Neues Projekt der Asfinag: “Arrivé” misst Fahrzeit auf A4 zum Flughafen Wien

Ein Projekt der Asfinag soll die Fahrzeit von Wien zum Flughafen in Schwechat messen.
Ein Projekt der Asfinag soll die Fahrzeit von Wien zum Flughafen in Schwechat messen. - © APA (Sujet)
Die Asfinag startet das neue Projekt “Arrivé”. Durch automatisches Messen der Reisezeit von Wien zum Flughafen in Schwechat soll ein verbesserter Service zur optimalen Fahrzeit- und Fahrtrouten-Planung entstehen.

Die Reisezeit von Wien zum Flughafen Wien in Schwechat wird ab Freitag automatisch gemessen. Die Asfinag will mit dem Projekt “Arrivé” (Automatische ReisezeiteRmittlung im VErkehrsraum Wien-Flughafen) neue Wege für eine punktgenaue Info auf der Strecke (Ostautobahn/A4) beschreiten.

“Unser Ziel ist ein verbessertes Service zur optimalen Fahrzeit- und Fahrtrouten-Planung”, betonte Josef Fiala, Geschäftsführer der Asfinag Service GmbH. Fahrten zum Airport seien besonders zeitkritisch, weil man ja den gebuchten Flug erreichen wolle.

Projekt “Arrivé”: Reisezeit zum Flughafen wird gemessen

Daher werden ab Freitag über vier Kanäle laufend die exakten Fahrzeiten veröffentlicht: mittels elektronischer Infotafeln (Überkopfwegweiser) direkt auf der A4, via APP, auf www.asfinag.at und über die Verkehrsauskunft Österreich (VAO). Gemessen wird die Reisezeit beider Fahrtrichtungen – Wien bis Flughafen und Flughafen bis Wien. In den kommenden Wochen sollen die Infos auch über die Airport-Homepage zugänglich gemacht werden.

Die Asfinag will bis zum Frühjahr 2016 die Praxistauglichkeit des neuen Systems testen. In das Projekt “Arrivé” werden etwa 30.000 Euro investiert.

Fahrzeit auf A4 wird erfasst

Auf dem 20 Kilometer langen Abschnitt vom Knoten Prater zum Flughafen und retour erfassen sieben spezielle Kameras – drei Richtung Airport, vier in der Gegenrichtung – Fahrzeugdaten. Ein Rechen-System ermittelt und veröffentlicht zeitgleich – nach Kriterien wie Kfz-Anzahl oder relative Fahrgeschwindigkeit – die aktuelle Fahrzeit.

Die jeweilige Aktualisierung soll in Intervallen von maximal fünf Minuten erfolgen. Weil Verkehrssicherheit an erster Stelle stehe, werden die Reiseinfos über die elektronischen Überkopfwegweiser nur dann angezeigt, wenn keine verkehrsrelevanten Informationen anliegen, betonte die Asfinag.

(APA/Red)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen