Neue Zuschauertribüne und Sessel für das Wiener Volkstheater

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Im Wiener Volkstheater sind einige Neuerungen geplant.
Im Wiener Volkstheater sind einige Neuerungen geplant. - © Schaub-Walzer/ PID
“Mehr Sicht- und Sitzkomfort sowie bessere Akustik” soll es ab der Spielzeit 2015/16 im Wiener Volkstheater geben. “Alle sehen alles”, lautet das Motto der Umbaumaßnahme, im Rahmen derer das Theater neue Sessel und eine neue Zuschauertribüne bekommt.

Das Volkstheater erhält bis zum Start der Direktion von Anna Badora eine neue Zuschauertribüne sowie neue Theatersessel am Rang. “Diese Maßnahme ist längst überfällig, wurde jedoch bisher aus finanziellen Gründen immer wieder aufgeschoben”, hieß es am Freitag in einer Aussendung.

Umbau des Volkstheaters kostet 1,2 Millionen Euro

Die von den Architekten Katharina Fröch und Kristof Jarder geplanten Baumaßnahmen sollen rund sechs Wochen andauern. Die Kosten sollen 1,2 Millionen Euro betragen und werden “zu einem wesentlichen Teil aus den Einnahmen der laufenden Spendenkampagne” finanziert. Für den kaufmännischen Leiter des Volkstheaters Cay Urbanek stellt die Maßnahme “einen ersten Schritt in Richtung Generalsanierung dar”.

Neuer Spielplan wird im Mai präsentiert

Die erste Spielplanpräsentation der neuen Volkstheater-Chefin erfolgt am 7. Mai. Die Saison 2015/16 wird am 5. September eröffnet. Laut dem Magazin “News” werden nur vier von 17 Schauspielern übernommen, darunter Claudia Sabitzer und Günter Franzmeier. Neu im Ensemble ist u.a. Stefanie Reinsperger, die von der Burg ans Volkstheater wechselt. Aus Graz kommen u.a. Birgit Stöger, Katharina Klar und Christoph Rothenbuchner mit nach Wien. Dusan David Parizek, dessen Akademietheater-Inszenierung von Wolfram Lotz’ “Die lächerliche Finsternis” zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde und der für die Wiener Festwochen in Zusammenarbeit mit dem Prager “Studio der Helden” mit einem internationalen Ensemble die Dramatisierung des Romans “Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk” erarbeitet, soll laut “News” “eine Art Hausregisseur” werden. (APA)

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