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2. August 2012 13:32; Akt.: 2.08.2012 13:32

Neuer Uni-Standort Rossau soll 2.500 Studenten beherbergen

2.500 Studenten soll der neue Standort der Uni Wien beherbergen. 2.500 Studenten soll der neue Standort der Uni Wien beherbergen. - © Visualisierung: Raiffeisen-Holding NÖ-Wien
Die Institute der Uni Wien rücken näher ans Hauptgebäude. So auch das Mathematik-Institut und das Institut für  Wirtschaftswissenschaften. Sie ziehen 2013 in den neuen Standort Rossau. Dieser soll einerseits 2.500 Studenten beherbegen, andererseits Räumlichkeiten für etwa 800 Universitätsmitarbeiter zur Verfügung stellen.

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Die Grundsubstanz des Gebäudes an der Ecke von Hahngasse, Rossauer Lände, Berggasse und Türkenstraße stammt aus dem Jahr 1955. Sie soll auch erhalten bleiben, jedoch der Kern des zwölfstöckigen Gebäudes wird komplett modernisiert.

Neuer Uni-Standort Rossau

Auf den etwa 30.000 Quadratmetern Nutzfläche sind vier große sowie mehrere kleinere Hörsäle geplant, darunter mit 400 Sitzplätzen der drittgrößte Hörsaal der Universität Wien. Im ersten Stock des in Form einer Stimmgabel angelegten Gebäudes wird eine Mensa samt Innenhofterrasse untergebracht, die unteren Geschoße werden zur Bibliothek. Das Gebäude soll “komplett barrirefrei” sein.

Die Mathematik wird mit Büros und Seminarräumen in den Turmbau einziehen, während der Sockelbau die Wirtschaftswissenschaften beherbergen wird. Zusätzlich sind noch Flächen für Drittmittelprojekte und Doktoratskollegs frei.

Uni mietet Gebäude auf 40 Jahre

Das Gebäude, in dem früher eine Pensionsversicherungsanstalt untergebracht war, gehört der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien. Diese verantwortet auch die Generalsanierung mit. Der Mietvertrag mit der Uni Wien läuft auf vierzig Jahre. Baubeginn war im September 2011, fertiggestellt soll die “Uni Wien Rossau” im zweiten Quartal 2013 werden.

Die frühere Standort der mathematischen Fakultät in der Nordbergstraße (Alsergrund) wird aufgegeben, für das Betriebswirtschaftliche Zentrum (BWZ) an der Brünner Straße könnte sich der rektor der Uni Wien eine Zwischennutzung vorstellen. “Es wird hier allerdings keinen Uni Wien-Standort mehr geben”, so Engl. (APA)



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