarbeit mit Renault seinen Fahrern in der kommenden Saison wieder einen gewohnt siegfähigen Rennwagen stellen kann. Zudem setzt der Steirer auf die mentalen, kämpferischen und fahrerischen Qualitäten Vettels: “Sebastian kann wie kaum ein anderer seine Batterien neu aufladen. Es war extrem, wie er sich in den letzten Jahren gerade nach der Sommerpause noch einmal steigern konnte.”

Besonders eindrucksvoll bewies dies Vettel im Vorjahr. Sein Sieg auf dem anspruchsvollen Ardennen-Kurs war der Auftakt für eine spektakuläre Serie: In den nach Belgien folgenden acht Rennen triumphierte Vettel ebenfalls. “Daran denke ich immer gerne”, sagte der Serienchampion. “Spa ist einer meiner Lieblingskurse.”

(APA)

]]>
http://www.vienna.at/leidgepruefter-vettel-seuchensaison-statt-siegesserie/4060695/?feed=comments-rss2 3
Mercedes will in Spa wieder sportlich auftrumpfen http://www.vienna.at/mercedes-will-in-spa-wieder-sportlich-auftrumpfen/apa-1519895050 http://www.vienna.at/mercedes-will-in-spa-wieder-sportlich-auftrumpfen/apa-1519895050#comments Wed, 20 Aug 2014 12:01:00 +0000 http://4059968

Selbst die Team-Verantwortlichen sind vor dem GP von Belgien nicht sicher, ob sich bei den beiden Mercedes-Rivalen während der Sommerpause die Gemüter etwas beruhigt haben. “Ja, potenziell wird das noch heißer”, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff vor ein paar Tagen in einem Interview auf der offiziellen Formel-1-Homepage.

Kein Kuschelkurs bei Mercedes

Vor dem zwölften Saisonlauf ist der zuletzt in Ungarn eskalierte Streit im Lager der Silberpfeile offiziell kein Thema mehr. Alle Beteiligten mieden dieses Reizthema, sodass allenfalls zwischen den Zeilen herauszulesen war, dass trotz allen Totschweigens kein Schmusekurs angesagt ist.

“Das letzte Rennen verlief für mich leider nicht nach Wunsch. Ich fuhr bei schwierigen Bedingungen auf die Pole und hatte mir danach mehr erhofft”, erinnerte WM-Spitzenreiter Rosberg nur äußerst verklausuliert an den Riesenstreit auf dem Hungaroring. Hamilton hatte die Teamaufforderung, seinen deutschen Stallkollegen vorbeizulassen, mehrfach ignoriert. Das hatte während und nach dem Grand Prix zu ständigen gegenseitigen Beschwerden geführt. Auch Wolff und Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda kamen zu völlig unterschiedlichen Urteilen in der Ungarn-Affäre.

Hamilton (191 Punkte), der dank seines dritten Ranges auf den viertplatzierten Rosberg (202) drei Punkte gutmachen konnte und insgesamt noch elf Zähler zurückliegt, kündigte nun an: “Unser Ziel ist es, die schwierigeren Zeiten der vergangenen Wochenenden hinter uns zu lassen. Ab jetzt wollen wir bei jedem Rennen die besten Momente wiederholen.” Der Ex-Weltmeister meinte damit aber weniger die sich ständig wiederholenden Streitigkeiten zwischen den beiden Silberpfeil-Stars, sondern vielmehr, dass er auf ein Ende der technischen Probleme hofft.

Wolff fordert Technik-Zuverlässigkeit

Darin sind sich Hamilton und sein Chef einig. “Mit Blick auf Spa sowie unsere zurückliegenden Leistungen steht eins fest: Das Hauptaugenmerk unseres Teams muss auf der Zuverlässigkeit liegen”, betonte Wolff. “Nur dann können wir unseren hart erarbeiteten Vorsprung aus der Anfangsphase dieses Jahres aufrechterhalten.” Klares Ziel für die restlichen acht Saisonrennen sei: “Wir wollen noch besser werden als wir es bisher schon waren.”

Dabei ist die Dominanz kaum noch zu steigern. Rosberg (4) und Hamilton (5) gewannen zusammen neun von bisher elf Grand Prix. Bei den beiden Siegen von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo in Kanada und Ungarn leistete Mercedes durch diverse technische Defekte und den Stallorder-Knatsch unfreiwillig Schützenhilfe.

Stall-Duell in Spa erwartet

Auf dem legendären Ardennenkurs will Mercedes aber wieder die gewohnte Hackordnung herstellen. Vor allem Rosberg brennt darauf, auf einer “der spektakulärsten Strecken des Jahres” endlich seinen ersten Sieg oder wenigstens Podestplatz zu holen. Der vierte Rang im Vorjahr war in Spa sein bisher bestes Resultat. “Meine Bilanz fällt dort nicht so gut aus wie auf einigen anderen Strecken. Aber ich bin fest entschlossen, das am kommenden Wochenende zu ändern. Das wäre ein passender Start in die zweite Saisonhälfte”, erklärte er.

Hamilton will hingegen seine Aufholjagd fortsetzen. Sollte der Brite seinen zweiten Sieg in Belgien nach 2010 schaffen und Rosberg höchstens Vierter werden, würde er seinen härtesten Titelrivalen sogar von der WM-Spitze verdrängen.

Pole-Runde von Hamilton 2013 in Spa

(APA)

]]>
http://www.vienna.at/mercedes-will-in-spa-wieder-sportlich-auftrumpfen/apa-1519895050/?feed=comments-rss2 0
Jungstar Max Verstappen fix bei Toro Rosso http://www.vienna.at/jungstar-max-verstappen-fix-bei-toro-rosso/apa-1519873286 http://www.vienna.at/jungstar-max-verstappen-fix-bei-toro-rosso/apa-1519873286#comments Mon, 18 Aug 2014 20:26:00 +0000 http://4058165

Der Sohn des langjährigen Formel-1-Piloten Jos Verstappen wird 2015 gemeinsam mit Daniil Kwjat das Toro-Rosso-Duo bilden. Für den Franzosen Jean-Eric Vergne ist demnach kein Platz mehr im Team.

“Habe bei Red Bull das beste Gefühl”

Nach Welt- und Europameistertiteln im Kartsport bestreitet Verstappen derzeit in der Formel-3-EM seine erste Saison im Formel-Rennsport. In der vergangenen Woche hat sich Verstappen nun mit Red Bull auf einen Vertrag geeinigt und damit für den vorläufigen Höhepunkt in seiner rasanten Karriere gesorgt.

Zahlreiche andere Teams wie Ferrari oder Mercedes sollen um die Dienste Verstappens gebuhlt haben. “Ich habe bei Red Bull das beste Gefühl und freue mich riesig, dass ich jetzt in der Formel 1 fahren darf”, meinte Verstappen am Montagabend. Die Tatsache, dass er zum jüngsten F1-Piloten aller Zeiten wird, sei ihm “egal”.

Lobeshymnen für Mega-Talent

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko meinte über das Supertalent aus den Niederlanden: “Es war nicht schwer zu erkennen, welch außerordentliches Talent hier heranreift. Wir sind sehr stolz, dass er sich Red Bull angeschlossen hat.” Der Österreicher ist überzeugt, dass Verstappen den rasanten Aufstieg innerhalb weniger Monate vom Kart- ins Formel-1-Auto gut meistern wird.

“Max ist ein Pilot, den man sofort in die Formel 1 geben kann”, meinte Marko. Verstappen wird am kommenden Wochenende in Belgien den Formel-1-Grand-Prix live vor Ort mitverfolgen, dann folgt ein Show-Auftritt für Red Bull in Rotterdam. Nach dem Ende der Formel-3-Saison wird es dann laut Marko ein intensives Programm geben, um Verstappen den Feinschliff für die Königsklasse zu verpassen.

“Max wird einen 300-Kilometer-Test absolvieren und intensiv im Simulator arbeiten”, berichtete Marko. Verstappen wird Jaime Alguersuari als jüngsten F1-Piloten der Geschichte ablösen, der Spanier hatte 2009 mit 19 Jahren und 125 Tagen in Ungarn – ebenfalls für Toro Rosso – debütiert.

Führerschein hat der Neuzugang übrigens noch nicht – den gibt es in den Niederlanden erst ab 18 Jahren. Doch das ist kein Problem, würde ihm in der Formel 1 doch die Superlizenz des Internationalen Automobilverbandes Fia zum Start ausreichen.

 

]]>
http://www.vienna.at/jungstar-max-verstappen-fix-bei-toro-rosso/apa-1519873286/?feed=comments-rss2 7
BayernLB lehnt Ecclestones 25-Millionen-Angebot ab http://www.vienna.at/bayernlb-lehnt-ecclestones-25-millionen-angebot-ab/apa-1519728284 http://www.vienna.at/bayernlb-lehnt-ecclestones-25-millionen-angebot-ab/apa-1519728284#comments Fri, 08 Aug 2014 15:13:00 +0000 http://4049571

Ecclestone wollte das Geld zusätzlich zu seiner Geldauflage aus dem jüngst eingestellten Bestechungsprozess gegen ihn an die Landesbank zahlen. Das Verfahren vor dem Münchner Landgericht war im Gegenzug für eine Zahlung von 100 Millionen Dollar eingestellt worden.

Die Bank hatte ursprünglich sehr viel mehr Geld von Ecclestone gefordert, weil sie sich von ihm hintergangen fühlte. Die BayernLB war früher Hauptaktionär der Formel 1. Sie war der Auffassung, dass sie ihre Anteile an der Rennserie im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hatte.

Außerdem ging sie davon aus, dass sie Ecclestone zu Unrecht eine Beraterprovision von 41 Millionen Dollar bezahlt hat. Anfang des Jahres hatte die Bank daher eine Schadenersatzklage von 400 Millionen Dollar vor einem Gericht in London angekündigt. Diese wurde aber bisher nicht eingereicht.

]]>
http://www.vienna.at/bayernlb-lehnt-ecclestones-25-millionen-angebot-ab/apa-1519728284/?feed=comments-rss2 0
Nur wenige Ecclestone-Millionen für BayernLB http://www.vienna.at/nur-wenige-ecclestone-millionen-fuer-bayernlb/apa-1319695042 http://www.vienna.at/nur-wenige-ecclestone-millionen-fuer-bayernlb/apa-1319695042#comments Wed, 06 Aug 2014 14:54:00 +0000 http://4047489

Nun muss die BayernLB schnell entscheiden, ob sie zugreift: Bis Freitag läuft die Frist für das Angebot. Ein Sprecher der Landesbank äußerte sich am Mittwoch auf Nachfrage nicht dazu, ob schon eine Entscheidung getroffen wurde.

Ecclestone will das Geld zusätzlich zu seiner Geldauflage von 100 Millionen Dollar an die Landesbank zahlen – als Entschädigung. Denn die Landesbank fühlt sich von Ecclestone über den Tisch gezogen. Die BayernLB war früher Hauptaktionär der Formel 1 und geht davon aus, dass sie ihre Anteile im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hat.

Zudem zahlte sie Ecclestone auch noch eine Beraterprovision von 41 Mio. Dollar für seine Arbeit am Formel-1-Verkauf, über die sich die Bank im Nachhinein ärgerte. Auch Ecclestone selbst war damit nicht zufrieden – aber aus anderen Gründen: “Ich fand eigentlich, ich hätte viel mehr verdient gehabt”, sagte er Ende 2011 im Prozess gegen Gribkowsky. Er habe eine wichtige Vermittlerrolle gehabt und der BayernLB mit 840 Mio. Dollar einen Preis für ihre Formel-1-Anteile ermöglicht, den sonst niemand gezahlt hätte. “Ich habe eine ganz, ganz große Leistung für die Bank erbracht”, sagte Ecclestone.

Im Prozess gegen ihn hatten mehrere Zeugen das bestätigt. Denn die BayernLB war zwischendurch davon ausgegangen, ihre Renn-Beteiligung nicht mehr loszuwerden, die ihr als Pfand für die Kirch-Gruppe in den Schoß gefallen war. Auch der Vorsitzende Richter Peter Noll ließ sich von diesen Aussagen überzeugen: Ecclestone habe den Kaufpreis für die Formel-1-Anteile der Landesbank erheblich nach oben verhandelt, sagte er Dienstag bei der Einstellung des Verfahrens gegen Ecclestone. “Der Verkaufserlös wird noch heute als Lottogewinn oder Traumergebnis bezeichnet.”

Selbst wenn die BayernLB noch einen kleinen Nachschlag auf die 33 Mio. Dollar von Ecclestone erhalten sollte, wird viel mehr Geld wohl kaum fließen. Anfang des Jahres hatte die Bank noch ihre Klage über 400 Mio. Dollar vor einem Gericht in London in Arbeit. Diese Klage wurde aber nie eingereicht und dürfte nach der Einstellung des Strafprozesses in der Schublade verschwinden. Denn etliche der Zeugen, deren Aussagen dazu führten, dass der Strafprozess gegen Ecclestone eingestellt wurde, würden auch in einem Zivilprozess um Schadenersatz aussagen und sich dort wohl ähnlich äußern.

Aber die BayernLB hat Hoffnungen auf Geld aus anderer Quelle. Auch ihre ehemaligen Vorstände hat sie wegen Fahrlässigkeit beim Kauf der österreichischen Krisenbank Hypo Alpe Adria auf Schadenersatz verklagt.

Zwar dürfte der seit Monaten laufende Strafprozess gegen die Männer genau wie bei Ecclestone glimpflich ausgehen. Im parallel laufenden Zivilprozess rechnet sich die BayernLB aber trotzdem Chancen aus. Und auch Bayerns Finanzminister Markus Söder muss sich nicht für die Landesbank grämen: Die Geldauflage von 100 Mio. Dollar, die Ecclestone spätestens nächste Woche überweisen muss, fließt schließlich auch zu 99 Prozent in die bayerische Staatskasse.

]]>
http://www.vienna.at/nur-wenige-ecclestone-millionen-fuer-bayernlb/apa-1319695042/?feed=comments-rss2 0
Ecclestone kämpft um sein Vermächtnis http://www.vienna.at/ecclestone-kaempft-um-sein-vermaechtnis/apa-1519692870 http://www.vienna.at/ecclestone-kaempft-um-sein-vermaechtnis/apa-1519692870#comments Wed, 06 Aug 2014 10:34:00 +0000 http://4047189

Und es stellt sich mehr denn je die Frage: Hat der 83-Jährige noch genug Kraft und die richtigen Antworten, um die Rennserie in eine krisenfeste Zukunft zu führen?

Zumindest Ecclestone ist davon überzeugt. “Jetzt kann ich wieder tun, was ich am besten kann: die Formel 1 lenken”, betonte der Brite. Schon ein paar Stunden nach seinem Abschied aus dem Münchner Landgericht saß der PS-Zampano wieder in seinem Büro am Londoner Hyde Park. Ecclestone muss nacharbeiten, die wöchentlichen Reisen nach Bayern haben ihn belastet. “Ich habe an den Wochenenden arbeiten müssen, um das aufzuholen, was ich während der Woche nicht geschafft habe”, sagte er der britischen Nachrichtenagentur PA. “Drei weitere Monate, das wäre schlecht gewesen.”

