Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Wed, 02 Sep 2015 12:40:21 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Formel-1-Team Lotus hofft auf Übernahme durch Renault http://www.vienna.at/formel-1-team-lotus-hofft-auf-uebernahme-durch-renault/apa-1524994072 http://www.vienna.at/formel-1-team-lotus-hofft-auf-uebernahme-durch-renault/apa-1524994072#comments Mon, 24 Aug 2015 13:37:00 +0000 http://4431849

Lotus hatte auch in Belgien wieder um die Grand-Prix-Teilnahme fürchten müssen, weil das gesamte Equipment des Teams wegen offener Rechnungen und des Rechtsstreits mit Ex-Reservepilot Charles Pic beschlagnahmt werden sollte. Bereits Ende Juli konnte die Teilnahme am Grand Prix von Ungarn erst im allerletzten Moment nach Begleichung der fälligen letzten Ratenzahlung an Reifen-Lieferant Pirelli sichergestellt werden.

“Das ist sicherlich unsere finanziell schlimmste Saison. Wir müssen immer alles zusammenkratzen, um Teile und unsere Autos auf die Strecke zu bekommen”, gestand Permane. “Mit etwas mehr Geld hätten wir heuer sehr viel besser abschneiden können. Es auf diese Weise aufs Podest zu schaffen, ist einfach unglaublich.”

Lotus liegt derzeit in der Konstrukteurswertung mit 50 Punkten auf Platz fünf, der Franzose Grosjean ist mit 38 Zählern Neunter der Fahrerwertung. Sein venezolanischer Teamkollege Pastor Maldonado hat es erst auf 12 Punkte gebracht und ist 14. Der Rennstall ging im Jahr 2010 aus dem Werksteam von Renault hervor, das 2005 und 2006 mit dem Spanier Fernando Alonso Weltmeister geworden war.

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Vettels Aus in Spa bescherte Formel 1 neue Reifendebatte http://www.vienna.at/vettels-aus-in-spa-bescherte-formel-1-neue-reifendebatte/apa-1524988170 http://www.vienna.at/vettels-aus-in-spa-bescherte-formel-1-neue-reifendebatte/apa-1524988170#comments Mon, 24 Aug 2015 08:32:00 +0000 http://4431220

Rosberg, an dessen Boliden am Wochenende in Belgien genauso wie bei Vettel bei höchstem Tempo der rechte Hinterreifen zerrissen war, gab seinem Landsmann Rückendeckung. “Es kann nicht sein, dass die Reifen so ohne Vorwarnung platzen”, kritisierte Rosberg in einer Video-Botschaft und forderte Nachbesserungen. “Wir müssen da Sicherheit reinbringen.”

Pirelli konterte die Vettel-Schelte mit einem Verweis auf das empfohlene Rennkonzept. Die betreffende Mischung sei auf höchstens 22 Umläufe ausgelegt gewesen. Vettel hingegen war im Gegensatz zur Konkurrenz mit einer mutigen Ein-Stopp-Strategie unterwegs und war bis zu seinem Ausfall kurz vor Schluss mit den neuen Pneus schon 28 Runden gefahren.

Außerdem sei ihr Vorstoß, eine Obergrenze für den Gebrauch von Reifensätzen zu reglementieren, Ende 2013 nicht angenommen worden, betonten die Italiener. Diese hätte bei 50 Prozent der Grand-Prix-Distanz liegen sollen. “Wenn diese Bedingungen heute angewendet worden wären, wäre die maximale Rundenzahl in Spa mit 22 begrenzt gewesen”, erklärte Pirelli.

Der zwei Jahre alte Vorschlag war eine Reaktion des italienischen Herstellers, seit 2011 Exklusivlieferant der Formel 1, auf mehrere gefährliche Reifenplatzer im Saisonverlauf – allen voran auf dem High-Speed-Kurs in Silverstone. Die Anforderungen der Königsklasse an Pirelli sind allerdings auch komplex. Die Reifen sollen abbauen, um trotz des Wegfalls von Tankstopps ein strategisches Element zu erhalten.

Vettel feuerte nach Rennende in Spa dennoch eine hochemotionale Breitseite gegen den Hersteller. “Es muss mal gesagt werden, die Qualität der Reifen ist miserabel”, empörte sich der 28-jährige Deutsche, der durch seinen Ausfall in der WM weiteren wichtigen Boden auf den souveränen Sieger Lewis Hamilton und dessen Mercedes-Teamkollegen Rosberg verlor. “Demnächst knallt einer in die Wand.”

Vettels Teamchef Maurizio Arrivabene bemühte sich unmittelbar nach dem Reifendesaster seines Schützlings in der vorletzten Runde um Beschwichtigung. “Ich werde keinen Kampf mit Pirelli eröffnen”, stellte der Italiener klar. “Unsere Strategie war vielleicht aggressiv, aber nicht riskant. Unsere Entscheidungen zur Strategie basieren immer auf Daten und Fakten, und die Daten waren klar. Wir würden niemals ein unnötiges Risiko für einen unserer Fahrer eingehen.”

Vor allem mit Blick auf das nächste Rennen in zwei Wochen in Italien muss Pirelli die Vorfälle in Belgien restlos aufklären. “Monza ist die schnellste Strecke des Jahres. Sie müssen sich da etwas überlegen, um die Situation zu verbessern”, verlangte Rosberg. Pirelli zufolge sei für seinen Unfall im Freitag-Training ein Fremdkörper verantwortlich gewesen, bei Vettel war der Reifenverschleiß am Ende zu hoch.

Während sich in den Ardennen einige in der Formel 1 in Rage redeten, genoss Hamilton fast schon still seinen Triumph. Unwiderstehlich wies der Brite seine Konkurrenten in die Schranken und rast weiter in Richtung seines dritten WM-Titels. “Ich bin so stark und glücklich wie noch nie in meinem Leben”, sagte Hamilton. “Ich liebe meinen Job – es ist der tollste in der Welt.”

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Hamilton gewann Grand Prix von Belgien vor Rosberg http://www.vienna.at/hamilton-gewann-grand-prix-von-belgien-vor-rosberg/4430501 http://www.vienna.at/hamilton-gewann-grand-prix-von-belgien-vor-rosberg/4430501#comments Sun, 23 Aug 2015 13:50:50 +0000 http://4430501

Der Engländer krönte eine souveräne Leistung am ganzen Wochenende mit einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. Rosberg konnte seinen Stallrivalen nach einem verpatzten Start nie ernsthaft fordern. Nach dem elften WM-Lauf liegt Hamilton, der zum insgesamt 80. Mal auf dem Podium stand, in der Gesamtwertung mit nunmehr 227 Punkten 28 Zähler vor Rosberg. Dritter ist mit 67 Punkten weiterhin Sebastian Vettel, der aufgrund eines Reifenschadens in der vorletzten Runde den greifbaren dritten Platz abschreiben musste und am Ende sogar ohne Punkte blieb.

“Hat alles funktioniert”

“Für mich hat alles funktioniert. Ich war nie in einer Position, wo ich nervös war. Die Jungs haben einen super Job gemacht, besser geht es nicht. Es war ein perfektes Wochenende”, resümierte Hamilton nach seinem zweiten Sieg in den Ardennen stolz. “Ich hab den Start einfach total vergeigt. Das Auto war überragend, aber ich konnte ihn nicht erreichen. Lewis hat den Sieg verdient”, meinte Rosberg, der sich nun ganz der unmittelbar bevorstehenden Geburt seiner Tochter widmen kann.

Der Mann des Nachmittags war aber Grosjean, der den ersten Podestplatz seit seinem zweiten Rang im Grand Prix der USA im November 2013 einfuhr. “Das war wahrscheinlich eines der besten Rennen meiner Karriere”, sagte der 29-Jährige. Das Timing kommt für Lotus nicht ungünstig, erwägt doch Renault einen Einstieg bei dem schuldengeplagten Rennstall, bei dem die technische Weiterentwicklung quasi stillsteht.

Grosjean hatte schon im Qualifying als Vierter aufgezeigt, war jedoch wegen eines Getriebewechsels fünf Plätze zurückversetzt worden. Bis kurz vor Schluss forderte er auf Position vier liegend Vettel, der als einziger Fahrer mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs war.

In der vorletzten Runde musste der vierfache Weltmeister in seinem 150. Grand Prix – und dem 900. seines Arbeitgebers – diesem Risiko Tribut zollen: Sein rechtes Hinterrad platzte, er musste Grosjean und acht weitere Piloten ziehen lassen, wurde am Ende nur Zwölfter. “Ich muss jetzt aufpassen, was ich sage. Wenn das 200 Meter früher passiert, knalle ich mit 300 an die Wand. Die Qualität der Reifen ist miserabel”, griff der Deutsche danach den Hersteller Pirelli scharf an.

Viel war im Vorfeld gerätselt worden, wie sich die neue Änderung auswirken würde, wonach die Piloten ab Spa am Start keine Funksprüche mehr über technische Parameter aus der Box erhalten dürfen. Erlaubt ist der Boxenfunk nunmehr lediglich dann, wenn sicherheitsrelevante Gründe vorliegen. Der Start soll damit wieder mehr in der Verantwortung des Fahrer liegen.

Chaos blieb aus

Fazit: Das dabei von manchen erwartete Chaos blieb aus. Alle Boliden rollten problemlos vom Fleck – wenn auch beim zweiten Versuch. Nico Hülkenberg hatte schon zuvor aufgrund eines Motorenproblems nicht losfahren können, woraufhin der Start abgebrochen wurde.

Am besten starteten Sergio Perez und Vorjahressieger Daniel Ricciardo, die an Rosberg und Valtteri Bottas vorbeizogen und sich hinter Hamilton einreihten. Rosberg musste sich von anfänglich Rang fünf nach vorne arbeiten. Vorne hielten sich Perez und Ricciardo aber nicht lange mit Versuchen auf, Hamilton die Stirn zu bieten. Früh wechselten beide die Reifen, stellten auf Medium-Pneus um. Rosberg war dadurch zurück auf Platz zwei.

Bottas musste sich aufgrund eines peinlichen Fehlers seiner Boxencrew aus den Spitzenplätzen verabschieden. Nach seinem ersten Stopp war der Williams-Pilot mit drei Soft- und einem Medium-Reifen unterwegs. Der Finne kassierte deswegen eine Durchfahrtsstrafe.

Nachdem Red-Bull-Hoffnung Ricciardo in Runde 21 nach einem massiven Problem seinen Wagen abstellen musste, kam kurz das virtuelle Safety-Car zum Einsatz. Rosberg verringerte den Abstand zu Hamilton währenddessen auf etwa 2,5 Sekunden. Der Engländer witterte schon ein unlauteres Manöver, da in dieser Phase eine gewisse Sektorzeit nicht unterschritten werden darf.

Während sich an der Spitze nichts mehr änderte, lieferte sich Vettel bis zuletzt ein hartes Duell mit Grosjean – mit bekanntem Ausgang. Hinter dem Franzosen wurde Danil Kwijat nach einem überragenden Finish im zweiten Red Bull starker Vierter. Das McLaren-Duo Fernando Alonso und Jenson Button beendete das Rennen auf den Plätzen 13 bzw. 14. Das nächste Rennen, der traditionsreiche Grand Prix von Italien, findet am 6. September in Monza statt.

 

Grand Prix von Belgien in Spa

Endstand nach 43 Runden:
1. Lewis Hamilton GBR Mercedes 2*
2. Nico Rosberg GER Mercedes + 2,0 2*
3. Romain Grosjean FRA Lotus 37,9 2*
4. Daniil Kwjat RUS Red Bull 45,6 2*
5. Sergio Perez MEX Force India 53,9 2*
6. Felipe Massa BRA Williams 55,2 2*
7. Kimi Räikkönen FIN Ferrari 55,7 2*
8. Max Verstappen NED Toro Rosso 56,0 3*
9. Valtteri Bottas FIN Williams 1:01,0 3*
10. Marcus Ericsson SWE Sauber 1:31,2 2*
11. Felipe Nasr BRA Sauber 1:42,3 2*
12. Sebastian Vettel ** GER Ferrari 1 Runde 1*
12. Fernando Alonso ESP McLaren 1 Runde 3*
13. Jenson Button GBR McLaren 1 Runde 2*
14. Roberto Merhi ESP Manor 1 Runde 2*
15. Will Stevens GBR Manor 1 Runde 2*

* Boxenstopps

** Reifenschaden in letzter Runde

Out: Carlos Sainz (ESP/Toro Rosso), Daniel Ricciardo (AUS/Red Bull), Pastor Maldonado (VEN/Lotus), Nico Hülkenberg (GER/Force India)

(APA)

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Weltmeister Hamilton dominierte Belgien-Qualifying http://www.vienna.at/weltmeister-hamilton-dominierte-belgien-qualifying/4430360 http://www.vienna.at/weltmeister-hamilton-dominierte-belgien-qualifying/4430360#comments Sun, 23 Aug 2015 11:54:29 +0000 http://4430360

“Ich bin wirklich glücklich mit der Leistung des Autos. Es hat sich großartig angefühlt”, betonte Hamilton nach der bereits zehnten Pole Position in dieser Saison und insgesamt 48. seiner Karriere. Mit sechs Poles en suite schaffte der 30-Jährige etwas, das zuletzt Michael Schumacher im Jahr 2001 gelungen war. “Diese Pole ist zwar großartig, aber das Rennen und der Weg in Kurve fünf sind lang”, erklärte der WM-Leader, der mit 21 Punkten Vorsprung auf Rosberg in den elften von 19 Saisonläufen startet.

Sein Teamrivale hatte aber trotz Rückstand von fast einer halben Sekunde “noch immer Hoffnung” für das Rennen, da er mit viel Sprit am Freitag schneller als Hamilton gewesen war. “Ich bin natürlich enttäuscht. Ich dachte, ich schaffe die Pole. Doch dann hat Lewis richtig was rausgehauen, das hatte ich heute nicht drin”, gestand Rosberg.

“Vor allem im Mittelsektor ist Lewis eine Klasse für sich, da lag er klar vor dem Rest der Welt”, analysierte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der sich über die siebente “Doppel-Pole” in Serie freuen durfte. “Das war eine unglaubliche Runde, ich konnte die Zeit gar nicht glauben. Lewis war heute unschlagbar”, gratulierte Teamaufsichtsratschef Niki Lauda seinem Toppiloten.

Rosberg sorgte mit Platz zwei dafür, dass zum insgesamt neunten Mal in dieser Saison die erste Reihe am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/live ORF eins) ganz in Silber erstrahlt. Mercedes hält nun schon bei 22. Poles en suite. “Wir haben unsere Aufgabe erledigt und können glücklich sein, aber für den Samstag gibt es keine Punkte”, stieg Wolff trotzdem auf die Euphoriebremse.

Denn vor der vierwöchigen Sommerpause der Königsklasse des Motorsports hatte zuletzt in Ungarn kein Mercedes, sondern Ferrari-Star Sebastian Vettel gewonnen und damit seinen Rückstand auf Hamilton auf 42 Punkte reduziert. Diesmal kam der Deutsche mit 1,628 Sekunden Rückstand nicht über Rang neun hinaus. “Mehr war nicht drin”, sagte Vettel, der seinen 150. Grand Prix bestreitet. “Ich glaube aber, dass wir im Renn-Setup gut unterwegs sind.” Bester Red-Bull-Pilot war der Australier Daniel Ricciardo (1,442) als Sechster.

Interessant wird, wie sich das neue Startprozedere am Sonntag auswirken wird. Um Spannung und Unberechenbarkeit der Rennen zu erhöhen, wurden mitten in der Saison die technischen Hilfen beschränkt. “Wir haben viel analysiert und sind bestens für das Rennen vorbereitet”, meinte Hamilton, der zuletzt im Heimrennen in Silverstone und anschließend in Ungarn sehr schlecht vom Start weggekommen war.

(APA)

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Weltmeister Hamilton auch in Belgien auf Pole http://www.vienna.at/weltmeister-hamilton-auch-in-belgien-auf-pole/apa-1524954790 http://www.vienna.at/weltmeister-hamilton-auch-in-belgien-auf-pole/apa-1524954790#comments Sat, 22 Aug 2015 13:17:00 +0000 http://4429793

Bester Red-Bull-Pilot war der Australier Daniel Ricciardo (1,442) auf Rang sechs. Ferrari-Star Sebastian Vettel (1,628), der vor der vierwöchigen Sommerpause zuletzt in Ungarn gewonnen hatte, musste sich dagegen nur mit Rang neun begnügen. Für Hamilton ist es die bereits sechste Pole en suite, die zehnte in dieser Saison und insgesamt 48. Zum bereits siebenten Mal in Serie und neunten Mal in dieser Saison stehen beide “Silberpfeile” in Reihe eins.

Endstand des Qualifyings für den Formel-1-Grand-Prix von Belgien

1. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:47,197 Min.
2. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:47,655
3. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:48,537
4. Romain Grosjean (FRA) Lotus 1:48,561
5. Sergio Perez (MEX) Force India 1:48,599
6. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:48,639
7. Felipe Massa (BRA) Williams 1:48,685
8. Pastor Maldonado (VEN) Lotus 1:48,754
9. Sebastian Vettel (GER) Ferrari 1:48,825
10. Carlos Sainz jr. (ESP) Toro Rosso 1:49,771
11. Nico Hülkenberg (GER) Force India 1:49,121
12. Daniil Kwjat (RUS) Red Bull 1:49,228
13. Marcus Ericsson (SWE) Sauber 1:49,586
14. Kimi Räikkonen (FIN) Ferrari ohne Zeit
15. Max Verstappen (NED) Toro Rosso ohne Zeit
16. Felipe Nasr (BRA) Sauber 1:49,952
17. Jenson Button (GBR) McLaren 1:50,978
18. Fernando Alonso (ESP) McLaren 1:51,420
19. Will Stevens (GBR) Marussia 1:52,948
20. Roberto Merhi (ESP) Marussia 1:53,099

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Hamilton im Spa-Abschlusstraining vor Rosberg und Vettel http://www.vienna.at/hamilton-im-spa-abschlusstraining-vor-rosberg-und-vettel/apa-1524933952 http://www.vienna.at/hamilton-im-spa-abschlusstraining-vor-rosberg-und-vettel/apa-1524933952#comments Fri, 21 Aug 2015 15:02:00 +0000 http://4428901

Abschlusstraining zum Formel-1-Grand-Prix von Belgien in Spa

1. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes 1:48,984 Min.
2. Nico Rosberg (GER) Mercedes 1:49,482
3. Sebastian Vettel (GER) Ferrari 1:49,629
4. Kimi Räikkonen (FIN) Ferrari 1:49,864
5. Sergio Perez (MEX) Force India 1:49,866
6. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull 1:49,930
7. Daniil Kwjat (RUS) Red Bull 1:49,980
8. Nico Hülkenberg (GER) Force India 1:50,000
9. Valtteri Bottas (FIN) Williams 1:50,179
10. Felipe Massa (BRA) Williams 1:50,447
11. Carlos Sainz jr. (ESP) Toro Rosso 1:50,552

Rosberg am Freitag der Schnellste

Nico Rosberg war am Freitag im Formel-1-Training zum Grand Prix von Belgien trotz eines argen Reifenplatzers die Tagesbestzeit gefahren. Der zuletzt in Budapest nur achtplatzierte Mercedes-Pilot war in beiden Übungseinheiten am Freitag in Spa-Francorchamps der Schnellste und verwies dabei WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil auf den zweiten Platz.

