Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Fri, 29 Apr 2016 10:04:41 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Hamilton und Vettel bereit für Attacke auf Rosberg http://www.vienna.at/hamilton-und-vettel-bereit-fuer-attacke-auf-rosberg/apa-1529494266 http://www.vienna.at/hamilton-und-vettel-bereit-fuer-attacke-auf-rosberg/apa-1529494266#comments Thu, 28 Apr 2016 15:05:00 +0000 http://4705800

Er stehe im Russland-Grand-Prix am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/live ORF eins, RTL und Sky) nicht vor der größten Herausforderung seiner Karriere. “Es ist eine davon, aber ich fahre seit 22 Jahren Rennen. Da gab es schon viele Herausforderungen”, betonte der 31-jährige Engländer.

Rosberg steht trotz seiner bisher makellosen Saison ebenfalls vor einer. Nach den Siegen in Australien, Bahrain und China wollen Hamilton und Co. den Deutschen endlich einbremsen. “Ich rechne damit, dass meine Konkurrenten zurückschlagen, vor allem Lewis”, sagte Rosberg am Donnerstag. Der 30-Jährige rechnet insbesondere auch mit einem raschen Erstarken der Scuderia. “Ferrari hat noch nicht wirklich gezeigt, was sie draufhaben. Viele Dinge sind dort schief gelaufen, und wir denken, dass sie schneller sind, als sie es gezeigt haben. Wir denken, dass sie sehr nah an uns dran sind.”

Mit 75 Punkten hat Rosberg schon 36 Zähler Vorsprung auf Hamilton, Vettel fehlen bereits 42 Punkte. Saisonübergreifend konnte der zweifache Vize-Weltmeister schon sechs Grand Prix en suite gewinnen. Rosberg rechnet aber anders. “Für mich sind es nicht sechs in Serie, die drei aus dem vergangenen Jahr zählen nicht für die Weltmeisterschaft in dieser Saison”, versicherte er. Die Pannen und Patzer seiner Rivalen haben ihm natürlich in diesem Jahr geholfen. “Ich bin bislang wirklich gut gefahren, aber meine Konkurrenten hatten einen echt schwierigen Start”, räumte Rosberg ein.

Hamilton macht dennoch einen erstaunlich entspannten Eindruck. Der Titelverteidiger plauderte am Donnerstag zwar durchaus über Sportliches. Zugleich sprach er jedoch über seine Verehrung für den verstorbenen Popsänger Prince, seine Social-Media-Aktivitäten und seine Aufnahme in die “Time”-Liste der 100 einflussreichsten Menschen. “Ich fühle mich sehr privilegiert”, betonte Hamilton, der sich bisher als einziger Pilot in die Formel-1-Siegerliste am Schwarzen Meer eintragen konnte. Bei der Premiere 2014 und auch im Jahr danach war er der Gewinner des Grand Prix von Russland.

Hamilton gerät aber trotz noch 18 ausstehender Rennen unter Zugzwang. Das trifft auch auf Vettel zu. “Wir hatten nicht die ersten drei Rennen, die wir wollten”, erklärte der Deutsche. Für Rosberg seien die ersten drei Grand Prix hingegen “optimal” verlaufen.

“Es ist jetzt wichtig, Punkte zu holen, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen”, gibt sich auch der vierfache Ex-Weltmeister wegen der Dauer der Marathonsaison gelassen. Vom Blick auf die Fahrerwertung lässt sich Vettel nicht beirren. “Zum jetzigen Zeitpunkt schaue ich nicht auf die Punktestände”, bekräftigte der Ferrari-Star. Vielleicht hat Vettel nach dem Sotschi-Rennen schon etwas mehr Grund dazu.

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Rosberg fordert grundlegende Reformen in der Formel 1 http://www.vienna.at/rosberg-fordert-grundlegende-reformen-in-der-formel-1/apa-1529418184 http://www.vienna.at/rosberg-fordert-grundlegende-reformen-in-der-formel-1/apa-1529418184#comments Sun, 24 Apr 2016 08:13:00 +0000 http://4699801

Es gebe “so viele Schrauben, an denen gedreht werden muss – und alles hängt an der einen großen ganz oben”. Die Rolle und den Einfluss von Chefpromoter Bernie Ecclestone nannte Rosberg “nicht praktikabel”. “Man muss sich das mal vorstellen: Da sitzen 27 Mann mit 27 Einzelinteressen an einem Tisch und eine Stimme reicht, um alles abzublasen”, sagte der 30-Jährige und forderte unmissverständlich: “So wie das System im Moment ist, kann es nicht weitergehen.”

Alle Piloten hätten das Gefühl, “dass die Formel 1 besser sein könnte als sie derzeit ist”. Deshalb sei es nun wichtig, dass die Fahrer, die von Formel-1-Geschäftsführer Ecclestone zuletzt als “Windbeutel” kritisiert wurden, Zusammenhalt demonstrieren.

So hatte ein gemeinsamer Vorstoß aller elf Rennställe dazu geführt, wieder zum alten Qualifikationsformat zurückzukehren. Das zu Jahresbeginn eingeführte umstrittene Format, wonach nach einer bestimmten Phase jeweils nach 90 Sekunden der langsamste Pilot ausschied, wurde wieder abgeschafft. “Wir wurden gehört”, sagte Rosberg. “Vorher wurden wir noch nicht einmal nach unserer Meinung gefragt.” Bis die Formel 1 wieder zu altem Glanz zurückkehre, liege allerdings noch ein “weiter Weg vor uns und unserer Sportart”.

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Niki Lauda bei Laureus-Gala für Lebenswerk ausgezeichnet http://www.vienna.at/niki-lauda-bei-laureus-gala-fuer-lebenswerk-ausgezeichnet/4694053 http://www.vienna.at/niki-lauda-bei-laureus-gala-fuer-lebenswerk-ausgezeichnet/4694053#comments Mon, 18 Apr 2016 20:12:00 +0000 http://4694053

Der dreifache Formel-1-Weltmeister und aktuelle Aufsichtsratsvorsitzende und Anteilsbesitzer des F1-Weltmeisterteams Mercedes erhielt den Preis aus den Händen des aktuellen F1-Champions Lewis Hamilton.

Anna Veith (vormals Fenninger), eine von sechs Nominierten in der Kategorie “Sportlerin des Jahres”, ging als zweifache Ski-Weltmeisterin und Weltcupsiegerin leer aus.

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Den Award erhielt Tennis-Star Serena Williams. Die US-Amerikanerin hatte 2015 drei Grand-Slam-Turniere gewonnen.

Djokovic ist Sportler des Jahres

Auch bei den Herren ging der Preis an den erfolgreichsten Tennisprofi: Novak Djokovic wurde zum zweiten Mal in Folge ausgezeichnet. “Ich widme meinen Award Niki Lauda und Johan Cruyff”, sagte der Serbe.

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Der kürzlich verstorbene Cruyff hatte den Preis für “Sportsgeist” posthum erhalten, entgegengenommen wurde die Trophäe von seinem Sohn Jordi.

Die Gewinner wurden von einer Expertenjury aus 55 internationalen Sportgrößen gewählt. Franz Klammer ist als einziger Österreicher Mitglied der “Academy”. Vor Lauda waren die Österreicher Hermann Maier (2004 für das Comeback des Jahres), Felix Baumgartner (2013 als Action Sportler des Jahres) und Arnold Schwarzenegger (2003 mit dem Sports for Good Award für sein Engagement für die Special Olympics) mit einem Laureus Award ausgezeichnet worden. Die in London ansässige Laureus-Stiftung setzt sich weltweit für diverse Hilfsprojekte ein.

Lauda widmet Preis den Verlierern

Lauda wurde auf der Bühne im Palais am Funkturm vom Schauspieler Daniel Brühl angekündigt, der den Ex-Rennfahrer im Film “Rush” verkörpert hatte. Der 67-Jährige dankte seiner Frau Birgit und meinte, er widme den Preis den Verlierern. “Denn ich habe aus Niederlagen mehr als aus Siegen gelernt”, betonte Lauda, der sich auch auf das Weltgeschehen bezog: “Es macht mir Sorgen, dass sich unsere Welt nicht mehr in die richtige Richtung bewegt. Der Sport soll uns zusammenbringen.”

Hamilton streute dem Österreicher in seiner Laudatio Rosen: “Niki war einer der Magneten, die mich ins Team gezogen haben. In der Führungsetage ist er der Rennfahrer, der weiß, was wir Piloten durchmachen.” Für jemanden der noch nie einen Formel-1-Boliden gefahren oder einen Fight auf der Rennstrecke erlebt habe, sei das schwierig nachzuvollziehen. Lauda frage immer, wie man den Wagen noch besser machen könne. “Er bringt seine Stärken, für die er seit jeher bekannt ist, ins Team ein”, sagte Hamilton.

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Rosberg schaffte mit Shanghai-Sieg Hattrick zu Saisonbeginn http://www.vienna.at/rosberg-schaffte-mit-shanghai-sieg-hattrick-zu-saisonbeginn/apa-1529301714 http://www.vienna.at/rosberg-schaffte-mit-shanghai-sieg-hattrick-zu-saisonbeginn/apa-1529301714#comments Sun, 17 Apr 2016 10:34:00 +0000 http://4692121

Für Rosberg, der 2012 in Shanghai seinen ersten von nunmehr 17 Grands Prix gewann, war es saisonübergreifend der sechste Sieg in Folge. Eine längere Serie war zuvor einzig Vettel mit neun Erfolgen sowie Alberto Ascari und Michael Schumacher, die es auf sieben Siege brachten, gelungen.