Also zahlt Ecclestone die Rekordsumme von 100 Millionen Dollar, umgerechnet 75 Millionen Euro, um sich nach Darstellung seines Anwalts Sven Thomas endlich wieder voll und ganz seinem Kerngeschäft widmen zu können. Nach mehr als 40 Jahren als Steuermann der Formel 1 weiß “Mr. E”, dass die Zweifel der vergangenen Monate seine Position ins Wanken gebracht haben. “Im Fall der Debatte über seine künftige Rolle in der Formel 1 sind die Akten keinesfalls geschlossen”, urteilte der “Guardian”.

Zu löschende Brandherde

Ecclestone muss beweisen, dass er die akuten Brandherde löschen kann. Da ist die Sorge um schwindende Zuschauerzahlen an einigen Strecken und vor dem Fernseher. Hinzu kommen die quälenden Debatten über die leiseren Turbo-Motoren und das sich ständig ändernde Regelwerk, die vom oft spektakulären Renn-Geschehen ablenken. Weil Ecclestone zudem bisher kein Interesse an einem tragfähigen Konzept für den Umgang mit den sozialen Netzwerken zeigte, fürchten die Teams um ihre Attraktivität für Fans und Sponsoren.

Für Kopfschütteln sorgte die Idee des Formel-1-Bosses, den überführten Renn-Betrüger (Manipulationsskandal im Singapur-Grand-Prix 2008) Flavio Briatore in eine Kommission zur Verbesserung der Grand-Prix-Show zu berufen. Auf der Jagd nach frischen Einnahmen führt Ecclestone seinen Vollgas-Zirkus nun auch nach Russland und Aserbaidschan und riskiert damit weitere Schäden für das Image der Rennserie. Für den einstigen Gebrauchtwagenhändler zählt nur eines: Profitmaximierung für den Rechte-Inhaber CVC.

Offene Kriktik an Ecclestone

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche haben erkennen lassen, dass sie diese Linie langfristig für gefährlich halten. Zetsche drängte in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” bei der Vermarktung der Formel 1 auf “Veränderungen und Entwicklungen” und brachte die Berufung weiterer Entscheidungsträger neben Ecclestone ins Gespräch. Montezemolo forderte in einem Brief an CVC-Vorstand Donald Mackenzie einen Strategie-Gipfel.

Nur: Wie weit reicht Ecclestones Horizont noch? Wie groß ist sein Wille, die Macht zu teilen und geordnet zu übergeben? Im Alter von bald 84 Jahren sind seine Tage gezählt. Sein letzter großer Kraftakt könnte der seit längerem angedachte Börsengang der Formel 1 werden, der wohl auch wegen der Anklage gegen ihn auf Eis gelegt wurde. Mit einem weiteren Milliardenregen könnte Ecclestone seinen Arbeitgeber CVC und die internen Kritiker wieder ruhig stellen. Geld – das ist für Bernard Charles Ecclestone seit jeher die passende Antwort auf die zentralen Fragen.

]]>
http://www.vienna.at/ecclestone-kaempft-um-sein-vermaechtnis/apa-1519692870/?feed=comments-rss2 9
Prozess gegen Ecclestone wird eingestellt http://www.vienna.at/prozess-gegen-ecclestone-wird-eingestellt/apa-1519675900 http://www.vienna.at/prozess-gegen-ecclestone-wird-eingestellt/apa-1519675900#comments Tue, 05 Aug 2014 18:28:00 +0000 http://4046020

Damit kann Ecclestone weiter Chef der Formel 1 bleiben, die er zu einem Milliardengeschäft aufgebaut hat und bis heute unangefochten beherrscht. Durch die Einstellung des Verfahrens ist der 83-Jährige offiziell unschuldig und nicht vorbestraft. Im Falle einer Verurteilung wäre er seinen Job als Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse los gewesen.

Nun kann sich die bayerische Staatskasse auf 99 Millionen Dollar (73,76 Mio. Euro) freuen. Eine Million Dollar (745.050 Euro) gehen in den nächsten Tagen auf das Konto der Kinder-Hospizstiftung.

Ecclestone konnte seinen Schmerz über die Zahlung von 100 Millionen Dollar für die Einstellung seines Bestechungsprozesses in München nicht verhehlen. “Ich war ein bisschen auch ein Idiot, diese Einigung einzugehen”, sagte der 83-Jährige der britischen Nachrichtenagentur PA. Eigentlich habe ihn der Richter am Dienstag zum Abschluss praktisch freigesprochen und erklärt, die Staatsanwaltschaft habe keine stichhaltigen Argumente, begründete Ecclestone seine Sichtweise. Dennoch sei er zufrieden, nun das Kapitel abschließen zu können. “Letztlich waren es dreieinhalb Jahre Ärger, Reisen, Anwälte treffen und Gott weiß, wen noch – also ist es gut, dass das vorbei ist”, sagte der Brite. Es sei nicht einfach gewesen, neben dem Prozess seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Formel 1 gerecht zu werden.

Gegen die Zahlung der Rekordsumme von umgerechnet knapp 75 Millionen Euro war der Schmiergeldprozess gegen Ecclestone am Dienstag vom Münchner Landgericht eingestellt worden. Der Formel-1-Boss gilt damit als unschuldig und nicht vorbestraft und kann daher seinen Posten behalten. “Es ist erledigt und abgehakt, also ist alles in Ordnung. Ich bin zufrieden”, sagte Ecclestone.

Der Staatsanwalt hatte der Einstellung mit Blick auf das hohe Alter Ecclestones, die lange Verfahrensdauer und andere mildernde Umstände zugestimmt. Die Geldauflage kann Ecclestone wohl problemlos stemmen: Mit der Formel 1 wurde der Brite reich und galt lange als einer der vermögendsten Männer Englands.

Da sich die Höhe der Geldauflage bei der Einstellung eines Strafprozesses nach der Vermögenslage richtet, erreichte sie bei Ecclestone die enorme Höhe von umgerechnet fast 75 Millionen Euro. Milliardär sei Ecclestone allerdings nicht, sagte der Richter nach Durchsicht der Unterlagen zu seinen Vermögensverhältnissen.

Ecclestones Anwalt Sven Thomas betonte, dass die Einstellung eines Strafprozesses ein ganz normaler Weg der Justiz sei und nichts mit dem Vermögen Ecclestones zu tun habe: “Das ist kein Deal. Das hat mit Freikaufen nichts zu tun.” Für Ecclestone habe die Einstellung vor allem den Vorteil, dass das Verfahren sofort beendet sei und er sich wieder ganz auf seinen Chefposten bei der Formel 1 kümmern könne. Andernfalls hätte der Prozess womöglich noch lange dauern können. “Die Hände der Justiz können überaus klebrig sein”, meinte Thomas.

Die Münchner Staatsanwaltschaft sieht sich nach der Einstellung des Schmiergeldprozesses nicht als Verlierer. “Für uns stellt sich nicht die Frage nach Sieg oder Niederlage”, sagte Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch nach Verhandlungsende am Dienstag.

Entscheidend sei, dass es der Staatsanwaltschaft gelungen sei, die Vorwürfe gegen den 83-Jährigen überhaupt vor Gericht zu bringen. “Wir erkennen eine Restschuld bei Ecclestone”, fügte Steinkraus-Koch hinzu. Allerdings habe auch Ecclestone erkannt, dass sein Verhalten nicht richtig gewesen sei. Der Staatsanwalt unterstrich, dass Ecclestone “wesentlich” zur Aufklärung beigetragen habe.

Der Formel-1-Chef musste sich seit Ende April wegen Bestechung eines Amtsträgers und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall vor Gericht verantworten. Die Anklage hatte ihm vorgeworfen, dem ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar (32,78 Mio. Euro) Bestechungsgeld beim Besitzerwechsel der Rennserie gezahlt haben.

Im Gegenzug kassierte der Brite von der BayernLB eine Beraterprovision von 41 Millionen Dollar (30,55 Mio. Euro) für seine Arbeit beim Formel-1-Verkauf. Als Ausgleich dafür will Ecclestone der Landesbank zusätzlich zu seiner Geldauflage eine Entschädigung von 25 Millionen Euro zahlen.

Dass Ecclestone die Millionen an Gribkowsky gezahlt hat, stand von Anfang an fest. Im Prozess ging es vor allem um die Frage, wofür die Millionen flossen und ob Ecclestone wusste, dass die BayernLB eine staatliche Bank ist und Gribkowsky somit ein Amtsträger. Mehrere Ex-Vorstände der Landesbank ließen die Richter als Zeugen aber daran zweifeln, dass der staatliche Auftrag der BayernLB für Außenstehende erkennbar war. 

Auch die Gründe für die Millionenzahlung an Gribkowsky ließen sich nicht ganz aufklären: Während Gribkowsky die Zahlung als Bestechung schilderte, stellte sich Ecclestone als Opfer einer Bedrohung durch den Banker dar. Um seine Ruhe zu haben, habe er dem Banker das Geld überwiesen.

Mehrere Zeugen hatten aber Zweifel an der Glaubwürdigkeit Gribkowskys genährt, der vor zwei Jahren bereits wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden war. In seinem Fall wäre eine Einstellung des Strafprozesses schon allein wegen der Höhe der hinterzogenen Steuern nicht möglich gewesen.

Nach dem Ende des Strafprozesses könnte der Brite bald auch den Streit mit der BayernLB aus der Welt schaffen. Ecclestone hat der Münchener Landesbank eine Zahlung von 25 Millionen Euro angeboten, um den Fall damit zu beenden. Die Chancen, dass sich beide Seiten einigen, seien gut, sagten zwei Personen aus dem Umfeld der Landesbank. Die Anwälte des Geldhauses prüften Ecclestones Angebot, dann müsse der Vorstand entscheiden. Der 83-Jährige hat der Bank bis Freitag Zeit gegeben.