Rund 25 Minuten vor Ende der zweiten Einheit musste Rosberg aber sein Auto nach einem Dreher vorzeitig abstellen. Bei hohem Tempo hatte sich der rechte Hinterreifen plötzlich abgelöst. Der Deutsche kam unverletzt, aber mit dem Schrecken davon. “Das war ein Schock”, gab Rosberg zu. Auf einmal bei mehr als 300 Kilometern in der Stunde die Kontrolle zu verlieren, “ist nicht gut”, meinte Rosberg am Freitag. “Ich hatte Glück, dass ich nicht in die Mauer gekracht bin. Das war definitiv kein Spaß.”

Mercedes-Motorchef Toto Wolff konnte in einer ersten Reaktion noch keine Ursachen zum Unfallhergang benennen: “Es ist natürlich immer eine Schrecksekunde, wenn bei weit über 300 Kilometer hinauf zu Blanchimont beim Auto ein Reifenplatzer passiert”, sagte Wolff. Mercedes-Technikchef Paddy Lowe reagierte völlig verwundert: “So etwas habe ich noch nie gesehen.”

Pirelli kündigt Aufklärung an

Reifenlieferant Pirelli kündigte umgehend Aufklärung an. “Wir untersuchen genau, was mit dem Reifen passiert ist”, schrieben die Italiener bei Twitter. Vor dem elften Saisonlauf am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF eins und Sky) führt Rosbergs Teamkollege Hamilton in der WM 21 Punkte vor dem Deutschen.

Dritter wurde Vorjahressieger Daniel Ricciardo im Red Bull. “Wir sind überrascht über die gute Performance. Hier auf dieser Strecke hätten wir uns das nicht gedacht”, erklärte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko. Der russische Red-Bull-Fahrer Daniil Kwjat wurde Vierter.

Vettel nur auf Rang 10

Sebastian Vettel, zuletzt Sieger des Ungarn-Grand-Prix, musste sich mit Rang zehn begnügen. “Wir hatten einen Tag, der ganz okay war”, resümierte Vettel vor seinem 150. Grand-Prix-Einsatz. “Es gab viele Unterbrechungen, die einen ein bisschen rausbringen. Es war allgemein ein schwieriger Tag.”

Die erste Übungseinheit bei strahlendem Sonnenschein auf dem Kurs in den Ardennen hatte für Rosberg schon nicht optimal begonnen. Zunächst musste der 30-Jährige lange in der Box bleiben. Rosberg klagte über zu wenig Power, zudem hatte er Probleme mit den Gängen. Dann aber schnappte sich der WM-Zweite die erste Bestzeit und bot Hamilton auch bis zu seinem vorzeitigen Aus am Nachmittag einen Vorgeschmack auf das Rennen auf dem traditionellen Parcours in Spa-Francorchamps.

McLaren einmal mehr enttäuschend

Auf einen weiteren ernüchternden Grand Prix müssen sich die früheren Weltmeister Fernando Alonso und Jenson Button einstellen. Bereits nach den Freitagtrainings ist klar, dass die beiden McLaren-Piloten das Rennen am Sonntag von ganz hinten in Angriff nehmen müssen. Die Kommissare des Automobil-Weltverbandes (FIA) gaben am Freitag Strafen wegen unerlaubten Motorenwechsels bekannt. So muss Button 25 Plätze weiter hinten starten, Alonso sogar 30.

“Weiter hinten als hinten geht nicht. Wir nehmen die Strafe auf einer Strecke, auf der wir uns nicht so viel ausrechnen können wie in Ungarn oder Singapur”, begründete Technikdirektor Eric Boullier das unerlaubte technische Manöver.

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Vor dem GP-Klassiker in Spa: Zwischenstand im F1-Tippspiel http://www.vienna.at/vor-dem-gp-klassiker-in-spa-zwischenstand-im-f1-tippspiel/4428937 http://www.vienna.at/vor-dem-gp-klassiker-in-spa-zwischenstand-im-f1-tippspiel/4428937#comments Fri, 21 Aug 2015 11:16:26 +0000 http://4428937
User “realjfk” hat seine Führung nach 10 Saisonrennen behauptet. Allerdings beträgt sein Vorsprung derzeit nur fünf Punkten die er vor “chrisruedi” liegt. “Codo” hat auf Platz drei bereits acht Punkte Rückstand. Am Ende des F1-Jahres gibt es für den Sieger das Tippspiels immerhin eine Reise zum Monza-GP 2016.

Jetzt gilt es für den Grand-Prix-Klassiker in Spa die richtigen Tipps parat zu haben, bevor zwei Wochen später in Monza ein weiterer Klassiker ansteht. Mercedes mit Hamilton und Rosberg scheinen nach wie vor die einfachen Tipps für die erste Reihe in Qualifying und Rennen zu sein, allerdings konnte im letzten Rennen vor der Somemrpause in Ungarn Sebastian Vettel im Ferrari die bis dahin dominanten Silberpfeile schlagen.

Zwischenstans im F1-Tippspiel

F1Tippspiel2108-650

Tolle Preise gewinnen

Während die VOL.AT-Nerds, ohnehin bereits weit abegeschlagen, außer Konkurrenz ins Rennen gehen, gibt es für die ersten drei Gewinner tolle Preise zu gewinnen. Am Ende der Saison gibt’s für den Sieger eine Reise für zwei Personen – mit Team Aktiv – zum Formel 1 Grand Prix in Monza zu gewinnen. Zudem kann verlosen wir noch unter allen Teilnehmern weitere coole Preise. Bei Team Aktiv kann man sich jedoch schon jetzt Tickets für einen Ausflug zur Formel 1 sichern.

Formel-1-Liveticker auf VOL.AT

Auf VOL.AT gibt’s zudem jedes Formel 1-Rennen live. Mit unserem Liveticker, der natürlich auch auf deinem Handy funktioniert, bist Du immer live dabei.

(Red.)

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Vettel will mit Ferrari “das Unmögliche möglich machen” http://www.vienna.at/vettel-will-mit-ferrari-das-unmoegliche-moeglich-machen/apa-1524915192 http://www.vienna.at/vettel-will-mit-ferrari-das-unmoegliche-moeglich-machen/apa-1524915192#comments Thu, 20 Aug 2015 09:15:00 +0000 http://4427728

Der vierfache Ex-Weltmeister liegt vor dem elften Saisonlauf in Spa-Francorchamps auf Rang drei der WM-Wertung. Vettel hat nach seinem Sieg zuletzt in Ungarn 160 Punkte auf dem Konto. 42 Zähler fehlen ihm auf den führenden Briten Lewis Hamilton, 21 Punkte auf dessen Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg.

“Es kribbelt schon”, versicherte Vettel, der sich nach der Pause gut erholt und bestens gelaunt präsentierte. “Wenn es eine Chance gibt, müssen wir sie am Leben erhalten. Ich hoffe, dass wir die beiden Silbernen ärgern können.”

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist der ehemalige Red-Bull-Pilot überaus zufrieden. “Wenn man sich ansieht, wo das Team letztes Jahr stand, dann haben wir unser Ziel schon übertroffen”, meinte der 28-Jährige, der vor Ungarn bereits den WM-Lauf in Malaysia gewonnen hatte. 2014 war die Scuderia dagegen erstmals seit 21 Jahren ohne Saisonsieg geblieben.

Für Ferrari ist der WM-Lauf in Belgien ein ganz spezieller: Es ist der insgesamt 900. Grand Prix für die berühmte Scuderia aus Maranello mit dem “Cavallino rampante” (aufbäumendes Pferdchen) im Logo, die bisher 16 Konstrukteurs- und 15 Fahrertitel in der “Königsklasse des Motorsports” gewonnen hat – so viele wie kein anderer Rennstall. “Für das gesamte Team ist das ein besonderes Rennen”, betonte Vettel.

Für den bisher letzten Fahrertitel von Ferrari war 2007 Kimi Räikkönen verantwortlich. Und der Finne darf auch 2016 für das Traditionsteam Gas geben – trotz einer schwachen ersten Jahreshälfte mit drei Ausfällen und fünftem WM-Zwischenrang mit 76 Zählern. Die Verlängerung mit dem “Iceman” freute Vettel. “Der Umgang mit ihm ist unkompliziert, er ist sehr geradeaus”, lobte er die Vorzüge Räikkönens. Mit dem 35-Jährigen müsse man keine Energie wegen irgendwelcher Zwistigkeiten verschwenden, ihre Zusammenarbeit erlaube die Konzentration auf das Wesentliche. Und das ist die Jagd auf die Silberpfeile.

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Räikkönen fährt auch in der kommenden Saison für Ferrari http://www.vienna.at/raeikkoenen-faehrt-auch-in-der-kommenden-saison-fuer-ferrari/apa-1524905446 http://www.vienna.at/raeikkoenen-faehrt-auch-in-der-kommenden-saison-fuer-ferrari/apa-1524905446#comments Wed, 19 Aug 2015 16:37:00 +0000 http://4426974

Räikkönen ist weiterhin Teamkollege des Deutschen Sebastian Vettel und geht in seine sechste Ferrari-Saison. Dabei waren die Zeichen beim Finnen in den vergangenen Monaten mehrmals auf Abschied gestanden. Der Vertrag des 35-Jährigen wäre mit Saisonende ausgelaufen. Ferrari soll aber über eine Option auf Verlängerung verfügt haben.

“Die Scuderia Ferrari gibt bekannt, dass sie ihre Technik- und Rennvereinbarung mit Kimi Räikkönen verlängert hat”, hieß es in der Teammitteilung. Details zur neuen Vereinbarung wurden nicht bekannt. Räikkönen galt bisher aber als einer der bestverdienenden Piloten der Formel 1.

“Für mich geht ein Traum weiter, dass ich ein weiteres Jahr für Ferrari fahren darf. Die Scuderia ist meine Familie, und wie ich immer gesagt habe: Hier möchte ich meine Karriere einmal beenden”, sagte Räikkönen. Der “Iceman” war 2014 nach zweijähriger Auszeit und zwei Jahren bei Lotus zu Ferrari zurückgekehrt. 2007 war er mit den Italienern Weltmeister. An diese Erfolge konnte er in seiner zweiten Maranello-Ära bisher nicht anschließen. Sein einziger Podestplatz in der laufenden Saison war Rang zwei im April in Bahrain.

In der WM-Wertung liegt Räikkönen auf Rang fünf. Zur Saisonhalbzeit hat der Finne weniger als die Hälfte der Punkte von Vettel auf dem Konto. Nicht zuletzt deshalb war nicht nur in italienischen Medien zuletzt immer wieder über seine Ablöse spekuliert worden. Als mögliche Nachfolger wurden sein Landsmann Valtteri Bottas (Williams), Daniel Ricciardo (Red Bull) oder Nico Hülkenberg (Force India) gehandelt.

Ferrari vertraut aber weiterhin auf seinen Routinier. “Wir glauben, dass die Verlängerung des Vertrages mit Kimi weitere Stabilität in das Team bringt”, meinte Teamchef Maurizio Arrivabene. Neun seiner bisher 20 GP-Siege hat Räikkönen für die Roten gefeiert. Mit Vettel verbindet ihn eine kollegiale Freundschaft. Der Deutsche macht sich auch in diesem Jahr noch leise Hoffnungen auf seinen fünften WM-Titel. 42 Punkte fehlen ihm derzeit als WM-Dritten auf Spitzenreiter Lewis Hamilton im Mercedes.

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Hamilton will in Spa dominieren – Rosberg und Vettel lauern http://www.vienna.at/hamilton-will-in-spa-dominieren---rosberg-und-vettel-lauern/apa-1524899290 http://www.vienna.at/hamilton-will-in-spa-dominieren---rosberg-und-vettel-lauern/apa-1524899290#comments Wed, 19 Aug 2015 09:18:00 +0000 http://4426329

Weltmeister Hamilton hat die vierwöchige Sommerpause inmitten von Stars aus dem Showbiz wie Rihanna und Jon Bon Jovi verbracht, am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/live ORF eins und Sky) will er sich selbst auf der Rennstrecke wieder als Sieger präsentieren. Rosberg und Vettel, die in der WM 21 bzw. 42 Punkte zurückliegen, sollen die pure Entschlossenheit des Briten zu spüren bekommen.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff rief die Silberpfeile in Erwartung der Attacken der Konkurrenz zu höchster Wachsamkeit auf. “Man darf niemals den Fuß vom Gas nehmen”, forderte der Österreicher vor dem elften WM-Lauf der Saison. Daran denkt Hamilton nach fünf Saisonsiegen auch gar nicht. “Ich will in Spa zurückschlagen”, hatte der Brite noch beim Ungarn-Rennen, wo er über den sechsten Platz nicht hinausgekommen war, eine Kampfansage an seine Rivalen gesandt.

Seine zwei deutschen Herausforderer möchten im Titelkampf die Wende schaffen. Vettel hat der zweite Saisonsieg in Budapest (41. GP-Erfolg) einen enormen Schub verliehen. “Wir werden alles versuchen, um das Unmögliche möglich zu machen”, kündigte der vierfache Champion an.

Rosberg will sich mit dem Status als Nummer zwei im Team und der WM-Wertung nicht abfinden. “Am liebsten würde ich schon morgen wieder Rennen fahren”, ließ er noch in Budapest wissen. Jetzt liege es an ihm, die “Chancen zu nutzen – aber auch, sie mir zu erarbeiten. Das ist definitiv mein Ziel”, sagte Rosberg, der sich in den vergangenen Wochen an die Rolle als werdender Vater gewöhnte.

In Belgien, wo er im Vorjahr die Poleposition innehatte, will der 30-Jährige endlich auch beim Start glänzen. Um Spannung und Unberechenbarkeit der Rennen zu erhöhen, wurden mitten in der Saison die technischen Hilfen beschränkt. “Mir gefällt das, weil es mir in diesem Bereich die Möglichkeit gibt, zu versuchen, Lewis zu schlagen. “Bis jetzt war es schwierig, denn es lag nicht wirklich in den Händen der Piloten”, erläuterte Rosberg.

Vor allem beim Kuppeln sind die Fahrer nun verstärkt gefordert. “Es wird eine Herausforderung, weil die Ingenieure das bis jetzt so sehr mit ihren Abstimmungen kontrolliert haben. Nun sind wir auf uns gestellt, das wird eine große Veränderung.”

Die Dominanz der Silberpfeile soll nach dem Willen von Wolff dennoch Bestand haben. Der Motorsport-Chef schwor das Weltmeister-Team denn auch auf den Titelkampf ein. “Über den Sommer haben wir alle die Chance genutzt, um unsere Akkus aufzuladen. Dabei blieben wir jedoch auf die anstehenden Aufgaben konzentriert”, betonte Wolff. “Es gibt noch immer viele Möglichkeiten, um diesen Kampf zu gewinnen oder zu verlieren. Deshalb müssen wir unablässig daran arbeiten, um an der Spitze zu bleiben.”

Wolff dürfte die folgenschwere 2014er Auflage in Belgien noch lebhaft vor Augen haben. Schon in Runde zwei raste damals Rosberg, der spätere Zweite, in Hamiltons Auto – erstmals krachte es damit zwischen den WM-Rivalen auch auf einer Formel-1-Rennstrecke. “Du musst immer vorsichtig sein”, warnte Wolff. “Ein schlechter Tag, beide Autos holen wenige Punkte und ‘bumm’ gerätst du nach hinten.”

Daniel Ricciardo kommt mit Red Bull als Vorjahressieger auf die Ardennen-Strecke zurück. “Spa war schon meine Lieblingsstrecke, als ich als Kind auf der Konsole gespielt habe”, sagte der Australier auf der Team-Website. In der Realität habe sich später jeder Teil als so toll erwiesen wie erhofft. “Und der GP-Sieg im Vorjahr war wirklich cool. Wir hatten an diesem Wochenende das beste Paket.”

Nach den ersten Podestplätzen der Saison in Ungarn reisen Ricciardo und sein dort zweitplatzierter Teamkollege Daniil Kwjat auch optimistisch nach Belgien. Auch für den Russen ist Spa eine der Lieblingsstrecken. “Es ist eine echte Herausforderung. Dort spürt man mehr als auf jedem anderen Kurs, dass man ein Formel-1-Auto steuert.”

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Leichnam von Formel-1-Legende Fangio exhumiert http://www.vienna.at/leichnam-von-formel-1-legende-fangio-exhumiert/apa-1424717226 http://www.vienna.at/leichnam-von-formel-1-legende-fangio-exhumiert/apa-1424717226#comments Sat, 08 Aug 2015 04:13:00 +0000 http://4415422

Fangio war unverheiratet und offiziell kinderlos gestorben. Die Ergebnisse sollen in bis zu 60 Tagen vorliegen. Zwei Männer haben unabhängig voneinander einen Vaterschaftstest beantragt.

Zwei mögliche Söhne

Einer von ihnen ist der ehemalige Formel-3-Pilot Oscar Espinoza (77). Er ist der Sohn einer langjährigen Lebensgefährtin Fangios und hatte den Vaterschaftstest vor zwei Jahren auf Wunsch seiner Tochter beantragt. Der andere mutmaßliche Sohn des Mercedes-Champions hatte 2005 einen Vaterschaftstest beantragt. Der heute 73-Jährige behauptet, während einer kurzen Beziehung seiner Mutter mit Fangio gezeugt worden zu sein.

(APA)

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Schreck im Urlaub: Jenson Button im Schlaf mit Gas betäubt und ausgeraubt http://www.vienna.at/schreck-im-urlaub-jenson-button-im-schlaf-mit-gas-betaeubt-und-ausgeraubt/4415023 http://www.vienna.at/schreck-im-urlaub-jenson-button-im-schlaf-mit-gas-betaeubt-und-ausgeraubt/4415023#comments Fri, 07 Aug 2015 12:29:43 +0000 http://4415023

Darunter ist auch der Verlobungsring von Jessica Button, ehemals Mitchibata, für rund 356.000 Euro mit einem fünfkarätigem Diamenten. Die Einbrecher sollen Button, seine Frau und die drei Freunde, die mit den beiden in dem Haus waren, durch Gas betäubt haben, das sie durch die Klimaanlage in das Gebäude leiteten.

Hauptgewinn für die Einbrecher: Jessica Buttons Verlobungsring im Wert von 356.000 Euro. Hauptgewinn für die Einbrecher: Jessica Buttons Verlobungsring im Wert von 356.000 Euro. ©

Verletzt wurde offensichtlich niemand. Es soll sich um zwei Einbrecher gehandelt haben, die völlig ungestört alle Räume des Hauses durchsuchen konnten. Jenson Button schreibt auf Facebook, dass alle Betroffenen unverletzt, aber schockiert sind:

Jenson, Jessica and friends were on holiday in a rented villa in St Tropez when on Monday evening two men broke into the…

Posted by Jenson Button on Freitag, 7. August 2015

Jenson Button mit Gas betäubt und ausgeraubt

Gegenüber der britischen “Sun” zeigte sich Button besonders darüber erschrocken, dass er in den vergangenen Nächten manchmal auch länger mit seinen männlichen Freunden unterwegs war und die Frauen allein im Haus schliefen.

Die Methode, die Opfer mit Gas zu betäuben und dann zu berauben, hat sich in exklusiven Wohnungen in dieser Gegend zuletzt gehäuft. Auch Urlauber mit Wohnwagen werden mit dieser Methode immer öfter ausgeraubt. Die Polizei hofft nun, die Täter mittels Überwachungsvideos zu identifizieren. (red/APA)

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Vettel gewinnt dramatischen F1-GP – Desaster für Mercedes! http://www.vienna.at/vettel-gewinnt-dramatischen-f1-gp-desaster-fuer-mercedes/4403372 http://www.vienna.at/vettel-gewinnt-dramatischen-f1-gp-desaster-fuer-mercedes/4403372#comments Sun, 26 Jul 2015 14:06:37 +0000 http://4403372
Hamilton führt nach zehn von 19 Saisonrennen nun 21 Punkte vor seinem Mercedes-Stallrivalen Nico Rosberg, der nach einem Reifenschaden im Finish nur Rang acht belegte. Vettel ist weiter WM-Dritter. Der 28-Jährige liegt nach dem 41. GP-Sieg seiner Karriere, dem ersten in Ungarn und dem zweiten in dieser Saison nach Malaysia, 42 Zähler hinter Hamilton.

Red Bull bejubelte durch Kwjat und Ricciardo die ersten beiden Podestplätze der laufenden Saison. Mercedes dagegen fuhr erstmals seit Brasilien 2013 oder 28 Rennen am Podium vorbei. Hamilton und Rosberg waren in dieser Saison bisher immer unter den ersten drei gelandet. Die Formel 1 geht nun in eine vierwöchige Sommerpause. Das nächste Rennen steht erst am 23. August in Belgien auf dem Programm.

Grand Prix von Ungarn

Endstand nach 69 Runden:
1. Sebastian Vettel GER Ferrari 1:46:09,985
2. Daniil Kwjat RUS Red Bull + 15,748
3. Daniel Ricciardo AUS Red Bull 25,084
4. Max Verstappen NED Toro Rosso 44,251
5. Fernando Alonso ESP McLaren 49,079
6. Lewis Hamilton GBR Mercedes 52,025
7. Romain Grosjean FRA Lotus 58,578
8. Nico Rosberg GER Mercedes 58,876
9. Jenson Button GBR McLaren 1:07,028
10. Marcus Ericsson SWE Sauber 1:09,130
11. Felipe Nasr BRA Sauber 1:13,458
12. Felipe Massa BRA Williams 1:14,278
13. Valtteri Bottas FIN Williams 1:20,228
14. Pastor Maldonado VEN Lotus 1:25,142
15. Roberto Merhi ESP Manor 2 Runden
16. Will Stevens GBR Manor 4 Runden
Out.:
. Carlos Sainz ESP Toro Rosso
. Nico Hülkenberg GER Force India
. Sergio Perez MEX Force India
. Kimi Räikkönen FIN Ferrari

Vettel zog mit 41. GP-Sieg mit Senna gleich

Sebastian Vettel hat am Sonntag mit dem 41. Grand-Prix-Sieg seiner Formel-1-Karriere mit Legende Ayrton Senna gleichgezogen. Beide liegen nun auf Rang drei der ewigen Bestenliste. Spitzenreiter ist Rekordweltmeister Michael Schumacher mit 91 GP-Siegen. Als erfolgreichster aktiver Pilot hat Vettel nun drei Siege auf Weltmeister Lewis Hamilton (38) gut.

Die Fahrer mit den meisten Grand-Prix-Siegen der Formel-1-Geschichte:

1. Michael Schumacher (GER) 91 GP-Siege
2. Alain Prost (FRA) 51
3. Ayrton Senna (BRA) 41
. Sebastian Vettel (GER) 41 *
5. Lewis Hamilton (GBR) 38 *
6. Fernando Alonso (ESP) 32 *
7. Nigel Mansell (GBR) 31
8. Jackie Stewart (GBR) 27
9. Niki Lauda (AUT) 25
. Jim Clark (GBR)) 25
11. Juan Manuel Fangio (ARG) 24
12. Nelson Piquet (BRA) 23
13. Damon Hill (GBR) 22
14. Mika Häkkinen (FIN) 20
. Kimi Räikkönen (FIN)

(APA)

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Hamilton in Ungarn überlegen vor Rosberg zur Pole Position http://www.vienna.at/hamilton-in-ungarn-ueberlegen-vor-rosberg-zur-pole-position-3/4403280 http://www.vienna.at/hamilton-in-ungarn-ueberlegen-vor-rosberg-zur-pole-position-3/4403280#comments Sun, 26 Jul 2015 11:36:24 +0000 http://4403280 Der viermalige Ungarn-Sieger hatte schon die freien Trainings dominiert und erzielte auch in allen drei Quali-Sessions Bestzeit. “Es war ein gutes Wochenende bis jetzt”, erklärte Hamilton. “Ich habe hier generell sehr gute Erinnerungen. Budapest ist definitiv eine meiner Lieblingsstädte und meiner Lieblingsstrecken.”

“Habe keine Erklärung”

In der WM führt Hamilton lediglich 17 Punkte vor Rosberg. Im Zeittraining kann ihm sein deutscher Teamkollege bisher aber nicht das Wasser reichen. Einzig beim Europa-Auftakt in Spanien fuhr Rosberg bisher auf Pole. Ob seines großen Rückstandes wirkte der Verfolger fast ein wenig ratlos. “Ich habe keine Erklärung”, sagte Rosberg. “Ich habe die Pace einfach nicht gefunden.”

Hinter dem Mercedes-Duo, das bereits zum sechsten Mal in Folge und zum achten Mal in dieser Saison die erste Startreihe okkupierte, landeten Sebastian Vettel im Ferrari und Daniel Ricciardo im Red Bull. Der Australier egalisierte damit die beste Startposition der Bullen in diesem Jahr. Quali-Vierter war er schon in Malaysia und Monaco gewesen. Teamkollege Daniil Kwjat wurde Siebenter.

Der Hungaroring kommt Red Bull besonders entgegen. Der PS-Nachteil wirkt sich auf der langsamen Strecke in Mogyorod bei Budapest nicht so stark aus wie anderswo. Das österreichisch-englische Team darf sich damit am Sonntag (14.00 Uhr/live ORF eins, RTL und Sky) sogar leise Hoffnungen auf den ersten Podestplatz der Saison machen. Im Vorjahr feierte Ricciardo in Ungarn einen seiner drei Saisonsiege.

Dritte Startreihe rein finnisch

Die dritte Startreihe ist eine rein finnische – gebildet von Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen im Ferrari und Valtteri Bottas im Williams. Für alle dürfte es hinter Mercedes aber nur um die Ehrenplätze gehen. Hamilton kam mit dem überlegenen Auto erneut besser zurecht als sein Teamkollege. “Die Runde war wirklich einwandfrei”, lobte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff seinen Star. “Er hat einen guten Lauf und fühlt sich wohl.”

Hamilton steht saisonübergreifend bereits im 18. Rennen in Folge in der ersten Startreihe. Den diesbezüglichen Rekord hält Ayrton Senna aus den Jahren 1988/89 mit 24. Der WM-Dritte Vettel liegt bereits 59 Punkte hinter dem Titelverteidiger. “Für uns war das das Maximum, ich bin zufrieden”, sagte der deutsche Ferrari-Mann.

Auch Force India nahm nach leichten Modifikationen an der Hinterradaufhängung, deren Defekt am Freitag den schweren Unfall von Sergio Perez verursacht hatte, am Qualifying teil. Der Mexikaner wurde 13., sein Teamkollege Nico Hülkenberg landete auf Rang elf. Noch schlechter lief es für McLaren. Fernando Alonso blieb als 15. kurz vor der Boxeneinfahrt mit Defekt liegen. Stallgefährte Jenson Button schied als 16. bereits in der ersten Quali-Phase aus.

Startaufstellung

1. Reihe
1. Lewis Hamilton (GBR) Mercedes
2. Nico Rosberg (GER) Mercedes

2. Reihe:
3. Sebastian Vettel (GER) Ferrari
4. Daniel Ricciardo (AUS) Red Bull

3. Reihe:
5. Kimi Räikkönen (FIN) Ferrari
6. Valtteri Bottas (FIN) Williams

4. Reihe:
7. Daniil Kwjat (RUS) Red Bull
8. Felipe Massa (BRA) Williams

5. Reihe:
9. Max Verstappen (NED) Toro Rosso
10. Romain Grosjean (FRA) Lotus

6. Reihe:
11. Nico Hülkenberg (GER) Force India
12. Carlos Sainz jr. (ESP) Toro Rosso

7. Reihe:
13. Sergio Perez (MEX) Force India
14. Pastor Maldonado (VEN) Lotus

8. Reihe:
15. Fernando Alonso (ESP) McLaren
16. Jenson Button (GBR) McLaren

9. Reihe:
17. Marcus Ericsson (SWE) Sauber
18. Felipe Nasr (BRA) Sauber

10. Reihe:
19. Roberto Merhi (ESP) Manor
20. Will Stevens (GBR) Manor

(APA)

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Schwerer Unfall von Force-India-Pilot Perez in Ungarn http://www.vienna.at/schwerer-unfall-von-force-india-pilot-perez-in-ungarn-3/4401684 http://www.vienna.at/schwerer-unfall-von-force-india-pilot-perez-in-ungarn-3/4401684#comments Fri, 24 Jul 2015 09:52:23 +0000 http://4401684

Perez saß zunächst kopfüber im Cockpit unter dem demolierten Rennwagen, ehe er mit Hilfe der Streckenmediziner die Unfallstelle verlassen konnte. Wenig später konnte er auch selbst in Begleitung eines Teammitglieds zurück ins Fahrerlager gehen. Das Training wurde unterbrochen.

