Vienna Online » Formel1 http://www.vienna.at VIENNA Sat, 20 Dec 2014 21:24:39 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 F1-Rennen in Katar scheitert am Veto von Bahrain und Abu Dhabi http://www.vienna.at/f1-rennen-in-katar-scheitert-am-veto-von-bahrain-und-abu-dhabi/4175057 http://www.vienna.at/f1-rennen-in-katar-scheitert-am-veto-von-bahrain-und-abu-dhabi/4175057#comments Fri, 12 Dec 2014 11:37:57 +0000 http://4175057

"Als das Angebot für dieses Rennen kam, habe ich die Leute dort zusammengebracht und gesagt: Könnt ihr das unter euch regeln? Es ist ihnen nicht gelungen", zitierten britische Medien Ecclestone am Freitag. Bahrain habe sich als erster Formel-1-Gastgeber in der Region seinerzeit ein Vetorecht gegen weitere Rennen in der Nachbarschaft ausbedungen. Später habe sich das Königshaus aber mit Abu Dhabi darauf verständigt, dass auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten ein Grand Prix ausgerichtet werden darf.

MotoGP darf in Katar fahren

Nun lockt auch Katar im Zuge seiner wachsenden Bemühungen um Top-Sportereignisse die Formel 1. Im Gespräch ist ein Rennen auf dem Losail International Circuit. Dort fährt bereits die MotoGP. Als Alternative nannte Ecclestone jüngst auch ein Stadtrennen in Doha. Ohne die Zustimmung aus Bahrain und Abu Dhabi könne er diese Pläne jedoch nicht weiter verfolgen, erklärte der 84-Jährige nun.

(APA)

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Alonso kehrt zu McLaren zurück http://www.vienna.at/alonso-kehrt-zu-mclaren-zurueck/apa-1521608384 http://www.vienna.at/alonso-kehrt-zu-mclaren-zurueck/apa-1521608384#comments Thu, 11 Dec 2014 13:34:00 +0000 http://4173696

Der Däne Kevin Magnussen verliert seinen Stammplatz und ist künftig Testfahrer. "Wir haben die Zeit, wir haben Hoffnungen und wir haben die notwendigen Mittel. Lasst die Legende wiederkehren, das ist unsere Herausforderung", erklärte Alonso.

Der 33-Jährige hatte nach fünf titellosen Jahren bei Ferrari seinen Platz für Sebastian Vettel geräumt. Schon lange galt als ausgemacht, dass McLaren sein neuer Arbeitgeber sein würde, zumal Honda für das Comeback als Formel-1-Motorenbauer auf einen Star-Piloten gedrängt hatte. "Unser Politik war es immer, das bestmögliche Fahrer-Duo zusammenzustellen - und das sind Fernando und Jenson", sagte McLaren-Boss Ron Dennis.

Diese Worte dürften dem Team-Patriarchen nicht leicht gefallen sein. 2007 hatte Alonso den Rennstall im Streit verlassen, nachdem er sich mit Teamkollege Lewis Hamilton überworfen und dem Weltverband in der Spionage-Affäre Insider-Information zugespielt hatte.

Hamilton verlor den sicher geglaubten Titel noch auf der Zielgeraden der Saison. McLaren wurde wegen des Besitzes geheimer Ferrari-Daten zu 100 Millionen Dollar Strafe verdonnert, das Lebenswerk von Dennis war in Gefahr. Doch in der sportlichen Not fanden Alonso und Dennis nun wieder zusammen. "Ich schließe mich diesem Projekt mit riesiger Begeisterung und Entschlossenheit an", beteuerte Alonso.

Der Champion von 2005 und 2006 hat frustrierende Jahre bei Ferrari hinter sich. In der abgelaufenen Saison gelangen nur zwei Podestplätze und kein Sieg - für den Asturier viel zu wenig. Trotz eines noch bis 2016 laufenden Vertrags bat Alonso daher um die Freigabe. Auf der langen Jagd nach seinem dritten Titel muss sich der Mann aus Oviedo nun allerdings erneut als Aufbauhelfer beweisen.

Denn McLaren ist weit entfernt vom Glanz früherer Jahre, als Ayrton Senna und Alain Prost Siege und WM-Triumphe in Serie einfuhren. Der bisher letzte Konstrukteurs-Titel liegt schon 16 Jahre zurück, die letzte Fahrer-WM holte 2008 der aktuelle Mercedes-Champion Lewis Hamilton nach Woking. Für den jüngsten Saisonsieg sorgte 2012 beim Saisonfinale in Brasilien ausgerechnet Button, der sich im internen Kopf-an-Kopf-Duell gegen Magnussen noch einmal ein McLaren-Cockpit sicherte.

Monatelang hatte die Rennstall-Spitze darum gerungen, welcher Fahrer den Platz neben Alonso bekommen soll. Dennis galt als Befürworter des 22-jährigen Magnussen, dessen Gehalt deutlich unter der Millionen-Gage für Button liegt und dem die Zukunft gehört. Im Aufsichtsrat aber konnte sich der Firmen-Präsident anscheinend nicht durchsetzen. "Die Verhandlungen mit Jenson haben aus vielen Gründen ziemlich lange gedauert", bekannte Dennis. Nun aber sei man sicher, "das beste Fahrerpaar aller aktuellen Formel-1-Teams" zu haben.

Button stimmte für einen Verbleib wohl einer deutlichen Kürzung seines Gehalts zu. Er hatte zuletzt schon mit einem Wechsel in die Langstrecken-WM kokettiert, sollte ihn McLaren vor die Tür setzen. Nach der Zusage aber gab sich der 34-Jährige hoch erfreut. "Ich kann es kaum erwarten, loszulegen", sagte der Weltmeister von 2009.

Gemeinsam bilden die Fahrer-Veteranen Alonso und Button und der intern unter Druck geratene Boss Dennis nun eine Schicksalsgemeinschaft. Für alle könnte es die letzte Chance sein, noch einmal nach der Formel-1-Krone zu greifen. "Ich weiß, dass es etwas Zeit dauern könnte, bis wir die gewünschten Resultate erreichen. Aber das ist kein Problem für mich", sagte Alonso.

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Alonso kehrt zu McLaren zurück - Button zweiter Fahrer http://www.vienna.at/alonso-kehrt-zu-mclaren-zurueck-button-zweiter-fahrer/4173664 http://www.vienna.at/alonso-kehrt-zu-mclaren-zurueck-button-zweiter-fahrer/4173664#comments Thu, 11 Dec 2014 10:55:36 +0000 http://4173664

Alonso hatte nach fünf titellosen Jahren bei Ferrari seinen Platz für Sebastian Vettel geräumt. Der zweimalige Weltmeister fuhr bereits 2007 für McLaren, überwarf sich dann aber mit seinem damaligen Teamkollegen Lewis Hamilton und dem Rennstall. Das britische Team startet 2015 mit Motorenpartner Honda einen Neuanfang. Der Däne Kevin Magnussen nimmt die Rolle des Testpiloten ein.

Teams und Fahrer 2015

Aktueller Stand der Formel-1-Teams und ihrer Fahrer für die neue Saison:

Mercedes

mercedes

hamilton
Lewis Hamilton (wie bisher)
rosberg
Nico Rosberg (wie bisher)

Red Bull

redbull

ricci
Daniel Ricciardo (wie bisher)

kvyat
Daniil Kvyat (neu)

Ferrari

ferrari

vettel
Sebastian Vettel (neu)

raikko
Kimi Räikkönen (wie bisher)

Williams

williams

bottas
Valtteri Bottas (wie bisher)

massa
Felipe Massa (wie bisher)

Mc Laren

mclaren

alonso
Fernando Alonso (neu)

button
Jenson Button (wie bisher)

Force India

force

hulkenberg
Niko Hülkenberg (wie bisher)

perez
Sergio Perez (wie bisher)

Toro Rosso

torro

verstappen
Max Verstappen (neu)

sainz
Carlos Sainz jr.

Lotus

louts

maldonado
Pastor Maldonado (wie bisher)

grosjean
Romain Grosjean (wie bisher)

Sauber

sauber

ericsson
Marcus Ericsson (neu)

nasr
Felipe Nasr (neu)

Marussia

marussia
noch keine Fahrer fixiert

Caterham

caterham
noch keine Fahrer fixiert

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Ferrari will Steuersitz nach London verlegen http://www.vienna.at/ferrari-will-steuersitz-nach-london-verlegen/apa-1321599672 http://www.vienna.at/ferrari-will-steuersitz-nach-london-verlegen/apa-1321599672#comments Wed, 10 Dec 2014 18:24:00 +0000 http://4173145

Die Produktion soll in Maranello weitergeführt werden, hieß es. Die Medienspekulation wurde von Fiat nicht kommentiert. Der Schritt soll in Hinblick auf die Börsennotierung Ferraris Mitte 2015 unternommen werden.

Zehn Prozent der Anteile sollten an die Börse gebracht und die restlichen an die Aktionäre von Fiat übertragen werden. Mit der Ferrari-Abspaltung will der weltweit siebtgrößte Autobauer seine Expansionspläne finanzieren. Mit diesen soll der Rückstand auf den japanischen Weltmarktführer Toyota und den europäischen Branchenprimus Volkswagen verringert werden. Ein Bauteil dazu war die Übernahme des US-Herstellers Chrysler vor fünf Jahren.

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Dreister Einbruch beim Red Bull Racing-Team http://www.vienna.at/dreister-einbruch-beim-red-bull-racing-team/apa-1521539488 http://www.vienna.at/dreister-einbruch-beim-red-bull-racing-team/apa-1521539488#comments Sat, 06 Dec 2014 13:58:00 +0000 http://4168973

"Wir sind natürlich entsetzt über diesen schwerwiegenden Einbruch", wurde Horner zitiert. "Es wurde erheblicher Schaden angerichtet, und für unsere Sicherheitsbeamten, die zu dieser Zeit Dienst hatten, war dieser Vorfall sehr erschütternd. Die Täter haben nicht nur Gegenstände entwendet, die ihnen nicht gehören, sondern Leistungen, die den Einsatz von engagiert arbeitenden Personen widerspiegeln. Um diese Pokale zu gewinnen, waren viele Jahre und harte Arbeit nötig."

Horner, dessen Team neben zahlreichen Rennen von 2010 bis 2013 vier Fahrer- und Konstrukteurstitel in Folge gewonnen hatte, rätselte, welches Ziel die Einbrecher verfolgten. "Neben dem aggressiven Vorgehen sind wir auch perplex, warum jemand diese Trophäen stehlen sollte", betonte der 41-jährige Engländer. Der ideelle Wert der Pokale sei für das Team zwar außerordentlich hoch, der tatsächliche Wert allerdings eher gering. Zudem seien viele der ausgestellten Trophäen Kopien gewesen.

Nach Angaben der Polizei handelte es sich wohl um sechs Einbrecher, die mit zwei Autos mit vermutlich ausländischen Kennzeichen gekommen waren - einem Geländewagen, mit dem sie in die Eingangshalle gerast waren, und einem dunklen Mercedes-Kombi. Im Gebäude war zum Tatzeitpunkt nur ein Sicherheitsbeamter, verletzt wurde niemand.

"Wir vermuten, dass die Bande unsere Pokale jetzt einschmelzen will. Der Silberpreis ist momentan sehr hoch, verkaufen kann man die Unikate nicht. Dafür sind sie zu auffällig", sagte Helmut Marko, der Motorsportberater von Red Bull, "Sport Bild Online". Der 71-jährige Steirer war froh, dass bei dem Einbruch niemand zu Schaden gekommen ist: "Zum Glück war noch keine Empfangsdame bei der Arbeit." Teamchef Horner kündigte an, den Zugang zur Rennfabrik künftig stärker zu beschränken.

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Rekordkalender mit 21 Rennen für Formel-1-WM 2015 http://www.vienna.at/rekordkalender-mit-21-rennen-fuer-formel-1-wm-2015/apa-1521496502 http://www.vienna.at/rekordkalender-mit-21-rennen-fuer-formel-1-wm-2015/apa-1521496502#comments Wed, 03 Dec 2014 17:06:00 +0000 http://4165945

Der Österreich-Grand-Prix ist als neuntes Saisonrennen am 21. Juni geplant. Den Zuschlag für das Finale erhielt erneut Abu Dhabi. Der letzte Saisonlauf soll am 29. November gefahren werden, diesmal wieder wie bereits bekannt gegeben mit der herkömmlichen Punktevergabe.

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"Etwas Magisches": Vettel schwärmt vom ersten Ferrari-Test http://www.vienna.at/etwas-magisches-vettel-schwaermt-vom-ersten-ferrari-test/4164306 http://www.vienna.at/etwas-magisches-vettel-schwaermt-vom-ersten-ferrari-test/4164306#comments Tue, 02 Dec 2014 10:34:08 +0000 http://4164306

Vettel hatte am Wochenende die Scuderia-Rennfabrik besucht und am Samstag in einem zwei Jahre alten Ferrari auf dem firmeneigenen Kurs in Fiorano erste Runden gedreht. Der vierfache Weltmeister Vettel hat bei Ferrari einen Dreijahres-Vertrag unterschrieben und will das erstmals seit 1993 in einer Formel-1-Saison sieglose Team wieder in die Erfolgsspur führen.

Die erste Ausfahrt in Rot

Ferrari für Vettel "magisch"

Für den langjährigen Red-Bull-Mann fühle es sich "wirklich, wirklich besonders" an, Teil dieses Rennstalls zu werden. "Da ist ganz bestimmt etwas sehr Magisches", staunte der Deutsche nach seiner ersten Ausfahrt mit dem 2012er Formel-1-Wagen, "und etwas ist heute passiert, das ich nie wieder vergessen werde."

Vom Schumi-Fan zum Vierfach-Champ

Seine erste Ausfahrt in Fiorano als Ferrari-Pilot erinnerte Vettel an Kindheitserlebnisse am Firmensitz Maranello, wo er einen Blick auf sein Idol Michael Schumacher erhaschen wollte. "Ich erinnere mich daran, dass ich vor langer, langer Zeit als kleines Kind hier war und versucht habe, über den Zaun rüberzugucken", erzählte Vettel, für den die neue Teamfarbe allerdings noch etwas ungewohnt ist, wie er einräumte.

Erstes Teamfoto von Vettel und Ferrari

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Carlos Sainz junior zweiter Toro-Rosso-Pilot http://www.vienna.at/carlos-sainz-junior-zweiter-toro-rosso-pilot/apa-1521424768 http://www.vienna.at/carlos-sainz-junior-zweiter-toro-rosso-pilot/apa-1521424768#comments Fri, 28 Nov 2014 17:23:00 +0000 http://4161016

"Ich bin überglücklich, dass ich den Sprung zu Toro Rosso geschafft habe, das war mein großes Ziel", wurde Sainz in einer Aussendung des Rennstalls zitiert. Der Sohn des gleichnamigen zweifachen Rallye-Weltmeisters (1990, 1992) wurde heuer Champion in der Formel Renault und empfahl sich damit für das zweite Formel-1-Cockpit des vom Tiroler Franz Tost geleiteten Red-Bull-Schwesternteams.

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Montezemolo ist neuer Alitalia-Präsident http://www.vienna.at/montezemolo-ist-neuer-alitalia-praesident/apa-1321391356 http://www.vienna.at/montezemolo-ist-neuer-alitalia-praesident/apa-1321391356#comments Wed, 26 Nov 2014 15:51:00 +0000 http://4158705

Der Aufsichtsrat der neuen Gesellschaft tagte am Mittwoch zum ersten Mal. Nach Angaben italienischer Medien wird Montezemolo zusammen mit Geschäftsführer Silvano Cassano die Alitalia führen. Mitglied des Aufsichtsrat ist auch Etihads CEO James Hogan.

Der 67-jährige Montezemolo sitzt bereits im Verwaltungsrat des Schuhherstellers Tod's und der Zeitung "La Stampa", er war Mitglied im Verwaltungsrat der Bankengruppe UniCredit, arbeitete beim Getränkehersteller Cinzano und war Präsident des Industrieverbandes Confindustria. Er organisierte 1990 die Fußballweltmeisterschaft im Land mit und gilt als Vertrauter der Industriellenfamilie Agnelli. Montezemolo zählt zu den Gründern der privaten Bahngesellschaft NTV; die mit den Staatsbahnen FS im Hochgeschwindigkeitsbereich konkurriert.

Der ehemalige Monopolist Alitalia steckt seit Jahren in der Krise. Im Sommer stieg die staatliche Etihad Airways aus Katar ein und rettete die italienische Fluggesellschaft vor der Pleite. Etihad wird der im August geschlossenen Vereinbarung zufolge insgesamt 1,758 Mrd. Euro in mehreren Tranchen in Alitalia investieren. Für einen Anteil von 49 Prozent am Kapital will die Airline allein 560 Mio. Euro zahlen. Alitalia verpflichtete sich im Gegenzug zu einem umfassenden Umbau. Die Mitarbeiterzahl etwa soll das Unternehmen von 12.800 auf 11.000 reduzieren.

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Keine doppelten Punkte mehr beim F1-Finale 2015 http://www.vienna.at/keine-doppelten-punkte-mehr-beimf1-finale-2015/apa-1521392932 http://www.vienna.at/keine-doppelten-punkte-mehr-beimf1-finale-2015/apa-1521392932#comments Wed, 26 Nov 2014 15:42:00 +0000 http://4158693

Dies berichtete das Fachmagazin "auto, motor und sport" (ams) am Mittwoch. Im 19. und letzten Saisonrennen am Sonntag in Abu Dhabi erhielt Sieger Lewis Hamilton 50 statt der üblichen 25 Zähler. Auch für die Plätze zwei bis zehn gab es doppelte Punkte. Dies wurde allgemein als Wettbewerbsverzerrung kritisiert. Formel-1-Chef Ecclestone hatte sich von der Regelung eine möglichst späte WM-Entscheidung und Spannung bis zum Schluss erhofft.

Kein stehender Start

Gar nicht erst eingeführt wird 2015 die schon beschlossene Regel, nach einer Safety-Car-Phase stehend zu starten. Nun bleibt es bei "fliegenden" Starts. "Das künstliche Spannungselement hatte zu viele Schwachstellen", schrieb "ams". Die Piloten sahen es laut dem Magazin als zusätzliches Risiko, die Teams als eine höhere Materialbelastung an. Fahrer hätten ihren Startplatz nicht finden können oder Re-Starts wegen liegen gebliebener Autos wiederholt werden müssen.

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Das Fahrerfeld für die Formel-1-Saison 2015 http://www.vienna.at/das-fahrerfeld-fuer-die-formel-1-saison-2015/4156106 http://www.vienna.at/das-fahrerfeld-fuer-die-formel-1-saison-2015/4156106#comments Mon, 24 Nov 2014 13:38:32 +0000 http://4156106

Mercedes

mercedes

hamilton
Lewis Hamilton (wie bisher)
rosberg
Nico Rosberg (wie bisher)

Red Bull

redbull

ricci
Daniel Ricciardo (wie bisher)

kvyat
Daniil Kvyat (neu)

Ferrari

ferrari

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Sebastian Vettel (neu)

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Kimi Räikkönen (wie bisher)

Williams

williams

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Valtteri Bottas (wie bisher)

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Felipe Massa (wie bisher)

Mc Laren

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Fernando Alonso (neu)

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Jenson Button (wie bisher)

Force India

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Niko Hülkenberg (wie bisher)

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Sergio Perez (wie bisher)

Toro Rosso

torro

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Max Verstappen (neu)

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Carlos Sainz jr.

Lotus

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maldonado
Pastor Maldonado (wie bisher)

grosjean
Romain Grosjean (wie bisher)

Sauber

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Marcus Ericsson (neu)

nasr
Felipe Nasr (neu)

Marussia

marussia
noch keine Fahrer fixiert

Caterham

caterham
noch keine Fahrer fixiert

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F1-Champion Hamilton plant Erfolgsära mit Mercedes http://www.vienna.at/f1-champion-hamilton-plant-erfolgsaera-mit-mercedes/apa-1521357890 http://www.vienna.at/f1-champion-hamilton-plant-erfolgsaera-mit-mercedes/apa-1521357890#comments Mon, 24 Nov 2014 11:57:00 +0000 http://4156049

"Wir werden hart arbeiten, uns noch zu verbessern. Ich werde mich in den nächsten Wochen in der Fabrik so viel wie möglich einbringen, um es in die richtige Richtung zu lenken", kündigte Hamilton an, dessen Dienstwagen bei der Jagd nach dem dritten Titel nicht die Weltmeister-Nummer 1 tragen wird. Der 29-jährige Engländer will stattdessen weiter mit der 44 fahren, wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bestätigte. 

Sein Champion wirkte nach einer kurzen Nacht bei seiner Pressekonferenz in einem Luxushotel schon wieder erstaunlich frisch. "Ich hatte nur einen Drink, das ist mehr als genug für mich", verriet Hamilton. Dagegen hatte Boss Wolff die Jubelparty sichtlich mitgenommen. "Wir haben nicht den Nachtclub zerstört, dafür aber uns", gestand der 42-jährige Wiener mit einem müden Lächeln.   

Das nächste Projekt hat aber auch Wolff schon im Visier: die langfristige Verlängerung des Ende 2015 auslaufenden Vertrags mit Hamilton. "Lewis ist ein superwichtiger Faktor für dieses Team. Wir werden jetzt ein paar Tage nachdenken und dann die Gespräche wiederbeginnen", kündigte Wolff an. 

Hamilton hatte sich am Sonntag beim Saisonfinale auf dem Yas Marina Circuit mit seinem elften Saisonsieg den zweiten WM-Triumph nach 2008 gesichert. "Es fühlt sich einfach süßer an, vielleicht weil ich älter bin", meinte der Champion. Sein Titelrivale Nico Rosberg war im zweiten Mercedes nur als 14. ins Ziel gekommen, weil eine Pumpe im Hybridmotor versagt hatte. "Ich muss das jetzt verarbeiten", sagte Rosberg, versicherte aber gleichzeitig: "Ich bin stolz auf dieses Jahr."

Schon am Dienstag wird der deutsche Vizeweltmeister bei den Testfahrten in Abu Dhabi wieder im Auto sitzen, Enttäuschung hin oder her. "Ich weiß nicht, in welchem Zustand ich sein werde", scherzte Rosberg. Für den Sohn des finnischen Ex-Weltmeisters Keke Rosberg gilt es bei den Übungsrunden, schon wieder Schwung für 2015 zu holen. "Der Nico wird zurückkommen", betonte Motorsportchef Wolff.

Bereits jetzt gilt Mercedes erneut als klarer Favorit für die kommende Saison. Zu übermächtig war das Werksteam in diesem Jahr mit den neuen Sechszylinder-Turbomotoren. Auch Hamilton sieht sein Team noch längst nicht am Ende seiner Entwicklung. "Ich suche sicher nach keiner neuen Herausforderung. Ich fühle mich sehr glücklich hier", beteuerte der vierte Brite nach Jackie Stewart (1969, 1971, 1973), Jim Clark (1963, 1965) und Graham Hill (1962, 1968) mit mehr als einem WM-Titel in der Motorsport-Königsklasse.

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Formel 1: Rennkalender und Ergebnisse 2014 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009 http://www.vienna.at/formel-1-rennkalender-und-ergebnisse-2014/3872009#comments Mon, 24 Nov 2014 09:00:42 +0000 http://3872009

Termin Rennen Sieger
16.03. GP von Australien in Melbourne  Nico Rosberg
30.03. GP von Malaysia in Sepang  Lewis Hamilton
06.04. GP von Bahrain in Sachir  Lewis Hamilton
20.04. GP von China in Shanghai  Lewis Hamilton
11.05. GP von Spanien in Barcelona  Lewis Hamilton
25.05. GP von Monaco in Monte Carlo  Nico Rosberg
08.06. GP von Kanada in Montréal  Daniel Ricciardo
22.06. GP von Österreich in Spielberg  Nico Rosberg
06.07. GP von Großbritannien in Silverstone  Lewis Hamilton
20.07. GP von Deutschland am Hockenheimring  Nico Rosberg
27.07. GP von Ungarn in Budapest  Daniel Ricciardo
24.08. GP von Belgien in Spa-Francorchamps  Daniel Ricciardo
07.09. GP von Italien in Monza  Lewis Hamilton
21.09. GP von Singapur in Singapur  Lewis Hamilton
05.10. GP von Japan in Suzuka  Lewis Hamilton
12.10. GP von Russland in Sotschi  Lewis Hamilton
02.11. GP der USA in Austin/Texas  Lewis Hamilton
09.11. GP von Brasilien in Sao Paulo  Nico Rosberg
23.11. GP von Abu Dhabi in Abu Dhabi  Lewis Hamilton

 

Die wichtigsten F1-Regeländerungen 2014

Die Formel 1 startet 2014 mit neuer Optik und neuem Sound durch. Am gravierendsten trifft die Teams die Rückkehr zu den Turbomotoren. Nach acht Jahren haben die bisherigen Antriebsaggregate ausgedient. Daneben gibt es weitere wichtige Regeländerungen. Ein Überblick:

MOTOR: Die 2,4-Liter-V8-Aggregate sind Ende des Jahres Geschichte. Dafür werden die Autos von der nächsten Saison an von 1,6-Liter-V6-Turbomotoren angetrieben. Die neuen Motoren sind um einiges schwerer, bringen zusammen mit der Batterie etwa 145 Kilogramm auf die Waage. Das Mindestgewicht der bisherigen Motoren beträgt dagegen nur 95 Kilo. Die Gewichtsverlagerung der Autos verändert sich enorm.

GEWICHT: Das Auto muss mit Fahrer mindestens 690 Kilogramm wiegen. Bislang waren es 642 Kilogramm.

AERODYNAMIK: Die Maximalhöhe der Fahrzeugspitze wird auf 18,5 Zentimeter reduziert. Einen Knick in der Nase darf es aber nicht mehr geben. Dadurch wird es zu stark abfallenden, optisch ebenfalls gewöhnungsbedürftigen Konstruktionen kommen. Die Frontflügel dürfen um 15 Zentimeter breiter werden (1,65 statt 1,50 Meter).

SPRIT: Für eine Renndistanz stehen maximal 100 Kilogramm (bislang 135 Liter) Benzin zur Verfügung. Das gilt vom Start bis zur Zielflagge und wird durch den Durchflussmengenbegrenzer des Weltverbands FIA kontrolliert.

STRAFEN: Die Sünderkartei à la Flensburg ist ganz neu. Bei Vergehen gegen die Straßenverkehrsordnung der Formel 1 drohen bis zu drei Punkte. Kommt ein Fahrer in den jeweils zurückliegenden zwölf Monaten auf mehr als zwölf Punkte, darf er beim nächsten Rennen nicht starten.

BATTERIEPOWER: Waren es bislang 82 PS für 6,7 Sekunden durch KERS (Kinetic Energy Recovery System), stehen den Piloten 2014 zusätzliche 160 PS für 33 Sekunden durch Energierückgewinnung zur Verfügung.

TESTEN: Üben während der Saison ist wieder erlaubt. Jedem Rennstall stehen viermal zwei Tage zur Verfügung. Ort und Zeitpunkt sind relativ festgelegt: Am Dienstag und Mittwoch nach Rennen in Europa.

(Red/dpa)

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Formel 1: Fahrerwertung 2014 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332 http://www.vienna.at/formel-1-fahrerwertung-2014/3872332#comments Mon, 24 Nov 2014 08:59:06 +0000 http://3872332

Platz Nr. Name Nation Team Punkte
1. 44 Lewis Hamilton GBR Mercedes 384
2. 6 Nico Rosberg GER Mercedes 317
3.
3 Daniel Ricciardo AUS Red Bull 238
4. 77 Valtteri Bottas FIN Williams 186
5. 1 Sebastian Vettel GER Red Bull 167
6. 14 Fernando Alonso ESP Ferrari 161
7. 19 Felipe Massa BRA Williams 134
8. 22 Jenson Button GBR McLaren 126
9.
27 Nico Hülkenberg GER Force India 96
10. 11 Sergio Perez MEX Force India 59
11. 20 Kevin Magnussen DEN McLaren 55
12. 7 Kimi Räikkönen FIN Ferrari 55
13. 25 Jean-Eric Vergne FRA Toro Rosso 22
14.
8 Romain Grosjean FRA Lotus 8
15.
26 Daniil Kwjat RUS Toro Rosso 8
16. 13 Pastor Maldonado VEN Lotus 2
17.
17 Jules Bianchi FRA Marussia 2
18. 99 Adrian Sutil GER Sauber 0
19. 21 Esteban Gutierrez MEX Sauber 0
20. 4 Max Chilton GBR Marussia 0
21. 10 Kamui Kobayashi JPN Caterham 0
22. 9 Marcus Ericsson SWE Caterham 0

*Sebastian Vettel hat als amtierender Weltmeister das Recht mit der Nummer 1 zu fahren. Als seine bevorzugte Startnummer ausgewählt hat der Deutsche aber die 5.

Fixe Startnummern für F1-Fahrer

Die Formel-1-Piloten haben ab 2014 fixe Startnummern. Weltmeister Sebastian Vettel und seine Kollegen haben bis zum Ende ihrer Karriere eine dauerhafte Startnummer erhalten, was aus Vermarktungssicht für die Rennställe interessant sein könnte. Ändern würde sich die Startnummer nur, wenn der betreffende Pilot Weltmeister wird und dafür wie bisher auch bei Rennen mit der Eins auf den Asphalt rollt.

Das alte System gab es in der Formel 1 seit 1996. Seitdem bekamen der Rennstall des Fahrer-Weltmeisters die Eins und Zwei zugewiesen. Die weiteren Startnummern wurden nach dem Abschneiden in der Konstrukteurs-WM verteilt. In anderen Motorsportklassen sind feste Nummern keine Seltenheit. Valentino Rossi zum Beispiel ist für seine 46 in der MotoGP bekannt.

(Red)

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Formel 1: Konstrukteurs-WM 2014 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108 http://www.vienna.at/formel-1-konstrukteurs-wm-2014/3872108#comments Mon, 24 Nov 2014 08:58:24 +0000 http://3872108

Rang Team Punkte
1.
Mercedes 701*
2.
Red Bull 405
3. Williams 320
4. Ferrari 216
5. McLaren 181
6. Force India 155
7.
Toro Rosso 30
8.
Lotus 10
9.
Marussia 2
10. Sauber 0
11. Caterham 0

*steht als Weltmeister fest

Die Formel-1-Teams 2014 im Kurzporträt

RED BULL

  • Teamchef: Christian Horner
  • Firmensitz: Milton Keynes (England)
  • Debütsaison: 2005
  • Chassis: RB10
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 165
  • Siege: 47
  • Pole Positions: 57
  • Fahrer: Sebastian Vettel (GER)/Daniel Ricciardo (AUS)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2010, 2011, 2012 und 2013

FERRARI

  • Teamchef: Stefano Domenicali
  • Firmensitz: Maranello (Italien)
  • Debütsaison: 1950
  • Chassis: Ferrari F14 T
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 869
  • Siege: 221
  • Pole Positions: 207
  • Fahrer: Fernando Alonso (ESP)/Kimi Räikkönen (FIN)
  • Titel: 16 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

MCLAREN

  • Teamchef: Martin Whitmarsh
  • Firmensitz: Woking (England)
  • Debütsaison: 1966
  • Chassis: MP4-29
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 742
  • Siege: 182
  • Pole Positions: 155
  • Fahrer: Jenson Button (GBR)/Kevin Magnussen (DEN)
  • Titel: 8 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

LOTUS

  • Teamchef: Gerard Lopez
  • Firmensitz: Enstone (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: E22
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: 2
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Pastor Maldonado (VEN)/Romain Grosjean (FRA)
  • Titel: Konstrukteurs-Weltmeister 2005 und 2006 (noch als Renault)

MERCEDES AMG

  • Teamchef: Ross Brawn
  • Motorsportchef: Toto Wolff (AUT)
  • Aufsichtsrat: Niki Lauda (AUT)
  • Firmensitz: Brackley (England)
  • Debütsaison: 1954
  • Chassis: F1 W05
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 89
  • Siege: 13
  • Pole Positions: 17
  • Fahrer: Nico Rosberg (GER)/Lewis Hamilton (GBR)
  • Titel: -

SAUBER

  • Teamchef: Monisha Kaltenborn (AUT)
  • Firmensitz: Hinwil (SUI)
  • Debütsaison: 1993
  • Chassis: Sauber C33
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 292
  • Siege: 0
  • Pole Positions: 0
  • Fahrer: Adrian Sutil (GER)/Esteban Gutierrez (MEX)
  • Titel: -

FORCE INDIA

  • Teamchef: Vijay Mallya
  • Firmensitz: Silverstone (England)
  • Debütsaison: 2008
  • Chassis: VJM07
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 112
  • Siege: -
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Sergio Perez (MEX)/Niko Hülkenberg (GER)
  • Titel: -

WILLIAMS

  • Teamchef: Frank Williams
  • Firmensitz: Grove (England)
  • Debütsaison: 1977
  • Chassis: FW36
  • Motor: Mercedes-Benz PU106A Hybrid
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 611
  • Siege: 114
  • Pole Positions: 127
  • Fahrer: Felipe Massa (BRA)/Valtteri Bottas (FIN)
  • Titel: 9 Mal Konstrukteurs-Weltmeister

TORO ROSSO

  • Teamchef: Franz Tost (AUT)
  • Firmensitz: Faenza (Italien)
  • Debütsaison: 2006
  • Chassis: STR9
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 147
  • Siege: 1
  • Pole Positions: 1
  • Fahrer: Daniil Kwjat (RUS)/Jean-Eric Vergne (FRA)
  • Titel: -

CATERHAM

  • Teamchef: Cyril Abiteboul
  • Firmensitz: Norfolk (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: CT-05
  • Motor: Renault Sport Energy F1-2014
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Pole Positions: -
  • Fahrer: Marcus Ericsson (SWE)/Kamui Kobayashi (JPN)
  • Titel: -

MARUSSIA

  • Teamchef: John Booth
  • Firmensitz: Dinnington (England)
  • Debütsaison: 2010
  • Chassis: MR-03
  • Motor: Ferrari 1,6 V6
  • Grand-Prix-Teilnahmen: 77
  • Siege: -
  • Fahrer: Max Chilton (GBR)/Jules Bianchi (FRA)
  • Titel: -

(Red)

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Hamilton zum zweiten Mal Formel-1-Weltmeister http://www.vienna.at/hamilton-zum-zweiten-mal-formel-1-weltmeister/apa-1521347904 http://www.vienna.at/hamilton-zum-zweiten-mal-formel-1-weltmeister/apa-1521347904#comments Sun, 23 Nov 2014 16:01:00 +0000 http://4155107

Da beim 19. und letzten Rennen des Jahres die doppelte Punktezahl vergeben wurde, beendete Hamilton die Saison mit dem deutlichen Vorsprung von 67 Punkten auf Rosberg auf Rang eins. "Das fühlt sich noch besser als der erste Titel an, das ist der größte Tag in meinem Leben. Danke an alle, an die Fans, das Team und meine Familie. Danke, dass ich solche Momente erleben darf", meinte der 29-Jährige, der insgesamt elf Saisonsiege feierte, mit Tränen in den Augen.

Zu den ersten Gratulanten zählte neben Freundin Nicole Scherzinger auch der nach Abu Dhabi gereiste Prinz Harry, der Hamilton via Boxenfunk überraschte und meinte: "Lewis, du bist eine absolute Legende!"

Rosberg zeigte sich als fairer Verlierer, wollte das Rennen trotz kaputtem Auto unbedingt beenden. Und nach der Zieldurchfahrt auf dem Yas-Marina-Kurs führte Rosberg sein erster Weg zu Hamilton, um seinem langjährigen Wegbegleiter zu gratulieren. "Es war ein unglaubliches Duell in dieser Saison. Wir kennen uns seit 1997. Und jetzt sind wir im selben Team und haben um die WM gefightet. Schade, dass es heute kein richtiger Kampf war", sagte Hamilton.

Rosberg, dessen Vater Keke vor 32 Jahren Weltmeister wurde, wollte keine Ausreden suchen. "Der Start war einfach schlecht und hatte nichts mit den späteren technischen Problemen zu tun. Das war schon der erste Punkt, der in die Hose gegangen ist. Das war schon ein Schritt in die falsche Richtung. Über die Saison gesehen, war er der bisschen bessere Fahrer", meinte Rosberg. Die danach stark absackende Motorenleistung war dann nur noch das i-Tüpfelchen in seinem Albtraum-Finale.

"Das ERS (Energierückgewinnungssystem, Anm.) hat ausgesetzt, dann sind noch ein paar andere Komplikationen dazugekommen. Aber das hat für die WM-Entscheidung keine Rolle gespielt. Ich hätte um den Sieg mitkämpfen können, aber ich glaube nicht, dass ich gewonnen hätte", sagte Rosberg, der eine gewisse Leere eingestand: "Ich habe sehr viel Energie in diese Saison gesteckt. Jetzt wieder Motivation aufzubauen, wird nicht so einfach. Aber das wird dann schon kommen."

In der Führungsetage von Mercedes war der Jubel gedämpft. Mit den technischen Problemen trat genau das ein, was man unbedingt vermeiden hatte wollen. "Die Box, die die Elektronik kontrolliert, ist zu heiß geworden", berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda. "Das macht mich traurig an diesem schönen Tag. Lewis hat eine Leistung gebracht, die unglaublich war. Und bei Nico kann man sich nur entschuldigen und ihm sagen, dass das nächste Jahr sein Jahr werden muss", erklärte Österreichs dreifacher Weltmeister.

Auch sein österreichischer Landsmann Toto Wolff haderte ein wenig. "Die Technik hat eingegriffen, aber unterm Strich haben beide gleich viele Ausfälle in dieser Saison gehabt. Wir haben uns das nicht gewünscht, aber das ist die Formel 1", so Wolff, der Richtung Rosberg meinte: "Es tut mir irrsinnig leid für Nico, auch er wäre ein würdiger Weltmeister gewesen."

Hinter Hamilton schafften es die Williams-Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas aufs Podest. Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel belegte in seinem letzten Rennen für Red Bull den achten Platz.

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Hamilton zum zweiten Mal nach 2008 Weltmeister http://www.vienna.at/hamilton-zum-zweiten-mal-nach-2008-weltmeister/4155090 http://www.vienna.at/hamilton-zum-zweiten-mal-nach-2008-weltmeister/4155090#comments Sun, 23 Nov 2014 14:53:18 +0000 http://4155090

Hamilton feierte beim Saisonfinale am Sonntag in Abu Dhabi einen souveränen Sieg, Rosberg hatte hingegen nach einem schwachen Start mit technischen Problemen zu kämpfen und kam nicht über Rang 14 hinaus.

Abu Dhabi. Da beim 19. und letzten Rennen des Jahres die doppelte Punktezahl vergeben wurde, beendete Hamilton die Saison mit dem deutlichen Vorsprung von 67 Punkten auf Rosberg auf Rang eins. "Das fühlt sich noch besser als der erste Titel an, das ist der größte Tag in meinem Leben. Danke an alle, an die Fans, das Team und meine Familie. Danke, dass ich solche Momente erleben darf", meinte der 29-Jährige, der insgesamt elf Saisonsiege feierte, mit Tränen in den Augen.

Zu den ersten Gratulanten zählte neben Freundin Nicole Scherzinger auch der nach Abu Dhabi gereiste Prinz Harry, der Hamilton via Boxenfunk überraschte und meinte: "Lewis, du bist eine absolute Legende!"

Rosberg gratuliert Hamilton

Rosberg zeigte sich als fairer Verlierer, wollte das Rennen trotz kaputtem Auto unbedingt beenden. Und nach der Zieldurchfahrt auf dem Yas-Marina-Kurs führte Rosberg sein erster Weg zu Hamilton, um seinem langjährigen Wegbegleiter zu gratulieren. "Es war ein unglaubliches Duell in dieser Saison. Wir kennen uns seit 1997. Und jetzt sind wir im selben Team und haben um die WM gefightet. Schade, dass es heute kein richtiger Kampf war", sagte Hamilton.

Rosberg, dessen Papa Keke vor 32 Jahren Weltmeister wurde, wollte keine Ausreden suchen. "Der Start war einfach schlecht und hatte nichts mit den späteren technischen Problemen zu tun. Das war schon der erste Punkt, der in die Hose gegangen ist. Das war schon ein Schritt in die falsche Richtung. Über die Saison gesehen, war er der bisschen bessere Fahrer", meinte Rosberg. Die danach stark absackende Motorenleistung war dann nur noch das i-Tüpfelchen in seinem Albtraum-Finale.

"Das ERS (Energierückgewinnungssystem, Anm.) hat ausgesetzt, dann sind noch ein paar andere Komplikationen dazugekommen. Aber das hat für die WM-Entscheidung keine Rolle gespielt. Ich hätte um den Sieg mitkämpfen können, aber ich glaube nicht, dass ich gewonnen hätte", sagte Rosberg, der eine gewisse Leere eingestand: "Ich habe sehr viel Energie in diese Saison gesteckt. Jetzt wieder Motivation aufzubauen, wird nicht so einfach. Aber das wird dann schon kommen."

Gedämpfter Jubel bei Mercedes

In der Führungsetage von Mercedes war der Jubel gedämpft. Mit den technischen Problemen trat genau das ein, was man unbedingt vermeiden hatte wollen. "Die Box, die die Elektronik kontrolliert, ist zu heiß geworden", berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende Niki Lauda.

"Das macht mich traurig an diesem schönen Tag. Lewis hat eine Leistung gebracht, die unglaublich war. Und bei Nico kann man sich nur entschuldigen und ihm sagen, dass das nächste Jahr sein Jahr werden muss", erklärte Österreichs dreifacher Weltmeister.

Auch sein österreichischer Landsmann Toto Wolff haderte ein wenig. "Die Technik hat eingegriffen, aber unterm Strich haben beide gleich viele Ausfälle in dieser Saison gehabt. Wir haben uns das nicht gewünscht, aber das ist die Formel 1", so Wollf, der Richtung Rosberg meinte: "Es tut mir irrsinnig leid für Nico, auch er wäre ein würdiger Weltmeister gewesen."

Hinter Hamilton schafften es die Williams-Piloten Felipe Massa und Valtteri Bottas aufs Podest. Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel belegte in seinem letzten Rennen für Red Bull den achten Platz.

(APA)

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So wird Nico Rosberg heute noch Weltmeister http://www.vienna.at/so-wird-nico-rosberg-heute-noch-weltmeister/4153689 http://www.vienna.at/so-wird-nico-rosberg-heute-noch-weltmeister/4153689#comments Sun, 23 Nov 2014 05:55:55 +0000 http://4153689

Der Deutsche kündigte zudem für das gesamte Wochenende eine Verunsicherungstaktik gegen den britischen WM-Spitzenreiter an. "Ich muss versuchen, ihn so gut wie möglich nervös zu machen", erklärte Rosberg. Hamilton mahnte prompt zur Fairness: "Wir sind keine Kinder. Wir wissen, was richtig und was falsch ist."

Nico Rosberg wird Weltmeister, wenn...

  • er in Abu Dhabi gewinnt und Hamilton nicht über Rang drei hinauskommt
  • er Zweiter wird und Hamilton nicht über Rang sechs hinauskommt
  • er Dritter wird und Hamilton nicht über Rang sieben hinauskommt
  • er Vierter wird und Hamilton nicht über Rang neun hinauskommt
  • er Fünfter wird und Hamilton nicht über Rang zehn hinauskommt

Lewis Hamilton wird Weltmeister, wenn ...

  • er vor Nico Rosberg landet
  • er Zweiter wird
  • er Dritter wird und Rosberg nicht über Rang zwei hinauskommt
  • er Vierter wird und Rosberg nicht über Rang zwei hinauskommt
  • er Fünfter wird und Rosberg nicht über Rang zwei hinauskommt
  • er Sechster wird und Rosberg nicht über Rang drei hinauskommt
  • er Siebter wird und Rosberg nicht über Rang vier hinauskommt
  • er Achter wird und Rosberg nicht über Rang vier hinauskommt
  • er Neunter wird und Rosberg nicht über Rang fünf hinauskommt
  • er Zehnter wird und Rosberg nicht über Rang sechs hinauskommt
  • er ohne Punkte bleibt und Rosberg nicht über Rang sechs hinauskommt

Rosberg braucht Hilfe von Hamilton

Doch Rosbergs Lust auf Attacke war schon bei seinen ersten Auftritten auf dem Yas Marina Circuit spürbar. 17 Punkte muss er am Sonntag im letzten Saisonrennen aufholen, um doch noch Weltmeister zu werden. Ein Sieg reicht dem 29-Jährigen trotz der Vergabe doppelter Punkte nur dann, wenn Hamilton höchstens Dritter wird. "Im Sport ist es schon oft so gekommen", meinte Rosberg und stichelte: "Ich brauche Hilfe von Lewis, damit er nicht Zweiter wird. Ich hoffe, ihm fällt was ein."

Mit 10:5-Saisonsiegen liegt Hamilton im internen Vergleich klar vorn. Aber Rosbergs Konstanz und Beharrlichkeit sowie sein bemerkenswerter Umgang mit einer Schwächephase im September und Oktober hielten die Titel-Hoffnung bis zum Schlussakt am Leben.

Keine Stallorder von Mercedes

Die Mercedes-Spitze will in den finalen Schlagabtausch nicht mehr eingreifen. "Wir lassen ihnen weitestgehend freie Hand. Beide sind gute Jungs, keiner von beiden ist hinterhältig", erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Die Chance, im Schlussakt noch um die WM-Krone fahren zu können, will Rosberg mit beiden Händen packen. "In meiner Karriere ist das natürlich der Höhepunkt, ein richtig cooles Gefühl", beteuerte er. Nach Rekordweltmeister Michael Schumacher und dem künftigen Ferrari-Piloten Sebastian Vettel könnte Rosberg der dritte deutsche Formel-1-Champion werden.

Entsprechend aufgedreht wirkte Rosberg nach seiner Ankunft in Abu Dhabi, forsch und fröhlich plauderte er über seine Taktik für die kommenden Tage. Hamilton dagegen saß in sich gekehrt im großen Pressesaal, wollte offenbar so wenig wie möglich von seinem Gefühlskosmos preisgeben. "Ich habe genug Erfahrung in meiner Karriere gesammelt, um auf diese Situationen vorbereitet zu sein", versicherte der Weltmeister von 2008 kühl.

