Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Wed, 20 Aug 2014 12:31:31 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Mercedes will in Spa wieder sportlich auftrumpfen http://www.vienna.at/mercedes-will-in-spa-wieder-sportlich-auftrumpfen/apa-1519895050 http://www.vienna.at/mercedes-will-in-spa-wieder-sportlich-auftrumpfen/apa-1519895050#comments Wed, 20 Aug 2014 12:01:00 +0000 http://4059968

Selbst die Team-Verantwortlichen sind vor dem GP von Belgien nicht sicher, ob sich bei den beiden Mercedes-Rivalen während der Sommerpause die Gemüter etwas beruhigt haben. “Ja, potenziell wird das noch heißer”, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff vor ein paar Tagen in einem Interview auf der offiziellen Formel-1-Homepage.

Vor dem zwölften Saisonlauf ist der zuletzt in Ungarn eskalierte Streit im Lager der Silberpfeile offiziell kein Thema mehr. Alle Beteiligten mieden dieses Reizthema, sodass allenfalls zwischen den Zeilen herauszulesen war, dass trotz allen Totschweigens kein Schmusekurs angesagt ist.

“Das letzte Rennen verlief für mich leider nicht nach Wunsch. Ich fuhr bei schwierigen Bedingungen auf die Pole und hatte mir danach mehr erhofft”, erinnerte WM-Spitzenreiter Rosberg nur äußerst verklausuliert an den Riesenstreit auf dem Hungaroring. Hamilton hatte die Teamaufforderung, seinen deutschen Stallkollegen vorbeizulassen, mehrfach ignoriert. Das hatte während und nach dem Grand Prix zu ständigen gegenseitigen Beschwerden geführt. Auch Wolff und Mercedes-Aufsichtsrat Niki Lauda kamen zu völlig unterschiedlichen Urteilen in der Ungarn-Affäre.

Hamilton (191 Punkte), der dank seines dritten Ranges auf den viertplatzierten Rosberg (202) drei Punkte gutmachen konnte und insgesamt noch elf Zähler zurückliegt, kündigte nun an: “Unser Ziel ist es, die schwierigeren Zeiten der vergangenen Wochenenden hinter uns zu lassen. Ab jetzt wollen wir bei jedem Rennen die besten Momente wiederholen.” Der Ex-Weltmeister meinte damit aber weniger die sich ständig wiederholenden Streitigkeiten zwischen den beiden Silberpfeil-Stars, sondern vielmehr, dass er auf ein Ende der technischen Probleme hofft.

Darin sind sich Hamilton und sein Chef einig. “Mit Blick auf Spa sowie unsere zurückliegenden Leistungen steht eins fest: Das Hauptaugenmerk unseres Teams muss auf der Zuverlässigkeit liegen”, betonte Wolff. “Nur dann können wir unseren hart erarbeiteten Vorsprung aus der Anfangsphase dieses Jahres aufrechterhalten.” Klares Ziel für die restlichen acht Saisonrennen sei: “Wir wollen noch besser werden als wir es bisher schon waren.” 

Dabei ist die Dominanz kaum noch zu steigern. Rosberg (4) und Hamilton (5) gewannen zusammen neun von bisher elf Grand Prix. Bei den beiden Siegen von Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo in Kanada und Ungarn leistete Mercedes durch diverse technische Defekte und den Stallorder-Knatsch unfreiwillig Schützenhilfe.

Auf dem legendären Ardennenkurs will Mercedes aber wieder die gewohnte Hackordnung herstellen. Vor allem Rosberg brennt darauf, auf einer “der spektakulärsten Strecken des Jahres” endlich seinen ersten Sieg oder wenigstens Podestplatz zu holen. Der vierte Rang im Vorjahr war in Spa sein bisher bestes Resultat. “Meine Bilanz fällt dort nicht so gut aus wie auf einigen anderen Strecken. Aber ich bin fest entschlossen, das am kommenden Wochenende zu ändern. Das wäre ein passender Start in die zweite Saisonhälfte”, erklärte er.

Hamilton will hingegen seine Aufholjagd fortsetzen. Sollte der Brite seinen zweiten Sieg in Belgien nach 2010 schaffen und Rosberg höchstens Vierter werden, würde er seinen härtesten Titelrivalen sogar von der WM-Spitze verdrängen.

]]>
http://www.vienna.at/mercedes-will-in-spa-wieder-sportlich-auftrumpfen/apa-1519895050/?feed=comments-rss2 0
Jungstar Max Verstappen fix bei Toro Rosso http://www.vienna.at/jungstar-max-verstappen-fix-bei-toro-rosso/apa-1519873286 http://www.vienna.at/jungstar-max-verstappen-fix-bei-toro-rosso/apa-1519873286#comments Mon, 18 Aug 2014 20:26:00 +0000 http://4058165

Der Sohn des langjährigen Formel-1-Piloten Jos Verstappen wird 2015 gemeinsam mit Daniil Kwjat das Toro-Rosso-Duo bilden. Für den Franzosen Jean-Eric Vergne ist demnach kein Platz mehr im Team.

“Habe bei Red Bull das beste Gefühl”

Nach Welt- und Europameistertiteln im Kartsport bestreitet Verstappen derzeit in der Formel-3-EM seine erste Saison im Formel-Rennsport. In der vergangenen Woche hat sich Verstappen nun mit Red Bull auf einen Vertrag geeinigt und damit für den vorläufigen Höhepunkt in seiner rasanten Karriere gesorgt.

Zahlreiche andere Teams wie Ferrari oder Mercedes sollen um die Dienste Verstappens gebuhlt haben. “Ich habe bei Red Bull das beste Gefühl und freue mich riesig, dass ich jetzt in der Formel 1 fahren darf”, meinte Verstappen am Montagabend. Die Tatsache, dass er zum jüngsten F1-Piloten aller Zeiten wird, sei ihm “egal”.

Lobeshymnen für Mega-Talent

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko meinte über das Supertalent aus den Niederlanden: “Es war nicht schwer zu erkennen, welch außerordentliches Talent hier heranreift. Wir sind sehr stolz, dass er sich Red Bull angeschlossen hat.” Der Österreicher ist überzeugt, dass Verstappen den rasanten Aufstieg innerhalb weniger Monate vom Kart- ins Formel-1-Auto gut meistern wird.

“Max ist ein Pilot, den man sofort in die Formel 1 geben kann”, meinte Marko. Verstappen wird am kommenden Wochenende in Belgien den Formel-1-Grand-Prix live vor Ort mitverfolgen, dann folgt ein Show-Auftritt für Red Bull in Rotterdam. Nach dem Ende der Formel-3-Saison wird es dann laut Marko ein intensives Programm geben, um Verstappen den Feinschliff für die Königsklasse zu verpassen.

“Max wird einen 300-Kilometer-Test absolvieren und intensiv im Simulator arbeiten”, berichtete Marko. Verstappen wird Jaime Alguersuari als jüngsten F1-Piloten der Geschichte ablösen, der Spanier hatte 2009 mit 19 Jahren und 125 Tagen in Ungarn – ebenfalls für Toro Rosso – debütiert.

Führerschein hat der Neuzugang übrigens noch nicht – den gibt es in den Niederlanden erst ab 18 Jahren. Doch das ist kein Problem, würde ihm in der Formel 1 doch die Superlizenz des Internationalen Automobilverbandes Fia zum Start ausreichen.

 

]]>
http://www.vienna.at/jungstar-max-verstappen-fix-bei-toro-rosso/apa-1519873286/?feed=comments-rss2 7
BayernLB lehnt Ecclestones 25-Millionen-Angebot ab http://www.vienna.at/bayernlb-lehnt-ecclestones-25-millionen-angebot-ab/apa-1519728284 http://www.vienna.at/bayernlb-lehnt-ecclestones-25-millionen-angebot-ab/apa-1519728284#comments Fri, 08 Aug 2014 15:13:00 +0000 http://4049571

Ecclestone wollte das Geld zusätzlich zu seiner Geldauflage aus dem jüngst eingestellten Bestechungsprozess gegen ihn an die Landesbank zahlen. Das Verfahren vor dem Münchner Landgericht war im Gegenzug für eine Zahlung von 100 Millionen Dollar eingestellt worden.

Die Bank hatte ursprünglich sehr viel mehr Geld von Ecclestone gefordert, weil sie sich von ihm hintergangen fühlte. Die BayernLB war früher Hauptaktionär der Formel 1. Sie war der Auffassung, dass sie ihre Anteile an der Rennserie im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hatte.

Außerdem ging sie davon aus, dass sie Ecclestone zu Unrecht eine Beraterprovision von 41 Millionen Dollar bezahlt hat. Anfang des Jahres hatte die Bank daher eine Schadenersatzklage von 400 Millionen Dollar vor einem Gericht in London angekündigt. Diese wurde aber bisher nicht eingereicht.

]]>
http://www.vienna.at/bayernlb-lehnt-ecclestones-25-millionen-angebot-ab/apa-1519728284/?feed=comments-rss2 0
Nur wenige Ecclestone-Millionen für BayernLB http://www.vienna.at/nur-wenige-ecclestone-millionen-fuer-bayernlb/apa-1319695042 http://www.vienna.at/nur-wenige-ecclestone-millionen-fuer-bayernlb/apa-1319695042#comments Wed, 06 Aug 2014 14:54:00 +0000 http://4047489

Nun muss die BayernLB schnell entscheiden, ob sie zugreift: Bis Freitag läuft die Frist für das Angebot. Ein Sprecher der Landesbank äußerte sich am Mittwoch auf Nachfrage nicht dazu, ob schon eine Entscheidung getroffen wurde.

Ecclestone will das Geld zusätzlich zu seiner Geldauflage von 100 Millionen Dollar an die Landesbank zahlen – als Entschädigung. Denn die Landesbank fühlt sich von Ecclestone über den Tisch gezogen. Die BayernLB war früher Hauptaktionär der Formel 1 und geht davon aus, dass sie ihre Anteile im Jahr 2006 wegen einer Absprache zwischen Ecclestone und ihrem damaligen Vorstand Gerhard Gribkowsky zu billig an den Investor CVC verkauft hat.

Zudem zahlte sie Ecclestone auch noch eine Beraterprovision von 41 Mio. Dollar für seine Arbeit am Formel-1-Verkauf, über die sich die Bank im Nachhinein ärgerte. Auch Ecclestone selbst war damit nicht zufrieden – aber aus anderen Gründen: “Ich fand eigentlich, ich hätte viel mehr verdient gehabt”, sagte er Ende 2011 im Prozess gegen Gribkowsky. Er habe eine wichtige Vermittlerrolle gehabt und der BayernLB mit 840 Mio. Dollar einen Preis für ihre Formel-1-Anteile ermöglicht, den sonst niemand gezahlt hätte. “Ich habe eine ganz, ganz große Leistung für die Bank erbracht”, sagte Ecclestone.

Im Prozess gegen ihn hatten mehrere Zeugen das bestätigt. Denn die BayernLB war zwischendurch davon ausgegangen, ihre Renn-Beteiligung nicht mehr loszuwerden, die ihr als Pfand für die Kirch-Gruppe in den Schoß gefallen war. Auch der Vorsitzende Richter Peter Noll ließ sich von diesen Aussagen überzeugen: Ecclestone habe den Kaufpreis für die Formel-1-Anteile der Landesbank erheblich nach oben verhandelt, sagte er Dienstag bei der Einstellung des Verfahrens gegen Ecclestone. “Der Verkaufserlös wird noch heute als Lottogewinn oder Traumergebnis bezeichnet.”

Selbst wenn die BayernLB noch einen kleinen Nachschlag auf die 33 Mio. Dollar von Ecclestone erhalten sollte, wird viel mehr Geld wohl kaum fließen. Anfang des Jahres hatte die Bank noch ihre Klage über 400 Mio. Dollar vor einem Gericht in London in Arbeit. Diese Klage wurde aber nie eingereicht und dürfte nach der Einstellung des Strafprozesses in der Schublade verschwinden. Denn etliche der Zeugen, deren Aussagen dazu führten, dass der Strafprozess gegen Ecclestone eingestellt wurde, würden auch in einem Zivilprozess um Schadenersatz aussagen und sich dort wohl ähnlich äußern.

Aber die BayernLB hat Hoffnungen auf Geld aus anderer Quelle. Auch ihre ehemaligen Vorstände hat sie wegen Fahrlässigkeit beim Kauf der österreichischen Krisenbank Hypo Alpe Adria auf Schadenersatz verklagt.

Zwar dürfte der seit Monaten laufende Strafprozess gegen die Männer genau wie bei Ecclestone glimpflich ausgehen. Im parallel laufenden Zivilprozess rechnet sich die BayernLB aber trotzdem Chancen aus. Und auch Bayerns Finanzminister Markus Söder muss sich nicht für die Landesbank grämen: Die Geldauflage von 100 Mio. Dollar, die Ecclestone spätestens nächste Woche überweisen muss, fließt schließlich auch zu 99 Prozent in die bayerische Staatskasse.

]]>
http://www.vienna.at/nur-wenige-ecclestone-millionen-fuer-bayernlb/apa-1319695042/?feed=comments-rss2 0
Ecclestone kämpft um sein Vermächtnis http://www.vienna.at/ecclestone-kaempft-um-sein-vermaechtnis/apa-1519692870 http://www.vienna.at/ecclestone-kaempft-um-sein-vermaechtnis/apa-1519692870#comments Wed, 06 Aug 2014 10:34:00 +0000 http://4047189

Und es stellt sich mehr denn je die Frage: Hat der 83-Jährige noch genug Kraft und die richtigen Antworten, um die Rennserie in eine krisenfeste Zukunft zu führen?

Zumindest Ecclestone ist davon überzeugt. “Jetzt kann ich wieder tun, was ich am besten kann: die Formel 1 lenken”, betonte der Brite. Schon ein paar Stunden nach seinem Abschied aus dem Münchner Landgericht saß der PS-Zampano wieder in seinem Büro am Londoner Hyde Park. Ecclestone muss nacharbeiten, die wöchentlichen Reisen nach Bayern haben ihn belastet. “Ich habe an den Wochenenden arbeiten müssen, um das aufzuholen, was ich während der Woche nicht geschafft habe”, sagte er der britischen Nachrichtenagentur PA. “Drei weitere Monate, das wäre schlecht gewesen.”

Also zahlt Ecclestone die Rekordsumme von 100 Millionen Dollar, umgerechnet 75 Millionen Euro, um sich nach Darstellung seines Anwalts Sven Thomas endlich wieder voll und ganz seinem Kerngeschäft widmen zu können. Nach mehr als 40 Jahren als Steuermann der Formel 1 weiß “Mr. E”, dass die Zweifel der vergangenen Monate seine Position ins Wanken gebracht haben. “Im Fall der Debatte über seine künftige Rolle in der Formel 1 sind die Akten keinesfalls geschlossen”, urteilte der “Guardian”.

Zu löschende Brandherde

Ecclestone muss beweisen, dass er die akuten Brandherde löschen kann. Da ist die Sorge um schwindende Zuschauerzahlen an einigen Strecken und vor dem Fernseher. Hinzu kommen die quälenden Debatten über die leiseren Turbo-Motoren und das sich ständig ändernde Regelwerk, die vom oft spektakulären Renn-Geschehen ablenken. Weil Ecclestone zudem bisher kein Interesse an einem tragfähigen Konzept für den Umgang mit den sozialen Netzwerken zeigte, fürchten die Teams um ihre Attraktivität für Fans und Sponsoren.

Für Kopfschütteln sorgte die Idee des Formel-1-Bosses, den überführten Renn-Betrüger (Manipulationsskandal im Singapur-Grand-Prix 2008) Flavio Briatore in eine Kommission zur Verbesserung der Grand-Prix-Show zu berufen. Auf der Jagd nach frischen Einnahmen führt Ecclestone seinen Vollgas-Zirkus nun auch nach Russland und Aserbaidschan und riskiert damit weitere Schäden für das Image der Rennserie. Für den einstigen Gebrauchtwagenhändler zählt nur eines: Profitmaximierung für den Rechte-Inhaber CVC.

Offene Kriktik an Ecclestone

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo und Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche haben erkennen lassen, dass sie diese Linie langfristig für gefährlich halten. Zetsche drängte in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” bei der Vermarktung der Formel 1 auf “Veränderungen und Entwicklungen” und brachte die Berufung weiterer Entscheidungsträger neben Ecclestone ins Gespräch. Montezemolo forderte in einem Brief an CVC-Vorstand Donald Mackenzie einen Strategie-Gipfel.

Nur: Wie weit reicht Ecclestones Horizont noch? Wie groß ist sein Wille, die Macht zu teilen und geordnet zu übergeben? Im Alter von bald 84 Jahren sind seine Tage gezählt. Sein letzter großer Kraftakt könnte der seit längerem angedachte Börsengang der Formel 1 werden, der wohl auch wegen der Anklage gegen ihn auf Eis gelegt wurde. Mit einem weiteren Milliardenregen könnte Ecclestone seinen Arbeitgeber CVC und die internen Kritiker wieder ruhig stellen. Geld – das ist für Bernard Charles Ecclestone seit jeher die passende Antwort auf die zentralen Fragen.

]]>
http://www.vienna.at/ecclestone-kaempft-um-sein-vermaechtnis/apa-1519692870/?feed=comments-rss2 9
Prozess gegen Ecclestone wird eingestellt http://www.vienna.at/prozess-gegen-ecclestone-wird-eingestellt/apa-1519675900 http://www.vienna.at/prozess-gegen-ecclestone-wird-eingestellt/apa-1519675900#comments Tue, 05 Aug 2014 18:28:00 +0000 http://4046020

Damit kann Ecclestone weiter Chef der Formel 1 bleiben, die er zu einem Milliardengeschäft aufgebaut hat und bis heute unangefochten beherrscht. Durch die Einstellung des Verfahrens ist der 83-Jährige offiziell unschuldig und nicht vorbestraft. Im Falle einer Verurteilung wäre er seinen Job als Geschäftsführer der Motorsport-Königsklasse los gewesen.

