Neff-Preise an Klar, Knöll, Lolic und Pass

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Katharina Klar
Katharina Klar - © APA (Archiv)
Im Wiener Volkstheater sind am Samstagabend die Dorothea-Neff-Preise für die Saison 2017/18 vergeben worden. Ausgezeichnet wurden die Darstellerinnen Katharina Klar und Isabella Knöll, Schauspieler Sebastian Pass, Regisseur Milos Lolic sowie das Projekt “#Wien5 – Die Kunst der Nachbarschaft”.

Lolic erhielt für seine Inszenierung des David-Bowie-Musicals “Lazarus”, das vor der Preisverleihung gespielt wurde, bereits zum zweiten Mal den Preis in der Kategorie “beste Regieleistung der Saison” (dotiert mit 3.000 Euro). Erstmals wurde der serbische Regisseur in der Spielzeit 2013/14 für “Die Präsidentinnen” von Werner Schwab ausgezeichnet.

Die “beste schauspielerische Leistung der Saison” (3.000 Euro) bot nach Ansicht der sechsköpfigen Jury Katharina Klar, die in dieser Saison in “Iphigenie in Aulis | Occident Express”, “1984”, “Gutmenschen” und “Lazarus” zu sehen war. In den Stücken “Höllenangst”, “Wien ohne Wiener”, “Heimwärts”, “Viel Lärm um nichts” und “Lazarus” bot Ensemble-Neuzugang Isabella Knöll die “beste schauspielerische Nachwuchsleistung” (3.000 Euro). Zum Publikumsliebling wurde Sebastian Pass gewählt.

Der “Spezialpreis” für grenzüberschreitende Theaterarbeit (500 Euro) ging an das von Constance Cauers und Malte Andritter initiierte Stadtteilfestival “#Wien5 – Die Kunst der Nachbarschaft” des Jungen Volkstheaters. Der “Mitten im Leben Preis” der BAWAG P.S.K. für herausragendes humanitäres Engagement wurde an den Verein ScienceCenter-Netzwerk verliehen, der das Ziel verfolgt, Wissenschaft für alle Menschen begreifbar, zugänglich und nutzbar zu machen.

(APA)

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