Vienna Online » Eishockey http://www.vienna.at VIENNA Tue, 30 Jun 2015 03:27:23 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Kanadier Ratushny bleibt bis 2017 ÖEHV-Teamchef http://www.vienna.at/kanadier-ratushny-bleibt-bis-2017-oeehv-teamchef/apa-1524022030 http://www.vienna.at/kanadier-ratushny-bleibt-bis-2017-oeehv-teamchef/apa-1524022030#comments Thu, 25 Jun 2015 10:24:00 +0000 http://4372785

“Daniel Ratushny hat mit dem Neuaufbau der Mannschaft erfolgreich begonnen und wird diesen Weg auch fortsetzen”, erklärte ÖEHV-Präsident Dieter Kalt. In der Betreuerfrage soll nach Vorschlägen des Head Coaches der österreichische Weg weiter verfolgt werden. Dieter Kalt jun., Christoph Brandner und Reinhard Divis waren bei der WM als Teamchef-Assistenten im Einsatz gewesen.

Vorrangiges Ziel des Nationalteams ist der Aufstieg in die Top-Division für die WM 2017 in Deutschland und Frankreich sowie die Olympia-Qualifikation für 2018. Sportdirektor Alpo Suhonen und Ratushny sollen dazu ein Zweijahres-Programm erarbeiten.

Ratushny nimmt die Herausforderung an. “Wir wollen das österreichische Eishockey auf das nächsthöhere Level bringen. Ich schätze es als Privileg ein, Teil dieses Prozesses und dieser Entwicklung zu sein. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Verband, der Liga sowie den stolzen und entschlossenen österreichischen Spielern, wenn wir gemeinsam das Ziel verfolgen, uns individuell und als Team sowie das österreichische Eishockey im Allgemeinen zu entwickeln, zu stärken und zu verbessern”, wurde der 44-Jährige in einer Verbandsaussendung zitiert.

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Montreal-Goalie Price räumte bei NHL-Auszeichnungen ab http://www.vienna.at/montreal-goalie-price-raeumte-bei-nhl-auszeichnungen-ab/apa-1524020094 http://www.vienna.at/montreal-goalie-price-raeumte-bei-nhl-auszeichnungen-ab/apa-1524020094#comments Thu, 25 Jun 2015 10:15:00 +0000 http://4372577

Die wichtigste Auszeichnung, die Hart Trophy für den wertvollsten Spieler (MVP), nahm Price ebenfalls mit nach Hause. Er setzte sich bei der unter Fachjournalisten durchgeführten Wahl klar vor dem russischen Superstar Alexander Owetschkin (Washington Capitals) und Michael Grabners Sturmkollegen John Tavares (New York Islanders) durch.

Grabner könnte die Islanders in den nächsten Tagen verlassen. Der schnelle Villacher steht auf der Transferliste. Allerdings dürfte sein Wert durch eine Regeländerung steigen: In der kommenden Saison wird in der Verlängerung nur noch Drei-gegen-Drei statt bisher Vier-gegen-Vier gespielt. Diesem Vorschlag stimmte das Liga-Direktorium am Mittwoch zu.

Dazu denkt die Liga über eine Erweiterung nach. Derzeit umfasst die NHL 30 Teams. Commissioner Gary Bettman hat laut eigenen Angaben aber mehrere Anfragen bekommen. Bewerbungen müssen bis 10. August eingereicht werden. Führende Interessenten sind Las Vegas, Seattle und Quebec City. Frühestmöglicher Einstieg für neue Teams ist die Saison 2017/18.

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Dornbirner EC holte französischen Nationalgoalie Hardy http://www.vienna.at/dornbirner-ec-holte-franzoesischen-nationalgoalie-hardy/4372008 http://www.vienna.at/dornbirner-ec-holte-franzoesischen-nationalgoalie-hardy/4372008#comments Wed, 24 Jun 2015 16:17:19 +0000 http://4372008 Der 30-Jährige kommt vom EHC Red Bull München aus der DEL. Hardy stand auch bei der WM im Mai in Tschechien im Kader der Franzosen. In Dornbirn soll er mit dem 23-jährigen Vorarlberger David Madlener ein Goalie-Gespann bilden.

(APA)

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KAC verstärkte sich mit Ex-NHL-Spieler Popovic http://www.vienna.at/kac-verstaerkte-sich-mit-ex-nhl-spieler-popovic/apa-1523981456 http://www.vienna.at/kac-verstaerkte-sich-mit-ex-nhl-spieler-popovic/apa-1523981456#comments Mon, 22 Jun 2015 09:12:00 +0000 http://4368968

“Ich spiele seit 13 Jahren Profieishockey, habe vieles erlebt, was mir jedoch noch fehlt, ist ein Meistertitel”, sagte der Defensivspieler, der dieses Ziel mit dem KAC in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) erreichen will.

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Chicago gewann zum sechsten Mal den Stanley-Cup http://www.vienna.at/chicago-gewann-zum-sechsten-mal-den-stanley-cup-3/4362448 http://www.vienna.at/chicago-gewann-zum-sechsten-mal-den-stanley-cup-3/4362448#comments Tue, 16 Jun 2015 04:34:22 +0000 http://4362448 Mit einem 2:0-Heimsieg über Tampa Bay Lightning fixierten die Blackhawks am Montagabend (Ortszeit) den 4:2-Gesamtsieg in der “best-of-seven”-Finalserie der nordamerikanischen Eishockey-Liga NHL und holten damit ihren dritten Titel seit 2010. Chicaco-Verteidiger Duncan Keith wurde zum wertvollsten Spieler der Play-offs gewählt.

Keith schießt Chicago in Führung

Vor 22.400 Zuschauern in der United Center Arena brachte Abwehrspieler Duncan Keith die Blackhawks im zweiten Drittel in Führung (38.), kurz vor Spielende machte Patrick Kane mit dem zweiten Tor alles klar (55.). Goalie Corey Crawford überzeugte mit 25 Paraden. “Es fühlt sich so großartig an. Es ist sehr speziell, den Stanley Cup zu gewinnen. Das vor den eigenen Fans zu erreichen, ist besonders aufregend”, sagte Keith. Kane ergänzte: “Das ist so unwirklich. Ich will das Eis gar nicht verlassen.”
Für Chicago war es der erste Titelgewinn vor heimischer Kulisse seit knapp 80 Jahren, zuletzt war das Kunststück im Jahr 1938 im Duell mit den Toronto Maple Leafs gelungen.