Für Statistik-Gläubige ist damit fix, dass Rosberg auch Weltmeister wird. Denn wenn ein Fahrer bisher die ersten drei Rennen gewonnen hat, so holte er sich am Ende immer auch den Titel. Michael Schumacher hat den Hattrick zu Saisonbeginn gleich dreimal geschafft: 1994 siegte er in den ersten vier Rennen, 2000 in den ersten drei und 2004 sogar in den ersten fünf.

“Ich bin natürlich zufrieden. Das ist ein besonderer Ort für mich. Das Auto war heute wieder großartig, das Rennen lief perfekt”, meinte Rosberg im Anschluss. “Das ist wirklich ein Super-Wochenende insgesamt. Ich möchte diesen Sieg allen Frauen in meinem Leben widmen, meiner Mutter, meiner Frau Vivian und meiner Tochter Alaia.”

“Für mich war das schon weltmeisterschaftlich”, lobte Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda im “Sky”-Interview. “Wie der Kerl die Rennen fährt… da kann man nur die Kappe ziehen und nachdenken, wie man so etwas zusammenbringt.”

In der Gesamtwertung zieht Rosberg tatsächlich immer weiter davon, seine Führung beträgt mittlerweile schon 36 Punkte. WM-Zweiter ist unverändert Titelverteidiger Lewis Hamilton, der aufgrund von Problemen mit dem Energie-Rückgewinnungssystem im Qualifying als Letzter starten musste. Auch im Rennen hatte der Engländer Pech, seine Aufholjagd in einem leicht ramponierten Auto endete auf Platz sieben.

Vor allem während der Anfangsphase regierte in China das Chaos. Pole-Setter Rosberg kam am Start nicht optimal weg, so dass der am Ende viertplatzierte Daniel Ricciardo im Red Bull vor der ersten Kurve an dem Deutschen vorbeizog. Dahinter kam es zu einer Kollision der beiden Ferrari von Vettel und Kimi Räikkönen. Vettel drängte den Finnen von der Strecke, nachdem Kwjat sich innen breitgemacht hatte. Hamilton touchierte am Ende des Feldes den Sauber von Felipe Nasr, er musste wie auch Räikkönen schon in der zweiten Runde einen lädierten Frontflügel austauschen.

In der dritten Runde kam es bei Ricciardo zu einem Reifenplatzer. Der Australier musste damit schon früh an die Box und wurde dadurch um ein mögliches Podium-Finish gebracht. Nach der anschließenden Safety-Car-Periode war der Weg frei für Rosberg, der mit einer fehlerfreien Leistung zum Sieg kurvte.

Vettel und Hamilton mussten unterdessen mit diversen Problemen kämpfen. In der 15. Runde bracht die Seitenplatte vom linken Frontflügel des Deutschen weg, der aber nicht aufgab. Hamiltons Wagen war laut Mercedes-Angaben irreparabel in Mitleidenschaft gezogen, nachdem er während der turbulenten Startphase über ein Fahrzeugteil gefahren sein dürfte, das sich bei einem Konkurrenten verabschiedet hatte.

“Das Auto war sehr schwer zu fahren. Es ist schon das zweite Rennen in Folge, in dem ich so ein Pech hatte. Aber das ist Rennsport”, meinte Hamilton lapidar. “Sein Auto war aerodynamisch dermaßen gestört, dass nicht mehr ging”, erklärte Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Vettel war schon während des Rennens fuchsteufelswild. “Kwjats Attacke war selbstmörderisch”, meinte er über den Boxenfunk. Der Russe sei auf der Innenseite wie ein “Verrückter” daherkommen. Er habe keine andere Wahl gehabt, als Räikkönen zu berühren, meinte der 28-Jährige und entschuldigte sich bei seinem Team. Der Finne betrieb mit Platz fünf noch relativ erfolgreich Schadensbegrenzung.

Noch vor der Siegerehrung stellte Vettel Kwjat zur Rede. “Du kommst daher wie ein Torpedo!”, ärgerte sich der Deutsche. “Wenn ich diese Linie weiterfahre, kommt es zum Crash.” “Dann fahr eben nicht weiter. Das ist Rennfahren”, entgegnete der Russe, der seinen zweiten Podestplatz nach Ungarn 2015 einfuhr. Vettel liegt in der WM-Wertung 42 Zähler hinter seinem führenden Landsmann auf Platz vier. Auf Platz drei liegt Ricciardo 39 Zähler hinter Rosberg.

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Rosberg schaffte mit Shanghai-Sieg Hattrick zu Saisonbeginn http://www.vienna.at/rosberg-schaffte-mit-shanghai-sieg-hattrick-zu-saisonbeginn/4692117 http://www.vienna.at/rosberg-schaffte-mit-shanghai-sieg-hattrick-zu-saisonbeginn/4692117#comments Sun, 17 Apr 2016 08:00:39 +0000 http://4692117

Weltmeister Lewis Hamilton im zweiten Mercedes beendete seine Aufholjagd von ganz hinten auf Platz sieben. Saisonübergreifend hat Rosberg nun sogar sechs Grand Prix nacheinander gewonnen. Der 30-Jährige ist erst der vierte Fahrer, dem das gelungen ist. In der WM-Wertung baute Rosberg seinen Vorsprung auf Hamilton auf 36 Punkte aus. Für Kwjat, der vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo blieb, war es nach Ungarn 2015 der zweite Podestplatz in seiner Karriere.

Grand Prix von China in Schanghai

Endstand nach 56 Runden (305,256 km):
1. Nico Rosberg GER Mercedes 1:38:53,891
2. Sebastian Vettel GER Ferrari + 37,776
3. Daniil Kwjat RUS Red Bull 45,936
4. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 52,688
5. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 1:05,872
6. Felipe Massa BRA Williams 1:15,511
7. Lewis Hamilton GBR Mercedes 1:18,230
8. Max Verstappen NED Toro Rosso 1:19,268
9. Carlos Sainz ESP Toro Rosso 1:24,127
10. Valtteri Bottas FIN Williams 1:26,192
11. Sergio Perez MEX Force India 1:34,283
12. Fernando Alonso ESP McLaren 1:37,253
13. Jenson Button GBR McLaren 1:41,990
14. Esteban Gutierrez MEX Haas 1 Runde
15. Nico Hülkenberg GER Force India 1 Runde
16. Marcus Ericsson SWE Sauber 1 Runde
17. Kevin Magnussen DEN Renault 1 Runde
18. Pascal Wehrlein GER Manor 1 Runde
19. Romain Grosjean FRA Haas 1 Runde
20. Felipe Nasr BRA Sauber 1 Runde
21. Rio Haryanto IND Manor 1 Runde
22. Jolyon Palmer GBR Renault 1 Runde

(APA)

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Rosberg stürmte in China auf Pole – Hamilton ganz hinten http://www.vienna.at/rosberg-stuermte-in-china-auf-pole---hamilton-ganz-hinten/apa-1529284014 http://www.vienna.at/rosberg-stuermte-in-china-auf-pole---hamilton-ganz-hinten/apa-1529284014#comments Sat, 16 Apr 2016 10:06:00 +0000 http://4691396

Shanghai sorgte bereits im Qualifying für ein Ergebnis mit Seltenheitswert. Erstmals seit dem Singapur-Grand-Prix im vergangenen September stehen die beiden Mercedes nicht gemeinsam in der ersten Startreihe. Hamilton konnte aufgrund eines Problems mit dem System zur Energie-Rückgewinnung (ERS) keine Zeit setzen und kam erstmals seit 27 Rennen nicht in die entscheidende dritte Phase des Qualifyings. Der dreifache Weltmeister, der in China schon viermal gewonnen hat, wird das Rennen am Sonntag (8.00 Uhr MESZ, live ORF eins) von der letzten Startreihe aus in Angriff nehmen.

Mehr erwartet hatte man sich auch bei Ferrari, zumal die Scuderia in zwei von drei Freien Trainings Bestzeit markiert hatten. Im Qualifying mussten sich Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel aber mit den Plätzen drei bzw. vier begnügen. In der dritten Reihe lauern Williams-Fahrer Valtteri Bottas sowie Daniil Kwjat im zweiten Red Bull.

Rosberg dominiert diesmal auch das Qualifying

“Ich habe auch heute wieder eine gute Runde erwischt, da musste schon alles passen”, meinte Rosberg, der die bisherigen zwei Saisonrennen in Australien und Bahrain gewonnen hatte. “Ferrari war schon sehr nahe dran an dem Wochenende. Natürlich, der große Kampf hat jetzt nicht stattgefunden, daher bin ich nicht euphorisch. Aber es ist der beste Startplatz für morgen.” Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff lobte seinen Schützling: “Der Nico hat am Ende eine rausgezaubert, die war unschlagbar.”

Für Rosberg war es die 23. Pole Position in seiner Karriere und die erste in dieser Saison. Würde er auch in Shanghai triumphieren, wäre es sein sechster Sieg in Serie. In der WM-Wertung liegt er 17 Punkte vor seinem Teamkollegen Hamilton. Der konnte sich zumindest damit trösten, dass seine Rückversetzung um fünf Plätze wegen eines Getriebewechsels nicht ins Gewicht fiel.