Nun kann sich die bayerische Staatskasse auf 99 Millionen Dollar (73,76 Mio. Euro) freuen. Eine Million Dollar (745.050 Euro) gehen in den nächsten Tagen auf das Konto der Kinder-Hospizstiftung.

Ecclestone konnte seinen Schmerz über die Zahlung von 100 Millionen Dollar für die Einstellung seines Bestechungsprozesses in München nicht verhehlen. “Ich war ein bisschen auch ein Idiot, diese Einigung einzugehen”, sagte der 83-Jährige der britischen Nachrichtenagentur PA. Eigentlich habe ihn der Richter am Dienstag zum Abschluss praktisch freigesprochen und erklärt, die Staatsanwaltschaft habe keine stichhaltigen Argumente, begründete Ecclestone seine Sichtweise. Dennoch sei er zufrieden, nun das Kapitel abschließen zu können. “Letztlich waren es dreieinhalb Jahre Ärger, Reisen, Anwälte treffen und Gott weiß, wen noch – also ist es gut, dass das vorbei ist”, sagte der Brite. Es sei nicht einfach gewesen, neben dem Prozess seinen Aufgaben als Geschäftsführer der Formel 1 gerecht zu werden.

Gegen die Zahlung der Rekordsumme von umgerechnet knapp 75 Millionen Euro war der Schmiergeldprozess gegen Ecclestone am Dienstag vom Münchner Landgericht eingestellt worden. Der Formel-1-Boss gilt damit als unschuldig und nicht vorbestraft und kann daher seinen Posten behalten. “Es ist erledigt und abgehakt, also ist alles in Ordnung. Ich bin zufrieden”, sagte Ecclestone.

Der Staatsanwalt hatte der Einstellung mit Blick auf das hohe Alter Ecclestones, die lange Verfahrensdauer und andere mildernde Umstände zugestimmt. Die Geldauflage kann Ecclestone wohl problemlos stemmen: Mit der Formel 1 wurde der Brite reich und galt lange als einer der vermögendsten Männer Englands.

Da sich die Höhe der Geldauflage bei der Einstellung eines Strafprozesses nach der Vermögenslage richtet, erreichte sie bei Ecclestone die enorme Höhe von umgerechnet fast 75 Millionen Euro. Milliardär sei Ecclestone allerdings nicht, sagte der Richter nach Durchsicht der Unterlagen zu seinen Vermögensverhältnissen.

Ecclestones Anwalt Sven Thomas betonte, dass die Einstellung eines Strafprozesses ein ganz normaler Weg der Justiz sei und nichts mit dem Vermögen Ecclestones zu tun habe: “Das ist kein Deal. Das hat mit Freikaufen nichts zu tun.” Für Ecclestone habe die Einstellung vor allem den Vorteil, dass das Verfahren sofort beendet sei und er sich wieder ganz auf seinen Chefposten bei der Formel 1 kümmern könne. Andernfalls hätte der Prozess womöglich noch lange dauern können. “Die Hände der Justiz können überaus klebrig sein”, meinte Thomas.

Die Münchner Staatsanwaltschaft sieht sich nach der Einstellung des Schmiergeldprozesses nicht als Verlierer. “Für uns stellt sich nicht die Frage nach Sieg oder Niederlage”, sagte Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch nach Verhandlungsende am Dienstag.

Entscheidend sei, dass es der Staatsanwaltschaft gelungen sei, die Vorwürfe gegen den 83-Jährigen überhaupt vor Gericht zu bringen. “Wir erkennen eine Restschuld bei Ecclestone”, fügte Steinkraus-Koch hinzu. Allerdings habe auch Ecclestone erkannt, dass sein Verhalten nicht richtig gewesen sei. Der Staatsanwalt unterstrich, dass Ecclestone “wesentlich” zur Aufklärung beigetragen habe.

Der Formel-1-Chef musste sich seit Ende April wegen Bestechung eines Amtsträgers und Anstiftung zur Untreue in einem besonders schweren Fall vor Gericht verantworten. Die Anklage hatte ihm vorgeworfen, dem ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky 44 Millionen Dollar (32,78 Mio. Euro) Bestechungsgeld beim Besitzerwechsel der Rennserie gezahlt haben.

Im Gegenzug kassierte der Brite von der BayernLB eine Beraterprovision von 41 Millionen Dollar (30,55 Mio. Euro) für seine Arbeit beim Formel-1-Verkauf. Als Ausgleich dafür will Ecclestone der Landesbank zusätzlich zu seiner Geldauflage eine Entschädigung von 25 Millionen Euro zahlen.

Dass Ecclestone die Millionen an Gribkowsky gezahlt hat, stand von Anfang an fest. Im Prozess ging es vor allem um die Frage, wofür die Millionen flossen und ob Ecclestone wusste, dass die BayernLB eine staatliche Bank ist und Gribkowsky somit ein Amtsträger. Mehrere Ex-Vorstände der Landesbank ließen die Richter als Zeugen aber daran zweifeln, dass der staatliche Auftrag der BayernLB für Außenstehende erkennbar war. 

Auch die Gründe für die Millionenzahlung an Gribkowsky ließen sich nicht ganz aufklären: Während Gribkowsky die Zahlung als Bestechung schilderte, stellte sich Ecclestone als Opfer einer Bedrohung durch den Banker dar. Um seine Ruhe zu haben, habe er dem Banker das Geld überwiesen.

Mehrere Zeugen hatten aber Zweifel an der Glaubwürdigkeit Gribkowskys genährt, der vor zwei Jahren bereits wegen Bestechlichkeit und Steuerhinterziehung zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt worden war. In seinem Fall wäre eine Einstellung des Strafprozesses schon allein wegen der Höhe der hinterzogenen Steuern nicht möglich gewesen.

Nach dem Ende des Strafprozesses könnte der Brite bald auch den Streit mit der BayernLB aus der Welt schaffen. Ecclestone hat der Münchener Landesbank eine Zahlung von 25 Millionen Euro angeboten, um den Fall damit zu beenden. Die Chancen, dass sich beide Seiten einigen, seien gut, sagten zwei Personen aus dem Umfeld der Landesbank. Die Anwälte des Geldhauses prüften Ecclestones Angebot, dann müsse der Vorstand entscheiden. Der 83-Jährige hat der Bank bis Freitag Zeit gegeben.

]]>
http://www.vienna.at/prozess-gegen-ecclestone-wird-eingestellt/apa-1519675900/?feed=comments-rss2 49
Ecclestone bietet Geld für Prozesseinstellung http://www.vienna.at/ecclestone-bietet-geld-fuer-prozesseinstellung/apa-1519637616 http://www.vienna.at/ecclestone-bietet-geld-fuer-prozesseinstellung/apa-1519637616#comments Fri, 01 Aug 2014 19:19:00 +0000 http://4043468

Die Prozessparteien hätten sich auf Anfrage nicht äußern wollen, hieß es in dem Bericht weiter. Am Dienstag hatten die Anwälte Ecclestones die Einstellung des Verfahrens beantragt und angeboten, der Formel-1-Boss könne als Ausgleich 25 Millionen Euro an die BayernLB zahlen.

]]>
http://www.vienna.at/ecclestone-bietet-geld-fuer-prozesseinstellung/apa-1519637616/?feed=comments-rss2 0
Mercedes-Piloten müssen Teambefehle befolgen http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172 http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172#comments Wed, 30 Jul 2014 11:46:00 +0000 http://4041162

Wolff war am Dienstag mit Aufsichtsratschef Niki Lauda zu Besprechungen mit dem Rest der Teamführung um Technikdirektor Paddy Lowe in die Fabrik nach England geflogen. Rosberg und Hamilton befanden sich bereits im Urlaub in Südfrankreich bzw. in den USA. Mit beiden Fahrern wurde laut Wolff aber unabhängig voneinander jeweils eineinhalb Stunden telefoniert.

Teamanweisung geht vor

“Diese Sache ist damit aus der Welt geschafft”, sagte Wolff der APA – Austria Presse Agentur. Den Fahrern wurde aber eindringlich in Erinnerung gerufen, dass Teamanweisungen Folge zu leisten ist. “Wenn Paddy auf dem Funk etwas sagt, dann gilt das. Das ist zu befolgen, auch wenn es den Fahrern in diesem Moment irrational erscheint”, betonte der Wiener. “Wenn ich auf den Funk muss, dann ist es schon zu spät.”

Diese Vorgehensweise habe auch Hamilton akzeptiert. Der Engländer hatte Rosberg in Budapest trotz eines entsprechenden Funkspruchs nicht passieren lassen, obwohl dieser auf einer anderen Strategie unterwegs war. Am Ende reichte es für die Silberpfeile nur zu den Rängen drei und vier. In der WM führt Rosberg nach 11 von 19 Rennen elf Punkte vor seinem Stallrivalen.

Ungarn-GP ohne Folgen

Sanktionen hat Hamilton nach seinem Ungehorsam nicht zu befürchten. Wolff äußerte auch Verständnis für den Ex-Weltmeister. Eine bis zum nächsten Rennen in vier Wochen in Spa-Francorchamps verschriftlichte Ergänzung zu einer Teamvereinbarung soll für mehr Klarheit sorgen. “Unsere Vereinbarung von Saisonbeginn besagt, dass man das andere Auto nicht behindern darf, wenn es auf einer anderen Strategie ist”, erklärte Wolff. “Aber was heißt behindern?”

Ergänzt wird daher, dass der hinterher fahrende Pilot deutlich zeigen muss, dass er schneller ist, bevor ein Überholvorgang angewiesen werden kann. “Niemand soll vom Gas gehen müssen”, sagte Wolff, der aus dem Vorfall auch Lehren für die Zukunft gezogen haben will. Das WM-Duell birgt genug Zündstoff. Wolff: “Diese Sache ist erledigt, aber es werden immer wieder Probleme auftreten. Die müssen wir so gut wie möglich in den Griff bekommen.”

(APA)

]]>
http://www.vienna.at/mercedes-piloten-muessen-teambefehle-befolgen/apa-1519602172/?feed=comments-rss2 8
Ecclestone kann auf Ende des Strafprozesses hoffen http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268 http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268#comments Tue, 29 Jul 2014 13:57:00 +0000 http://4040244

In der anschließenden Mittagspause konnten sich Verteidigung und Anklage aber noch nicht auf eine Einstellung des Verfahrens gegen eine Auflage einigen. Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Entscheidung, sagte Ecclestone-Anwalt Sven Thomas. Der Strafprozess wird erst kommenden Dienstag fortgesetzt. Nachdem der für Mittwoch geladene Zeuge sich auf sein Aussageverweigerungsrecht berufe, werde der ursprünglich für diesen Mittwoch geplante Termin gestrichen, teilte das Landgericht München mit.

Die Staatsanwälte werfen Ecclestone vor, Ex-BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky beim Verkauf der Formel-1-Mehrheit aus dem Besitz der Landesbank vor acht Jahren 44 Millionen Dollar Bestechungsgeld gezahlt zu haben. Er habe damit Einfluss auf den Besitzer der Formel 1 nehmen und seinen Job an der Spitze sichern wollen. Ecclestone hat das stets zurückgewiesen und erklärt, sich von Gribkowsky bedroht gefühlt zu haben.

Ecclestone steht seit dem 24. April vor Gericht, Beobachter hatten ursprünglich bereits zu Beginn des Mammutverfahrens mit einer Einigung zwischen Anklage und Verteidigung gerechnet. Nach Angaben von Gerichtssprecherin Margarete Nötzel seien Staatsanwaltschaft und die Verteidiger des 83-Jährigen bereits seit einiger Zeit in Gesprächen über eine Einstellung. Sie rechne damit, dass dies demnächst der Fall sein werde.

Aus Sicht der Anwälte des Formel-1-Bosses haben sich die Vorwürfe bisher nicht erhärten lassen. Die strafrechtliche Verantwortung Ecclestones sei “höchst fragwürdig”, erklärten die Anwälte am Dienstag vor dem Landgericht München. Zudem handle es sich um ein “extrem belastendes Verfahren” für den 83-Jährigen. Dass der BayernLB ein Vermögensnachteil durch die Vorgänge rund um den Verkauf der Formel-1-Anteile entstanden sei, sei “nicht ersichtlich”.

Dennoch biete die Verteidigung der Landesbank an, ihr einen Ausgleich in Höhe von rund 25 Millionen Euro zu zahlen. An dieses Angebot sieht sich Ecclestone bis 8. August gebunden – spätestens bis dahin wird also die Entscheidung fallen, ob das Verfahren eingestellt wird.

Ein solcher Schritt ist in Paragraf 153a der Strafprozessordnung geregelt. Demnach kann die Staatsanwaltschaft mit Zustimmung aller Beteiligten auf eine Anklage verzichten und im Gegenzug Auflagen machen. Aber nur wenn dem etwa “die Schwere der Schuld” nicht entgegensteht. Das ist auch während der Hauptverhandlung möglich.

]]>
http://www.vienna.at/ecclestone-kann-auf-ende-des-strafprozesses-hoffen/apa-1519590268/?feed=comments-rss2 8
Rosbergs kirchliche Trauung und der Kinderwunsch http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876 http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876#comments Tue, 29 Jul 2014 09:15:40 +0000 http://4039876

Der deutsche Spitzenreiter der Formel-1-WM und seine langjährige Freundin hatten bereits vor zwei Wochen standesamtlich geheiratet.

Kinder noch kein Thema

An Nachwuchs denkt der gebürtige Wiesbadener mit Wohnsitz Monaco im Moment nicht. “Das Thema Kinder ist gerade bei uns nicht aktuell”, sagte Rosberg der “Bild”-Zeitung (Dienstag). Aber man solle niemals nie sagen, “ich bin da sehr flexibel”, betonte Rosberg. In der Formel 1 geht es für den Mercedes-Piloten nach der Sommerpause in knapp einem Monat am 24. August in Spa-Francorchamps weiter.

 

]]>
http://www.vienna.at/rosbergs-kirchliche-trauung-und-der-kinderwunsch/4039876/?feed=comments-rss2 1
Ricciardo und Hamilton bei Ungarn-Krimi im Aufwind http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186 http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186#comments Mon, 28 Jul 2014 08:40:00 +0000 http://4038805

Aber auch das ohnehin bereits dramatische Titelduell der Mercedes-Rivalen hat in Ungarn noch einmal zusätzliche Würze erhalten. Lewis Hamilton zeigte einmal mehr eine famose Aufholjagd. Der Brite fuhr nach Start in der Boxengasse noch auf Rang drei und verkürzte seinen Rückstand auf Nico Rosberg auf elf Zähler. Denn der deutsche WM-Leader musste sich trotz Pole Position mit Rang vier begnügen.

Für Zündstoff im Mercedes-Team sorgte vor allem eine Teamorder, die Hamilton allerdings nicht befolgte. Die Teamspitze hatte Hamilton via Funk aufgefordert, aus taktischen Gründen den dahinter liegenden Rosberg passieren zu lassen.

Mit etwas Abstand zum Rennen musste sich Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff eingestehen, dass man es spätestens ab jetzt nicht mehr mit Teamplayern, sondern mit Einzelkämpfern zu tun hat. “Was zu Saisonbeginn gegolten hat, funktioniert jetzt offensichtlich nicht mehr. Zu diesem Zeitpunkt der WM können wir von den Fahrern anscheinend nicht mehr verlangen, ihren Vorteil im Sinne des Teams aufzugeben”, sagte der Wiener.

Wolff kündigte ein klärendes Gespräch an, in dem die weitere Marschroute festgelegt werde. “Je näher das WM-Ende rückt, umso intensiver wird die Angelegenheit. Wir müssen uns zusammensetzen und diskutieren.” Negative Folgen für den Kampf um die Konstrukteurs-WM haben die Silberpfeile wohl nicht zu befürchten, der Vorsprung auf Red Bull beträgt 174 Punkte.

Ricciardo feierte nach Kanada seinen zweiten Saisonsieg. Der Neo-”Bulle” ist damit weiter der einzige Nicht-Mercedes-Pilot, der in der laufenden WM gewonnen hat. Auf die Feststellung eines Journalisten, dass er der einzige “Mercedes-Zerstörer” in dieser Saison sei, antwortete Ricciardo grinsend: “Gut, irgendjemand muss den Job ja machen.” Großes Lob gab’s auch von Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko: “Das war sensationell von Ricciardo.”

Dass er nun sogar noch in den Titelkampf eingreifen kann, glaubt der Pilot aus Perth nicht. Ricciardo wusste, dass sein Sieg auch dem turbulenten Rennverlauf zu verdanken war. “Wenn man es realistisch betrachtet, dann ist der Rückstand zu groß. Denn bei normalen Bedingungen ist Mercedes dominant”, sagte Ricciardo, der als WM-Dritter 71 Punkte hinter Rosberg liegt. Da nun die Sommerpause ansteht, wird Ricciardo seinen Sieg ausgiebig auskosten: “Ich werde jetzt definitiv ein paar Tage Party machen.”

Vettel, der im Qualifying den verheißungsvollen zweiten Startplatz herausgefahren hatte, erlebt hingegen eine Saison zum Vergessen. Nach Platz sieben verließ der Titelverteidiger auch Budapest frustriert. “So ist das manchmal. Es war einfach die Frage, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein. Es war eine Frage des Glücks”, sagte Vettel, der im Gegensatz zu Ricciardo oder Hamilton in den Safety-Car-Phasen eben nicht am richtigen Ort war, um rasch die Reifen zu wechseln.

Zu allem Überfluss beklagte Vettel einen schweren Patzer seiner Ingenieure, die ihm beim Neustart eine falsche Motoreneinstellung übermittelt hatten. “Das haben wir klasse hinbekommen. Das war grandios”, meinte der verärgerte 27-Jährige, der 43 Punkte weniger als Ricciardo auf dem Konto hat.

]]>
http://www.vienna.at/ricciardo-und-hamilton-bei-ungarn-krimi-im-aufwind/apa-1519572186/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 28 Jul 2014 08:00:42 +0000 http://3872009

Termin Rennen Sieger
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  Lewis Hamilton
11.05. GP von Spanien in Barcelona  Lewis Hamilton
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  Nico Rosberg
08.06. GP von Kanada in Montréal  Daniel Ricciardo
22.06. GP von Österreich in Spielberg  Nico Rosberg
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  Lewis Hamilton
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  Nico Rosberg
27.07. GP von Ungarn in Budapest  Daniel Ricciardo
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps
07.09. GP von Italien in Monza
21.09. GP von Singapur in Singapur
05.10. GP von Japan in Suzuka
12.10. GP von Russland in Sotschi
02.11. GP der USA in Austin/Texas
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 28 Jul 2014 07:59:06 +0000 http://3872332

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
1. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 202
2. 44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 191
3.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 131
4.
14 Fernando Alonso ESP Ferrari 115
5. 77 Valtteri Bottas FIN Williams 95
6.
1 Sebastian Vettel GER Red Bull 88
7.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 69
8.
22 Jenson Button GBR McLaren 60
8. 19 Felipe Massa BRA Williams 40
9. 20 Kevin Magnussen DEN McLaren 37
11.
11 Sergio Perez MEX Force India 29
12.
7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 27
13. 25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 11
14.
8 Romain Grosjean FRA Lotus 8
15.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 6
16.
17 Jules Bianchi FRA Marussia 2
17. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 0
18. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
19. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 28 Jul 2014 07:58:24 +0000 http://3872108

Rang Team Punkte
1.
Mercedes 393
2.
Red Bull 219
3. Ferrari 142
4. Williams 135
5.
Force India 98
6.
McLaren 97
7.
Toro Rosso 17
8.
Lotus 8
9.
Marussia 2
10. Sauber 0
11. Caterham 0

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108/?feed=comments-rss2 0
Ricciardo gewann Ungarn-Grand-Prix vor Alonso http://www.vienna.at/ricciardo-gewann-ungarn-grand-prix-vor-alonso/apa-1519564472 http://www.vienna.at/ricciardo-gewann-ungarn-grand-prix-vor-alonso/apa-1519564472#comments Sun, 27 Jul 2014 15:42:00 +0000 http://4038290

Der 25-jährige Australier feierte nach Kanada 2014 den zweiten Sieg seiner Formel-1-Karriere. Im dramatischen Finale verwies Ricciardo dank zwei beherzter Überholmanöver die beiden Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes) auf die Plätze zwei und drei. Hamilton legte eine famose Aufholjagd hin.

Nach seinem Motorschaden im Qualifying am Samstag musste der 29-Jährige von der Boxengasse aus starten und rollte danach – einmal mehr – das Feld von hinten auf. Der aus der Pole Position gestartete WM-Leader Nico Rosberg (Mercedes) musste sich mit Rang vier begnügen. Weltmeister Sebastian Vettel stand als Siebenter erneut im Schatten seines neuen Red-Bull-Teamkollegen Ricciardo.

In der WM führt weiterhin Rosberg, Hamilton verkürzte den Rückstand aber mit seiner Sensationsfahrt auf elf Punkte. Die Formel 1 verabschiedet sich nun in die Sommerferien. Die Pause endet in vier Wochen am 24. August mit dem Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps.

“Der verrückte Rennverlauf hat mich in eine gute Position gebracht. Ich wusste, dass ich dieses Ding sogar gewinnen kann. Und diese Chance hab ich dann am Schopf gepackt”, freute sich Ricciardo nach ausgelassenem Jubel und Champagnerdusche. Ein Regenguss rund 45 Minuten vor dem Start hatte in Mogyorod nahe Budapest die Basis für den aufregenden Nachmittag gelegt.

Der schwedische Caterham-Pilot Marcus Ericsson sorgte mit einem wilden Abflug in einen Reifenstapel in der 8. Runde für den ersten Safety-Car-Auftritt. Die Piloten eilten in Scharren an die Box, um sich auf der immer trockener werdenden Piste die Slicks abzuholen. In dieser Phase wurde das Klassement völlig auf den Kopf gestellt. Sehr zur Freude auch von Hamilton, der immer weiter nach vorne gespült wurde.

Bereits in der 22. Runde folgte Safety-Car-Phase Nummer zwei, diesmal verlor der Mexikaner Sergio Perez die Kontrolle über seinen Force-India-Boliden. Fast hätte es auch Vierfachchampion Vettel erwischt, der Deutsche fing seinen Red Bull bei einem Dreher auf der Start-Ziel-Gerade in der 33. Runde aber gerade noch rechtzeitig vor der Boxenmauer ein.

Im Finish spitzte sich die Lage zu einem aufregenden Dreikampf um den Sieg zwischen Alonso, Hamilton und Ricciardo zu. In den Runden 67 und 68 legte Ricciardo seine großen Auftritte hin und überholte zunächst Hamilton und dann auch noch Alonso. Dahinter rauschte dann auch noch Rosberg heran, die Überholversuche gegen Hamilton blieben aber erfolglos.

“Dieser zweite Platz bedeutet uns allen sehr, sehr viel”, versicherte Alonso, der am Dienstag seinen 33. Geburtstag feiert und die zahlreichen nach Ungarn gereisten Ferrari-Fans jubeln ließ. “Dieses Rennen war wirklich sehr schwer zu verstehen”, sagte auch der zweifache Weltmeister angesichts des spektakulären Rennverlaufs.

Hamilton meinte zu seiner Aufholjagd: “Ich habe so hart wie möglich gepusht und geschaut, was noch möglich ist. Die Safety-Car-Phasen haben mir dabei geholfen. Am Ende fühlt es sich viel besser als so mancher Sieg an.” Dabei hat Hamilton jedoch eine klare Teamorder nicht befolgt. Von der Box war nach rund zwei Drittel des Rennens die klare Anweisung gekommen, den zu diesem Zeitpunkt knapp dahinter fahrenden Rosberg überholen zu lassen.

Rosberg hatte nämlich noch mehr Boxenstopps als Hamilton vor sich und hätte bei freier Bahn noch die eine oder andere Sekunde herausfahren können. Dies verweigerte Hamilton jedoch. Der österreichische Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff meinte angesichts der brisanten teaminternen Szenen: “Wenn er ihn vorbei gelassen hätte, hätte Nico vermutlich das Rennen gewonnen. Das muss man managen und das ist nicht sehr einfach. Wir werden uns zusammensetzen und das genau besprechen.”

]]>
http://www.vienna.at/ricciardo-gewann-ungarn-grand-prix-vor-alonso/apa-1519564472/?feed=comments-rss2 0
Formel 1: Ricciardo gewinnt Großen Preis von Ungarn – Rosberg Vierter http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278 http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278#comments Sun, 27 Jul 2014 14:11:10 +0000 http://4038278 Mercedes Pilot Nico Rosberg fuhr hinter seinem Teamkollegen Lewis Hamilton auf Platz vier. Rosberg behauptete damit seine Führung in der Gesamtwertung vor Hamilton, der das Rennen aus der Boxengasse vom Ende des Feldes begonnen hatte. Weltmeister Sebastian Vettel kam als Zweiter des Qualifyings auf Rang sieben ins Ziel des Hungarorings.

Ein Regenguss 45 Minuten vor dem Start, zwei Safety-Car-Phasen, viele Crashs und Ausfälle, zahlreiche knallharte Überholmanöver und etliche Führungswechsel sorgten beim elften Saisonlauf auf dem 4,381 Kilometer langen Berg-und-Tal-Kurs für viel Abwechslung und Spannung. Nach 70 packenden Runden feierte Vettels Stallrivale Ricciardo seinen zweiten Saisonsieg nach Kanada. “Uuuuuuuuuuuuuuuuh”, jubelte der Australier nach den heiß umkämpften 306,630 Kilometern.

Psychospielchen: Rosberg und Hamilton

Rosberg, der abgesehen von seinem technisch bedingten Ausfall beim britischen Grand Prix immer den ersten oder zweiten Platz belegt hatte, verpasste damit erstmals einen Podestrang. Als ihn Hamilton vor seinem letzten Boxenstopp im letzten Rennviertel nicht überholen lassen wollte, beschwerte sich der 29 Jahre alte gebürtige Wiesbadener lautstark per Funk beim Team. Der Brite hatte zuvor gelästert, wenn Rosberg vorbei wolle, müsse er ihn eben überholen. Damit setzten sich die Psychospielchen zwischen den beiden aussichtsreichsten Titelkandidaten auch in Budapest fort.

Hamilton elf Zähler hinter Rosberg

Rosberg führt in der WM-Wertung nun mit 202 Zählern vor Hamilton (191), Ricciardo (131) und Alonso (115). Der vierfache Weltmeister Sebastian Vettel, der im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Ricciardo heuer noch ohne Saisonsieg ist, musste sich mit Rang sieben begnügen. (red/APA)

Fahrer-WM nach dem Grand Prix von Ungarn:

  1. Nico Rosberg (Wiesbaden) Mercedes 202
  2. Lewis Hamilton (England) Mercedes 191
  3. Daniel Ricciardo (Australien) Red-Bull-Renault 131
  4. Fernando Alonso (Spanien) Ferrari 115
  5. Valtteri Bottas (Finnland) Williams-Mercedes 95
  6. Sebastian Vettel (Heppenheim) Red-Bull-Renault 88
  7. Nico Hülkenberg (Emmerich) Force-India-Mercedes 69
  8. Jenson Button (England) McLaren-Mercedes 60
  9. Felipe Massa (Brasilien) Williams-Mercedes 40
  10. Kevin Magnussen (Dänemark) McLaren-Mercedes 37
  11. Sergio Perez (Mexiko) Force-India-Mercedes 29
  12. Kimi Räikkönen (Finnland) Ferrari 27
  13. Jean-Eric Vergne (Frankreich) Toro-Rosso-Renault 11
  14. Romain Grosjean (Frankreich) Lotus-Renault 8
  15. Daniil Kwjat (Russland) Toro-Rosso-Renault 6
  16. Jules Bianchi (Frankreich) Marussia-Ferrari 2

Teamwertung:

  1. Mercedes 393
  2. Red-Bull-Renault 219
  3. Ferrari 142
  4. Williams-Mercedes 135
  5. Force-India-Mercedes 98
  6. McLaren-Mercedes 97
  7. Toro-Rosso-Renault 17
  8. Lotus-Renault 8
  9. Marussia-Ferrari 2
]]>
http://www.vienna.at/formel-1-ricciardo-gewinnt-grossen-preis-von-ungarn-rosberg-vierter/4038278/?feed=comments-rss2 21
Formel 1 live im Ticker: Alle jagen Nico Rosberg in Ungarn http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172 http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172#comments Sun, 27 Jul 2014 11:58:26 +0000 http://4038172 Rosberg hat gute Karten, seine Führung in der Gesamtwertung deutlich auszubauen. Denn Teamkollege und Titelrivale Lewis Hamilton hatte einmal mehr Pech auf der Strecke, sein Bolide ging im Qualifying mit gebrochener Benzinleitung in Flammen auf. Er startet deshalb von der letzten Startreihe, eventuell sogar aus der Boxengasse.

Sebastian Vettel komplettiert mit Rang zwei die deutsche erste Startreihe. Kimi Räikkönen belegte dank einer peinlichen Strategiepanne der Ferrari-Crew nur Platz 17.

Spannend könnte das Rennen dank möglicher Regenschauer werden, die für den Nachmittag angekündigt sind. (red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-live-im-ticker-alle-jagen-nico-rosberg-in-ungarn/4038172/?feed=comments-rss2 1
Rosberg holte Ungarn-Pole – Hamilton mit Defekt http://www.vienna.at/rosberg-holte-ungarn-pole---hamilton-mit-defekt/apa-1519550116 http://www.vienna.at/rosberg-holte-ungarn-pole---hamilton-mit-defekt/apa-1519550116#comments Sat, 26 Jul 2014 14:59:00 +0000 http://4037548

Das Heck des Boliden des Engländers ging gleich in den Anfangsminuten der ersten Quali-Phase in Flammen auf, erster Verdacht war eine defekte Benzinleitung. Hamilton wird das Rennen am Sonntag (14.00 Uhr) daher von der elften und letzten Startreihe bzw. eventuell aus der Boxenstraße aus in Angriff nehmen. Zuvor hatte der vierfache Ungarn-Sieger in allen drei Freien Trainings Bestzeit markiert. Stinksauer verließ Hamilton noch vor Ende der Session die Rennstrecke.

Sebastian Vettel nutzte die Gunst der Stunde und raste als Zweiter neben Rosberg in die rein-deutsche erste Startreihe. Der Vierfachweltmeister vom Red-Bull-Team startet damit in der laufenden Saison zum dritten Mal von Platz zwei in einen Grand Prix.

Rosberg durfte sich hingegen im elften Saison-Qualifying zum sechsten Mal über die Pole Position freuen. Angesichts des Pechs von Hamilton verzichtete er jedoch auf großartigen Jubel. “Was Lewis passiert ist, tut mir wirklich sehr leid. Das ist für uns als Team nicht gut. Mir wäre es lieber, wenn Lewis und ich ohne technische Defekte gegeneinander kämpfen könnten. Das würde uns den maximalen Adrenalinschub geben”, sagte Rosberg.

Auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff war am Samstagnachmittag “zerrissen”, wie es der Österreicher formulierte. “Niko war fantastisch. Trotz der schwierigen Bedingungen ist er cool geblieben und hat die Pole geholt. Aber ich bin richtig zerrissen aufgrund dessen, was Lewis passiert ist”, meinte Wolff.

“Jungs, ich brenne”, ließ Hamilton seine Crew via Funk wissen. Danach war er stinksauer: “Mir geht sehr viel durch den Kopf.” Von Pech wollte er nichts wissen. “Wir sind an einem Punkt angekommen, an dem das nichts mehr mit Pech zu tun hat. Wir müssen einfach besser arbeiten. Ich muss aber versuchen, diesen Ärger in positive Energie zu verwandeln”, sagte der Brite, bevor er – mit Erlaubnis von Motorsportchef Toto Wolff – vorzeitig den Ring verließ.

Schon mehrfach haben technische Probleme den Weltmeister 2008 in dieser Saison zurückgeworfen. Dennoch weist die Kämpfernatur in der WM-Wertung lediglich 14 Zähler Rückstand auf Rosberg auf. Erst am vergangenen Wochenende fabrizierte Hamilton nach einem Bremsdefekt in Hockenheim einen schweren Unfall im Qualifying. Von Startplatz 20 aus kämpfte er sich noch auf Rang drei vor und betrieb damit im Titelduell mit Rosberg zumindest Schadensbegrenzung.

Auf eine ähnliche Aufholjagd muss Hamilton nun auch in Ungarn hoffen. Allerdings gilt der Hungaroring als einer jener Kurse, auf dem das Überholen ganz besonders schwierig ist. “Aber wenn es jemand schaffen kann, dann Lewis. Ich traue ihm alles zu. Sogar die Top-Drei”, meinte Wolff. Weniger euphorisch meinte Hamilton: “Es wird sehr schwierig, überhaupt in die Top-Ten zu kommen.”

Das wird auch Kimi Räikkönen zu spüren bekommen. Der Finne wurde am Samstag auf einem seiner Lieblingskurse Opfer eines peinlichen Strategiefehlers der Ferrari-Crew und belegte nur Platz 17.

Ferrari hatte in der ersten Quali-Session fälschlicherweise angenommen, dass Räikkönen bereits fix eine Runde weiter sei. Doch die Scuderia vergaß, dass Marussia-Pilot Jules Bianchi noch auf der Strecke war. Und prompt beförderte der Franzose Räikkönen vorzeitig ins Out.

Zusätzliche Würze ins Spiel brachte am Ende der Qualifikation leichter Regen. Rosberg rutschte von der Strecke, verhinderte jedoch einen Unfall. Das gelang dem Dänen Kevin Magnussen nicht. Der Rookie vom McLaren-Team krachte in einen Reifenstapel und sorgte für eine knapp zehnminütige Unterbrechung. Auch am Sonntagnachmittag sind laut Wetterprognosen im Raum Budapest Regenschauer möglich.

]]>
http://www.vienna.at/rosberg-holte-ungarn-pole---hamilton-mit-defekt/apa-1519550116/?feed=comments-rss2 3
Hamilton gibt in Ungarn erneut den Ton an http://www.vienna.at/hamilton-gibt-in-ungarn-erneut-den-ton-an/apa-1519536282 http://www.vienna.at/hamilton-gibt-in-ungarn-erneut-den-ton-an/apa-1519536282#comments Fri, 25 Jul 2014 14:31:00 +0000 http://4036725

Sollte Hamilton am Sonntag nach 2007, 2009, 2012 und 2013 zum bereits fünften Mal den Grand Prix von Ungarn gewinnen, wäre er alleiniger Rekordsieger. Aktuell hält Hamilton so wie Rekordweltmeister Michael Schumacher bei vier Ungarn-Triumphen.

Hamilton fuhr in beiden Freitag-Sessions Bestzeit. Jeweils rund zwei Zehntel vor seinem deutschen Teamkollegen Nico Rosberg, der in der WM-Wertung mit 14 Punkten Vorsprung auf Hamilton ins elfte der 19 Saisonrennen geht. Die Hoffnung von Weltmeister Sebastian Vettel, dass man auf dem kurvenreichen Kurs vorne mitmischen könne, bestätigte sich zumindest am Freitag. Der deutsche Vierfachchampion fuhr die drittschnellste Zeit des Tages.

Die Chancen auf Vettels ersten Saisonsieg, der gleichzeitig sein erster in Ungarn wäre, scheinen allerdings gering zu sein. Denn der Rückstand auf die Silberpfeile, die neun der bisher zehn Saisonrennen gewannen, betrug mehr als eine halbe Sekunde. “Dieser Kurs ist traditionell, ‘old school’ und kommt offenbar meinem kampfbetonten Fahrstil sehr entgegen”, meinte Hamilton, Weltmeister 2008, über seine Liebe zum Hungaroring.

Achillessehen Bremsen

Das Thema Rekordsieg spielt der 29-Jährige herunter. “Ich bin nicht hier, um Michaels Rekord zu brechen. Ich kann mich glücklich fühlen, dass mein Name hier im gleichen Satz wie der einer solchen Legende genannt wird.” Etwas sensibel reagiert Hamilton derzeit auf das Thema Bremsen. Ein Problem mit den Bremsen hatte ihn vergangene Woche in Deutschland im Qualifying weit zurückgeworfen, im Rennen hatte er sich dann vom 20. auf den dritten Platz vorgekämpft. In Ungarn fragte Hamilton gegen Ende des Freitagtrainings via Funk etwas besorgt nach, dass etwas mit seinen Vorderbremsen nicht in Ordnung sei.

Teamrivale Rosberg wartet in Ungarn noch auf sein erstes Top-Drei-Ergebnis. Auch in Ungarn vertraut der 29-Jährige auf seinen Glückshelm von Hockenheim, den die vier Weltmeister-Sterne der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zieren. Zudem schwor Rosberg seine Crew von Mechanikern und Ingenieuren bei einem gemeinsamen Grillabend auf die letzte Aufgabe vor der rund einmonatigen Sommerpause ein.

Hitzeschlacht erwartet

Bei der traditionellen Hitzeschlacht in der ungarischen Puszta war es in der Vergangenheit schon deutlich heißer gewesen. Heiß genug ist es aber auch 2014, im Laufe des Trainings am Freitagnachmittag kletterte die Asphalttemperatur auf 57 Grad. Am Samstag geht es nach dem dritten Freien Training um 11.00 Uhr ab 14.00 Uhr im Qualifying um die Pole Position, der vor allem in Ungarn enorm hohe Bedeutung zukommt.

So hat etwa Hamilton in den vergangenen beiden Jahren jeweils von Startposition eins aus den Grand Prix für sich entschieden. Kurze Aufregung hatte es im Vormittagstraining in der Boxengasse gegeben. Der Marussia-Bolide des Briten Max Chilton fing Feuer, die Flammen wurden aber rasch gelöscht.

]]>
http://www.vienna.at/hamilton-gibt-in-ungarn-erneut-den-ton-an/apa-1519536282/?feed=comments-rss2 0
Formel 1 fährt ab 2016 auf Stadtkurs in Baku http://www.vienna.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886 http://www.vienna.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886#comments Fri, 25 Jul 2014 12:38:00 +0000 http://4036768

Ziel sei es, den Kurs über zentrale Hauptstraßen und vorbei an wichtigen Sehenswürdigkeiten Bakus zu führen, erklärte Rahimov. Ursprünglich war das Formel-1-Debüt von Aserbaidschan schon für die kommende Saison im Gespräch. Chefvermarkter Bernie Ecclestone hat jedoch bereits genug Kandidaten für den Rennkalender 2015.

Erst in dieser Woche wurde der Vertragsabschluss mit Rückkehrer Mexiko bekannt gegeben. “Baku ist für 2016″, sagte Ecclestone dem Magazin “Forbes”. Offen ließ der Brite, welches Rennen 2016 möglicherweise für Aserbaidschan seinen Platz räumen muss.

20 WM-Läufe gelten als Maximum pro Saison. Dies hat Ecclestone so mit den Teams vereinbart. Heuer werden 19 Rennen gefahren. Im Oktober soll der russische Olympia-Ort Sotschi seine Premiere in der Königsklasse feiern.

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-faehrt-ab-2016-auf-stadtkurs-in-baku/apa-1519536886/?feed=comments-rss2 0
Red Bull vor Grand Prix in Ungarn optimistisch http://www.vienna.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356 http://www.vienna.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356#comments Thu, 24 Jul 2014 15:41:00 +0000 http://4035366

Für den vierfachen Weltmeister Vettel könnte sich die Gelegenheit auf den ersten Saisonsieg auftun, gleichzeitig wäre es der erste Erfolg des Deutschen in Ungarn. “Ich habe in Budapest noch nie gewonnen, das steht noch auf meiner To-Do-Liste”, erklärte Vettel, der nach 10 der 19 Saisonrennen nur WM-Sechster ist. Sein australischer Teamkollege Daniel Ricciardo hat 24 Punkte mehr auf dem Konto und ist hinter dem enteilten Mercedes-Duo Nico Rosberg und Lewis Hamilton Dritter.

“Mercedes müsste schon etwas katastrophal falsch machen, um diese WM noch zu verlieren”, weiß auch Teamboss Horner, dass der Champion diesmal wohl nicht aus seiner Mannschaft kommen wird. Dennoch gilt die volle Konzentration der “Bullen” weiter der laufenden Saison. Und noch nicht dem Jahr 2015. Schließlich will Red Bull unbedingt Rang zwei in der Konstrukteurswertung erobern, derzeit hält man diesen mit 67 Punkten Vorsprung auf die allerdings stark aufkommende Williams-Mannschaft recht souverän. “Wir haben noch neun weitere Gelegenheiten, das Auto fürs nächste Jahr weiterzuentwickeln, wenn die Regeln stabil sind”, formulierte Horner die Ziele.

Im Vorfeld des Ungarn-Rennens machten aber auch Gerüchte die Runde, wonach sich Vettel von Red Bull spätestens 2016 verabschieden könnte. Vettel könnte dann zu Mercedes wechseln, falls Hamilton den Rennstall verlassen sollte. Das vermeldete die deutsche Zeitschrift “Sport Bild”, demnach würden die Silberpfeile dann mit Rosberg und Vettel auf ein rein deutsches Fahrergespann setzen. “Natürlich machen die Attacke”, lautete der Kommentar von Red-Bull-Motorsport-Berater Helmut Marko. Laut Marko soll auch McLaren Vettel mit einem “unverschämt” hohen Angebot locken.

Vettel selbst hat die Gerüchte über seinen möglichen Abgang zu Mercedes dementiert. “Ich bin sehr zufrieden bei meinem jetzigen Team. Im Moment stellt sich die Frage nicht”, sagte der Red-Bull-Pilot am Donnerstag nach seiner Ankunft auf dem Hungaroring. “Keine Ahnung, aus welchen Ecken das kommt”, sagte der Deutsche, der bei Red Bull noch einen Vertrag bis mindestens 2015 hat.

]]>
http://www.vienna.at/red-bull-vor-grand-prix-in-ungarn-optimistisch/apa-1519518356/?feed=comments-rss2 0
Formel 1-Stars hatten Unfall auf dem Donauradweg nahe Wiens http://www.vienna.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660 http://www.vienna.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660#comments Wed, 23 Jul 2014 12:24:03 +0000 http://4034660 Der 42-Jährige erlitt an der rechten Seite Brüche der Schulter, des Schlüsselbeins, des Ellbogens und des Handgelenk, bestätigte sein deutscher Rennstall am Mittwoch.

Wolff wurde bereits in einem Wiener Krankenhaus operiert, wird laut Angaben eines Teamsprechers aber spätestens am Freitag an der Strecke in Budapest erwartet. Dort geht am Wochenende der nächste Formel-1-WM-Lauf über die Bühne. Die Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton gelten erneut als Favoriten.

Sowohl WM-Leader Rosberg als auch Ex-Weltmeister Hamilton waren am Dienstag mit dem Team und dessen Aufsichtsratschef Niki Lauda in Wien Abendessen. Einzig Wolff fehlte. Der Wiener zog sich bei dem Radsturz einen Bruch der Schulter, des Schlüsselbeins, des Ellenbogens und des Handgelenkes zu. “Es war eine Kettenreaktion. Einer ist gestürzt, die anderen darüber. Toto hat es am heftigsten erwischt”, schilderte der Sprecher.

Mehrere Teammitglieder gestürzt

Die Gruppe war auf dem Donauradweg rund 20 Kilometer nordwestlich von Wien unterwegs. Auch fünf andere Teammitglieder wurden nach dem Unfall mit leichten Verletzungen im Krankenhaus behandelt. Nur der Chef musste bleiben.

Ehefrau Susie postete am Mittwoch bereits ein Bild, das ihren Mann mit dick bandagiertem Arm zeigt. Auf einem weiteren des Teams ist die Röntgenaufnahme einer verdrahteten Schulter zu sehen. “Totonator” lautet sein neuer Spitzname. “Er lässt sich davon nicht aus der Ruhe bringen, das kann jedem passieren”, betonte der Teamsprecher. “Das Ganze wird unser Wochenende nicht stören.”

Im Vorjahr hatte Wolff die Radtour in seiner Heimat vor dem Ungarn-Rennen noch mit Hamilton und dessen Ingenieuren unternommen. Diesmal kamen die Fahrer, die sich ein Duell um den Weltmeistertitel liefern, laut Teamangaben erst am Abend nach Wien. Am Mittwoch ging es weiter nach Budapest. Am Donnerstag stehen dort an der Strecke die ersten Medientermine auf dem Programm. (APA/red)

]]>
http://www.vienna.at/formel-1-stars-hatten-unfall-auf-dem-donauradweg-nahe-wiens/4034660/?feed=comments-rss2 4
Lauda sorgte vor Ungarn-Grand-Prix für Zündstoff http://www.vienna.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666 http://www.vienna.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666#comments Wed, 23 Jul 2014 11:58:49 +0000 http://4034666

Österreichs dreifacher Weltmeister bezeichnete die aktuellen Boliden der beiden kriselnden Teams in einem Interview mit der spanischen Zeitung “El Pais” als “Scheißautos”. Lauda hat sich für seine Aussagen mittlerweile entschuldigt.