Die NHL-Finals um den Stanley Cup seit 1991:
1991 Pittsburgh Penguins – Minnesota North Stars 4:2
1992 Pittsburgh Penguins – Chicago Blackhawks 4:0
1993 Canadiens Montréal – Los Angeles Kings 4:1
1994 New York Rangers – Vancouver Canucks 4:3
1995 New Jersey Devils – Detroit Red Wings 4:0
1996 Colorado Avalanche – Florida Panthers 4:0
1997 Detroit Red Wings – Philadelphia Flyers 4:0
1996 Colorado Avalanche – Florida Panthers 4:0
1998 Detroit Red Wings – Washington Capitals 4:0
1999 Dallas Stars – Buffalo Sabres 4:2
2000 New Jersey Devils – Dallas Stars 4:2
2001 Colorado Avalanche – New Jersey Devils 4:3
2002 Detroit Red Wings – Carolina Hurricanes 4:1
2003 New Jersey Devils – Mighty Ducks Anaheim 4:3
2004 Tampa Bay Lightning – Calgary Flames 4:3
2005 nicht ausgetragen
2006 Carolina Hurricanes – Edmonton Oilers 4:3
2007 Anaheim Ducks – Ottawa Senators 4:1
2008 Detroit Red Wings – Pittsburgh Penguins 4:2
2009 Pittsburgh Penguins – Detroit Red Wings 4:3
2010 Chicago Blackhawks – Philadelphia Flyers 4:2
2011 Boston Bruins – Vancouver Canucks 4:3
2012 Los Angeles Kings – New Jersey Devils 4:2
2013 Chicago Blackhawks – Boston Bruins 4:2
2014 Los Angeles Kings – New York Rangers 4:1
2015 Chicago Blackhawks – Tampa Bay Lightning 4:2

Die Teams mit den meisten Stanley-Cup-Gewinnen seit 1918:
Montréal Canadiens 23
Toronto Maple Leafs 13
Detroit Red Wings 11
Chicago Blackhawks 6
Boston Bruins 6
Edmonton Oilers 5
New York Rangers 4
New York Islanders 4
Ottawa Senators 4
Pittsburgh Penguins 3
New Jersey Devils 3
Los Angeles Kings 2
Philadelphia Flyers 2
Montréal Maroons 2
Colorado Avalanche 2

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Chicago gewann zum sechsten Mal den Stanley-Cup http://www.vienna.at/chicago-gewann-zum-sechsten-mal-den-stanley-cup/apa-1523898924 http://www.vienna.at/chicago-gewann-zum-sechsten-mal-den-stanley-cup/apa-1523898924#comments Tue, 16 Jun 2015 09:05:00 +0000 http://4362275

“Das ist das großartigste Gefühl der Welt”, erklärte Trainer Joel Quenneville, der aus den Hawks das erfolgreichste Team der vergangenen zehn Jahre geformt hat. Mit insgesamt sechs Titeln zog Chicago mit den Boston Bruins gleich. Nur die Montreal Canadiens (24), die Toronto Maple Leafs (13) und die Detroit Red Wings (11) haben den Stanley Cup bisher öfter gestemmt. Quenneville: “Wenn du es einmal getan hast, dann willst du es wieder tun.”

Das United Center glich einem Tollhaus. Erstmals in dieser engen Finalserie wurde ein Spiel mit mehr als einem Treffer Differenz entschieden. Blackhawks-Goalie Corey Crawford parierte alle 25 Schüsse der Lightning. Für die Tore sorgten Duncan Keith im Nachsetzen (38.) und Patrick Kane nach einem schnellen Gegenstoß (55.). Für Kane, der auch das Führungstor vorbereitet hatte, war es der erste Treffer in diesem Finale.

Als wertvollster Spieler (MVP) der Play-offs wurde Verteidiger Keith ausgezeichnet. Der 31-Jährige stand pro Spiel durchschnittlich mehr als 31 Minuten auf dem Eis und erzielte in 23 Play-off-Partien nicht weniger als 21 Scorerpunkte – die zehntmeisten der NHL-Geschichte für einen Verteidiger. “Es war an der Zeit”, sagte Blackhawks-Kapitän Jonathan Toews über die Auszeichnung für Keith.

Toews selbst war es vorbehalten, den Stanley Cup als Erster den 20.000 Fans entgegenzustrecken. Er reichte ihn aber schnell Verteidiger-Legende Kimmo Timonen weiter. Der 40-jährige Finne holte im letzten Spiel seiner Karriere doch noch seinen ersten NHL-Titel. Timonen war erst im Saisonverlauf von den Philadelphia Flyers nach Chicago gewechselt. Den Großteil der Spielzeit hatte er wegen Blutgerinnsel in der Lunge und im rechten Bein verpasst.

Chicagos Defense war einer der Erfolgsgaranten. In sechs Spielen ließen die Blackhawks nur sechs Treffer der Lightning zu, die in der regulären Saison noch das offensivstärkste Team der Liga gewesen waren. “Wir waren knapp dran. Es war eine ganz enge Serie”, sagte Tampa-Goalie Ben Bishop. Sein Team hatte mit 2:1 Siegen geführt, ehe Chicago dreimal in Serie zuschlug – und sich endgültig zum Team des Jahrzehnts machte.

“Drei Cups in sechs Saisonen. Ich würde sagen, ihr habt eine Dynastie”, meinte NHL-Commissioner Gary Bettman. Dabei wäre die Trophäe beinahe gar nicht rechtzeitig zur Übergabe in der Halle eingetroffen. Sintflutartige Regenfälle und eine Tornadowarnung südlich von Chicago hatten den Transport verzögert. Nur dank einer Polizeieskorte schaffte es der Stanley Cup doch noch durch den berüchtigten Verkehr.

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Chicago Blackhawks dicht vor Stanley-Cup-Gewinn http://www.vienna.at/chicago-blackhawks-dicht-vor-stanley-cup-gewinn/apa-1523875718 http://www.vienna.at/chicago-blackhawks-dicht-vor-stanley-cup-gewinn/apa-1523875718#comments Sun, 14 Jun 2015 09:08:00 +0000 http://4360379

Auch Spiel fünf war eine enge Angelegenheit. Wie schon die ersten vier Partien wurde es mit nur einem Treffer Differenz entschieden. In den ersten fünf Finalspielen war das bisher nur 1951 der Fall. Kein einziges Team hat in der Serie bisher auch nur mit zwei Toren Unterschied geführt.