Ricciardo überrascht mit Platz zwei

Der zweite große Gewinner des Tages war Red-Bull-Hoffnungsträger Ricciardo, der am Ende eine halbe Sekunden hinter Rosberg blieb, sich aber vor dem Ferrari-Duo behauptete. “Wir haben in Q2 ein bisschen mehr Speed gefunden. Ich bin mir nicht sicher, wo der hergekommen ist. Zweiter ist ziemlich stark. Wir haben das nicht erwartet”, sagte der Australier. Zuletzt war ein Red-Bull-Bolide in besagtem Rennen in Singapur am 20. September 2015 in der ersten Reihe gestanden. Auch damals war Ricciardo nach dem Qualifying Zweiter.

“Ich bin wirklich geschockt. Sich hier in der ersten Reihe zu qualifizieren, ist eine unglaubliche Leistung”, jubelte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. “Wir sind überrascht, aber natürlich überglücklich”, meinte auch Motorsport-Konsulent Helmut Marko, der sich zusätzlich über die starke Performance der beiden Toro Rosso freute. Carlos Sainz Jr. belegte vor Max Verstappen Rang acht. “Im Rennen sind wir normalerweise stärker, eigentlich sollten wir morgen ein Podium schaffen”, meinte Marko voller Optimismus.

Alter Quali-Modus zurück

Das dritte Freie Training am Samstagvormittag hatte angesichts von heftigem Regen unter erschwerten Bedingungen stattgefunden. Im Qualifiyng, das erstmals in diesem Jahr wieder nach dem alten Modus ausgetragen wurde, präsentierte sich die Strecke aber weitgehend trocken. Zum Verhängnis wurde Manor-Pilot Pascal Wehrlein allerdings eine nasse Stelle unter der Unterführung auf der Start-Ziel-Geraden. Darunter versteckte sich nämlich eine Bodenwelle, weshalb der Formel-1-Debütant aus Deutschland von der Strecke abkam. Im Anschluss daran wurde die erste Session für rund 20 Minuten unterbrochen.

Die Crew von Hamilton konnte den technischen Defekt an seinem Boliden trotz der zusätzlichen Zeit nicht lösen. Der Brite kehrte ohne gültige Rundenzeit wieder an die Box zurück. “Es ist natürlich unglücklich, aber für uns sind diese Dinge ein Test. Ich kann daraus lernen”, sagte Hamliton. Für das Rennen gab er sich dennoch zuversichtlich: “Das Auto ist schnell. Hoffentlich bekommen sie das bis morgen hin und wir können ein Rennen haben.”

(APA)

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Formel 1: Nico Rosberg startet in Shanghai aus der Pole Position http://www.vienna.at/formel-1-nico-rosberg-startet-in-shanghai-aus-der-pole-position/4691515 http://www.vienna.at/formel-1-nico-rosberg-startet-in-shanghai-aus-der-pole-position/4691515#comments Sat, 16 Apr 2016 09:11:55 +0000 http://4691515

WM-Leader Nico Rosberg hat im Qualifying für den Formel-1-Grand-Prix in Shanghai Bestzeit aufgestellt. Der Deutsche, der die bisherigen zwei Saisonrennen gewonnen hat, verwies am Samstag den Australier Daniel Ricciardo im Red Bull und Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen aus Finnland auf die weiteren Plätze. Ferrari-Star Sebastian Vettel wurde Vierter.

Bereits in der ersten Session war Weltmeister Lewis Hamilton ausgeschieden. Wegen Problemen mit dem System zur Energie-Rückgewinnung (ERS) an seinem Mercedes brachte der Brite keine gültige Rundenzeit auf die Strecke und kam erstmals seit 27 Rennen nicht in die entscheidende dritte Phase des Qualifyings.

Hamilton muss den Grand Prix damit von ganz hinten in Angriff nehmen. Zuvor waren die beiden Mercedes-Piloten achtmal in Folge gemeinsam in der ersten Reihe gestanden.

(APA, Red.)

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Formel 1: Das Shanghai-Qualifying im Live-Ticker http://www.vienna.at/formel-1-das-shanghai-qualifying-im-live-ticker/4691347 http://www.vienna.at/formel-1-das-shanghai-qualifying-im-live-ticker/4691347#comments Sat, 16 Apr 2016 06:40:26 +0000 http://4691347

Die Formel 1 im Liveticker

Die Ferrari-Piloten haben den sieggewohnten Mercedes-Fahrern zum Auftakt des Formel-1-Wochenendes in Shanghai den Fehdehandschuh hingeworfen.

Der Finne Kimi Räikkönen war am Freitag in der zweiten Trainingssession 0,109 Sekunden vor dem Deutschen Sebastian Vettel der Tagesbeste, der deutsche WM-Spitzenreiter Nico Rosberg (0,237) und der Brite Lewis Hamilton folgten auf den Plätzen drei und vier. Im dritten freien Training war Vettel Schnellster.

Alonso ist wieder am Start

McLaren-Pilot Fernando Alonso hat indessen nach einem Härtetest im Training die endgültige Starterlaubnis erhalten. Eine weitere Untersuchung des Spaniers habe danach gezeigt, dass Alonso nach den beim Unfall zum Saisonauftakt in Melbourne erlittenen Rippenbrüchen fit genug für die weitere Teilnahme sei, teilte der Weltverband (FIA) mit.

Sollten beim zweifachen Weltmeister in Shanghai doch noch unerwartete Folgeerscheinungen der Verletzungen auftreten, muss er auf Geheiß der Mediziner sein Auto unverzüglich stoppen, hieß es von der FIA.

Hamilton mit Handicap

Vor dem Großen Preis von China am Sonntag (8:00 Uhr MESZ, live auf ORF eins, RTL und Sky) liegt Rosberg in der Gesamtwertung 17 Punkte vor Hamilton. Der Brite, der schon viermal in Shanghai gewann, geht allerdings mit einem Handicap ins Rennen.

Wegen eines Getriebewechsels wird der 31-Jährige um fünf Startplätze nach hinten strafversetzt. “Das ist eben die Herausforderung, ich genieße das”, sagte Hamilton.

(APA)

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Ferrari-Piloten Räikkönen, Vettel im Training vor Mercedes http://www.vienna.at/ferrari-piloten-raeikkoenen-vettel-im-training-vor-mercedes/apa-1529267272 http://www.vienna.at/ferrari-piloten-raeikkoenen-vettel-im-training-vor-mercedes/apa-1529267272#comments Fri, 15 Apr 2016 10:59:00 +0000 http://4690494

Die Formel 1 im Liveticker

Der Australier Daniel Ricciardo war mit Respektabstand (1,247) als bester Red-Bull-Pilot Fünfter. Der Russe Daniil Kwjat musste sich im zweiten Red Bull mit dem 13. Platz (2,282) begnügen.

Max Verstappen landete im Toro Rosso unmittelbar hinter Ricciardo an fünfter Stelle (1,372). “Für das zweite Training haben wir viel weitergebracht und obwohl bis zum Qualifying noch viel zu tun ist, können wir zufrieden sein”, meinte der Niederländer.

Alonso ist wieder am Start

McLaren-Pilot Fernando Alonso hat indessen nach einem Härtetest im Training die endgültige Starterlaubnis erhalten. Eine weitere Untersuchung des Spaniers habe danach gezeigt, dass Alonso nach den beim Unfall zum Saisonauftakt in Melbourne erlittenen Rippenbrüchen fit genug für die weitere Teilnahme sei, teilte der Weltverband (FIA) mit.

Sollten beim zweifachen Weltmeister in Shanghai doch noch unerwartete Folgeerscheinungen der Verletzungen auftreten, muss er auf Geheiß der Mediziner sein Auto unverzüglich stoppen, hieß es von der FIA. Im schnelleren Training landete der zweifache Champion an elfter Stelle (1,832).

Ferrari sieht im Training schnell aus

Für WM-Spitzenreiter Rosberg scheint der Weg zu seinem sechsten Sieg in Serie beschwerlicher als erwartet. Am Vormittag hatte Rosberg noch Bestzeit erzielt, doch in der zweiten Trainingseinheit stahlen die Ferrari den Silberpfeilen die Show. “Es war nur Freitag, aber es sieht so aus, als ob wir ihnen in der Qualifikation etwas näher kommen könnten”, sagte Vettel. Räikkönen war trotz der Bestzeit mit dem Handling seines Boliden – er testete diverse Reifentypen – unzufrieden.

In den ersten zwei Saisonrennen war jeweils Hamilton zur Pole Position gefahren, in China stand in den vergangenen vier Jahren jeweils ein Mercedes auf Startplatz eins. Dort will Rosberg am Samstag hin. Gewinnt der 30-Jährige auch den dritten Saisonlauf, hat er laut Statistik den WM-Titel sicher. Sechsmal begann in der Formel-1-Geschichte ein Pilot mit mindestens drei Siegen und immer wurde dieser Fahrer dann auch Weltmeister.

Hamilton mit Handicap

Vor dem Großen Preis von China am Sonntag (08.00 Uhr MESZ/live ORF eins, RTL und Sky) liegt Rosberg in der Gesamtwertung 17 Punkte vor Hamilton. Der Brite, der schon viermal in Shanghai gewann, geht allerdings mit einem Handicap ins Rennen. Wegen eines Getriebewechsels wird der 31-Jährige um fünf Startplätze nach hinten strafversetzt. “Das ist eben die Herausforderung, ich genieße das”, sagte Hamilton.

(APA)

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Rennärzte erteilen Alonso vorerst Starterlaubnis für China http://www.vienna.at/rennaerzte-erteilen-alonso-vorerst-starterlaubnis-fuer-china/apa-1529251452 http://www.vienna.at/rennaerzte-erteilen-alonso-vorerst-starterlaubnis-fuer-china/apa-1529251452#comments Thu, 14 Apr 2016 11:03:00 +0000 http://4689445

Alonso hatte bei einem spektakulären Crash beim Saisonauftakt in Melbourne einen Rippenbruch erlitten und deshalb beim Rennen in Bahrain vor knapp zwei Wochen aussetzen müssen. Anstelle des zweifachen Weltmeisters fuhr dort der Belgier Stoffel Vandoorne und wurde Zehnter.

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Formel 1 kehrt zu altem Qualifikationsformat zurück http://www.vienna.at/formel-1-kehrt-zu-altem-qualifikationsformat-zurueck/apa-1529132824 http://www.vienna.at/formel-1-kehrt-zu-altem-qualifikationsformat-zurueck/apa-1529132824#comments Thu, 07 Apr 2016 18:53:00 +0000 http://4682359

Damit ist der erst zu Jahresbeginn eingeführte hochumstrittene Modus Geschichte, wonach nach einer bestimmten Phase jeweils nach 90 Sekunden der langsamste Pilot ausschied. Die elf Rennställe sprachen sich geschlossen für die Rückkehr zum alten Format aus. Dies bekräftigten sie in einem gemeinsamen Schreiben an Chefvermarkter Bernie Ecclestone, Mehrheitseigner CVC und Weltverbandschef Jean Todt.

Während einer Telefonkonferenz machten die Teamchefs zudem deutlich, sich jedem neu vorgeschlagenen Modus zu versperren. Das von Ecclestone und Todt seit jüngstem favorisierte Format sah vor, dass in jeder K.o.-Runde die beiden schnellsten Zeiten addiert werden. Dadurch sollten die Formel-1-Wagen in den einzelnen Qualifikationsabschnitten häufiger auf der Strecke sein. In ihrem gemeinsamen Schreiben lehnten die Teamchefs diese Idee aber als zu verwirrend für die Zuschauer ab.

Ecclestone und Todt erlitten damit im Machtkampf mit den Teams eine herbe Niederlage. Entsprechend enttäuscht zeigte sich der 85-jährige Chefvermarkter. “Die Leute scheinen zu vergessen, dass wir versuchen, die Startaufstellung ein wenig durchzumischen. Denn was wir bisher gesehen haben, sorgt nicht besonders für Spannung”, zitierte “Autosport” den Briten, der sich in der jüngeren Vergangenheit über die Dominanz von Mercedes beklagt hatte. Hinsichtlich einer langfristigen Lösung zeigte sich Ecclestone nun skeptisch.

Erst seit Saisonbeginn fuhr die Formel 1 in einem überarbeiteten Qualifikationsmodus. Größte Veränderung im Vergleich zum alten Format war, dass nach einer bestimmten Phase jeweils nach 90 Sekunden der langsamste Pilot ausschied. Schon nach dem Auftakt in Melbourne hatten die Teamchefs die Rückkehr zum alten Format gefordert. Bei der nachfolgenden Abstimmung mit dem Weltverband FIA und der Formel-1-Geschäftsführung kam aber kein einstimmiges Votum zustande.

Beim zweiten Saisonlauf in Bahrain fuhren Weltmeister Lewis Hamilton und Co. wieder im neuen Modus. Die erhoffte Spannung in der Qualifikation hielt sich erneut stark in Grenzen. “Wenn alle gegen etwas sind, es aber dann doch beibehalten wird, läuft irgendwas nicht richtig”, hatte der vierfache Weltmeister und Ferrari-Star Sebastian Vettel in Bahrain gesagt. Dieser Modus sei schlicht “Quark”.

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Teamchefs wollen Rückkehr zu altem Qualifikationsformat http://www.vienna.at/teamchefs-wollen-rueckkehr-zu-altem-qualifikationsformat/apa-1529130030 http://www.vienna.at/teamchefs-wollen-rueckkehr-zu-altem-qualifikationsformat/apa-1529130030#comments Thu, 07 Apr 2016 13:54:00 +0000 http://4682245

Demnach stellen sich die Teamchefs gegen jeden neu vorgeschlagenen Modus. Das von Ecclestone und Todt seit jüngstem favorisierte Format sieht vor, dass in jedem Qualifikations-Abschnitt die beiden schnellsten Zeiten addiert werden. Dadurch sollen die Boliden in den einzelnen K.o.-Runden häufiger auf der Strecke sein. In ihrem gemeinsamen Schreiben lehnen die Teamchefs diese Idee aber als zu verwirrend für die Zuschauer ab.

Erst seit Saisonbeginn fährt die Formel 1 in einem überarbeiteten Qualifikationsmodus. Größte Veränderung im Vergleich zum alten Format ist, dass nach einer bestimmten Phase jeweils nach 90 Sekunden der langsamste Pilot ausscheidet. Schon nach dem Auftakt in Melbourne hatten die Teamchefs dann die Rückkehr zum alten Format gefordert.

Bei der nachfolgenden Abstimmung mit dem Weltverband FIA und der Formel-1-Geschäftsführung kam aber kein einstimmiges Votum zustande. Beim zweiten Saisonlauf in Bahrain fuhren Weltmeister Lewis Hamilton & Co. wieder in dem umstrittenen neuen Modus. Die erhoffte Spannung im Qualifying hielt sich erneut stark in Grenzen.

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Rosberg rechnet mit Hamilton-Konter und Ferrari-Attacke http://www.vienna.at/rosberg-rechnet-mit-hamilton-konter-und-ferrari-attacke/apa-1529070552 http://www.vienna.at/rosberg-rechnet-mit-hamilton-konter-und-ferrari-attacke/apa-1529070552#comments Mon, 04 Apr 2016 09:49:00 +0000 http://4678228

Nach zwei von 21 Rennen aber führt Rosberg mit der Maximalausbeute von 50 Punkten. Hamilton, der seinen deutschen Stallrivalen 2014 und 2015 auf den zweiten Platz in der WM-Endabrechnung verwiesen hatte, folgt mit 17 Zählern Rückstand auf Platz zwei. Der dreifache Weltmeister hatte in Australien den zweiten Platz geholt und sich in Bahrain nach einem verpatzten Start mit Rang drei zufriedengeben müssen.

Neben Hamilton rechnet Rosberg im Titelkampf aber auch mit der Scuderia Ferrari, die in der Wüste von Sakhir schon vor dem Start wegen eines Defekts den Ausfall von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel zu beklagen hatte. “Sie haben noch nicht gezeigt, wozu sie in der Lage sind, das ist klar. Wir haben den echten Ferrari noch nicht gesehen, wir müssen vorsichtig sein”, mahnte Rosberg.

In knapp zwei Wochen findet in Shanghai das nächste Rennen statt. Dort feierte Rosberg, der saisonübergreifend nun schon fünf Rennen en suite gewonnen hat, 2012 seinen ersten von bisher 16 Formel-1-Siegen. “Unser Auto läuft normalerweise besonders gut in China”, meinte der Sohn des finnischen Ex-Weltmeisters Keke Rosberg.

Sein Teamkollege Hamilton verspielte zum bereits zweiten Mal in diesem Jahr seine Pole Position. Das war ihm bisher in seinen WM-Jahren im Mercedes nie passiert. “Darüber mache ich mir keinen Kopf”, beteuerte der Engländer, für den der Titel-Fight vor allem “ein Psychospiel” ist. Und mit dem Alter (31) und der Erfahrung (drei WM-Titel und 43 Rennsiege) sei er “psychologisch so gefestigt wie noch nie”. Zum Beweis zitierte der Brite die Sport-Historie: Muhammad Ali und dessen legendären Boxkampf “Rumble in the Jungle” gegen George Foreman. Alle hätten gedacht, Foreman gewinnt, aber das habe er nicht.

Ferrari-Star Vettel trat die Rückreise aus dem Königreich Bahrain mit viel Frust und Enttäuschung an, nachdem der 28-jährige Deutsche seinen Boliden schon am Ende der Einführungsrunde mit rauchendem Motor abstellen hatte müssen und dadurch mit nur 15 Punkten auf den sechsten WM-Rang zurückfiel. “Das ist nicht ideal und stolz können wir darauf nicht sein”, räumte der vierfache Weltmeister ein. Seine WM-Mission bekam im zweiten Rennen seines zweiten Ferrari-Jahres bereits einen empfindlichen Rückschlag.

Womöglich hat Vettel ein Einspritzdüsenteil gebremst. Dieses soll in den Zylinder gefallen sein. “Wir müssen das Problem genau verstehen und davon lernen”, betonte Vettel, ehe er Sonntagnacht den Flieger Richtung Heimat bestieg.

Der Motor sei zu 90 Prozent hin, musste sein Teamchef Maurizio Arrivabene zerknirscht feststellen. Angesichts limitierter Triebwerke im Kampf gegen die “Silberpfeile” von Rosberg und Hamilton ist dieser Umstand wahrlich nicht vorteilhaft. Außerdem war es schon die zweite Motorpanne des Traditionsteams aus Maranello in diesem Jahr. Der Finne Räikkönen war in Australien mit einem Defekt am Turbolader ausgeschieden.

Ferrari treibt seine Power Unit im Kampf gegen Mercedes an die Grenzen. Platz zwei des Finnen Kimi Räikkönen in Bahrain zeigt aber, dass im Rennen damit auch einiges möglich ist. Und das neue US-Team Haas hat bisher eindrucksvoll bewiesen, dass selbst die Kundenmotoren von Ferrari extrem stark sind. Nach Platz sechs in Australien fuhr der Franzose Romain Grosjean diesmal sogar auf Rang fünf, den der Rennstall-Neuling nun auch in der Konstrukteurswertung einnimmt. “Ich bin beeindruckt”, konstatierte Arrivabene zur bisherigen Vorstellung des Haas-Teams.

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Rosberg gewann Bahrain-GP vor Räikkönen und Hamilton http://www.vienna.at/rosberg-gewann-bahrain-gp-vor-raeikkoenen-und-hamilton/apa-1529060786 http://www.vienna.at/rosberg-gewann-bahrain-gp-vor-raeikkoenen-und-hamilton/apa-1529060786#comments Sun, 03 Apr 2016 18:43:00 +0000 http://4677568

Ex-Weltmeister Sebastian Vettel schied mit seinem Ferrari wegen eines Defekts bereits in der Aufwärmrunde aus. “Das kam sehr plötzlich, ich habe Leistung verloren und es ist Rauch aufgestiegen. Es war etwas Gröberes, da war nichts mehr zu retten. Es ist schade, ich hatte ja noch gar nicht angefangen. Wenn man gar nicht startet, ist das schon blöd”, bedauerte der im Qualifying und beim Saisonauftakt drittplatzierte Deutsche.

Während sich Rosberg nach gewonnenem Startduell mit Hamilton vorne schnell absetzen konnte, musste der Weltmeister nach einer Kollision mit Valtteri Bottas in der ersten Kurve fast das halbe Feld von hinten aufrollen. Hamilton war unmittelbar nach seinem suboptimalen Start aus der Pole Position mit dem Williams des Finnen zusammengestoßen, der später für sein regelwidriges Manöver eine Boxendurchfahrtsstrafe erhielt.

An Räikkönen gab es für Hamilton im weiteren Rennverlauf aber kein Vorbeikommen, wodurch die Doppelsieg-Serie von Mercedes nach fünf Rennen zu Ende ging. Räikkönen hatte im Ziel rund 20 Sekunden Vorsprung auf den 2014 und 2015 in Bahrain siegreichen Hamilton.

Rosberg wiederum lag bei seinem saisonübergreifend fünften Erfolg en suite eine halbe Minute vor seinem teaminternen Rivalen. “Er hat jetzt wirklich einen Lauf”, stellte Mercedes-Teamchef Toto Wolff angesichts des achten Mercedes-Sieges in Folge fest. Rosberg sprach von einem “unglaublichen” Wochenende. “Der Schlüssel war der Start, von da an habe ich das Rennen kontrollieren können. Schön, wieder zu gewinnen”, meinte der Deutsche. In der WM-Wertung hat Rosberg bereits 17 Punkte Vorsprung auf Hamilton.

Der Brite war froh, nach dem schlechten Beginn noch auf dem Podest gelandet zu sein. “Wir haben es geschafft, wieder zurückzukommen. Ich habe gekämpft, aber mehr war nicht drinnen”, so Hamilton. Sein Auto hatte beim Zwischenfall mit Bottas am Frontflügel Schaden genommen. Der ursprünglich deshalb geplante Boxenstopp erübrigte sich aber.

“Wir können glücklich sein, dass das Auto bis zum Ende überlebt hat. Zuerst haben wir geglaubt, es geht nicht. Das Teil ist dann aber weggefallen, das war ein bisschen Glück auch”, erklärte Wolff, der einen unglücklichen Verlauf für Hamilton konstatierte. Auch sonst hatte der erfolgsverwöhnte Wiener einiges auszusetzen, obwohl sich das Endergebnis sehen lassen könne. “Wir waren nicht sehr gut in den Boxenstopps, auch strategisch war es nicht so gut, aber egal: Eins und drei können wir nehmen.”

Räikkönen fuhr im Wüstenrennen wie im Vorjahr auf Platz zwei. “Wir haben einen guten Speed, sind aber nicht gut genug, um zu gewinnen. Wir haben noch Arbeit vor uns”, betonte der Ferrari-Pilot. Sein Teamchef Maurizio Arrivabene lobte das “sehr gute” Rennen des Finnen. Vettels Out lag ihm aber schwer im Magen. “Ich bin wirklich enttäuscht, was Sebastian passiert ist.” Die Ursache des Defekts am Boliden des Deutschen sei noch ungeklärt, so der Italiener weiter.

Für den neuen US-Rennstall Haas gab es mit Rang fünf von Romain Grosjean den nächsten Grund zum Feiern. In Australien war der Franzose bereits Sechster geworden. Hinter Grosjean verwies Toro-Rosso-Fahrer Max Verstappen den zweiten Red Bull von Daniil Kwjat auf Platz sieben. Der Belgier Stoffel Vandoorne fuhr indes gleich bei seinem Debüt als Zehnter in die Punkteränge. Der 24-Jährige hatte im McLaren den verletzten Fernando Alonso ersetzt. Der nächste WM-Lauf findet am 17. April in Shanghai statt.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner war zufrieden und sprach von einem insgesamt ordentlichen Wochenende mit wichtigen Punkten für das Konto. “Daniel hat absolut alles aus dem Auto herausgeholt, was er konnte, um ein weiteres exzellentes Rennen abzuliefern”, sagte Horner, der sich auch von der Aufholjagd von Daniil Kwjat begeistert zeigte.

Daniel Ricciardo hatte sich wie Lewis Hamilton nach einem Zusammenstoß mit Valtteri Bottas seinen Frontflügel beschädigt. “Der Schaden hat mich aber nicht besonders beeinträchtigt und wir hatten ein gutes Rennen mit ordentlich Punkten, obwohl es gegen Ende ein bisschen einsam war.”

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Rosberg gewinnt auch in Bahrain http://www.vienna.at/rosberg-gewinnt-auch-in-bahrain/4677408 http://www.vienna.at/rosberg-gewinnt-auch-in-bahrain/4677408#comments Sun, 03 Apr 2016 16:40:40 +0000 http://4677408

Der Deutsche Nico Rosberg darf sich im zweiten Rennen der Saison über den zweiten Erfolg freuen. Der Mercedes-Pilot feierte im Wüstenstaat Bahrain einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg vor Kimi Raikkonen (Ferrari) und Teamkollege Lewis Hamilton. Der amtierende Weltmeister war von der Pole-Position ins Rennen gegangen, aber wie bereits beim Grand Prix in Australien verpatzte Hamilton den Start. Rosberg zog sofort am Briten vorbei, der dann zudem in der ersten Kurve aufgrund einer Berührung mit dem Finnen Bottas (Williams) viele Plätze verlor.

Dabei hatte der Titelverteidiger noch Glück im Unglück, denn es enstanden nach dieser Kollision keine groben Schäden am Fahrzeug und die Aufholjagd konnte gestartet werden. Mehr als Platz drei war allerdings heute nicht drinnen, denn Raikkonen lieferte eine konstante Performance ab und landete auf dem zweiten Endrang. Sebastian Vettel war mit seinem Ferrari nach dem Qualifying auf dem dritten Rang gelegen, bereits in der Aufwärmrunde platzten aber alle Träume des Ex-Weltmeisters, ein Motorschaden stoppte den Deutschen noch vor dem Start.

Auf Rang vier landete mit dem Australier Daniel Ricciardo der beste Red Bull-Pilot des Tages, dahinter platzierte sich Roman Grosjean, der damit für das neue Haas Team erneut gute Punkte ergattern konnte. Youngster Max Verstappen holte als Sechster Zähler für das Team Toro Rosso, auf den Rängen sieben bis zehn kamen Massa (Williams), Kvyat (Red Bull), Bottas (Williams) und der junge Belgier Vandoorne (McLaren) ins Ziel, der bei seinem Formel1-Debut für den noch verletzten Fernando Alsonso einspringen durfte und gleich das erste Mal punkten konnte.

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Liveticker: Der Formel-1-Grand Prix von Bahrain http://www.vienna.at/liveticker-der-formel-1-grand-prix-von-bahrain/4677435 http://www.vienna.at/liveticker-der-formel-1-grand-prix-von-bahrain/4677435#comments Sun, 03 Apr 2016 14:59:12 +0000 http://4677435 Einen Rekord hat der Weltmeister schon in der Tasche: Seine Runde zur Poleposition war die schnellste, die je in Sachir gedreht wurde.

formel1.vol.at: Das Rennen im Liveticker verfolgen

Formel 1 bereits auf Crashkurs: “Was tun die da?”

Unterdessen kriselt es weiterhin gewaltig in der Königsklasse des Motorsports. Geht es nach Bernie Ecclestone, dürfen die Formel-1-Fahrer zwar reden, aber mitbestimmen sollen sie nicht. Dafür aber er selbst. Die Piloten verstehen zunehmend die Welt nicht mehr.

Die Formel 1 ist gleich zu Saisonbeginn auf bedenklichem Konfrontationskurs. Überlagerte in den Vorjahren in Bahrain die Debatte um Menschenrechte und die Sinnhaftigkeit eines Rennens in dem umstrittenen Königreich das Sportliche, sorgten diesmal die Hauptdarsteller für eine sportpolitische Diskussion mit Zündstoff.

Festgefahrene Strukturen, unverständliche Entscheidungen und manchmal viel Lärm um Nichts. “Dieses ganze Zeug, die Politik und der ganze Bullshit in der Formel 1. Manchmal ist das total durchgeknallt”, sagte Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen. “Außenstehende schauen auf uns und fragen sich: ‘Was tun die da?’ Das ist für niemanden gut, aber so ist es seit Jahren.”

Ecclestones Ansage: Der Chef bin ich

Sie wollen doch nur helfen, die Fahrer. “In keinem Sport macht der Sportler die Regeln. Wir wollen auch nicht die sein, die entscheiden, wo der Sport hingehen soll”, betonte Sebastian Vettel – einer der drei Chefs der Fahrergewerkschaft GPDA in Bahrain. Der Weg, den die Formel 1 eingeschlagen habe, sei vielleicht aber nicht der Richtige, meinte er. Deswegen hatte die GPDA im Namen aller Fahrer einen offenen Brief geschrieben und neue Strukturen gefordert.

Ecclestones Antwort ließ nicht lange auf sich warten, sie kam einer Entmündigung gleich. “Man sollte ihnen nicht mal erlauben zu reden. Sie sollten sich ins Auto setzen und fahren”, sagte er. “Welches Interesse haben die Fahrer, außer das Geld mitzunehmen aus dem Sport?”, meinte der 85 Jahre alte Multimilliardär.

“Das heißt, wir haben die erreicht, die wir erreichen wollten”, reagierte Nico Rosberg von Mercedes auf die Ausführungen des Geschäftsführers der Formel 1. “Manch einem ist das vielleicht nicht so recht, dass wir da unsere Kritik äußern, verständlicherweise. Das ist uns jetzt aber eigentlich egal.”

Das angebliche Mercedes-Problem der Formel 1

Der verzweifelte Versuch mit einem neuen und in Bahrain noch unübersichtlicheren Qualifying-Format war sicherlich der Tiefpunkt der ständigen Suche nach künstlicher Spannung. Das Nachspiel passte dazu. Die Rückkehr zum alten Modus scheiterte am Sonntag an Ecclestone und dem Weltverbands-Präsidenten Jean Todt. “Wir sind zu keinem Ergebnis gekommen, wie wir weiter verfahren wollen”, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Ecclestone hält ja die Dominanz der Silberpfeile für das Problem der aktuellen Formel 1. Siege seien vorhersagbar. Ergo schwinde das Interesse. Das wäre, als wäre das Interesse an der Fußball-Bundesliga in den zurückliegenden Spielzeiten deutlich gesunken, weil praktisch jeder am Anfang wusste, dass der FC Bayern am Ende den Titel holt.

Beim Fußball würden deswegen aber nicht jährlich oder gar monatlich Regeln geändert oder modifiziert. Bei der Formel 1 wird das gemacht, gern auch für viel Geld, das aber nur ganz wenige Teams überhaupt haben. Was dann folgt, sind die immer wiederkehrenden Diskussionen um die zu hohen Kosten und das Bangen um einzelne, klamme Teams.

Dabei ist es so einfach. “Die Menschen, die sich die Rennen anschauen, wissen doch gar nichts von all den Kontrollschaltern. Sie wollen Rennen sehen, Rad-an-Rad-Duelle. Sie wollen Zweikämpfe sehen, Rauch, wenn du dich verbremst. Das ist aufregend”, betonte Titelverteidiger Lewis Hamilton. (red/APA/dpa)

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Entscheidung über Qualifying-Format wurde vertagt http://www.vienna.at/entscheidung-ueber-qualifying-format-wurde-vertagt/apa-1529056490 http://www.vienna.at/entscheidung-ueber-qualifying-format-wurde-vertagt/apa-1529056490#comments Sun, 03 Apr 2016 13:07:00 +0000 http://4677330

Am Abend zuvor hatte er in Sakhir nach dem neuerlichen Reinfall des neuen Formates – freilich, nicht ernst gemeint – gesagt: Der, der eine Änderung blockiere, solle im Fahrerlager gekreuzigt werden. Statt einer Rückkehr zum alten System soll nun angeblich ein komplett neues diskutiert werden. Dabei hatte gerade Wolff mit Blick auf den Argwohn der Fans auch davor gewarnt, noch einmal zu experimentieren. Am Donnerstag sollen die betreffenden Parteien zu einer weiteren Runde zusammenkommen.

Es ist wie vor zwei Wochen in Australien. Dort wurde der neue Qualifikations-Modus, bei dem nach einer bestimmten Phase jeweils nach 90 Sekunden der Langsamste ausscheidet, erstmals angewendet. Am Ende war keiner der verbliebenen Piloten mehr auf die Strecke gefahren. In Bahrain gipfelte das Qualifying in einem Höchstmaß an Unübersichtlichkeit. Selbst mit entsprechenden Tabellen und Infos habe man nicht gewusst, wer noch drin sei und wer raus, hatte Wolff erklärt.

90 Minuten diskutierten die Verantwortlichen am Sonntag. Todt hatte tags zuvor noch Optimismus für eine einstimmige Entscheidung geäußert. Er gilt als Vertreter eines Mix-Formates der vergangenen und der aktuellen Saison. Ecclestone würde den Fahrern gern Zeitstrafen aufbürden. Sinn dieser Maßnahme soll letztlich sein, die Startaufstellung durcheinanderzuwirbeln und so für spannendere Rennen zu sorgen – dabei bot zumindest der Auftakt in Melbourne alles, was ein Formel-1-Rennen brauchte.

Sollten sie nun nicht dem neuen Vorschlag zustimmen, bliebe es bei dem bisher in dieser Saison angewandten Format, erklärte Red-Bull-Teamchef Christian Horner. “Jeder sagt aber, dass das, was wir haben, nicht richtig ist”, betonte er. Horner hatte sich in Australien für die Quali-Posse sogar entschuldigt. Nach dem neuerlichen Versuch am Samstag auf dem Bahrain International Ciruit hatte Mercedes-Teamaufsichtsratsboss Niki Lauda gemeint: “Der Modus ist nach wie vor ein Griff ins Klo, der gehört abgeschafft.”

Details des neuen Formates, das womöglich in zwei Wochen beim Großen Preis von China zum Einsatz kommen könnte, wurden am Sonntag vorerst nicht bekannt. Die Fahrer dürften sich allerdings in ihrer Meinung, dass Entscheidungsprozesse und Strukturen in der Formel 1 dringend überdacht und geändert werden müssen, bestärkt fühlen. Sie waren von Beginn an gegen das neue Qualifikationsformat, das erst wenige Wochen vor dem WM-Beginn beschlossen worden war.

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Hamilton in Bahrain vor Rosberg aus der Pole Position http://www.vienna.at/hamilton-in-bahrain-vor-rosberg-aus-der-pole-position/apa-1529044532 http://www.vienna.at/hamilton-in-bahrain-vor-rosberg-aus-der-pole-position/apa-1529044532#comments Sat, 02 Apr 2016 16:54:00 +0000 http://4676782

Vorjahressieger Hamilton war am Samstag in Sakhir in der neuen Rundenrekordzeit von 1:29,493 Minuten nur 0,077 Sekunden schneller als sein deutscher Teamkollege. Für den Briten, der beim Auftaktrennen seine erste Startposition nicht zum Sieg nützen konnte, ist es die 51. Pole Position seiner Karriere. Dahinter folgten die Ex-Champions Vettel (+0,519) und Räikkönen (0,751) mit bereits beträchtlichem Rückstand.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff zeigte sich sehr angetan von der neuerlich starken Vorstellung seines Duos, warnte aber vor den Ferraris. “Ich bin happy. Die Runde war perfekt. Es war ein aufregendes Qualifying. Die Pace von Ferrari ist gut, die sind da, das wird ein harter Kampf”, meinte der Wiener im ORF-Interview.

Vorjahressieger Hamilton war hoch erfreut, dass er anders als in den Trainingssessions schneller als sein teaminterner Rivale fuhr. “Ich bin wirklich glücklich mit meiner Runde”, betonte der Engländer. Australien-Triumphator Rosberg will ihm das Leben aber wieder schwer machen. “Auf dieser Strecke kann im Rennen viel passieren, es gibt für mich viele Möglichkeiten”, meinte der Deutsche, der saisonübergreifend die jüngsten vier Rennen für sich entschieden hat.

Nach dem Spitzenquartett reihten sich Daniel Ricciardo (Red Bull) und Valtteri Bottas (Williams) ein. Ricciardo fehlten bereits 1,361 Sekunden auf Hamilton. Der Russe Daniil Kwat kam im zweiten Red Bull nicht über Platz 15 hinaus. Positiv überraschte dagegen der belgische Debütant Stoffel Vandoorne, der im McLaren den verletzten Fernando Alonso ersetzt, als Zwölfter. Sein englischer Stallkollege Jenson Button landete nur an der 14. Stelle.

