Neues Wiener “Bildungsgrätzl” entsteht in der Josefstadt

Das nächste "„Bildungsgrätzl“" entsteht in der Wiener Josefstadt.
Das nächste "„Bildungsgrätzl“" entsteht in der Wiener Josefstadt. - © APA/Roland Schlager (Symbolbild)
Im 8. Bezirk in Wien entsteht im Bereich Pfeilgasse/Josefstädter Straße das nächste “Bildungsgrätzl”.

In der Josefstadt wird im Bereich Pfeilgasse/Josefstädter Straße das nächste Wiener “Bildungsgrätzl” entstehen: Einbezogen werden dabei die Volksschule Pfeilgasse 42b, die neue Wiener Mittelschule Pfeilgasse 42b sowie der Kindergarten und der Hort in der Josefstädter Straße 93-97.

Die Stadt Wien startet nun gemeinsam mit dem Bezirk ein Beteiligungsverfahren. “Mir ist es eine Herzensangelegenheit den beliebten Bildungsstandort mit Schule, Hort und Kindergarten noch besser zu machen. Das Beteiligungsverfahren ist vorbildhaft für Wien. Das Projekt soll nicht nur ein reines Bauprojekt sein, sondern auch als pädagogisches Projekt gesehen werden, bei dem die beste Schule für die Kinder entwickelt wird. Besonders wichtig ist dabei, dass alle Partnerinnen und Partner eng im Beteiligungsverfahren involviert sind – angefangen bei der Gestaltung der Klassenzimmer bis hin zur Art der Nachmittagsbetreuung”, so Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert.

“Durch die Nähe der einzelnen Bildungseinrichtungen ergibt sich hier die ideale Möglichkeit, gemeinsame Ideen und Angebote zu entwickeln”, freut sich Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky. “Wir schaffen bei den beiden Schulen zusätzliche Räume und nutzen dies gleich dazu, alle Einrichtungen im Grätzl besser zu vernetzen.”

Information und Aktionen im Bezirk Josefstadt

Konkret sollen Anregungen, Ideen, Vorschläge aller NutzerInnen, aber auch der Bevölkerung einfließen. Daraus wird dann ein Konzept erarbeitet, das die einzelnen Bildungsangebote sowohl baulich als auch organisatorisch näher zusammenbringt. Die Bevölkerung des Grätzls soll auch von der gemeinsamen Nutzung von Sport-, Spiel und sonstigen Freiräumen profitieren.

“Wir wollen in dem Beteiligungsprozess das breite Spektrum an Menschen ansprechen, die die Bildungseinrichtungen und deren unmittelbare Umgebung derzeit nutzen und beleben”, erklärt der Partizipationsexperte, Architekt Franz Ryznar. “Der Schwerpunkt liegt einerseits auf Information und Aktionen im Bezirk, andererseits in einem Transparentmachen der Planung und Umsetzung. Ein schlankes, kompaktes Verfahren in wenigen Monaten macht den Prozess und seine Ergebnisse für viele Menschen gut nachvollziehbar.”

Der neue Schulraum soll in den nächsten Jahren geschaffen werden, parallel wird gemeinsam mit dem Kindergarten, den beiden Schulen, weiteren möglichen Bildungspartner sowie interessierten Anrainer ein Konzept für das neue Bildungsgrätzl entwickelt.

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