Für die Entscheidung sorgte wie schon im Auftaktspiel Antoine Vermette. Der 32-Jährige, erst kurz vor Transferschluss Ende Februar zu den Blackhawks gestoßen, verwertete im Schlussdrittel einen Abpraller zum 2:1 (43.). Patrick Sharp hatte Chicago nach einem Zusammenstoß von Tampa-Goalie Ben Bishop mit Starverteidiger Victor Hedman früh in Führung gebracht (7.), der Finne Valtteri Filppula aber ausgeglichen (31.).

Blackhawks-Goalie Corey Crawford ließ zum dritten Mal in der Finalserie nur einen Treffer der Lightning zu, die in der regulären Saison noch das offensivstärkste Team der Liga gewesen waren. Nun hat Chicago die Chance, den Titel erstmals seit 1938 zu Hause zu fixieren. “Ich bin mir sicher, dass es in den nächsten zwei Tagen verrückt wird in der Stadt”, meinte Hawks-Coach Joel Quenneville. “Die Begeisterung sprengt alle Dimension. Wir freuen uns darauf.”

Quenneville hatte Chicago bereits 2010 und 2013 zum Stanley Cup geführt. Doch auch Tampa hat den zweiten Titel nach 2004 auch nach zwei Niederlagen in Serie noch lange nicht abgeschrieben. Das Team aus Florida hätte in einem allfälligen siebenten Spiel am Mittwoch Heimrecht. “Wir sind noch immer am Leben, es ist noch nicht vorbei”, betonte Trainer Jon Cooper. “Jetzt gibt es aber keinen Raum für Fehler mehr.”

Die Lightning hoffen, dass ihr Superstar Steven Stamkos endlich in Form kommt. Ihr Topscorer der regulären Saison hat in der Finalserie erst einen Assist zu Buche stehen. Auf einen Treffer wartet Stamkos bereits seit sieben Partien vergeblich. Allerdings sind es auch bei Chicago bisher nicht die Topstars Jonathan Toews oder Patrick Kane, die die Spiele entschieden haben.

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Eishockey: Dornbirn verpflichtet kanadischen Verteidiger http://www.vienna.at/eishockey-dornbirn-verpflichtet-kanadischen-verteidiger/4359266 http://www.vienna.at/eishockey-dornbirn-verpflichtet-kanadischen-verteidiger/4359266#comments Fri, 12 Jun 2015 15:18:47 +0000 http://4359266 In der vergangenen Saison hatte der 26-Jährige, der in seiner Karriere bisher auch zwei NHL-Partien bestritten hat, 65 Spiele für die Reading Royals in der East Coast Hockey League absolviert.

Spiele gegen Schweizer und deutsche Mannschaften

In der Vorbereitung zur vierten Saison der Dornbirner in der Erste Bank Eishockey Liga stehen zudem zwei Highlights an. Gleich im ersten Vorbereitungsspiel warten die Bulldogs mit einem Kracher auf. Im schweizerischen Scoul treffen die Vorarlberger am 13. August auf den NLA-Finalisten und Champions Hockey League Teilnehmer ZSC Lions Zürich.

Eine Premiere erwartet die Cracks von DEC Head Coach Dave MacQueen danach auch beim Gastspiel am 21. August in Biel, wo neben dem direkten Vergleich mit dem Dornbirner Raphael Herburger (seit 2013 beim Schweizer NLA-Klub EHC Biel-Bienne) auch zum ersten Mal in der nagelneuen Tissot Arena gespielt wird.

Im Dornbirner Messestadion wird vier Mal gegen deutsche Mannschaften getestet. Vor dem Heimspiel gegen die Augsburger Panther (DEL) aus der höchster Spielklasse am 23. August gastieren zum Auftakt am 16. August die Ravensburg Towerstars aus der DEL2 im Ländle. Am 30. August ist der SC Riessersee (DEL2) und als Generalprobe zur am 11. September startenden Erste Bank Eishockey Liga am 06. September die Bietigheim Steelers (DEL2) zu Gast im Messestadion.

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http://www.vienna.at/eishockey-dornbirn-verpflichtet-kanadischen-verteidiger/4359266/?feed=comments-rss2 6
Chicago glich im NHL-Finale gegen Tampa Bay auf 2:2 aus http://www.vienna.at/chicago-glich-im-nhl-finale-gegen-tampa-bay-auf-22-aus/apa-1523836380 http://www.vienna.at/chicago-glich-im-nhl-finale-gegen-tampa-bay-auf-22-aus/apa-1523836380#comments Thu, 11 Jun 2015 04:12:00 +0000 http://4357175

Spiel fünf der “best of seven”-Serie steigt am Samstag in Florida. Chicago war daher zu Hause bereits unter Druck gestanden, behielt aber dank Toren von Kapitän Jonathan Toews (27.) und Brandon Saad (47.) die Oberhand. Alex Killorn gelang für Tampa der zwischenzeitliche Ausgleich (32.).

Auch in der vierten Partie trennte die beiden Teams am Ende nur ein Tor. Das war im Finale seit 1968 nicht mehr der Fall. Chicago traf zudem zweimal die Stange und durch Kimmo Timmonen im Schlussdrittel die Latte. “Wir werden immer besser, je länger die Serie dauert”, erklärte Toews. “Wir sind begeistert, dass wir so zurückgekommen sind.”

Der Kapitän scheint seine Form rechtzeitig gefunden zu haben. Toews durchbrach nach Assist von Marian Hossa und Patrick Sharp aus kurzer Distanz die Torsperre, die ihn und seinen Kollegen Patrick Kane im Finale bisher heimgesucht hatte. Das Superstar-Duo der Blackhawks hatte nach starken Play-offs in den ersten drei Endspielen zusammen nur eine Vorlage geleistet.

“Es ist für uns nicht wichtig, wer die Tore schießt”, betonte Blackhawks-Coach Joel Quenneville. “Wichtig ist das Team.” Der entscheidende Treffer gelang Saad nach Assist von Kane zwischen die Schoner von Andrei Wassilewski. Der erst 20-jährige Russe musste im Lightning-Tor den verletzten Ben Bishop ersetzen.

Auf der Gegenseite avancierte Blackhawks-Goalie Corey Crawford zum Matchwinner. “Er war überragend”, lobte Quenneville seinen Schlussmann, der 24 Schüsse parierte. Den Blackhawks selbst reichten nur 19 zum Sieg. Dabei hatte Tampa die Anfangsphase dominiert. Erst im Mitteldrittel kamen auch die Hausherren auf.

In der Schlussphase drängte Tampa auf den neuerlichen Ausgleich, Crawford rettete aber mehrmals sensationell. Die Stimmung war auf ihrem Höhepunkt. Das United Center, Heimstätte der Blackhawks auf der Madison Street westlich des Stadtzentrums von Chicago, wurde seinem Spitznamen “Madhouse on Madison” vollauf gerecht.

Die Metropole am Lake Michigan befindet sich schon seit Tagen im Hockey-Fieber. Teile der Skyline erstrahlen den “Hawks” zu Ehren in Rot, darunter die Spitze des 527 m hohen Willis Tower, des höchsten Gebäudes der Stadt. Selbst der Statue von Basketball-Legende Michael Jordan vor dem United Center wurde ein Toews-Trikot übergestreift – offensichtlich aus gutem Grund.

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Tampa ging in Stanley-Cup-Finalserie mit 2:1 in Führung http://www.vienna.at/tampa-ging-in-stanley-cup-finalserie-mit-21-in-fuehrung/apa-1523809028 http://www.vienna.at/tampa-ging-in-stanley-cup-finalserie-mit-21-in-fuehrung/apa-1523809028#comments Tue, 09 Jun 2015 09:25:00 +0000 http://4354883

Die Statistik spricht nun für das Team aus Florida: Dank des achten Auswärtssieges in den diesjährigen Play-offs führt Tampa nicht nur in der Finalserie, in der NHL-Geschichte haben 81 Prozent der Teams, die nach einem 1:1-Zwischenstand die dritte Partie gewonnen haben, letztlich auch die Serie für sich entschieden. “Das war ein riesiger Sieg für uns, jetzt haben wir uns den Heimvorteil zurückgeholt”, sagte Verteidiger Victor Hedman. “Es ist ein großartiges Gefühl, wenn man bedenkt, wie schwer es ist, hier zu gewinnen”, meinte Sturmstar Steven Stamkos.

Dramatisch wurde es vor allem im Schlussabschnitt: Vor 22.336 Zuschauern im United Center schoss Brandon Saad in der 45. Minute mit einem Handgelenks-Schuss in den rechten Torwinkel das 2:1 für Chicago. Die Fans saßen noch gar nicht wieder auf ihren Plätzen, da lag der Puck bereits wieder im Tor – diesmal jedoch bei den Blackhawks. Ondrej Palat hatte nur 13 Sekunden später zum 2:2 getroffen.

“Wir hatten in zwei Spielen zweimal die Führung, konnten sie aber nicht lange halten – das waren zwei schwere Niederlagen”, sagte Chicagos Trainer Joel Quenneville. Beim mit 3:4 verlorenen Spiel zwei in Tampa hatte Teuvo Teravainen Chicago in der 26. Minute mit 2:1 nach vorne gebracht, Nikita Kucherov schaffte jedoch 1:32 Minute später den Ausgleich. 

“Wir haben während der Saison schon oft solche Situationen gehabt, es war eine großartige Antwort von uns”, meinte Hedman zum schnellen Ausgleich diesmal. Das siegbringende Tor erzielte Cedric Parquette 3:11 Minuten vor Spielende.

Die vierte Partie wird am Mittwoch erneut in Chicago gespielt, anschließend stehen sich beide Teams in der fünften Begegnung in Südflorida gegenüber. “Es macht Spaß, auf dem Eis zu stehen, mit unseren jungen Leuten und mit dem Stil, den wir spielen. Wir wissen, dass wir in jeder Partie eine Chance auf den Sieg haben”, betonte Stamkos. 

Chicago ist mit der jetzigen Situation bestens vertraut. 2013 lagen die Blackhawks in der Endspielserie gegen die Boston Bruins nach einem Auftaktsieg und zwei anschließenden Niederlagen ebenfalls 1:2 zurück, gewannen dann aber die folgenden drei Spiele und wurden Meister.

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Chicago gewann Auftakt von Stanley-Cup-Finale http://www.vienna.at/chicago-gewann-auftakt-von-stanley-cup-finale/apa-1523748802 http://www.vienna.at/chicago-gewann-auftakt-von-stanley-cup-finale/apa-1523748802#comments Thu, 04 Jun 2015 08:26:00 +0000 http://4349745

Alex Killorn hatte die Gastgeber, die erstmals seit 2004 wieder im Finale stehen, bereits in der fünften Minute in Führung gebracht. In einer ausgeglichenen Partie drehten die Blackhawks im Schlussabschnitt innerhalb von 1:58 Minuten die Partie. Zunächst traf Teuvo Teravainen mit einem verdeckten Schuss zum 1:1 (54. Minute), dann bestrafte Antoine Vermette einen Puckverlust von Tampa in der eigenen Zone konsequent mit dem 2:1.

“Es war ein großartiges drittes Drittel. Wir haben uns im Laufe des Spiels kontinuierlich gesteigert, viel Zeit in deren Endzone gehabt und beim 1:1 dem Tormann perfekt die Sicht genommen”, sagte Blackhawks-Trainer Joel Quenneville.

Sein Team hat Erfahrung darin, spät wichtige Tore zu schießen. 2013 lag Chicago in der sechsten Finalpartie bei den Boston Bruins 1:16 Minute vor Schluss noch 1:2 hinten. Durch zwei Treffer innerhalb von 17 Sekunden stellten die Blackhawks die Partie jedoch auf den Kopf und holten somit den entscheidenden Sieg zum Gewinn des Stanley Cups.

Lightning-Trainer Jon Cooper bemängelte die Chancenverwertung seiner Mannschaft. “Wir haben vor den Gegentoren genug Gelegenheiten gehabt, die Partie zu entscheiden. Leider haben wir kein Kapital daraus geschlagen”, sagte Cooper.

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Chicago im Stanley Cup-Finale gegen Tampa Bay http://www.vienna.at/chicago-im-stanley-cup-finale-gegen-tampa-bay/apa-1523697286 http://www.vienna.at/chicago-im-stanley-cup-finale-gegen-tampa-bay/apa-1523697286#comments Sun, 31 May 2015 08:37:00 +0000 http://4345322

In Anaheim brachten Kapitän Jonathan Toews (3., 12./PP), Brandon Saad (22.) und Marian Hossa (34.) die Gäste mit 4:0 in Führung. Ryan Kesler (39.) und Corey Perry (52.) ließen die Ducks noch einmal hoffen, ehe Brent Seabrock (54./PP) die Partie endgültig zugunsten der Blackhawks entschied.

Chicago hat bisher fünfmal den Stanley Cup gewonnen, zuletzt 2013. Tampa Bay konnte 2004 den bisher einzigen Meistertitel der Clubgeschichte feiern. Nun wird am 3. und 6. Juni zunächst in Tampa gespielt, am 8. und 10. Juni geht es in Chicago weiter. Falls nötig, folgen noch Spiele in Tampa (13.6.), Chicago (15.6.) und Tampa (17.6.).