Die in der italienischen Ferrari-Heimat beheimatete “Gazzetta dello Sport” fragte bei Lauda nach, und der einstige Ferrari-Held (Weltmeister 1975 und 1977) und nunmehrige Aufsichtsratsvorsitzender von Mercedes ruderte dabei zurück. “Ich entschuldige mich bei Ferrari, beim Präsidenten Luca Cordero di Montezemolo und bei den italienischen Fans. Ich hätte dieses Wort nicht verwenden sollen”, stellte Lauda klar.

Lauda entschuldigte sich

Mit seiner Aussage habe er einen unverzeihlichen Fehler gemacht, bei Montezemolo entschuldigte sich Lauda auch telefonisch. Zugleich betonte der 65-Jährige, dass der Ferrari F14 T im Aufwind sei. “Ferrari wird immer stärker”, befand Lauda über die “Scuderia”, die in der Konstrukteurs-WM aktuell hinter Mercedes, Red Bull und Williams nur Rang vier belegt.

Wenn überhaupt, dann wird Ferrari aber nur sehr langsam “immer stärker”. Beim vergangenen Rennen auf dem Hockenheimring holte der Spanier Fernando Alonso mit Rang fünf dank fahrerischer Klasse das absolute Maximum heraus, der Finne Kimi Räikkönen wurde Elfter und ging damit leer aus. Auch auf dem Hungaroring lautet das Motto wohl Schadensbegrenzung.

Williams einen Schritt voraus

Alonso sieht bei seinem Auto kleine Verbesserungen, aber Williams im Kampf um Platz drei hinter Mercedes und Red Bull derzeit einen Schritt voraus. Der zweifache Weltmeister schaut sogar in den Rückspiegel und warnt davor, dass auch die dahinter lauernden Mannschaften Force India und McLaren vorbeiziehen könnten.

Teamchef Marco Mattiacci versprach: “Wir verbessern uns von Woche zu Woche. Jedes Rennen wird schwierig, ist aber gleichzeitig eine neue Chance.” Zugute könnte den Ferraris kommen, dass es in Ungarn diesmal zu keiner extremen Hitzeschlacht kommen dürfte, am Sonntag soll es mit maximal 30 Grad Celsius verhältnismäßig mild werden.

]]>
http://www.vienna.at/lauda-sorgte-vor-ungarn-grand-prix-fuer-zuendstoff/4034666/?feed=comments-rss2 3
Ecclestone wies Russland-Absage-Forderungen zurück http://www.vienna.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278 http://www.vienna.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278#comments Wed, 23 Jul 2014 08:25:00 +0000 http://4034296

Britische Spitzenpolitiker hatten wegen der Zuspitzung der Ukraine-Krise und des mutmaßlichen Abschusses eines Passagierflugzeugs über der Ostukraine eine Streichung des WM-Laufs am 12. Oktober verlangt. “Das moralisch Richtige wäre, das Rennen abzusagen”, erklärte der konservative Abgeordnete David Davis.

Schon in den vergangenen Jahren war die Formel 1 wegen der Menschenrechtsverstöße in Bahrain unter Druck geraten, das Rennen dort abzusagen. Ecclestone hatte jedoch auch damals den Forderungen widersprochen. Im Fall von Russland verwies der 83-Jährige auch auf seine persönliche Abmachung mit Kremlchef Wladimir Putin. “Herr Putin hat uns enorm unterstützt und war sehr hilfreich, und wir werden das gleiche tun”, betonte Ecclestone.

Auch das Comeback des Grand Prix von Mexiko ist so gut wie besiegelt. Für 2014 war die Rückkehr wegen diverser Probleme noch abgesagt worden. Im kommenden Jahr soll das Land nun nach 23 Jahren wieder im Rennkalender stehen. “Mit Mexiko ist alles klar”, sagte Ecclestone dem Magazin “Forbes”. “Wir haben die Hürden überwunden.”

Zuletzt hatte 1992 ein WM-Lauf in Mexiko stattgefunden. Mit Sergio Perez und Esteban Gutierrez verfügen die Mexikaner mittlerweile über zwei Formel-1-Piloten. Gefahren werden soll in den nächsten fünf Jahren im Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko-Stadt. Die Verträge seien laut lokalen Medienberichten bereits diese Woche unterschrieben worden. Eine offizielle Bekanntgabe könnte noch am Mittwoch erfolgen.

]]>
http://www.vienna.at/ecclestone-wies-russland-absage-forderungen-zurueck/apa-1519502278/?feed=comments-rss2 0
Mercedes-Duell als Formel-1-Thriller http://www.vienna.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360 http://www.vienna.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360#comments Mon, 21 Jul 2014 13:05:00 +0000 http://4032422

Mit dem Start-Ziel-Sieg Rosbergs am Sonntag in Hockenheim und der beeindruckenden Aufholjagd seines Teamkollegen Hamilton, der sich von Rang 20 auf Platz drei vorarbeitete, stellte Mercedes einmal mehr seine Dominanz unter Beweis. Mit 366 Zählern hat der Rennstall nach zehn Grand Prix schon mehr Punkte gesammelt als in der gesamten zurückliegenden Saison. Damals waren es 360.

Rosberg, der in der WM-Wertung nun 14 Zähler vor Hamilton liegt, freute sich vor der ersehnten Party in Budapest am kommenden Sonntag endlich einmal über “eines der einfacheren Rennen”, und Hamilton sieht das Kopf-an-Kopf-Duell mit dem Mercedes-Teamkollegen vor seinem Wohlfühl-Grand-Prix in Ungarn ohnehin längst am Maximum.

“Ich kann mich nicht noch mehr fokussieren oder noch härter arbeiten, als ich es schon tue”, räumte der Brite nach seiner spektakulären Sturmfahrt ein. “Diese Meisterschaft ist eine große Herausforderung für mich, aber genau so liebe ich es, und ich würde es nicht anders wollen.” Hamilton gibt alles, “um im Titelkampf wieder auf Nicos Level zu gelangen”.

Das Maß der Dinge ist derzeit Rosberg. Vierter Saisonsieg, bis auf einen Ausfall immer auf Rang eins oder zwei nach Rennende – Durchschnaufen ist auf dem Weg zum erhofften WM-Titel zwar noch lange nicht angesagt. Doch der Hockenheim-Triumph tat dem 29-Jährigen vor allem deshalb gut, weil er scheinbar mühelos zustande kam. “Das war eines der einfacheren Rennen”, konstatierte Rosberg, “aber das ist eben auch mal so, nachdem ich so viele Rennen hatte, in denen mir mein Teamkollege im Getriebe hing”.

Hamilton will wieder den Perspektivwechsel, ab Ungarn soll wieder Rosberg die Rückseite seines Silberpfeils sehen. Viermal gewann der 29-Jährige schon auf dem Hungaroring, bei den vergangenen beiden Auflagen raste er jeweils auf die Pole und verspritzte dann auch den Sieger-Champagner. “Es ist keine leichte Saison für mich, so wie sie die meiste Zeit für denjenigen ist, gegen den ich fahre”, sagte Hamilton. “Ich will es aber auch gar nicht einfach haben.”

Wolff ist von der Zuverlässigkeit Rosbergs in diesem Jahr immer wieder beeindruckt. “Er liefert einfach und ist so konzentriert. Immer wenn man sagt, der Nico hat das Momentum verloren, kommt er mit dem allergrößten Momentum zurück”, lobte der Motorsportchef. “Er zählt für mich mittlerweile zu den ganz Großen.”

Zum diesem Zeitpunkt 2013 war Red Bull Spitzenreiter in der Konstrukteurs- wie auch der Fahrerwertung gewesen. Die Parameter haben sich seitdem jedoch immens verschoben. “Vierter und Sechster, das war das Maximum, was wir rausholen konnten”, sagte Teamchef Christian Horner zur Ausbeute von Sebastian Vettel und Daniel Ricciardo. “Die Kluft ist immer noch riesig, aber wir arbeiten hart daran, sie zu verkleinern.”

An Budapest hat Vettel keine guten Erinnerungen. Ein Sieg in Ungarn gelang dem Deutschen noch nicht, immerhin holte er 2010 und 2011 die Pole Position. “Es ist natürlich schade, dass außer Apfelschorle heute nix drin ist”, musste der vierfache Weltmeister nach Platz vier in Hockenheim einräumen. Vielleicht ein kleiner Trost für den weit abgeschlagenen Vettel: Mercedes rechnet weiter mit einem beträchtlichen Aufschwung.

“Red Bull ist ein Kraftwerk”, warnte Wolff, der mit seinem so dominanten Team vor einer kniffligen Herausforderung steht. “Das wird eine ganz schwierige Entscheidung sein, wie viele der Ressourcen wir schon ins Auto für nächstes Jahr verlagern. Red Bull hat in den vergangenen Jahren immer das Prinzip verfolgt, bis zum bitteren Ende zu entwickeln. Wir sind immer noch bei 2014.” Die Silberpfeile wollen nun noch das Ungarn-Rennen abwarten und dann entscheiden. Wolff weiß: “Mit Red Bull ist immer zu rechnen.”

]]>
http://www.vienna.at/mercedes-duell-als-formel-1-thriller/apa-1519479360/?feed=comments-rss2 0