Das Qualifying stand unter besonderer Beobachtung, weil es wieder im beim Saisonauftakt in Melbourne von vielen Seiten heftig kritisierten neuen Modus ausgetragen wurde. Ob es noch ein weiteres dieser Art geben wird, ist offen. Am Sonntag diskutieren die Entscheidungsträger mit den Teams neuerlich über das umstrittene Format.

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Ecclestone sprach Formel-1-Fahrern Mitspracherecht ab http://www.vienna.at/ecclestone-sprach-formel-1-fahrern-mitspracherecht-ab/4676749 http://www.vienna.at/ecclestone-sprach-formel-1-fahrern-mitspracherecht-ab/4676749#comments Sat, 02 Apr 2016 15:42:00 +0000 http://4676749 “Welches Interesse haben die Fahrer, außer das Geld mitzunehmen aus dem Sport? Du gehst mit ihnen essen und sie bezahlen nicht mal die Rechnung”, ergänzte der 85-Jährige. “Sie können sagen, was sie wollen. Sie können nichts machen”, zitierten britische Medien den Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse. “Sie sagen doch nur, was ihnen die Teams sagen”, meinte Ecclestone vor dem Großen Preis von Bahrain.

Die Teams dächten, es sei ein besserer Weg, ihre Meinung zu verbreiten, weil die Leute auf die Fahrer hören. “Aber die Fahrer haben keine Stärke.” Auf die Frage, ob er einige Fahrer für Schwätzer (“windbags”) halte, antwortete Ecclestone in Bahrain gegenüber Reportern: “Einige von ihnen”.

In einem Offenen Brief an die Formel-1-Besitzer und -Entscheider hatte die u.a. vom Österreicher Alexander Wurz geführte Fahrergewerkschaft GPDA neue Strukturen gefordert. Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel wies als einer der drei GDPA-Direktoren in Bahrain noch einmal darauf hin, dass die Formel 1 derzeit nicht den richtigen Weg eingeschlagen habe.

Bestes Beispiel dafür war das possenhafte Qualifying von Australien. Die Fahrer hatte es vor der kurzfristigen Einführung bereits kritisiert, die Teams lehnten es nach dem ersten Versuch einstimmig ab.

Dennoch wurde es für den Großen Preis von Bahrain nicht abgeschafft. Die zuständige Kommission konnte sich nicht einstimmig darauf einigen. Danach hatte Ecclestone verkündet, man folge seinem Vorschlag. Ecclestone erteilte einem Sitz der Fahrer in der Formel-1-Kommission auch eine klare Absage: “Nein.”

Ecclestone macht die Mercedes-Dominanz für die Misere der Königsklasse mitverantwortlich. “Das Problem, das wir jetzt haben ist, dass Mercedes so gut ist. Sie qualifizieren sich als Erster und Zweiter und beenden die Rennen auf eins und zwei.”

Die Überlegenheit begann mit der Einführung der neuen sogenannten Power Units, Turbo-Motoren mit zusätzlichem Hybridantrieb. Die neuen Motoren würden die Formel 1 “langsam aber sicher zerstören”, wiederholte Ecclestone auch seine Kritik an den neuen Triebwerken. (APA)

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Hamilton in Bahrain auf Pole vor Rosberg und Vettel http://www.vienna.at/hamilton-in-bahrain-auf-pole-vor-rosberg-und-vettel/4676209 http://www.vienna.at/hamilton-in-bahrain-auf-pole-vor-rosberg-und-vettel/4676209#comments Fri, 01 Apr 2016 20:41:00 +0000 http://4676209 Lewis Hamilton hat wieder eine deutsche erste Startreihe verhindert und sich die Pole Position für den Großen Preis von Bahrain gesichert. Der dreimalige Formel-1-Weltmeister setzte sich am Samstag in der Qualifikation – wie schon zwei Wochen zuvor – gegen seinen deutschen Teamkollegen Nico Rosberg, dessen Landsmann Sebastian Vettel im Ferrari sowie dessen Stallrivale Kimi Räikkönen durch. Rosberg trennten nur 77 Tausendstelsekunden von Startposition eins.Für Hamilton ist es die 51. Pole. Er gewann das Flutlichtrennen in Bahrain in den vergangenen beiden Jahren und kann als erster Pilot den Hattrick perfekt machen. WM-Spitzenreiter Rosberg hofft indes, seine Serie von vier Siegen weiter auszubauen.

Als die hell erleuchtete Strecke am frühen Samstagabend freigegeben war, zeichnete sich zumindest ein bisschen der Dreikampf Rosberg, Hamilton und Vettel ab. Vettel fuhr als erster raus, gefolgt von Hamilton und Rosberg.

Gleich Vollgas für eine schnelle Runde: Und Rosberg, Schnellster am Freitag in beiden Trainingseinheiten, setzte sich wieder auf eins, gefolgt von Hamilton und Vettel. Kurz vor Schluss der ersten 16 Minuten schob sich aber noch Vettels Ex-Kollege Daniel Ricciardo im Red Bull vor den viermaligen Weltmeister.

Gefahren wurde wie schon in Melbourne nach dem neuen, höchstumstrittenen Modus, demzufolge ab einer bestimmten Zeit in den drei Qualifikationsabschnitten alle 90 Sekunden der Langsamste raus ist. Die erhoffte große Action hielt sich erneut stark in Grenzen, über das Format soll an diesem Sonntag noch einmal abgestimmt werden.

Wie schon bei seinem ersten Grand Prix vor zwei Wochen in Australien schaffte es der 21 Jahre alte Pascal Wehrlein im Manor nicht in die zweite K.o.-Runde. Der DTM-Champion belegte Platz 16. Nach dem neuen Modus, der wieder nicht für mehr Action sorgte, scheiden nicht mehr die letzten sechs, sondern die letzten sieben Fahrer nach ersten Abschnitt aus.

Runde 2: Wieder beeilten sich die Siegkandidaten mit ihren schnellen Versuchen. Diesmal landete Hamilton vorn, Vettel auf zwei, dahinter Rosberg. Knapp wurde es für Nico Hülkenberg. Der Emmericher rettete sich aber mit einer starken Runde auf den achten Platz – und damit ins Finale der Qualifikation, das nicht mehr die Top Ten, sondern neuerdings die schnellsten acht Fahrer unter sich ausmachen. Letztlicht konnte sich Hülkenberg nicht mehr verbessern und wurde Achter.

In den letzten 14 Minuten hieß es erneut: schnell raus. Nacheinander absolvierten Vettel, Räikkönen, Hamilton und Rosberg ihren ersten Versuch. Ein Fahrfehler in der letzten Runde machte Hamiltons Hoffnungen auf die Pole erstmal zunichte, an die erste Runde unter 1:30 Minuten durch Rosberg kam auch Vettel nicht ran.

Dann der nächste Versuch: Und diesmal schlug Hamilton zurück, legte vor. Rosberg fuhr die zweitschnellste, Vettel die drittschnellste Runde, Räikkönen musste als Vierter ausscheiden, danach kam das Aus für Vettel. Einen weiteren Versuch wagte Rosberg nicht mehr, das Qualifying war vor Ablauf der Zeit wie schon in Melbourne gelaufen – mit dem identischen Ergebnis. (dpa)

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Rosberg zum Formel 1-Auftakt in Bahrain klar voran http://www.vienna.at/rosberg-zum-formel-1-auftakt-inbahrain-klar-voran/apa-1529026792 http://www.vienna.at/rosberg-zum-formel-1-auftakt-inbahrain-klar-voran/apa-1529026792#comments Fri, 01 Apr 2016 13:09:00 +0000 http://4676004

Der Finne war aber schon über 1,8 Sekunden langsamer als Rosberg. Sebastian Vettel kam im zweiten Ferrari lediglich auf Rang elf mit über 2,7 Sekunden Rückstand auf Landsmann Rosberg. Wegen unterschiedlicher Strategien und Reifenwahl bieten die Zeiten und Platzierung aber nur ein sehr eingeschränktes Leistungsbild für das zweite Saisonrennen.

In dieses startet Rosberg als WM-Spitzenreiter. Gewinnt er, wäre es der fünfte Sieg in Serie für den Deutschen. Hamilton könnte dagegen seinen Bahrain-Hattrick perfekt machen.

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Formel 1-Piloten wollen an Zukunfts-Formel mitfeilen http://www.vienna.at/formel-1-piloten-wollen-an-zukunfts-formel-mitfeilen/apa-1529024014 http://www.vienna.at/formel-1-piloten-wollen-an-zukunfts-formel-mitfeilen/apa-1529024014#comments Fri, 01 Apr 2016 10:41:00 +0000 http://4675771

Die sogenannte “Königsklasse” des Motorsports taumelt seit einigen Jahren durch ein Wellental an technischen und sonstigen Regel-Lawinen und ist zuletzt auch für die Fans ziemlich undurchschaubar geworden. Im Bemühen um Reformen und neue Strukturen für eine Formel 1, die Fahrern und Zuschauern wieder Spaß macht, herrscht zumindest unter den Piloten großteils Einigkeit.

Der Blick ist dabei schon auf 2017 und darüber hinaus gerichtet. Denn die Versuche, schon 2016 für mehr Spannung zu sorgen, sind teilweise arg daneben gegangen. Das K.o.-Qualifying geriet beim Auftakt in Melbourne wie erwartet zur Farce, schon am nächsten Tag wurde von den Teams vollmundig und angeblich einstimmig die Rückkehr zum alten Format gleich in Bahrain angekündigt.

Nun wird das Knock-out-System am Samstag im Insel-Königreich im persischen Golf aber doch wieder angewendet. Man kann nur hoffen, dass etwas Anderes erneut zur erhofften Durchmischung der Startaufstellung sorgt. In Melbourne war es die bisher wenig beachtete Rückkehr zum Startprozedere mit nur einem Kupplungshebel (statt wie bisher zwei) am Lenkrad gewesen.

Das und nicht das K.o.-Qualifying sorgte dort dann dafür, dass die beiden Mercedes am Start nicht nur von beiden Ferraris überholt wurden und in der Folge für eine unterhaltsame Aufholjagd und ein spannendes Rennen. “Es ist eine Herausforderung, weil es nun schwieriger geworden ist”, gab Nico Rosberg zu, mit der Einpedal-Technik noch üben zu müssen. Auch der deutsche Mercedes-Vizeweltmeister wollte nicht ausschließen, dass es zumindest in den nächsten Rennen zu ähnlichen Szenen am Start kommen könnte.

Getoppt wurde das Australien-Rennen vom gefährlichen Unfall Fernando Alonsos. Der Spanier ist damit quasi zum zweiten Mal in Folge mit einem Unfall in die Saison gestartet, nachdem er 2015 den WM-Start wegen seines ominösen Testunfalls in Spanien verpasst hatte. Schon damals hatte man einen etwaigen Stromschlag als Ursache vermutet. Die Frage, ob er in Melbourne beim Verlassen seines auf der Seite liegenden McLaren-Wracks Angst gehabt hätte, in die elektrische Hochspannung zu kommen, verneinte Alonso aber.

“Das ist meine 16. Formel-1-Saison und es ist normal, dass ab und zu Unfälle passieren”, wiegelte der zweifache Weltmeister ab, obwohl er nun auch das Rennen in Bahrain wegen seiner spät entdeckten Rippenbrüche auslassen muss. Albträume habe er jedenfalls keine. “Nur hin und wieder Schmerzen”, scherzte er.

Nächstes Jahr soll die Formel 1 ein runderneuertes Gesicht bekommen und diesmal wollen die Piloten bei den Entscheidungen mitreden. Das sei das eigentliche Bestreben der Fahrer-Vereinigung GPDA, die vom österreichischen Ex-Piloten Alexander Wurz sowie den aktuellen WM-Teilnehmern Sebastian Vettel und Jenson Button angeführt wird, hieß es.

Vettel sorgt sich dabei schon um die Regeln für 2017. “Was wir wirklich ankreiden, ist, dass im Rennen nicht mehr der Speed gefahren wird, weil die Autos schwerer sind. Weil die Reifen schneller abbauen und nicht so konstant sind wie es noch vor Jahren der Fall war. Wenn man die Autos jetzt generell schneller macht, macht es die eine Runde (in der Qualifikation) schneller. Und wenn man noch einen weicheren Reifen bringt, noch schneller. Aber im Rennen ist uns damit nicht wirklich geholfen”, sagte der Ferrari-Star.

Rosberg verwies zunächst auf einen anderen Aspekt. “Wir fahren für die Fans, hauptsächlich für die Fans.” Dass die Autos künftig mehr Anpressdruck bekommen sollen, ist für den Deutschen nicht der richtige Weg. “Es macht das Überholen schwerer, ebenso das direkte Hinterherfahren.”

Die Piloten sind damit gegen den Trend, der von den Regelhütern vorgegeben wird. Nicht nur Alonso kritisiert deshalb den “Schlingerkurs” der Königsklasse. “In den vergangenen Jahren kam es uns so vor, dass es einmal nach links ging, einmal nach rechts, ohne klare Ausrichtung.” Weltmeister Lewis Hamilton brachte es am Ende auf den Punkt. “Die Menschen, die sich die Rennen anschauen, wissen doch gar nichts von all den Kontrollschaltern. Sie wollen Rennen sehen, Rad-an-Rad-Duelle. Sie wollen Zweikämpfe sehen, Rauch, wenn du dich verbremst. Das ist aufregend.”

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Ärzte schlossen Alonso von Teilnahme an Bahrain-GP aus http://www.vienna.at/aerzte-schlossen-alonso-von-teilnahme-an-bahrain-gp-aus/4674718 http://www.vienna.at/aerzte-schlossen-alonso-von-teilnahme-an-bahrain-gp-aus/4674718#comments Thu, 31 Mar 2016 11:05:00 +0000 http://4674718

Der Spanier hatte vor zwei Wochen beim Grand Prix in Melbourne einen heftigen Crash nach ersten Anzeichen ohne schwerwiegende Verletzung überstanden.

Zwei Sets von Computertomografie-Scans im Brustbereich hätten nun aber ergeben, dass sich ernst zu nehmende Bedenken “nicht hinreichend” aufgelöst hätten, hieß es in der Mitteilung der FIA. Erster Ersatzfahrer im McLaren-Team ist der letztjährige GP2-Sieger Stoffel Vandoorne (24) aus Belgien, der nun zu seinem Renndebüt kommen dürfte.

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Alonso und die Überlebens-Schlagzeile – “Ich glaube, das bin ich” http://www.vienna.at/alonso-und-die-ueberlebens-schlagzeile---ich-glaube-das-bin-ich/4661428 http://www.vienna.at/alonso-und-die-ueberlebens-schlagzeile---ich-glaube-das-bin-ich/4661428#comments Mon, 21 Mar 2016 13:19:20 +0000 http://4661428

Über zwei Seiten druckte das britische Blatt den McLaren mit Formel-1-Pilot Alonso einen Moment seines Horrorunfalls am Sonntag beim Großen Preis von Australien.

Einem Wunder gleich hatte Alonso das Wrack unverletzt verlassen können. Am Montag gönnte sich der 34 Jahre alte Zweifach-Weltmeister vor dem Rückflug aus Melbourne mit kurzen Hosen und einer kleinen Bandage am rechten Knie schnell noch einen Spaziergang am Strand von St. Kilda. In knapp zwei Wochen wird er wie seine Formel-1-Kollegen beim Großen Preis von Bahrain wieder an den Start gehen.

(dpa)

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Formel 1: Reaktionen zur Qualifikations-Farce von Melbourne http://www.vienna.at/formel-1-reaktionen-zur-qualifikations-farce-von-melbourne/4659500 http://www.vienna.at/formel-1-reaktionen-zur-qualifikations-farce-von-melbourne/4659500#comments Sat, 19 Mar 2016 14:48:30 +0000 http://4659500

Niki Lauda (Mercedes-Aufsichtsratsvorsitzender): “Ein Wahnsinn. Ich wusste nicht einmal, wann es aus war und ich Toto auf den Rücken hauen kann. Vettel war schon umgezogen, als es aus war. Man muss auf den Sport und die Zuschauer aufpassen. Das muss über Nacht geändert werden. Das war ein Griff ins Klo. Wir bitten am Sonntag die Teamchefs zu uns, um zu versuchen, dieses Reglement noch vor Bahrain sofort wieder zurück zu ändern. Wenn man einen so blöden Fehler macht, muss man ihn sofort korrigieren.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportdirektor): “Ich sage ganz klar, dass wir den Sport nicht schlechtreden dürfen. Aber wenn man die Beweise vor Augen hat, darf man sie nicht davor verschließen … Das neue Format ist ziemlicher Müll. Es ist viel zu kompliziert zu verfolgen und ein Reinfall am Ende, wenn niemand fährt. …. So viel ist klar: Wir wollten auf die Veranstalter hören, die sich eine Veränderung wünschten. Aber meine persönliche Meinung ist, dass wir die falsche Lösung gefunden haben, und wir müssen sorgfältig darüber nachdenken, was wir jetzt machen.”

Christian Horner (Teamchef Red Bull Racing): “Zu allererst sollten wir uns entschuldigen. Die Absichten waren vielleicht gut, aber wir haben uns da vertan. Wir müssen uns dieser Sache gleich annehmen. Was wir heute gesehen haben, war nicht gut für die Formel 1.”

Helmut Marko (Motorsportdirektor Red Bull): “So etwas Fades und Destruktives. Wie hat man sich so etwas einfallen lassen können? Es war ja ein Glück, dass Nico Rosberg im Finish hinten war, sonst wären die beiden Mercedes auch nicht mehr rausgefahren. Dieses Format wurde uns aufgedrängt. Der Gegenvorschlag war eine gekippte Aufstellung mit dem Sieger als Zehntem, es war also das geringere Übel.”

Nico Rosberg (Mercedes-Pilot): “Es ist gut, dass die Formel 1 etwas versucht, aber das ist nicht der richtige Weg. Wir sollten zum alten System zurückkehren.”

Lewis Hamilton (Mercedes-Pilot/Weltmeister): “Wir haben von Anfang an gesagt, dass das nicht der richtige Weg ist. Prinzipiell ist es gut, etwas Neues auszuprobieren. Aber das jetzt war Versuch und Irrtum.”

Sebastian Vettel (Ferrari-Pilot): “Ich verstehe nicht, warum jetzt jeder überrascht tut. Wir alle haben immer gesagt, was passieren wird. Die, die jetzt groß reden, sind vielleicht verantwortlich dafür, dass wir dieses Qualifying jetzt haben. Das ist sicher nicht der richtige Weg. Wenn man was Neues probiert, sollte man sich erst überlegen, ob es wirklich Sinn macht.”

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