Hamilton will nicht wieder verlieren

Dreimal schon hatte Hamilton im letzten Saisonrennen noch Aussichten auf den Titel. 2007 als Neuling verspielte er noch alles und musste Kimi Räikkönen passieren lassen. Nach seinem Triumph im dramatischen Finale 2008, als er in der letzten Kurve noch Felipe Massas WM-Traum platzen ließ, hatte er zwei Jahre später erneut das Nachsehen. Im packenden Vierkampf setzte sich damals Red-Bull-Pilot Vettel durch.

WM-Kicker als Vorbild für Rosberg

Rosberg will sich ohnehin nicht an den schmutzigen Duellen wie einst zwischen Alain Prost und Ayrton Senna orientieren, sondern lieber an den Fußball-Weltmeistern. "Das ist wie für die Nationalspieler ein WM-Finale mit einem 0:1-Rückstand", beschrieb er seine Ausgangslage und verwies dann auf den Triumph von Joachim Löws Auswahl in Brasilien: "Das ist schon eine Inspiration für mich, das Kämpferherz, das sie gezeigt haben."

(APA/Red.)

 

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http://www.vienna.at/so-wird-nico-rosberg-heute-noch-weltmeister/4153689/?feed=comments-rss2 13
Rosberg eroberte Abu-Dhabi-Pole vor Hamilton http://www.vienna.at/rosberg-eroberte-abu-dhabi-pole-vor-hamilton/apa-1521334758 http://www.vienna.at/rosberg-eroberte-abu-dhabi-pole-vor-hamilton/apa-1521334758#comments Sat, 22 Nov 2014 18:40:00 +0000 http://4154416

Beide Fahrer wurden wegen eines Verstoßes gegen die Aerodynamik-Regeln bei ihren Autos nachträglich von der Qualifikation ausgeschlossen. Das entschieden die Rennkommissare am Samstagabend. Ricciardo hatte zuvor Platz fünf belegt, Vettel war Sechster geworden. Schon Rang sechs, abgeschlagen hinter Teamkollege Ricciardo hatte Vettel enttäuscht. Drei Stunden später wurden dann beide Fahrer nachträglich von den Rennkommissaren disqualifiziert, weil ihre Frontflügel sich offenbar regelwidrig stark verbogen hatten. Vettel und Ricciardo müssen deshalb von ganzen hinten starten.

Die Red-Bull-Teamführung kritisierte das Urteil. "Wir sind enttäuscht, dass nur wir für eine Überprüfung des Frontflügels herangezogen wurden, obwohl klar ist, dass andere Teams die Regeln auf die gleiche Weise interpretieren", teilte der Rennstall mit. Dennoch akzeptiere man den Richterbeschluss.

Damit rückte das gesamte Feld ab der 4. Start-Reihe um eine Reihe nach oben, neuer Fünfter war nun Daniil Kwjat (RUS) im Toro Rosso vor Jenson Button (GBR) im McLaren. Für Vettel und Ricciardo ist die Entscheidung doppelt bitter, da das Überholen auf dem Yas Marina Circuit als äußerst schwierig gilt.

Saison der Rekorde für Mercedes

Dritter im Qualifying hinter Rosberg und Hamilton wurde der finnische Williams-Pilot Valtteri Bottas (0,545 Sek.). Für Rosberg ist es die insgesamt 15. Pole Position seiner Karriere, die bereits elfte in dieser Saison. Hamilton genügt am Sonntag jedoch bereits Platz zwei, um zum zweiten Mal nach 2008 Weltmeister in der Motorsport-Königsklasse zu werden. Mit 18 "Poles" in 19 Rennen egalisierte Mercedes den Formel-1-Rekord von Red Bull aus der Saison 2011, nur beim Österreich-Comeback in Spielberg durchbrachen Williams-Pilot Felipe Massa und Bottas heuer die Qualifying-Dominanz der "Sternenflotte".

Rosberg braucht mehr als nur Sieg

"Der Abstand auf Lewis ist natürlich klasse. Die Pole Position ist ein erster kleiner Schritt für das große Ziel, denn alles dreht sich an diesem Wochenende um die Meisterschaft", betonte Rosberg, nach seiner dritten "Pole" en suite. "Aber eigentlich habe ich gehofft, dass Valtteri noch zwischen uns steht", verwies der Sohn des finnischen Ex-Weltmeisters Keke Rosberg (1982 mit Williams) auf die Tatsache, dass er Schützenhilfe am Sonntag braucht, um erstmals Formel-1-Champion zu werden.

"Ich muss wie in Brasilien keine Fehler machen und gewinnen. Aber ich muss auch hoffen, dass mir wer hilft. Ich habe Valtteri schon angeboten, dass ich ihm heute einen Wellness-Abend bezahle, damit er morgen in Topform ist und vor Lewis Zweiter werden kann", scherzte Rosberg nach dem Qualifying am Samstag. Bottas lachte herzlich, gestand allerdings: "Mercedes ist im Rennen für uns normalerweise außer Reichweite. Unser Hauptziel ist es, vor Ferrari und Red Bull zu bleiben."

Hamilton unter Druck

Hamilton erklärte hingegen, dass er nicht seinen besten Tag hatte. "Ich habe heute im Qualifying nicht meine beste Runden geschafft, obwohl das Auto fantastisch war", lautete der selbstkritische Kommentar des Briten. Rosberg hofft, dass dieses Formtief am Sonntag seine Fortsetzung findet. "Vielleicht hat er heute Nerven gezeigt, und vielleicht zieht sich das durch bis morgen. Er hat ja schon zuletzt in Brasilien einen Fehler gemacht", erinnerte der WM-Jäger an den Dreher von Hamilton in Sao Paulo.

(APA)

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Rosberg im Abu-Dhabi-Abschlusstraining klar vor Hamilton http://www.vienna.at/rosberg-im-abu-dhabi-abschlusstraining-klar-vor-hamilton/4154323 http://www.vienna.at/rosberg-im-abu-dhabi-abschlusstraining-klar-vor-hamilton/4154323#comments Sat, 22 Nov 2014 12:06:27 +0000 http://4154323

In der letzten freien Session vor dem Qualifying (14.00 Uhr MEZ) war der deutsche Mercedes-Fahrer gleich 0,369 Sekunden schneller als sein britischer Teamkollege. Rosberg startet aber mit 17 Punkten Rückstand auf Hamilton in den letzten Lauf am Sonntag (14.00).

Vettel als Fünfter hinter Alonso

Dritter im Training wurde Williams-Pilot Felipe Massa, der mehr als eine Sekunde langsamer als Rosberg war. Der deutsche Vorjahressieger Sebastian Vettel, der am Sonntag sein letztes Rennen für Red Bull bestreitet, reihte sich als Fünfter unmittelbar hinter Fernando Alonso im Ferrari ein. Auch für Alonso wird der Grand Prix ein Abschiedsrennen. Der Spanier macht bei der Scuderia den Platz für Vettel frei und wird wohl zu McLaren wechseln.

(APA)

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Hamilton im Training von Abu Dhabi vor Rosberg http://www.vienna.at/hamilton-im-training-von-abu-dhabi-vor-rosberg/apa-1521316906 http://www.vienna.at/hamilton-im-training-von-abu-dhabi-vor-rosberg/apa-1521316906#comments Fri, 21 Nov 2014 15:19:00 +0000 http://4153854

Dabei hatte sich Rosberg fest vorgenommen, seinen Widersacher im Titel-Zweikampf mit gezielten Attacken auf und neben der Strecke aus dem Gleichgewicht zu bringen. "Ich muss alles unternehmen, was ich kann, um Druck auf ihn zu machen", sagte der Gesamtzweite.

Rosberg 17 Punkte hinter Hamilton

17 Punkte liegt der Deutsche vor dem Rennen am Sonntag (14.00 Uhr/ORF 1, RTL und Sky) hinter Hamilton. Trotz der Vergabe doppelter Punkte auf dem Yas Marina Circuit genügt Rosberg auch ein Sieg nicht zum WM-Triumph, wenn sein Rivale Zweiter wird. Hamilton will sich von den Sticheleien seines Stallgefährten auf keinen Fall in einen Fehler zwingen lassen. "Ich werde sicher keine dummen Risiken eingehen, weil ich das nicht nötig habe", schrieb der Mercedes-Pilot in einer am Freitag veröffentlichten Kolumne für die BBC.

Das letzte Grand-Prix-Wochenende wird für die Silberpfeil-Stars zur knallharten Nervenprobe. Schon als junge Kartfahrer waren die Jugendfreunde Hamilton und Rosberg um Meisterschaften gegeneinander gefahren, doch jetzt geht es um viel mehr. "Es ist ziemlich toll, dass wir jetzt 15 Jahre später tatsächlich in der Position sind, von der wir damals geträumt haben: im besten Formel-1-Team um Siege und den Titel kämpfen", sagte Rosberg. "Aber jetzt ist das alles natürlich viel intensiver."

Niki Lauda: "Sie sollen machen können, was sie wollen"

Die Teamführung will nicht mehr in das Duell eingreifen. "Sie sollen frei sein, sie sollen machen können, was sie wollen, um Weltmeister werden zu können", sagte Team-Aufsichtsratschef Niki Lauda der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Freitag). "Ich hoffe nur, darauf achten wir ganz genau, dass beide Autos ohne Defekte durchkommen."

Mit einem PR-Film hatte der Rennstall, der dieses Jahr die Konkurrenz fast nach Belieben dominierte, seine Vorfreude auf den Finalkrimi dokumentiert. Zu Schwarz-Weiß-Bildern von den wichtigsten Szenen dieser Saison ist Rudyard Kiplings Gedicht "If" zu hören. "Wenn du Triumph und Niederlage hinnimmst, beide Betrüger gleich willkommen heißt", heißen zwei der zentralen Zeilen.

Hamilton: "Alles passiert aus einem Grund"

Final-Favorit Hamilton, ohnehin für seine philosophischen Twitter-Botschaften bekannt, hat sich das schon zu Herzen vorgenommen. Im Fall einer Niederlage am Sonntag will er sich nicht zu sehr grämen. "Alles, ob Gutes oder Schlechtes, passiert aus einem Grund. Wenn die Dinge für mich nicht nach Plan laufen, denke ich nicht daran, wie viel Pech ich hatte. Ich versuche immer, das Glas als halb voll anzusehen", ließ Hamilton wissen.

Noch aber liegen praktisch alle Trümpfe in seiner Hand. Die Konkurrenz scheint auch in Abu Dhabi nicht fähig, den Mercedes Paroli zu bieten und damit Rosberg Schützenhilfe zu leisten. Als Dritter des Trainings hatte der dänische McLaren-Fahrer Kevin Magnussen satte 0,782 Sekunden Rückstand auf Hamilton. Vorjahressieger Sebastian Vettel benötigte auf Rang vier 0,846 Sekunden mehr für seine schnellste Runde.

(APA)

(APA)

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http://www.vienna.at/hamilton-im-training-von-abu-dhabi-vor-rosberg/apa-1521316906/?feed=comments-rss2 0
Hamilton will im Finale "keine Risiken eingehen" http://www.vienna.at/hamilton-will-im-finale-keine-risiken-eingehen/apa-1521315044 http://www.vienna.at/hamilton-will-im-finale-keine-risiken-eingehen/apa-1521315044#comments Fri, 21 Nov 2014 13:10:00 +0000 http://4153362

Schon jetzt ist Hamilton vollauf zufrieden mit seiner Saisonleistung. "Von all meinen Jahren in der Formel 1 bin ich auf dieses am meisten stolz. Auf meinen Fleiß, meine Konzentration, meine Präzision und meine Fahrweise, auf die geringe Anzahl von Fehlern", erklärte der 29-Jährige. Er sei sicher, das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht zu haben.

Im Fall einer Niederlage im WM-Kampf will Hamilton sich nicht zu sehr grämen. "Alles, ob Gutes oder Schlechtes, passiert aus einem Grund. Wenn die Dinge für mich nicht nach Plan laufen, denke ich nicht daran, wie viel Pech ich hatte. Ich versuche immer, das Glas als halb voll anzusehen", ließ Hamilton wissen. 

Hamilton hat zum bereits vierten Mal in seiner Karriere im Saisonfinale die Chance auf den WM-Titel. In seiner Premierensaison 2007 verspielte er den Triumph auf den letzten Kilometern noch und musste Kimi Räikkönen vorbeiziehen lassen. Ein Jahr später rettete der Brite in Brasilien erst mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve noch den Titel, als Felipe Massa sich schon als Weltmeister wähnte. In beiden Fällen war Hamilton wie auch diesmal als WM-Spitzenreiter in den letzten Grand Prix gestartet.

2010 dagegen hatte der damalige McLaren-Pilot als Vierter der Gesamtwertung beim Finale in Abu Dhabi nur noch geringe Chancen auf den Titel. Damals wurde Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel sensationell zum ersten Mal Champion.

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Hamilton vor Finale: "Werde keine dummen Risiken eingehen" http://www.vienna.at/hamilton-vor-finale-werde-keine-dummen-risiken-eingehen/4153396 http://www.vienna.at/hamilton-vor-finale-werde-keine-dummen-risiken-eingehen/4153396#comments Fri, 21 Nov 2014 10:52:55 +0000 http://4153396

Dem Briten genügt am Sonntag (14.00 MEZ, live ORF 1, Sky, RTL) in Abu Dhabi bereits ein zweiter Platz, um das Titelduell mit Teamkollege Nico Rosberg in jedem Fall für sich zu entscheiden. Schon jetzt ist Hamilton vollauf zufrieden mit seiner Saisonleistung. "Von all meinen Jahren in der Formel 1 bin ich auf dieses am meisten stolz. Auf meinen Fleiß, meine Konzentration, meine Präzision und meine Fahrweise, auf die geringe Anzahl von Fehlern", erklärte der 29-Jährige. Er sei sicher, das Beste aus seinen Möglichkeiten gemacht zu haben.

"Alles passiert aus einem Grund"

Im Fall einer Niederlage im WM-Kampf will Hamilton sich nicht zu sehr grämen. "Alles, ob Gutes oder Schlechtes, passiert aus einem Grund. Wenn die Dinge für mich nicht nach Plan laufen, denke ich nicht daran, wie viel Pech ich hatte. Ich versuche immer, das Glas als halb voll anzusehen", ließ Hamilton wissen.

Hamilton hat zum bereits vierten Mal in seiner Karriere im Saisonfinale die Chance auf den WM-Titel. In seiner Premierensaison 2007 verspielte er den Triumph auf den letzten Kilometern noch und musste Kimi Räikkönen vorbeiziehen lassen. Ein Jahr später rettete der Brite in Brasilien erst mit einem Überholmanöver in der letzten Kurve noch den Titel, als Felipe Massa sich schon als Weltmeister wähnte. In beiden Fällen war Hamilton wie auch diesmal als WM-Spitzenreiter in den letzten Grand Prix gestartet.

2010 dagegen hatte der damalige McLaren-Pilot als Vierter der Gesamtwertung beim Finale in Abu Dhabi nur noch geringe Chancen auf den Titel. Damals wurde Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel sensationell zum ersten Mal Champion.

Die spannendsten Titel-Entscheidungen

Die Formel 1 hat in ihrer Geschichte schon einige Finalkrimis erlebt. Diesmal duellieren sich die beiden Mercedes-Fahrer Nico Rosberg und Lewis Hamilton im letzten Rennen um den Titel, dem britischen WM-Spitzenreiter genügt am Sonntag in Abu Dhabi schon Platz zwei zum Triumph. Die dpa dokumentiert die spannendsten Finalläufe in der Historie der Königsklasse.

1950: Vor dem letzten Rennen führt Juan Manuel Fangio im Dreikampf vor Luigi Fagiola und Nino Farina. Doch Farina gewinnt das letzte Rennen und schnappt sich noch den ersten Formel-1-Weltmeistertitel.

1959: Jack Brabham geht als Führender vor Stirling Moss und Tony Brooks ins Finale. Zwar geht ihm 800 Meter vor dem Ziel der Sprit aus, doch weil Brooks nur Dritter wird und Moss ausscheidet, reicht es trotzdem zum WM-Sieg.

1964: Graham Hill sind vor dem Schlussrennen John Surtees und Jim Clark auf den Fersen. Hill bleibt nach einem Unfall punktlos, Clark fällt als Führender aus. So wird Surtees Weltmeister.

1976: Nach seinem Feuerunfall am Nürburgring gab der WM-Führende Niki Lauda das Finalrennen in Japan wegen des heftigen Regens nach einer Runde auf. James Hunt holte sich kurz vor Schluss Platz drei und wurde mit einem Punkt Vorsprung noch Weltmeister.

1981: Maßarbeit von Nelson Piquet. Mit Rang vier im letzten Rennen wird der Brasilianer noch Champion. Dem vorher führenden Carlos Reutemann fehlt am Ende ein Zähler. Jacques Lafitte geht leer aus.

1983: Wieder zieht Piquet im Finale vorbei, diesmal an Alain Prost. Piquet wird Dritter, Prost fällt aus. Rene Arnoux kann nicht mehr eingreifen.

1984: Mit Platz zwei rettet Lauda einen halben Punkt Vorsprung in der WM-Wertung vor Prost ins Ziel - der bis heute knappste Abstand bei einer Titelentscheidung.

1986: Diesmal holt sich Prost im letzten Rennen noch die WM-Krone. Der vorher an der Spitze liegende Nigel Mansell muss aufgeben, Prost gewinnt das letzte Rennen. Auch Piquet hat so das Nachsehen.

1994: Michael Schumacher holt sich seinen ersten Titel auf kontroverse Weise. Nach einem Crash mit Rivale Damon Hill fielen beide im letzten Rennen aus - und "Schumi" war Champion.

1997: Das Duell zwischen Jacques Villeneuve und Schumacher endet im Skandal. Schumachers Rammstoß in Jerez bleibt erfolglos. Der Kanadier rast zum Titel, der Deutsche wird disqualifiziert.

2007: Lewis Hamilton verspielt den schon fast sicheren Titel, Kimi Räikkönen zieht im Endspurt am Briten und Fernando Alonso vorbei.

2008: Bis zur letzten Kurve geht der Titel-Zweikampf. Felipe Massa fühlt sich schon als Champion, doch dann rettet Hamilton Platz fünf in Brasilien - und damit den Titel.

2010: Erstmals haben vier Fahrer im Finale noch die Chance auf den Titel. Sebastian Vettel, vor dem Rennen Dritter der Gesamtwertung, gewinnt und wird zum ersten Mal Weltmeister. Alonso, Mark Weber und Hamilton haben das Nachsehen.

2012: In einem irren Rennen rettet sich Vettel nach einem Unfall beim Start als Sechster ins Ziel. Das reicht, um mit drei Punkten Vorsprung auf Alonso erneut Champion zu werden.

(APA)

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Rosberg setzt Hamilton im Saisonfinale unter Druck http://www.vienna.at/rosberg-setzt-hamilton-im-saisonfinale-unter-druck/apa-1521306006 http://www.vienna.at/rosberg-setzt-hamilton-im-saisonfinale-unter-druck/apa-1521306006#comments Thu, 20 Nov 2014 15:09:00 +0000 http://4152776

Der Deutsche kündigte zudem für das gesamte Wochenende eine Verunsicherungstaktik gegen den britischen WM-Spitzenreiter an. "Ich muss versuchen, ihn so gut wie möglich nervös zu machen", erklärte Rosberg. Hamilton mahnte prompt zur Fairness: "Wir sind keine Kinder. Wir wissen, was richtig und was falsch ist."

Doch Rosbergs Lust auf Attacke war schon bei seinen ersten Auftritten auf dem Yas Marina Circuit spürbar. 17 Punkte muss er am Sonntag im letzten Saisonrennen aufholen, um doch noch Weltmeister zu werden. Ein Sieg reicht dem 29-Jährigen trotz der Vergabe doppelter Punkte nur dann, wenn Hamilton höchstens Dritter wird. "Im Sport ist es schon oft so gekommen", meinte Rosberg und stichelte: "Ich brauche Hilfe von Lewis, damit er nicht Zweiter wird. Ich hoffe, ihm fällt was ein."

Die Mercedes-Spitze will in den finalen Schlagabtausch nicht mehr eingreifen. "Wir lassen ihnen weitestgehend freie Hand. Beide sind gute Jungs, keiner von beiden ist hinterhältig", erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Dass die Silberpfeile längst sowohl den Konstrukteurs- wie auch den Fahrertitel sicher haben, dürfte zu entspannten Haltung beim Werksteam des deutschen Autobauers beitragen. "Es ist ein großer Luxus, in dem wir uns befinden. Das wird es nicht alle Jahre geben", befand Wolff.

Die Chance, im Schlussakt noch um die WM-Krone fahren zu können, will Rosberg mit beiden Händen packen. "In meiner Karriere ist das natürlich der Höhepunkt, ein richtig cooles Gefühl", beteuerte er. Nach Rekordweltmeister Michael Schumacher und dem künftigen Ferrari-Piloten Sebastian Vettel könnte Rosberg der dritte deutsche Formel-1-Champion werden.

Entsprechend aufgedreht wirkte Rosberg nach seiner Ankunft in Abu Dhabi, forsch und fröhlich plauderte er über seine Taktik für die kommenden Tage. Hamilton dagegen saß in sich gekehrt im großen Pressesaal, wollte offenbar so wenig wie möglich von seinem Gefühlskosmos preisgeben. "Ich habe genug Erfahrung in meiner Karriere gesammelt, um auf diese Situationen vorbereitet zu sein", versicherte der Weltmeister von 2008 kühl.

Dreimal schon hatte Hamilton im letzten Saisonrennen noch Aussichten auf den Titel. 2007 als Neuling verspielte er noch alles und musste Kimi Räikkönen passieren lassen. Nach seinem Triumph im dramatischen Finale 2008, als er in der letzten Kurve noch Felipe Massas WM-Traum platzen ließ, hatte er zwei Jahre später erneut das Nachsehen. Im packenden Vierkampf setzte sich damals Red-Bull-Pilot Vettel durch.

"Mercedes hat es ziemlich langweilig gemacht dieses Jahr", meinte Vettel in Abu Dhabi mit einem ironischen Grinsen. Der Titelverteidiger ist längst entthront, am Sonntag startet er zum letzten Mal mit der Nummer 1 auf dem Red Bull.

Wer sein Nachfolger wird? "Beide wären würdige Weltmeister", bekräftigte Mercedes-Manager Wolff. Mit einem internen Foulspiel, einer absichtlichen Kollision, um den anderen aus dem Rennen zu nehmen, rechnet der Österreicher deshalb nicht. "Dass man das steuert, ist unmöglich in einem Formel-1-Auto, auch für die besten Fahrer der Welt", sagte Wolff.

Die Rennstrecke in Abu Dhabi bleibt indes noch viele Jahre einer der Formel-1-Austragungsorte. Wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten, wurde der in zwei Jahren auslaufende Vertrag um mehrere Jahre verlängert. Die genaue Dauer des neuen Kontraktes wurde nicht bekannt gegeben. "Abu Dhabi hat eine wichtige Rolle als Vorreiter für die moderne Ära der Formel 1 gespielt", sagte Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone. Seit 2009 macht der Rennzirkus in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate Station.

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Ferrari bestätigte Tausch: Vettel kommt für Alonso http://www.vienna.at/ferrari-bestaetigte-tausch-vettel-kommt-fuer-alonso/apa-1521300546 http://www.vienna.at/ferrari-bestaetigte-tausch-vettel-kommt-fuer-alonso/apa-1521300546#comments Thu, 20 Nov 2014 11:25:00 +0000 http://4152390

Neben Vettel wird weiter der Finne Kimi Räikkönen für Ferrari starten. Der 27-jährige Deutsche hatte schon vor einigen Wochen seinen Abschied vom österreichischen Weltmeisterteam, für das er seit 2009 fährt, verkündet. Weil der spanische Ex-Weltmeister Alonso aber angeblich bis zuletzt mit Ferrari um eine kolportierte "Ablöse" verhandelte, zog sich die Bekanntgabe hinaus.

"Für mich geht damit ein langer Kindheitstraum in Erfüllung", sagte Vettel, der am Sonntag sein letztes Rennen für Red Bull bestreiten wird. Der 27-Jährige erhält bei der Scuderia einen Vertrag für drei Jahre und ersetzt Fernando Alonso. Der Spanier fährt künftig wohl wieder für McLaren. Neben Vettel startet weiter der Finne Kimi Räikkönen für Ferrari.

Damit sind auch die wochenlangen Spekulationen um Vettels Zukunft beendet, er möchte jetzt in die Fußstapfen seines Idols Michael Schumacher treten. "Schon als kleiner Junge war Michael in seinem roten Auto mein größtes Idol. Und dass ich eines Tages einmal die Chance habe im Ferrari fahren zu dürfen, ist eine unglaublich große Ehre", erklärte Vettel.

Schumacher war nach seinen ersten zwei Titeln mit Benetton 1996 zu Ferrari gewechselt. Nach vier Jahren Aufbauarbeit feierte er von 2000 und 2004 fünf WM-Triumphe - eine bisher unerreichte Serie. Vettel blieb die Einstellung dieses Rekords in diesem Jahr verwehrt, gegen die Mercedes-Übermacht konnte er nichts ausrichten. Beim Schlussakt in Abu Dhabi wird das Titelrennen am Sonntag zwischen WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton und seinem Silberpfeil-Kollegen Nico Rosberg entschieden. Vettel kann dann höchstens noch Platz vier in der Gesamtwertung verteidigen.

Schon Anfang Oktober hatte Vettel seinen Abschied von Red Bull zum Saisonende verkündet. Für das österreichische Team war der in der Schweiz lebende Hesse seit 2009 gefahren. In dieser Zeit gewann der Deutsche 38 Rennen und holte sich von 2010 bis 2013 in jedem Jahr den WM-Titel. In dieser Saison allerdings klagte er über sein unterlegenes Auto und verlor auch das interne Duell mit seinem neuen Teamrivalen Daniel Ricciardo.

Bei Ferrari darf Vettel aber nicht unbedingt auf schnelle Erfolge hoffen. Zu groß scheint vorläufig der Vorsprung von Mercedes, zu vielfältig sind die Probleme bei der Scuderia. Alonso hatte seit 2010 vergeblich versucht, mit Ferrari an die glorreiche Schumacher-Ära anzuknüpfen.

In den fünf Jahren schaffte der Asturier bis zum Finale am Sonntag in Abu Dhabi aber gerade mal elf Siege, 44 Podestplätze und 1.186 Punkte. Aus der Traumehe ist längst eine Frust-Gemeinschaft geworden. Dennoch beteuerte der 33-Jährige am Donnerstag: "Das ist kein einfacher Tag für mich." Sein Abschied sei eine "harte, aber sorgfältig durchdachte Entscheidung", betonte Alonso.

Zuvor hatte Ferrari die Trennung im gegenseitigen Einvernehmen verkündet und kurz darauf Vettel als Neuzugang bekanntgegeben. "Die Scuderia hat entschieden, ihr Vertrauen in den jüngsten Mehrfach-Champion der Formel 1 zu setzen", sagte Teamchef Marco Mattiaci und lobte Vettel als "einzigartige Mischung aus Jugend und Erfahrung". Mit ihm und Räikkönen wolle der Rennstall "ein neues Kapitel in der Geschichte von Ferrari schreiben".

Vettels-Nachfolger bei Red Bull steht bereits fest. Der 20 Jahre alte Russe Daniil Kwjat wird vom Schwesterteam Toro Rosso befördert. "Nur zehn Minuten" habe man für die Personalie gebraucht, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko danach. Auch die lange Beziehung zwischen Vettel und Red Bull zeigte zuletzt deutliche Risse.

Nun sucht der Vierfach-Champion die ganz große Herausforderung. "Die Scuderia hat eine lange Tradition in diesem Sport und ich bin hoch motiviert, das Team zurück an die Spitze zu bringen. Ich werde jedenfalls alles, mein ganzes Herzblut, dafür geben", sagte Vettel.

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