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Hamilton und Rosberg wollen weiter “hart für Jules fahren” http://www.vienna.at/hamilton-und-rosberg-wollen-weiter-hart-fuer-jules-fahren/apa-1524431562 http://www.vienna.at/hamilton-und-rosberg-wollen-weiter-hart-fuer-jules-fahren/apa-1524431562#comments Wed, 22 Jul 2015 13:21:00 +0000 http://4399640

Selbst das packende WM-Duell zwischen Titelverteidiger Lewis Hamilton und seinem Mercedes-Teamkollegen Nico Rosberg spielt für einige Tage nur eine untergeordnete Rolle. “Es war unglaublich hart für uns alle, von Jules Abschied zu nehmen”, betonte Hamilton. “An diesem Wochenende wird jeder im Fahrerlager die gleichen Gefühle teilen”, versicherte Rosberg.

Vor dem zehnten Saisonlauf am Sonntag (Start: 14.00 Uhr/live ORF eins) auf dem Hungaroring soll mit einer Schweigeminute an den ehemaligen Marussia-Piloten Bianchi erinnert werden. Der 25-jährige Franzose war neun Monate nach seinem schweren Unfall im Japan-Grand-Prix in Suzuka am Freitag gestorben.

“Ich werde Jules in meine Gebete und Gedanken einschließen, nicht nur bei diesem Rennen, sondern bei allen weiteren in meiner Rennfahrerkarriere”, erklärte Hamilton. “Ich weiß, dass er wollen würde, dass wir weiter so hart fahren wie er, und das habe ich vor.” Teamkollege Rosberg wies ebenfalls darauf hin, dass es trotz aller Trauer und Betroffenheit weitergehe: “Wir werden hart für Jules fahren, wie er es sich selbst gewünscht hätte.”

Beispiele für beinharte Duelle im Grenzbereich haben die beiden Silberpfeil-Rivalen schon genügend geliefert. Berühmt-berüchtigt waren der handfeste Hauskrach vor einem Jahr auf eben dem Hungaroring und vier Wochen später die “Reifen-Schlitz-Affäre” von Spa-Francorchamps.

Hamilton hatte im vergangenen Juli die Teamorder, Rosberg passieren zu lassen, einfach ignoriert. Der wegen einer anderen Reifenstrategie eigentlich schnellere Deutsche büßte dadurch seine Siegchance ein und belegte hinter dem britischen Boykotteur nur den vierten Rang. “Im vergangenen Jahr verlief das Rennen für mich nicht ideal”, erinnerte Rosberg daran. Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo nutzte den Zwist zu seinem zweiten Saisonsieg.

Direkt nach der Sommerpause profitierte der Australier erneut vom erbarmungslosen Kampf des Mercedes-Duos. In Belgien war allerdings Rosberg der Bösewicht, weil er Hamilton einen Reifen aufgeschlitzt hatte.

Rosberg machte nun vor dem Ungarn-GP kein Hehl daraus, dass das einst freundschaftliche Verhältnis zwischen ihm und Hamilton längst abgekühlt ist. “Ich finde, es ist neutral”, sagte der Deutsche. Sie beide hätten nun mehr Erfahrung im Umgang mit der Situation WM-Duell. Der Konkurrenzkampf sei nun nicht weniger intensiv als im Vorjahr, “aber doch anders”.

Anders ist für Rosberg auch, dass er im Gegensatz zu 2014 die WM vor Ungarn nicht anführt, sondern mit 177 Punkten als Gesamtzweiter 17 Zähler hinter Hamilton (194) liegt. “Das ist weniger als ein Rennen”, rechnete er vor. Dass Hamilton aber ausgerechnet in Ungarn patzt, ist nicht zu erwarten. Mit vier Siegen hält der Engländer gemeinsam mit Deutschlands F1-Ikone Michael Schumacher den Rekord auf dem Hungaroring.

Die Formel 1 wird den verstorbenen Franzosen Jules Bianchi vor dem Grand Prix von Ungarn mit einer Schweigeminute ehren. Um 13.45 Uhr am Sonntag will die Formel 1 in Budapest innehalten. Dies wurde am Mittwoch offiziell bekanntgegeben. Bianchi war am vergangenen Freitag neun Monate nach seinem schweren Rennunfall in Japan gestorben. Am Dienstag hatten Familie, Freunde, Kollegen und Fans bei einer Trauerfeier Abschied genommen.

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Neun Monate nach Unfall in Suzuka: Formel-1-Fahrer Bianchi ist tot http://www.vienna.at/neun-monate-nach-unfall-in-suzuka-formel-1-fahrer-bianchi-ist-tot/4395845 http://www.vienna.at/neun-monate-nach-unfall-in-suzuka-formel-1-fahrer-bianchi-ist-tot/4395845#comments Sat, 18 Jul 2015 07:17:57 +0000 http://4395845 Der am 5. Oktober 2014 bei einem Formel-1-Unfall schwer verletzte Rennfahrer Jules Bianchi ist tot.

“Jules hat bis zum Ende gekämpft”

Wie seine Eltern in der Nacht zum Samstag auf Facebook mitteilten, starb Bianchi am Freitagabend im Alter von 25 Jahren im Krankenhaus seiner Heimatstadt Nizza. “Jules hat bis zum Ende gekämpft, wie er es immer gemacht hat, aber gestern ist sein Kampf zu Ende gegangen”, erklärte die Familie.

A Statement from the Bianchi FamilyNice, FranceSaturday 18 July 201502.45hrs France │ 01.45hrs UKC’est avec une…

Posted by Jules Bianchi Fan Club on Freitag, 17. Juli 2015

Bianchi war beim Rennen im japanischen Suzuka mit seinem Wagen gegen einen Bergungskran gerast und hatte sich weitreichende Verletzungen im Gehirn zugezogen.

Erster Todesfall in Formel 1 seit Ayrton Senna 1994

Gut zwei Jahrzehnte nach dem Horror-Wochenende von Imola mit dem Tod der Renn-Ikone Ayrton Senna am 1. Mai 1994 in Imola und von Roland Ratzenberger trauert die Formel 1 um den insgesamt 26. toten Fahrer durch einen Unfall an einem Grand-Prix-Wochenende seit der WM-Einführung 1950. “Jules Bianchi ist von uns gegangen”, schrieb die französische Sportzeitung “L’Équipe” am Samstagmorgen in ihrer Online-Ausgabe.

“Wir werden Dich nie vergessen. Wie könnten wir auch…”

“Ruhe in Frieden, Jules. Nach einem tragischen Unfall und einem langen Kampf hast Du uns verlassen. Aber wir werden Dich nie vergessen. Wie könnten wir auch …”, schrieb die Fahrervereinigung (GPDA) am Samstag auf Twitter.

Auch der Ferrari-Rennstall, bei dem Bianchi einen Fördervertrag als Rennfahrer besessen hatte, drückte ihr Mitgefühl aus. “Ciao Jules, du wirst für immer in den Herzen von Ferrari sein.”

Lange im Koma

Noch Ende Mai hatte Bianchis Vater Philippe dem französischen TV-Sender Canal Plus gesagt: “Die Tatsache, dass er kämpft, gibt uns viel Kraft. Das Wichtigste ist, dass Jules am Leben ist.” Bianchi lag bis zuletzt in seiner Heimatstadt Nizza im Koma und wurde behandelt. Doch zuletzt war die Zuversicht der Familie gesunken, nachdem sich der Zustand des im Koma liegenden Franzosen nicht gebessert hatte. “Ich bin weniger zuversichtlich als noch vor einigen Monaten”, sagte Philippe Bianchi kürzlich. Nach dem Tod des Sohnes sei der Schmerz nun “immens und unbeschreiblich”.

Die Familie Bianchis dankte dem medizinischen Personal des Krankenhauses, das den im Koma liegenden Jules Bianchi “mit Liebe und Hingabe” gepflegt habe.

Weiterer Schicksalsschlag für Familie Bianchi

Für die Familie Bianchi war der schwere Unfall und der Tod des hoffnungsvollen Rennfahrers ein weiterer Schicksalsschlag. Jules Großonkel Lucien starb 1969 bei einem Sportwagen-Unfall in Le Mans, sein Großvater – Philippes Vater – Mauro erlitt ebenfalls bei einem Sportwagen-Unfall schwere Brandverletzungen.

“Es war ein Privileg, dass er für unser Team gefahren ist”

Der am 3. August 1989 geborene Bianchi hatte vor einem Jahr beim GP von Monaco mit Rang neun die ersten Punkte überhaupt für den russischen Marussia-Rennstall eingefahren, für den er seit 2013 gefahren war. Das Nachfolgeteam Manor reagierte erschüttert auf die Todesnachricht. “Wir sind am Boden zerstört, Jules nach so einem harten Kampf zu verlieren. Es war ein Privileg, dass er für unser Team gefahren ist.”

Mit Rennwagen unter Bergunsgkran gerast

Nach Bianchis Unfall waren von Fahrerkollegen seinerzeit im Regen von Suzuka auch die Licht- und damit Sichtverhältnisse moniert worden. Bianchi hatte sich auf dem Suzuka Circuit schwere Kopfverletzungen zugezogen, als er bei teils nasser Strecke vom Kurs abgekommen und mit seinem Rennwagen unter einen Bergungskran gerast war. Mit einer “diffus axonalen” Hirnverletzung war er in das Mie General Hospital von Yokkaichi eingeliefert worden.

Japan F1 GP Auto Racing Bianchi Crash Kurz nach dem schweren Unfall: Jules Bianchi wird schwer verletzt geborgen. Neun Monate danach verliert er seinen Kampf. ©

“Bei jedem Telefonklingeln wissen wir, dass es das Krankenhaus sein könnte”

Seitdem bangten seine Familie, seine Freunde, seine Fans und die gesamte Formel 1 um das Leben des Franzosen. “Bei jedem Telefonklingeln wissen wir, dass es das Krankenhaus sein könnte, das uns sagt, dass Jules tot ist”, hatte Philippe Bianchi gut eine Woche nach dem Unfall der italienischen Zeitung “La Gazzetta dello Sport” erklärt. Die Ärzte hätten ihnen gesagt, dass noch nie jemand einen so schweren Unfall überlebt habe.

Bianchi-Unfall löst Sicherheitsdebatte aus

Der Unfall hatte Ende vergangenen Jahres eine Sicherheitsdebatte in der Formel 1 ausgelöst. So wurden und werden in dieser Saison fünf Rennen früher als sonst gestartet. Betroffen waren und sind die Grand Prix’ in Australien am 15. März (Start 16.00 Uhr Ortszeit), Malaysia am 29. März (15.00 Uhr), China am 12. April (14.00 Uhr), Japan am 27. September (14.00 Uhr) und Russland am 11. Oktober (14.00 Uhr).

Nach dem Crash Bianchis am 5. Oktober hatte der Weltverband FIA ein Unfallgremium einberufen. Dieses hatte unter anderem empfohlen, dass kein Rennen weniger als vier Stunden vor Sonnenuntergang gestartet werden sollte. Es sei denn, es handelt sich um einen Flutlicht-Grand-Prix.

Dem 92fachen des eigenen Körpergewichts ausgesetzt

Äußerlich hatte Bianchi am Kopf offensichtlich keinerlei Verletzungen davongetragen. Zu schwer waren aber die weitreichenden Schädigungen im Kopf, die Ausmaße waren bei dieser Art von Verletzung nicht einmal genau ersichtlich. Das Fachmagazin “Auto, Motor und Sport” hatte berichtet, dass Bianchi Kopfs bei dem Aufprall einer Verzögerung von 92g, also dem 92fachen des eigenen Körpergewichts augesetzt gewesen sein soll. (dpa/APA/red)

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http://www.vienna.at/neun-monate-nach-unfall-in-suzuka-formel-1-fahrer-bianchi-ist-tot/4395845/?feed=comments-rss2 5
Williams-Pilot Valtteri Bottas vor Wechsel zu Ferrari http://www.vienna.at/williams-pilot-valtteri-bottas-vor-wechsel-zu-ferrari/apa-1524352868 http://www.vienna.at/williams-pilot-valtteri-bottas-vor-wechsel-zu-ferrari/apa-1524352868#comments Fri, 17 Jul 2015 12:23:00 +0000 http://4395403

Die beiden Formel-1-Teams kommentierten die Gerüchte zunächst nicht, wie die britische BBC berichtete. Über einen bevorstehenden Abschied Räikkönens von Ferrari war bereits seit längerem spekuliert worden. Der 35-Jährige steht seit Wochen in der Kritik, die Team-Spitze hatte auch öffentlich Druck auf den Finnen ausgeübt. Lediglich der deutsche Ex-Serienweltmeister Sebastian Vettel hatte sich zuletzt für einen Verbleib seines Teamkollegen ausgesprochen.

Bottas fährt seit 2013 als Stammpilot für Williams in der Formel 1, in dieser Saison sammelte er bisher 77 WM-Punkte und liegt auf Rang vier der Fahrerwertung. Sein Nachfolger bei Williams könnte dem Bericht zufolge der brasilianische Sauber-Pilot Felipe Nasr werden.

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Bianchis Vater betreffend Genesung “weniger optimistisch” http://www.vienna.at/bianchis-vater-betreffend-genesung-weniger-optimistisch/4391911 http://www.vienna.at/bianchis-vater-betreffend-genesung-weniger-optimistisch/4391911#comments Tue, 14 Jul 2015 09:41:06 +0000 http://4391911

Jules Bianchi war im Oktober 2014 in Suzuka in Japan mit seinem Wagen mit 126 km/h gegen einen Bergungskran gekracht und hatte sich weitreichende Verletzungen im Gehirn zugezogen. Seitdem liegt der 25-Jährige in einem Spital in Nizza im Koma.

binachi

“Keine Fortschritte”

“Normalerweise muss es in den ersten sechs Monaten Fortschritte geben. Jetzt sind es schon neun Monate, Jules ist noch immer nicht aufgewacht und es gibt keine signifikanten Fortschritte”, erklärte Philippe Bianchi am Montag im französischen Radio. “Die Zeit vergeht und ich bin weniger optimistisch als ich noch zwei oder drei Monate nach dem Unfall gewesen bin”, sagte Philippe Bianchi.

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Bianchis Vater kaum “optimistisch” zu Genesung seines Sohnes http://www.vienna.at/bianchis-vater-kaum-optimistisch-zu-genesung-seines-sohnes/apa-1524287132 http://www.vienna.at/bianchis-vater-kaum-optimistisch-zu-genesung-seines-sohnes/apa-1524287132#comments Mon, 13 Jul 2015 18:45:00 +0000 http://4391410

“Normalerweise muss es in den ersten sechs Monaten Fortschritte geben. Jetzt sind es schon neun Monate, Jules ist noch immer nicht aufgewacht und es gibt keine signifikanten Fortschritte”, erklärte Philippe Bianchi am Montag im französischen Radio. “Die Zeit vergeht und ich bin weniger optimistisch als ich noch zwei oder drei Monate nach dem Unfall gewesen bin”, sagte Philippe Bianchi.

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Fangios Überreste werden für Vaterschaftstest exhumiert http://www.vienna.at/fangios-ueberreste-werden-fuer-vaterschaftstest-exhumiert/4389377 http://www.vienna.at/fangios-ueberreste-werden-fuer-vaterschaftstest-exhumiert/4389377#comments Sat, 11 Jul 2015 13:15:26 +0000 http://4389377

Den Antrag auf Klärung der Vaterschaft hat der frühere Amateurpilot Oscar Espinoza gestellt, Sohn von Fangios langjährigem Wegbegleiter Andrea Berruet. Der Test soll im August durchgeführt werden. Fangio ist in seiner Geburtsstadt Balcarse begraben. Der Argentinier war in den 1950er Jahren fünfmal Formel-1-Weltmeister und gilt als einer der besten Piloten aller Zeiten.

(APA)

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http://www.vienna.at/fangios-ueberreste-werden-fuer-vaterschaftstest-exhumiert/4389377/?feed=comments-rss2 3
Österreich-GP im kommenden Jahr für 3. Juli vorgesehen http://www.vienna.at/oesterreich-gp-im-kommenden-jahr-fuer-3-juli-vorgesehen/apa-1524237094 http://www.vienna.at/oesterreich-gp-im-kommenden-jahr-fuer-3-juli-vorgesehen/apa-1524237094#comments Fri, 10 Jul 2015 20:07:00 +0000 http://4388934

Die kommende Formel-1-Saison beginnt demnach um fast drei Wochen später als zuletzt, nämlich am 3. April 2016 in Australien, und endet am 27. November 2016 in Abu Dhabi. Zwei Wochen nach Spielberg soll erstmals in Baku in Aserbaidschan gefahren werden.

Auch der Grand Prix von Deutschland, der in diesem Jahr aus finanziellen Gründen nicht ausgetragen werden konnte, befindet sich vorerst wieder im Kalender. 21 Saisonrennen wären ein neuer Rekord. In diesem Jahr wird die WM in 19 Läufen entschieden.

Der Motorsport-Weltrat stimmte außerdem den Vorschlägen der F1-Strategiegruppe und der F1-Kommission zu, das Reglement mit sofortiger Wirkung in einigen Punkten anzupassen. Demnach ist die Höchststrafe bei einer Überschreitung der höchstzulässigen Motorenanzahl pro Saison eine Rückversetzung ans Ende der Startaufstellung. Zusätzliche Zeitstrafen im Rennen entfallen. Das gilt bereits beim nächsten Rennen in zwei Wochen in Ungarn.

Motorenhersteller, die neu in den Sport eintreten, dürfen im ersten Jahr ihres Engagements zudem straffrei einen zusätzlichen Motor je Auto einsetzen. Dieser Passus wird rückwirkend für diese Saison auch bei Honda angewandt. Die Japaner sind in diesem Jahr als Exklusivlieferant von McLaren in die Königsklasse eingetreten, haben aber mit erheblichen Zuverlässigkeitsproblemen zu kämpfen.

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Technische Hilfen für Formel-1-Piloten werden eingeschränkt http://www.vienna.at/technische-hilfen-fuer-formel-1-piloten-werden-eingeschraenkt/apa-1524114604 http://www.vienna.at/technische-hilfen-fuer-formel-1-piloten-werden-eingeschraenkt/apa-1524114604#comments Thu, 02 Jul 2015 20:21:00 +0000 http://4380590

Dies habe die Formel-1-Strategiegruppe beschlossen, die am Mittwoch in London tagte. In der Debatte um Reformen in der Rennserie war zuletzt immer wieder auch über größere Herausforderungen für die Fahrer gesprochen worden. Damit sollen die Fähigkeiten der Piloten wieder mehr in den Mittelpunkt rücken und weniger die Qualität ihres Autos den Ausschlag geben.

Zwei Rennen pro Wochenende angedacht

Neben weniger Hilfsmitteln ist auch ein umfassenderes Limit für Anweisungen via Boxenfunk vorgesehen. Auch das Format der Renn-Wochenenden steht auf dem Prüfstand. Die FIA kündigte “aufregende und innovative Änderungen” für die kommende Saison an. So ist sogar ein Bruch mit Traditionen möglich: Statt nur eines Grand Prix am Sonntag könnte es künftig ein Sprintrennen am Samstag und dann am Folgetag ein Hauptrennen geben. Die vorgeschlagenen Änderungen müssen aber noch von der FIA und dem Rechte-Inhaber FOM geprüft werden.

(APA)

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Formel 1: Nico Rosberg gewinnt Grand Prix von Österreich http://www.vienna.at/formel-1-nico-rosberg-gewinnt-grand-prix-von-oesterreich/4368153 http://www.vienna.at/formel-1-nico-rosberg-gewinnt-grand-prix-von-oesterreich/4368153#comments Sun, 21 Jun 2015 13:38:48 +0000 http://4368153 Nico Rosberg hat am Sonntag auch die zweite Auflage des Formel-1-Grand-Prix von Österreich nach dem Comeback im Vorjahr gewonnen. Der 29-jährige Deutsche triumphierte vor 55.000 Zuschauern in Spielberg vor seinem Mercedes-Stallrivalen Lewis Hamilton und Felipe Massa im Williams.

Alle Ereignisse des Rennens im Liveticker nachlesen

Ferrari-Star Sebastian Vettel wurde nach einem verpatzten Boxenstopp Vierter. Spielberg. Rosberg dagegen bejubelte den elften Grand-Prix-Sieg seiner Karriere, den dritten in dieser Saison. In der WM rückte er dem führenden Titelverteidiger Hamilton wieder bis auf zehn Punkte nahe.

Nach acht von 19 Rennen hat Rosberg nun 159 Punkte auf seinem Konto, Hamilton steht mit 169 an der Spitze. Vettel sammelte als Dritter bislang 120 Zähler.

Gerhard Bergers “Enthusiasmus” bei der Siegerehrung

Der Star der Siegerehrung war Lokalmatador Gerhard Berger. Der Ex-Pilot aus Tirol führte am Siegespodest die Interviews durch. Dabei sprühte der 55-Jährige nur so vor Freude, sprach mehr als die drei Erstplatzierten selbst und schilderte seine Sicht der Dinge.

“Es ist großartig, deinen Enthusiasmus zu sehen”, sagte Weltmeister Lewis Hamilton mit einem Grinsen. Zwischenzeitlich verwechselte Berger sogar Sieger Nico Rosberg und dessen Mercedes-Teamkollegen Hamilton. “Good Job, Lewis”, sagte er zu Rosberg. Es wurde ihm verziehen. Berger selbst ist ein Podestplatz in Spielberg in seiner aktiven Karriere verwehrt geblieben.

Reaktionen zum Rennen

Nico Rosberg (GER/Sieger): “Es ist ein großartiges Gefühl, ich freue mich total. Es ist super gelaufen. Der Start hat es schon gerichtet heute. Es war ein großartiger Start und ich war sehr glücklich mit dem Auto. Ich weiß nicht, ob es ein Trend ist auf diesem Kurs. Dieses Jahr habe ich das gefunden, was ich in den Rennen gebraucht habe. Ich habe wieder Punkte aufgeholt auf Lewis. Zehn Punkte ist nicht viel, da ist noch alles drinnen.”

Lewis Hamilton (GBR/Zweiter): “Nico hat einen fantastischen Job gemacht, man muss ihm gratulieren. Im zweiten Stint ist er schneller gewesen als ich. Beim Start hatte ich ein Problem, das war nicht optimal. Das ist etwas, an dem wir arbeiten werden.”

Felipe Massa (BRA/Dritter): “Es sind großartige Leute hier, die mich unterstützen. Es war ein großartiges Rennen heute, ein fantastisches Ergebnis auch für das Team. Ich habe es geschafft, keinen Fehler zu machen und vor Sebastian (Vettel) zu bleiben. Vielleicht hat mir da die Erfahrung geholfen. Wir geben nicht auf. Wir arbeiten sehr hart, um uns zu verbessern.”

Sebastian Vettel (GER/Vierter): “Es ist nicht Kindergeburtstag, dass man einfach vorbeifährt (an einem Williams). Wir wissen, dass die Jungs auf der Geraden sehr flott sind. Es war nicht wirklich eine Möglichkeit da. Nach dem Boxenstopp war es letztendlich wichtig, dass wir wieder herausgekommen sind. Aber wir haben viel Zeit verloren.” (red/APA)

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Formel 1 drückt bei Reformdebatte aufs Tempo: Neuerungen schon 2016? http://www.vienna.at/formel-1-drueckt-bei-reformdebatte-aufs-tempo-neuerungen-schon-2016/4368012 http://www.vienna.at/formel-1-drueckt-bei-reformdebatte-aufs-tempo-neuerungen-schon-2016/4368012#comments Sun, 21 Jun 2015 11:18:25 +0000 http://4368012 In der Dauerdebatte um eine spannendere und spektakulärere Formel 1 drängen die Teamverantwortlichen auf eine Tempoverschärfung und einschneidende Veränderungen. Auch beim Großen Preis von Österreich war die Krise der Königsklasse ein Top-Thema.

Formel 1 läuft die Zeit davon

“Bernie Ecclestone muss zusammen mit Jean Todt handeln und etwas ändern”, appellierte etwa Red-Bull-Teamchef Christian Horner in Spielberg an den britischen Formel-1-Boss und den französischen Präsidenten des Internationalen Automobilverbandes FIA. “Und das möglichst schnell. Der Formel 1 läuft die Zeit davon.”

Eigentlich sind die Neuerungen für 2017 geplant. Angesichts drastisch sinkender Zuschauerzahlen und TV-Quoten in vielen traditionellen Motorsportländern sehen sich die lange in einem Elfenbeinturm logierenden Zuständigen aber inzwischen zum Handeln gezwungen.

Lange bewegte sich der Reformeifer im Schneckentempo. In Spielberg gab es indes deutliche Anzeichen für eine Beschleunigung. “Wir haben das Problem erkannt und arbeiten an Lösungen. Die Formel 1 wird ein anderes Gesicht erhalten”, sagte Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung”. Aber eines sei auch sicher: “Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren.”

Schnelle Änderungen

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko forderte: “Die Änderung der Autos sollte so schnell wie möglich kommen. Wenn alle wollen, schon 2016.” Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff plädierte für schnellere und breitere Rennwagen ebenfalls schon in der kommenden Saison.

Nur noch halb so viele Fans

Zum österreichischen Grand Prix kamen am gesamten Wochenende nur noch knapp halb so viele Fans wie im Vorjahr, was den Zuständigen die alarmierende Situation schmerzhaft veranschaulichte. “Unser Produkt Formel 1 ist für die Leute nicht sexy genug.

Die Regeln sind zu kompliziert, die Autos nicht dramatisch genug, die Rennen zu langweilig”, gab Horner der “Bild am Sonntag” dafür als Gründe an. Eine einfachere Erklährung hatte dagegen Sebastian Vettel: “Bernie könnte schon wieder mehr Tickets verkaufen – wenn er sie etwas billiger machen würde.”

Ecclestone gibt Fehler zu

Ecclestone räumte ein, das komplizierte Reglement verwirre die Zuschauer. “Wir müssen ein ganz genaues Auge auf all unsere Sportregeln richten”, sagte er. Das Publikum verstehe es nicht, wenn es Strafen für alles Mögliche gebe. Als Beispiel führte er den Verlust von Startplätzen im Fall eines Motorwechsels an. In Spielberg bewegten sich diese Sanktionen zwischen 10 und 25 Positionen.

Die Macher sind sich darin einig, dass vor allem die Piloten als eigentliche Protagonisten wieder stärker in den Mittelpunkt rücken und auch körperlich mehr gefordert werden müssen. “Sie sind Gladiatoren”, verglich Wolff die Fahrer mit den legendären Kämpfern der Römerzeit. “Sie sollen nach den Rennen aussehen wie Rennfahrer und nicht wie eine Ballerina.” Der dreifache Weltmeister Niki Lauda forderte, die Formel 1 brauche “wieder Männer, keine Jüngelchen”.

David Coulthard, der seine Formel-1-Karriere 2008 beendet hatte, schrieb in seiner BBC-Kolumne: “Heute weiß ich von Fahrern, die am Abend vor dem Grand Prix noch Sponsorentermine haben oder auf irgendeiner Party rumhängen. Natürlich trinken sie nichts, aber es zeigt, wie wenig Stress sie im Auto haben.” Der Vizechampion erinnerte an die 80er Jahre: “Damals waren die Autos noch so etwas wie aufmüpfige Dinosaurier, die ihre Fahrer an die physischen Grenzen und darüber hinaus gebracht haben.”

“Ich muss ein beschissenes Produkt verkaufen”

Und auch das ständige Herumnörgeln am eigenen Produkt soll aufhören. “Wir umgeben uns mit lauter Blödheiten und reden uns die Formel 1 schlecht”, polterte Lauda. Wolff sagte: “Wir dürfen die Formel 1 nicht schlecht reden.”

Diese Kritik richtete sich auch gegen Ecclestone. Der mächtige Brite hatte sich in einem Interview beklagt, er müsse jetzt “ein beschissenes Produkt” verkaufen. Die Kritik war an die Ingenieure gerichtet, die langweilige Motoren bauen würden. Dass diese entsprechend den Regeln konstruieren, erwähnte er nicht. Inzwischen bestritt Ecclestone jedoch, dies jemals so gesagt zu haben.

Fakt bleibt indes, dass Ecclestone und die Teams sich wegen teils konträrer Interessen in zentralen Fragen weiterhin blockieren, obwohl die Zeit drängt. (dpa)

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