Neues im Wiener Gasometer: Entertainment Center mit Bowling

Neues im Wiener Gasometer.
Neues im Wiener Gasometer. - © APA
Die strategische Neuausrichtung der Wiener Gasometer – also die Umwandlung in eine “Music City” – schreitet voran. Einige weitere Neuheiten folgen jetzt, darunter auch eine Möglichkeit zum Bowling.

Pop und Jazz werden im Gasomter bereits gelehrt, bald kommt eine Klassikausbildung dazu. Die Johann Sebastian Bach Musikschule verlegt ihren Standort von Wieden in die Simmeringer Wahrzeichen. Das Gasometer Entertainment Center hingegen lädt ab Herbst zum Bowling.

Die Gasometer Mall wurde zugleich mit der Umwandung der Industrierelikte in eine Wohnanlage im Jahr 2001 eröffnet – als klassisches Shopping Center. Doch der Zuspruch der Kunden war nicht sonderlich groß, bald prägten leere Geschäftslokale das Bild. Inzwischen konzentrieren sich die Shops auf den Eingangsbereich.

Erfolgreiche Konzerthalle und “Klangfarbe”

Deutlich mehr Erfolg hatte und hat die Konzerthalle, in der regelmäßig heimische und internationale Acts auftreten. Als schließlich das Musikfachgeschäft “Klangfarbe” in den Gasometer zog, war dies ein Anlass, endgültig auf die musikalische Schiene zu setzen, wie am Donnerstag in einer Pressekonferenz betont wurde.

Inzwischen sind dort etwa das Performing Center Austria, die Popakademie und ein Jazzkonservatorium zu finden. Im September nimmt die Johann Sebastian Bach Musikschule dort den Betrieb auf. Auf insgesamt 490 Quadratmetern werden Unterrichts-, Verwaltungs- und Studioräume entstehen, wie Direktor Hanns Christian Stekel heute berichtete. Die Schule ist – wie die Popakademie – eine Einrichtung der Diakonie Bildung.

Entertainment Center ab Oktober im Gasometer

Das von der Gasometer Music City räumlich getrennte Entertainment Center wird ab Oktober hingegen mit einer Novität kosmischer Dimension aufwarten – einem “Bowling Universum”. Insgesamt sollen dort dreizehn Bahnen zur Verfügung stehen.

Dank Bach und Bowling werden in den kommenden Monaten insgesamt drei Millionen Euro in den Standort investiert, freuten sich die Gasometer-Chefs Hubert Greier und Peter Schaller. Es sei dies der größte Investitionsschub seit der Revitalisierung der einstigen Gasbehälter. Dass deren Beliebtheit steige, zeige sich auch an den Zahlen, wie versichert wurde. Umsätze und Frequenzen hätten zuletzt zugelegt.

>> Größtes Tanzstudio Österreichs im Gasometer.

(APA)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen