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Neues Album: Kritik ist Gabalier "mehr als egal"

Andreas Gabalier reagiert nicht empfindlich auf Kritik.
Andreas Gabalier reagiert nicht empfindlich auf Kritik. ©APA/HERBERT PFARRHOFER
Nach einer Schaffenspause von drei Jahre seit dem Riesenerfolg des Albums "Mountain Man" hat Andreas Gabalier mit "Vergiss Mein Nicht" ein neues Album vorgelegt.

“Ich habe mir dieses Mal bewusst Zeit gelassen”, sagte Gabalier gegenüber der APA. Das Album sei dafür musikalisch sehr vielseitig geworden, eingespielt wurde es unter anderem in Nashville.

Die Songs entstanden aus Ideen, “die ich in den vergangenen Jahren ins Handy getippt oder in ein kleines schwarzes Buch geschrieben habe”, erzählte Gabalier. Im November habe er sich dann bewusst in seine Wohnung in Graz und auf seinem Hof in Ramsau am Dachstein zurückgezogen. Gleichzeitig trieb der Sänger extrem viel Sport, um den Anstrengungen der vielen Auftritte weiter gewachsen zu sein.

Poprock mit Schlager

Zum Einspielen flog Gabalier dann unter anderem nach Nashville in die USA. “Ich suche auch nach Eindrücken im Außen”, sagte der Sänger. Entsprechend nach Country klingt “Vergiss Mein Nicht” mitunter auch. Der Großteil der Lieder – samt der Single “Verdammt lang her”, einer Art alpiner “Summer Of 69”-Hymne – sind Poprock mit Anleihen aus Schlager (“Kaiserjodler”), Sprechgesang (“Vergiss Mein Nicht”) und Wienerlied (“Das Pinkerl”). Auch das für die “Jim Knopf”-Neuverfilmung aufgenommene “Lummerlandlied” findet sich auf dem Album. “Gleich bleibt immer nur der steirische Dialekt”, meinte Gabalier.

Kreuz an der Wand

Auch die Kritiker des “Volks-Rock’n’Roller” werden bedient. So findet sich in dem Song “Kleine steile heile Welt” etwa die Zeile “In einem christlichen Land, hängt ein Kreuz an der Wand”. Als bewusste Provokation will Gabalier dies aber nicht verstanden wissen. “In meinem Zimmer hängt tatsächlich ein Kreuz an der Wand. Nach dem Suizid meines Vaters und meiner Schwester habe ich viel Kraft aus dem Glauben gewonnen”, betonte der Sänger.

Die Zahlen sprechen für Gabalier

Doch Kritik an seiner Person prallt inzwischen auch an ihm ab. “Wenn manche mich nicht so lässig finden, dann ist mir das mehr als egal. Die Zahlen sprechen für mich”, meinte der Sänger. Während “groß geschriebene Acts vor dreihundert Leuten” in Clubs auftreten, spiele er vor 70.000 Personen. “Ich muss also etwas richtig machen”, sagte Gabalier.

In den kommenden Monaten wird Gabalier anlässlich seines zehnjährigen Bühnenjubiläums eine große Stadiontour durch die Schweiz, Deutschland und Österreich absolvieren. Finale ist am 31. August 2019 im Wiener Ernst-Happel-Stadion. “Das wird der Wahnsinn”, meinte Gabalier. Danach wird der Sänger “einmal Pause” machen.

Wem Gabalier in Albumform nicht reicht: Die Post hat anlässlich zum neuen Album eine Briefmarken-Serie von Andreas Gabalier aufgelegt.

(APA/red)

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