]]>
http://www.vienna.at/prozess-gegen-ecclestone-wird-eingestellt/apa-1519675900/?feed=comments-rss2 49
Mercedes-Piloten müssen Teambefehle befolgen http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172 http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172#comments Wed, 30 Jul 2014 11:46:00 +0000 http://4041162

Wolff war am Dienstag mit Aufsichtsratschef Niki Lauda zu Besprechungen mit dem Rest der Teamführung um Technikdirektor Paddy Lowe in die Fabrik nach England geflogen. Rosberg und Hamilton befanden sich bereits im Urlaub in Südfrankreich bzw. in den USA. Mit beiden Fahrern wurde laut Wolff aber unabhängig voneinander jeweils eineinhalb Stunden telefoniert.

Teamanweisung geht vor

“Diese Sache ist damit aus der Welt geschafft”, sagte Wolff der APA – Austria Presse Agentur. Den Fahrern wurde aber eindringlich in Erinnerung gerufen, dass Teamanweisungen Folge zu leisten ist. “Wenn Paddy auf dem Funk etwas sagt, dann gilt das. Das ist zu befolgen, auch wenn es den Fahrern in diesem Moment irrational erscheint”, betonte der Wiener. “Wenn ich auf den Funk muss, dann ist es schon zu spät.”

Diese Vorgehensweise habe auch Hamilton akzeptiert. Der Engländer hatte Rosberg in Budapest trotz eines entsprechenden Funkspruchs nicht passieren lassen, obwohl dieser auf einer anderen Strategie unterwegs war. Am Ende reichte es für die Silberpfeile nur zu den Rängen drei und vier. In der WM führt Rosberg nach 11 von 19 Rennen elf Punkte vor seinem Stallrivalen.

Ungarn-GP ohne Folgen

Sanktionen hat Hamilton nach seinem Ungehorsam nicht zu befürchten. Wolff äußerte auch Verständnis für den Ex-Weltmeister. Eine bis zum nächsten Rennen in vier Wochen in Spa-Francorchamps verschriftlichte Ergänzung zu einer Teamvereinbarung soll für mehr Klarheit sorgen. “Unsere Vereinbarung von Saisonbeginn besagt, dass man das andere Auto nicht behindern darf, wenn es auf einer anderen Strategie ist”, erklärte Wolff. “Aber was heißt behindern?”

Ergänzt wird daher, dass der hinterher fahrende Pilot deutlich zeigen muss, dass er schneller ist, bevor ein Überholvorgang angewiesen werden kann. “Niemand soll vom Gas gehen müssen”, sagte Wolff, der aus dem Vorfall auch Lehren für die Zukunft gezogen haben will. Das WM-Duell birgt genug Zündstoff. Wolff: “Diese Sache ist erledigt, aber es werden immer wieder Probleme auftreten. Die müssen wir so gut wie möglich in den Griff bekommen.”

(APA)

]]>
http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172/?feed=comments-rss2 8
Ecclestone kann auf Ende des Strafprozesses hoffen http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268 http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268#comments Tue, 29 Jul 2014 13:57:00 +0000 http://4040244

In der anschließenden Mittagspause konnten sich Verteidigung und Anklage aber noch nicht auf eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Auflage einigen. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Entscheidung, sagte Ecclestone-Anwalt Sven Thomas. Der Strafprozess wird erst kommenden Dienstag fortgesetzt. Nachdem der für Mittwoch geladene Zeuge sich auf sein Aussageverweigerungsrecht berufe, werde der ursprünglich für diesen Mittwoch geplante Termin gestrichen, teilte das Landgericht München mit.

Die Staatsanwälte werfen Ecclestone vor, Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Mehrheit aus dem Besitz der Landesbank vor acht Jahren 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt zu haben. Er habe damit Einfluss auf den Besitzer der Formel 1 nehmen und seinen Job an der Spitze sichern wollen. Ecclestone hat das stets zurückgewiesen und erklärt, sich von Gribkowsky bedroht gefühlt zu haben.

Ecclestone steht seit dem 24. April vor Gericht, Beobachter hatten ursprünglich bereits zu Beginn des Mammutverfahrens mit einer Einigung zwischen Anklage und Verteidigung gerechnet. Nach Angaben von Gerichtssprecherin Margarete Nötzel seien Staatsanwaltschaft und die Verteidiger des 83-Jährigen bereits seit einiger Zeit in Gesprächen über eine Einstellung. Sie rechne damit, dass dies demnächst der Fall sein werde.

Aus Sicht der Anwälte des Formel-1-Bosses haben sich die Vorwürfe bisher nicht erhärten lassen. Die strafrechtliche Verantwortung Ecclestones sei “höchst fragwürdig”, erklärten die Anwälte am Dienstag vor dem Landgericht München. Zudem handle es sich um ein “extrem belastendes Verfahren” für den 83-Jährigen. Dass der BayernLB ein Vermögensnachteil durch die Vorgänge rund um den Verkauf der Formel-1-Anteile entstanden sei, sei “nicht ersichtlich”.

Dennoch biete die Verteidigung der Landesbank an, ihr einen Ausgleich in Höhe von rund 25 Millionen Euro zu zahlen. An dieses Angebot sieht sich Ecclestone bis 8. August gebunden – spätestens bis dahin wird also die Entscheidung fallen, ob das Verfahren eingestellt wird.

Ein solcher Schritt ist in Paragraf 153a der Strafprozessordnung geregelt. Demnach kann die Staatsanwaltschaft mit Zustimmung aller Beteiligten auf eine Anklage verzichten und im Gegenzug Auflagen machen. Aber nur wenn dem etwa “die Schwere der Schuld” nicht entgegensteht. Das ist auch während der Hauptverhandlung möglich.

]]>
http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268/?feed=comments-rss2 8
Rosbergs kirchliche Trauung und der Kinderwunsch http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876 http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876#comments Tue, 29 Jul 2014 09:15:40 +0000 http://4039876

Der deutsche Spitzenreiter der Formel-1-WM und seine langjährige Freundin hatten bereits vor zwei Wochen standesamtlich geheiratet.

Kinder noch kein Thema

An Nachwuchs denkt der gebürtige Wiesbadener mit Wohnsitz Monaco im Moment nicht. “Das Thema Kinder ist gerade bei uns nicht aktuell”, sagte Rosberg der “Bild”-Zeitung (Dienstag). Aber man solle niemals nie sagen, “ich bin da sehr flexibel”, betonte Rosberg. In der Formel 1 geht es für den Mercedes-Piloten nach der Sommerpause in knapp einem Monat am 24. August in Spa-Francorchamps weiter.

 

]]>
http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876/?feed=comments-rss2 1
Ricciardo und Hamilton bei Ungarn-Krimi im Aufwind http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186 http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186#comments Mon, 28 Jul 2014 08:40:00 +0000 http://4038805

Aber auch das ohnehin bereits dramatische Titelduell der Mercedes-Rivalen hat in Ungarn noch einmal zusätzliche Würze erhalten. Lewis Hamilton zeigte einmal mehr eine famose Aufholjagd. Der Brite fuhr nach Start in der Boxengasse noch auf Rang drei und verkürzte seinen Rückstand auf Nico Rosberg auf elf Zähler. Denn der deutsche WM-Leader musste sich trotz Pole Position mit Rang vier begnügen.

Für Zündstoff im Mercedes-Team sorgte vor allem eine Teamorder, die Hamilton allerdings nicht befolgte. Die Teamspitze hatte Hamilton via Funk aufgefordert, aus taktischen Gründen den dahinter liegenden Rosberg passieren zu lassen.

Mit etwas Abstand zum Rennen musste sich Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff eingestehen, dass man es spätestens ab jetzt nicht mehr mit Teamplayern, sondern mit Einzelkämpfern zu tun hat. “Was zu Saisonbeginn gegolten hat, funktioniert jetzt offensichtlich nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt der WM können wir von den Fahrern anscheinend nicht mehr verlangen, ihren Vorteil im Sinne des Teams aufzugeben”, sagte der Wiener.

Wolff kündigte ein klärendes Gespräch an, in dem die weitere Marschroute festgelegt werde. “Je näher das WM-Ende rückt, umso intensiver wird die Angelegenheit. Wir müssen uns zusammensetzen und diskutieren.” Negative Folgen für den Kampf um die Konstrukteurs-WM haben die Silberpfeile wohl nicht zu befürchten, der Vorsprung auf Red Bull beträgt 174 Punkte.

Ricciardo feierte nach Kanada seinen zweiten Saisonsieg. Der Neo-”Bulle” ist damit weiter der einzige Nicht-Mercedes-Pilot, der in der laufenden WM gewonnen hat. Auf die Feststellung eines Journalisten, dass er der einzige “Mercedes-Zerstörer” in dieser Saison sei, antwortete Ricciardo grinsend: “Gut, irgendjemand muss den Job ja machen.” Großes Lob gab’s auch von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko: “Das war sensationell von Ricciardo.”

Dass er nun sogar noch in den Titelkampf eingreifen kann, glaubt der Pilot aus Perth nicht. Ricciardo wusste, dass sein Sieg auch dem turbulenten Rennverlauf zu verdanken war. “Wenn man es realistisch betrachtet, dann ist der Rückstand zu groß. Denn bei normalen Bedingungen ist Mercedes dominant”, sagte Ricciardo, der als WM-Dritter 71 Punkte hinter Rosberg liegt. Da nun die Sommerpause ansteht, wird Ricciardo seinen Sieg ausgiebig auskosten: “Ich werde jetzt definitiv ein paar Tage Party machen.”

Vettel, der im Qualifying den verheißungsvollen zweiten Startplatz herausgefahren hatte, erlebt hingegen eine Saison zum Vergessen. Nach Platz sieben verließ der Titelverteidiger auch Budapest frustriert. “So ist das manchmal. Es war einfach die Frage, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Es war eine Frage des Glücks”, sagte Vettel, der im Gegensatz zu Ricciardo oder Hamilton in den Safety-Car-Phasen eben nicht am richtigen Ort war, um rasch die Reifen zu wechseln.

