Neues Besucherzentrum im Schloss Schönbrunn startet Probebetrieb

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Das neue Besucherzentrum im Schloss Schönbrunn hat seinen Probebetrieb aufgenommen. Das neue Besucherzentrum im Schloss Schönbrunn hat seinen Probebetrieb aufgenommen. - © APA
Am Montag hat das neue Besucherzentrum beim Schloss Schönbrunn seinen Probebetrieb aufgenommen. Dort sollen künftig Einzelbesucher ihre Tickets kaufen, der bisherige Kassenbereich im Hauptgebäude soll vor allem Reisegruppen zur Verfügung stehen. 6,5 Millionen Euro haben die Umbauten gekostet.

Laut der Schloss Schönbrunn Kultur- und Betriebsgesellschaft (SKB) wird das imperiale Areal jährlich von mehr als 7,5 Millionen Menschen frequentiert. Davon sind 2,7 Millionen zahlende Gäste, die das Schloss selbst oder weitere Attraktionen wie Irrgarten oder Kronprinzengarten besichtigen. 4,8 Millionen nutzen andere Bereiche, also vor allem die frei zugänglichen Parkanlagen.

Hohe Besucherzahlen Grund für neues Zentrum

Die hohe Besucherfrequenz stelle, so hieß es, besondere Anforderungen an Empfang und Steuerung der Besucherströme. Um die Ankunftssituation beim Ticketverkauf im Bereich des Hauptzugangs zur Schlossanlage weiter zu optimieren, habe man sich entschieden, ein neues, funktionales Besucherzentrum zu errichten.

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Sechs Kassen in Schönbrunn geöffnet

“Es ist uns gelungen, in die historische Substanz des Weltkulturerbes ein Zentrum mit hoher Serviceorientiertheit einzubauen”, zeigte sich der Geschäftsführer der SKB, Franz Sattlecker, gegenüber der APA erfreut. Infozonen, Gastronomie, Shop und WC-Anlagen wurden dort ebenso untergebracht wie die Ticketverkaufsstellen selbst. Sechs statt bisher vier Kassen sowie zusätzlichen Ticketautomaten sollen eine rasche Abwicklung garantieren. Das neue Besucherzentrum verfügt laut SKB über ein Fassungsvermögen von gleichzeitig 400 Gästen. Es soll vor allem den Individualreisenden als Anlaufstelle dienen.

Besucherzentrum kostete 6,5 Millionen Euro

Das Bauvorhaben wurde, so versichert die SKB, sorgfältig mit dem Bundesdenkmalamt abgestimmt. Im Inneren des Gardetrakts wurden die Zwischenwände entfernt und die Dachkonstruktion erneuert. Somit sei Platz für eine großzügige Empfangshalle geschaffen worden. Die Baukosten betragen 6,5 Millionen Euro. Noch im Oktober soll das Besucherzentrum vom Probe- in den Vollbetrieb übergehen. Vorerst werden beide Kassenbereiche parallel offen sein und allen Reisenden zur Verfügung stehen. (APA)



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