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Vienna Capitals verpflichten Torhüter Nathan Lawson http://www.vienna.at/vienna-capitals-verpflichten-torhueter-nathan-lawson/4344737 http://www.vienna.at/vienna-capitals-verpflichten-torhueter-nathan-lawson/4344737#comments Sat, 30 May 2015 10:08:11 +0000 http://4344737 Der 31-jährige Kanadier spielte in der vergangenen Saison für den Dornbirner EC und ersetzt bei den Wienern Matt Zaba, von dem sich die Capitals getrennt haben.

Matt Zaba mehr bei den Capitals

Die Vienna Capitals haben sich von Tormann Matt Zaba getrennt.

Der Vertrag des 31-jährigen Kanadiers, der sich kürzlich einer Hüftoperation unterziehen musste, wurde nicht verlängert.

(APA)

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Auch NHL-Semifinale Chicago gegen Anaheim geht in 7. Match http://www.vienna.at/auch-nhl-semifinale-chicago-gegen-anaheim-geht-in-7-match/apa-1523657044 http://www.vienna.at/auch-nhl-semifinale-chicago-gegen-anaheim-geht-in-7-match/apa-1523657044#comments Thu, 28 May 2015 08:09:00 +0000 http://4342308

Die Entscheidung im sechsten Match brachten vier Minuten im zweiten Drittel, in denen die Blackhawks durch Brandon Saal, Marian Hossa und Patrick Kane ihre ersten drei Treffer erzielten. Nach dem ersten Tor Anaheims legten die Gastgeber mit einem Doppelpack von Andrew Sharp nach. Für Anaheim waren Patrick Maroon und Clayton Stoner erfolgreich.

Für die Ducks geht es um ihr erstes Stanley-Cup-Finale seit 2007, die Blackhawks hatten den Titel zuletzt 2013 geholt. Anaheim hat keine guten Erinnerungen an siebente Spiele, schieden sie doch in den vergangenen beiden Saisonen nach solchen aus. Allerdings unterlag im vergangenen Jahr auch Chicago in der Halbfinal-Serie gegen die Los Angeles Kings mit 3:4.

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Vienna Capitals trennten sich von Tormann Matt Zaba http://www.vienna.at/vienna-capitals-trennten-sich-von-tormann-matt-zaba/4342283 http://www.vienna.at/vienna-capitals-trennten-sich-von-tormann-matt-zaba/4342283#comments Thu, 28 May 2015 08:13:54 +0000 http://4342283 Zaba absolvierte in drei Jahren 151 Spiele für die Wiener, mit denen er auch schon 2012/13 Platz zwei geholt hatte. Sein Nachfolger soll demnächst präsentiert werden.

Die Capitals beendeten außerdem die Zusammenarbeit mit den Stürmern Ken Magowan (CAN) und Adam Naglich (USA).

(APA)

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Brian Lebler verlässt Linz Richtung Ingolstadt http://www.vienna.at/brian-lebler-verlaesst-linz-richtung-ingolstadt/apa-1523643162 http://www.vienna.at/brian-lebler-verlaesst-linz-richtung-ingolstadt/apa-1523643162#comments Wed, 27 May 2015 12:42:00 +0000 http://4341710

Der deutsche Vizemeister gab die Verpflichtung des ÖEHV-Teamstürmers am Mittwoch bekannt. Der als “wertvollster Spieler” der EBEL-Saison ausgezeichnete Lebler trifft in Bayern auf den früher in Österreich auch als Nationalcoach tätig gewesenen Cheftrainer Manny Viveiros. Viveiros kennt Lebler vom Nationalteam und der Olympia-Teilnahme 2014. Er hatte sich nach ERC-Angaben nachdrücklich für eine Verpflichtung des 1,91 Meter großen und 96 kg schweren Stürmers ausgesprochen.

Sportdirektor Jiri Ehrenberger überzeugte Lebler von einem Engagement bei den “Panthers” und freute sich über den Transfer. “Wir haben einen torgefährlichen Stürmer mit sehr gutem Schuss verpflichtet.”

Der 26-jährige Nationalspieler, Sohn des austro-kanadischen Eishockey-Profis Ed Lebler, hatte bei den Black Wings 2014/15 mit 41 Toren in 66 Partien einen Clubrekord aufgestellt. “Brian hat bis zuletzt mit seiner Entscheidung gekämpft, denn er liebt Linz und die Fans hier”, meinte Manager Christian Perthaler in einer Club-Aussendung. “Sein großer Traum ist es aber, es noch einmal im Ausland zu versuchen und der geht nun in Erfüllung.”

Der Wechsel Leblers hatte sich spätestens nach der WM abgezeichnet, die Linzer haben sich bereits seit einigen Wochen auf dem Spielermarkt umgesehen.

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Anaheim Ducks nur noch einen Sieg vom NHL-Finale entfernt http://www.vienna.at/anaheim-ducks-nur-noch-einen-sieg-vom-nhl-finale-entfernt/apa-1523628232 http://www.vienna.at/anaheim-ducks-nur-noch-einen-sieg-vom-nhl-finale-entfernt/apa-1523628232#comments Tue, 26 May 2015 08:52:00 +0000 http://4339951

Die nächste Partie ist am Mittwoch in Chicago. Im Endspiel der Eastern Conference führt Tampa Bay Lightning gegen die New York Rangers 3:2.

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New York Rangers glichen im NHL-Play-off gegen Tampa aus http://www.vienna.at/new-york-rangers-glichen-im-nhl-play-off-gegen-tampa-aus/apa-1523594430 http://www.vienna.at/new-york-rangers-glichen-im-nhl-play-off-gegen-tampa-aus/apa-1523594430#comments Sat, 23 May 2015 10:58:00 +0000 http://4337722

Stürmer Nash erzielte zwei Tore und ein Assist, der schwedische Goalie Lundqvist wurde nach 38 Saves zum besten Spieler der Partie gewählt, nachdem er bei den beiden Niederlagen zuvor noch zwölf Gegentore zugelassen hatte und in die Kritik geraten war.

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ÖEHV-Teamchef Ratushny mit zwiespältigem WM-Rückblick http://www.vienna.at/oeehv-teamchef-ratushny-mit-zwiespaeltigem-wm-rueckblick/apa-1523556592 http://www.vienna.at/oeehv-teamchef-ratushny-mit-zwiespaeltigem-wm-rueckblick/apa-1523556592#comments Wed, 20 May 2015 13:28:00 +0000 http://4334761

Österreichs Team war mit einer Riesenenttäuschung nach Hause gefahren. Vor dem Fernseher mussten Raffl und Co. mitansehen, wie die Partie Frankreich – Lettland mit dem für beide Mannschaften rettenden Ergebnis (3:2 n.P.) endete und Österreichs Siege gegen die Schweiz und Deutschland letztlich wertlos machte.

Ratushny wollte den Abstieg aber keineswegs darauf zurückführen. “Wir hätten nicht darauf angewiesen sein dürfen. Wir müssen besser werden”, betonte der Kanadier gegenüber der APA und meinte damit etwa unnötige Punkteverluste gegen Lettland und Deutschland.

Die erste Reaktion sei natürlich “Emotion, Enttäuschung und Wut” gewesen, aber “du kannst nicht bestehen im Eishockey, wenn du nicht davon lernst”. Die Frage ist also: “Wie können wir das nützen, um besser zu werden? Wie können wir diesen Tanz zwischen A- und B-Gruppe beenden? Welche Strukturen müssen wir ändern, um das zu stoppen?”

Der Kanadier sieht dabei viele Bereiche, die eine Rolle spielen und diskutiert gehören, von Jugendförderung, der Legionärsfrage bei den Clubs über Trainerausbildung bis hin zum Thema Infrastruktur. Ein gesamtheitlicher Ansatz, der Zusammenarbeit vieler Entscheidungsträger verlangt. “Das bedeutet Investitionen und Geld und Plan”, weiß Ratushny. Und natürlich auch Zeit, bis eine Dividende in Form von sportlichen Erfolgen abfallen kann.

Ob er selbst dabei eine Rolle in Form des Teamchefs spielen will, hat er noch nicht entschieden. Sein Vertrag ist mit WM-Ende ausgelaufen, ob er trotzdem weitermachen will, wird er in den nächsten Wochen überlegen.

Denn trotz des Abstiegs hat Ratushny auch viel Positives gesehen. “Wir haben versucht, uns in jedem Training und in jedem Spiel zu verbessern. Wenn man das Turnier als Prozess sieht, dann haben wir in diesem Bereich ein erfolgreiches Turnier gespielt. Wir haben uns laufend verbessert, Deutschland war unser bestes Spiel. Aber das ultimative Urteil ist das Ergebnis. Es sind also gemischte Gefühle: Ich bin glücklich über den Prozess, über das Team und wie wir gespielt haben, aber sehr enttäuscht, weil wir unser Ziel, in der A-WM zu bleiben, nicht geschafft haben”, sagte der 44-Jährige.

“Die Spieler haben für das Nationalteam und für Österreich alles gegeben”, hob er die Einstellung seiner Mannschaft hervor, sprach aber auch die offensichtlichste Steigerungsmöglichkeit der aktuellen Auswahl an: “Tore schießen. Null Tore gegen Frankreich, eines gegen Lettland, zwei gegen Deutschland – da ist es schwer, Spiele zu gewinnen.”

Und auch für sich zieht er dieselbe Schlussfolgerung wie für seine Spieler. “Auch ich als Coach muss besser werden”, sagt Ratushny. “Ich habe viel gelernt, werde mir einige Spiele der Top-Teams anschauen und von Kanada oder Schweden lernen”, kündigte er an.

Vor allem die Auswahl seines Heimatlandes hat er wie alle Eishockey-Fans bewundert. Mit zehn Siegen in zehn Spielen und einem 6:1 im Finale über Russland hat Kanada seine Ausnahmestellung unter Beweis gestellt. “Sie sind individuell exzellent, aber was auffällt, sie haben so gut als Gruppe gespielt. Das war Talent mit Teamwork. Es hat ausgeschaut wie die große Rote Maschine”, sagte Ratushny. Die Rote Maschine, so wurde einst die “Sbornaja” genannt, das bestens eingespielte Nationalteam der Sowjetunion.

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Chicago Blackhwaks schafften nach Marathon-Match Ausgleich http://www.vienna.at/chicago-blackhwaks-schafften-nach-marathon-match-ausgleich/apa-1523550482 http://www.vienna.at/chicago-blackhwaks-schafften-nach-marathon-match-ausgleich/apa-1523550482#comments Wed, 20 May 2015 08:38:00 +0000 http://4334187

Das erste Spiel in Kalifornien hatte das Team aus Chicago deutlich 1:4 verloren, in der Nacht auf Mittwoch glich es in extremis aus. Die Entscheidung fiel erst 3:48 Minuten vor dem Ende der dritten Verlängerung, als Krüger einen Schuss von Brent Seabrook ins Tor ablenkte. Es war das längste Spiel in der Geschichte der Blackhawks und das zweitlängste für die Ducks. Inklusive der Pausen dauerte die Partie über fünf Stunden.

Chicago war nach rund sechs Minuten durch Powerplay-Tore von Andrew Shaw und Marian Hossa 2:0 in Führung gegangen, doch die Ducks glichen bis zur 38. Minute durch Andrew Cogliano und Corey Perry aus. Das dritte Drittel und die ersten beiden Verlängerungen zu je 20 Minuten blieben torlos. Die Fans der Ducks waren am Ende enttäuscht, nicht zuletzt weil ihre Mannschaft in den Verlängerungen insgesamt drei Mal die Stange oder die Latte getroffen hatte.

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Kanada triumphierte bei WM in Prag mit seltener Eis-Dominanz http://www.vienna.at/kanada-triumphierte-bei-wm-in-prag-mit-seltener-eis-dominanz/apa-1523526354 http://www.vienna.at/kanada-triumphierte-bei-wm-in-prag-mit-seltener-eis-dominanz/apa-1523526354#comments Mon, 18 May 2015 12:43:00 +0000 http://4332490

Nach der Vorführung durch die kanadischen Cracks hatten die meisten der russischen Stars um Alexander Owetschkin schon vor dem Ende der Weltmeister-Zeremonie genug. Noch bevor die kanadische Hymne verklungen war, schlichen sie geschlagen vom Eis. “Ich weiß nicht, was passiert ist. Ich habe keine Worte dafür”, haderte Russlands Superstar Owetschkin, der extra noch für das Finalwochenende aus Amerika eingeflogen worden war.

Den Rekord für den höchsten Finalsieg der WM-Historie stellten die Kanadier ein. Es war eine weitere Demonstration ihrer Überlegenheit in den zwei Wochen in Tschechien. Zehn Siege in zehn Spielen feierte der Olympiasieger und strich damit eine Extra-Prämie von einer Million Schweizer Franken ein. Kanadas erster Titel seit 2007 kam so souverän zustande wie schon lange keiner. “Es ist ein sehr spezielles Gefühl, so ein Turnier zu bestreiten, wie wir es getan haben. Jeder war unglaublich”, schwärmte Kanadas Idol und Kapitän Sidney Crosby nach der WM-Gala.

Der 27-jährige Stürmer der Pittsburgh Penguins komplettiert zudem seine persönliche Trophäensammlung. Erst als 26. Spieler stieg er in den elitären “Triple Gold Club” auf. Stanley Cup, Olympia-Gold, WM-Titel – die drei großen Erfolge zieren nun allesamt auch seine Vita.

Doch nicht allein der Ausnahme-Darsteller ebnete den Weg, es war ein Teamerfolg, einer Star-Truppe von 23 NHL-Spielern, die in diesem Jahr zusammen über 92 Millionen Dollar verdient haben. “Wir hatten enorm viel Talent, aber Talent allein bringt dir keine Spiele. Talent muss arbeiten und zusammen spielen”, erklärte Teamchef Todd McLellan, der seit dem einzigen WM-Testspiel in Wien (4:2 gegen Österreich) die Ansammlung von Stars erfolgreich zu einem Kollektiv formte.

66 Tore, so viele wie seit 1958 in Oslo nicht mehr, erzielten die Kanadier. In der K.o-Phase kassierten sie erst im Finale beim Stand von 6:0 ihren einzigen Gegentreffer. So musste der Weltmeister gar auf die leicht provokante Frage antworten, ob er sich im Laufes des Turniers nicht mehr Gegenwehr gewünscht hätte. Das Team sei “letztendlich schon überlegen” gewesen, meinte Jason Spezza schlicht. Spezza war mit 14 Punkten Topscorer, Tyler Seguin holte sich mit neun Treffern die Torschützenkrone.

Dank des Erfolgs kletterten die Kanadier in der Weltrangliste auf Platz eins und sind 2016 topgesetzt. “Wir sind Kanadier, das ist unser Spiel”, stellte Colorados Stürmer Matt Duchene klar. “Das ist unser Anspruch und nichts weniger.”

“Das goldene Kanada wälzt alle nieder”, schrieb die tschechische Zeitung “Pravo” am Montag. Kanada habe alle Gegner “zermalmt und Russland im Finale der Giganten erledigt.” Es war “eine empfindliche Niederlage”, wie die russische Zeitung “Sport Express” anerkannte.

Neben der für sie schmerzlichen Silbermedaille müssen die russischen Profis nach ihrem frühzeitigen Abgang vom Eis womöglich mit einem Nachspiel rechnen. “Einfach so abhauen, verschwinden vom Platz – das geht nicht”, räumte der russische Verbandssprecher Igor Larin der Agentur Interfax zufolge ein. “Wir werden das klären.”

Im Spiel um Platz drei war davor WM-Gastgeber Tschechien durch eine 0:3-Niederlage leer ausgegangen. Einen Rekord wird ihnen aber wohl so schnell niemand nehmen. Insgesamt strömten 741.690 Besucher zu dem gut zweiwöchigen Turnier und übertrafen die bisherige Bestmarke von Minsk aus dem Vorjahr (640.044) um rund 100.000. Durchschnittlich 11.589 Fans besuchten die 64 Partien in Prag und Ostrau, damit wurde auch die Bestmarke von der WM 1979 in Moskau übertroffen, als im Durchschnitt 11.078 Zuschauer pro Spiel kamen.

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Kanada demütigt Russland mit 6:1 und krönt sich zum Eishockey-Weltmeister http://www.vienna.at/kanada-demuetigt-russland-mit-61-und-kroent-sich-zum-eishockey-weltmeister/4331681 http://www.vienna.at/kanada-demuetigt-russland-mit-61-und-kroent-sich-zum-eishockey-weltmeister/4331681#comments Sun, 17 May 2015 20:58:42 +0000 http://4331681

Nachdem sich die USA mit einem klaren 3:0 gegen Gastgeber Tschechien die Bronzemedaille bei der Eishockey-WM holte kam es im Finale zum Aufeinandertreffen der wohl beiden besten Mannschaften des Turniers, Kanada und Russland.

Im ersten Drittel sahen die Zuseher ein gutes und schnelles Spiel, bei dem sich keines der beiden Teams entscheidend stärker zeigen konnte. Als viele wohl schon mit einem torlosen ersten Drittel rechneten, brachte Eakin Kanada kurz vor Drittelende doch noch mit 1:0 in Führung. Im zweiten Drittel legten die Kanadier sofort nach – Ennis stellte nach einer schönen Einzelaktion auf 2:0 (22.). Die Russen spielten phasenweise gut mit und hatten auch ihre Möglichkeiten, die Treffer machte jedoch weiterhin Kanada. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nicht einmal zwei Minuten stellten Superstar Crosby (28.) und Seguin (29.) auf ein souveränes 4:0. Die Russen blieben ihrerseits auch im zweiten Drittel ohne Torerfolg.

 

Kanada spielt Sieg souverän nach Hause

Im letzten Drittel versuchten die Russen um die Superstars Owetschkin und Malkin noch einmal alles, um noch einmal Spannung in die Partie zu bringen, wirklich gefährlich wurde es aber nur selten. Auch die Schussstatistik zeigte zwölf Minuten vor Schluss mit 34:8 die Überlegenheit der Kanadier sehr deutlich. In der 49. Minute legte Kanada im Powerplay durch Giroux noch zum 5:0 nach. Auch in weiterer Folge war Kanada in Torlaune – nur eine Minute später erzielte MacKinnon das 6:0.

Sieben Minuten vor Spielende durfte auch Russland durch einen Treffer von Malkin zum 6:1 noch kurz jubeln. Am Ende feierte Kanada aber einen überzeugenden und klaren 6:1-Sieg und krönt sich damit erstmals seit 2007 wieder zum Weltmeister. Russland war am heutigen Abend gegen überragende Kanadier praktisch über 60 Minuten chancenlos.

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Kanada demütigt Russland im Eishockey-WM-Finale http://www.vienna.at/kanada-demuetigt-russland-im-eishockey-wm-finale/apa-1523515744 http://www.vienna.at/kanada-demuetigt-russland-im-eishockey-wm-finale/apa-1523515744#comments Sun, 17 May 2015 21:28:00 +0000 http://4331574

Eindrucksvoll demonstrierte das kanadische Team am Sonntag vor 17.383 Zuschauern seine spielerische Überlegenheit. Cody Eakin (19.), Tyler Ennis (22.), Crosby (28.), Tyler Seguin (29.), Claude Giroux (49.) und Nathan Mackinnon (50.) sorgten mit ihren Treffern für das goldene “Happy End” nach zwei überragenden WM-Wochen der Kanadier und bescherten der Eishockey-Topnation ihren insgesamt 25. Titel. 

Für Russland gelang Jewgeni Malkin nur der Ehrentreffer (53.). Im Spiel um Platz drei hatte Gastgeber Tschechien mit Ausnahmekönner Jaromir Jagr zuvor 0:3 gegen die Auswahl der USA verloren und Bronze verpasst.

Mit dem Final-Erfolg nahm Kanada auch Revanche für die WM-Endspiele von 2008 und 2009. Nach dem Titel von 2007 hatten die Nordamerikaner im Kampf um den Pokal zweimal gegen Russland verloren. Kapitän Crosby polierte seine Titelsammlung nach Stanley Cup und Olympia-Gold mit dem noch fehlenden WM-Sieg auf und trat in den legendären Triple-Gold-Club des Eishockeys ein.

Dank seiner überragend besetzten Mannschaft dominierte Kanada das Turnier und verdiente sich eine zusätzliche Million Schweizer Franken (955.748,83 Euro). Diese Prämie hatte der Weltverband (IIHF) mithilfe eines Marketingpartners für den Fall ausgelobt, dass ein Team alle zehn WM-Partien in der regulären Spielzeit gewinnt.

In Prag entwickelte sich ein rasantes und hochklassiges Spiel, das die Kanadier mit ihrer Klasse im zweiten Drittel entschieden. Von Beginn an bestimmten Tempo und Rivalität das Geschehen. Die Chancen ließen die beiden Kontrahenten zunächst ungenutzt, bis die Kanadier knapp zwei Minuten vor der Drittelpause nach einem Schuss von Tyler Ennis erstmals jubelten und ihr Torfestival eröffneten. Der Treffer wurde Eakins zugeschrieben, der den Puck noch abgefälscht haben soll.

Die Basis für den klaren Erfolg legte der Top-Favorit eben im zweiten Abschnitt. Stürmer Ennis von den Buffalo Sabres schlängelte sich durch die russische Defensive, umkurvte das Tor und krönte seinen famosen Sololauf mit dem 2:0. Dann hämmerte Pittsburgh-Profi Crosby frei stehend die Scheibe unter die Latte. Nur 44 Sekunden später sorgte Seguin für noch klarere Verhältnisse. Giroux und Mackinnon erhöhten mit ihren Treffern die Ausbeute der Kanadier auf beeindruckende 66 Turnier-Tore.

Zuvor war es den Tschechen mit Jagr nicht gelungen, sich für das Halbfinal-Aus gegen Kanada zu entschädigen. Nick Bonino (8.), Trevor Lewis (19.) und Charlie Coyle (40.) sorgten für den Erfolg des US-Teams. Tschechien beendete das Turnier wie im Vorjahr mit dem vierten Platz.

Nach dem verlorenen Duell erklärte der 43-jährige Jagr seine internationale Karriere für beendet. “Ich werde keinesfalls 2016 nach Russland zur WM fahren”, erklärte der NHL-Profi. “Auch wenn wir keine Medaille geholt haben, das war etwas Besonderes hier”, sagte der Stürmer. “Ich denke nicht, dass ich das toppen kann.” Bei den Florida Panthers will er aber weiter spielen

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Ex-NHL-Spieler Karl Stewart wird künftig die Vienna Capitals unterstützen http://www.vienna.at/ex-nhl-spieler-karl-stewart-wird-kuenftig-die-vienna-capitals-unterstuetzen/4329981 http://www.vienna.at/ex-nhl-spieler-karl-stewart-wird-kuenftig-die-vienna-capitals-unterstuetzen/4329981#comments Fri, 15 May 2015 15:17:17 +0000 http://4329981 Der 31-jährige Kanadier absolvierte 69 Spiele in der stärksten Liga der Welt und stürmte in den vergangenen sechs Jahren für die Straubing Tigers in der DEL.

Ex-NHL-Spieler Karl Stewart statt Dustin Sylvester und Kevin Puschnik

Zudem bleibt Danny Bois bei den Capitals. Der 31-jährige Kanadier war Ende Jänner geholt worden und verlängerte nun beim EBEL-Finalisten um ein Jahr. Die beiden Stürmer Dustin Sylvester und Kevin Puschnik verlassen dagegen den Verein.

(apa/red)

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Eishockey-WM: Österreich muss wieder einmal absteigen http://www.vienna.at/eishockey-wm-oesterreich-muss-wieder-einmal-absteigen/4327096 http://www.vienna.at/eishockey-wm-oesterreich-muss-wieder-einmal-absteigen/4327096#comments Tue, 12 May 2015 17:01:34 +0000 http://4327096 Frankreich gewann am Dienstag nach Penaltyschießen (3:2) gegen Lettland – dem einzigen Ergebnis, mit dem diese beiden Mannschaften den Klassenerhalt schaffen konnten.

Der direkte Vergleich ruft den Fahrstuhl

Frankreich und Lettland kamen mit diesem Ergebnis auf jeweils fünf Punkte, so wie Österreich. Da Österreich aber die direkten Begegnungen gegen die beiden verloren hat, muss die Mannschaft wie schon bei der Heim-WM 2005 (Wien und Innsbruck), 2007 in Russland (Moskau und Mytischi), 2009 in der Schweiz (Zürich und Bern), 2011 in der Slowakei (Bratislava und Kosice) und 2013 in Helsinki gleich wieder absteigen.

Das letzte eigene Spiel hatte Österreich zuvor am Nachmittag gegen Kanada mit 1:10 verloren. In der B-WM geht es nächstes Jahr gegen Mitabsteiger Slowenien, Italien, Polen, Japan und Südkorea. (red/APA)

Tabelle Gruppe A:
1. Kanada 7 7 0 0 0 49:14 35 21 *
2. Schweden 7 4 2 0 1 34:19 15 16 * 
3. Tschechien 6 4 0 1 1 25:17 8 13 *
4. Schweiz 6 2 0 3 1 11:16 -5 9 * 
5. Deutschland 7 2 0 1 4 11:24 -13 7 
6. Frankreich 7 1 1 0 5 13:20 -7 5 
7. Lettland 7 0 2 1 4 11:25 -14 5 
8. Österreich 7 0 2 1 4 10:29 -19 5 **
* = Im Viertelfinale
** = Absteiger
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