Zu allem Überfluss beklagte Vettel einen schweren Patzer seiner Ingenieure, die ihm beim Neustart eine falsche Motoreneinstellung übermittelt hatten. “Das haben wir klasse hinbekommen. Das war grandios”, meinte der verärgerte 27-Jährige, der 43 Punkte weniger als Ricciardo auf dem Konto hat.

]]>
http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Ricciardo gewinnt Großen Preis von Ungarn – Rosberg Vierter http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278 http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278#comments Sun, 27 Jul 2014 14:11:10 +0000 http://4038278 Mercedes Pilot Nico Rosberg fuhr hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton auf Platz vier. Rosberg behauptete damit seine Führung in der Gesamtwertung vor Hamilton, der das Rennen aus der Boxengasse vom Ende des Feldes begonnen hatte. Weltmeister Sebastian Vettel kam als Zweiter des Qualifyings auf Rang sieben ins Ziel des Hungarorings.

Ein Regenguss 45 Minuten vor dem Start, zwei Safety-Car-Phasen, viele Crashs und Ausfälle, zahlreiche knallharte Überholmanöver und etliche Führungswechsel sorgten beim elften Saisonlauf auf dem 4,381 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs für viel Abwechslung und Spannung. Nach 70 packenden Runden feierte Vettels Stallrivale Ricciardo seinen zweiten Saisonsieg nach Kanada. “Uuuuuuuuuuuuuuuuh”, jubelte der Australier nach den heiß umkämpften 306,630 Kilometern.

Psychospielchen: Rosberg und Hamilton

Rosberg, der abgesehen von seinem technisch bedingten Ausfall beim britischen Grand Prix immer den ersten oder zweiten Platz belegt hatte, verpasste damit erstmals einen Podestrang. Als ihn Hamilton vor seinem letzten Boxenstopp im letzten Rennviertel nicht überholen lassen wollte, beschwerte sich der 29 Jahre alte gebürtige Wiesbadener lautstark per Funk beim Team. Der Brite hatte zuvor gelästert, wenn Rosberg vorbei wolle, müsse er ihn eben überholen. Damit setzten sich die Psychospielchen zwischen den beiden aussichtsreichsten Titelkandidaten auch in Budapest fort.

Hamilton elf Zähler hinter Rosberg

Rosberg führt in der WM-Wertung nun mit 202 Zählern vor Hamilton (191), Ricciardo (131) und Alonso (115). Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, der im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Ricciardo heuer noch ohne Saisonsieg ist, musste sich mit Rang sieben begnügen. (red/APA)

Fahrer-WM nach dem Grand Prix von Ungarn:

  1. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 202
  2. Lewis Hamilton (England) Mercedes 191
  3. Daniel Ricciardo (Australien) Red-Bull-Renault 131
  4. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 115
  5. Valtteri Bottas (Finnland) Williams-Mercedes 95
  6. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red-Bull-Renault 88
  7. Nico Hülkenberg (Emmerich) Force-India-Mercedes 69
  8. Jenson Button (England) McLaren-Mercedes 60
  9. Felipe Massa (Brasilien) Williams-Mercedes 40
  10. Kevin Magnussen (Dänemark) McLaren-Mercedes 37
  11. Sergio Perez (Mexiko) Force-India-Mercedes 29
  12. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 27
  13. Jean-Eric Vergne (Frankreich) Toro-Rosso-Renault 11
  14. Romain Grosjean (Frankreich) Lotus-Renault 8
  15. Daniil Kwjat (Russland) Toro-Rosso-Renault 6
  16. Jules Bianchi (Frankreich) Marussia-Ferrari 2

Teamwertung:

  1. Mercedes 393
  2. Red-Bull-Renault 219
  3. Ferrari 142
  4. Williams-Mercedes 135
  5. Force-India-Mercedes 98
  6. McLaren-Mercedes 97
  7. Toro-Rosso-Renault 17
  8. Lotus-Renault 8
  9. Marussia-Ferrari 2
]]>
http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278/?feed=comments-rss2 21
Formel 1 live im Ticker: Alle jagen Nico Rosberg in Ungarn http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172 http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172#comments Sun, 27 Jul 2014 11:58:26 +0000 http://4038172 Rosberg hat gute Karten, seine Führung in der Gesamtwertung deutlich auszubauen. Denn Teamkollege und Titelrivale Lewis Hamilton hatte einmal mehr Pech auf der Strecke, sein Bolide ging im Qualifying mit gebrochener Benzinleitung in Flammen auf. Er startet deshalb von der letzten Startreihe, eventuell sogar aus der Boxengasse.

Sebastian Vettel komplettiert mit Rang zwei die deutsche erste Startreihe. Kimi Räikkönen belegte dank einer peinlichen Strategiepanne der Ferrari-Crew nur Platz 17.

Spannend könnte das Rennen dank möglicher Regenschauer werden, die für den Nachmittag angekündigt sind. (red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172/?feed=comments-rss2 1