21. September 2011 16:25; Akt.: 23.04.2012 14:15

Nackter Protest gegen Sex- und Sauftourismus

Nackt gegen Mißstände: "Blyadek" und "Blyadko" Nackt gegen Mißstände: "Blyadek" und "Blyadko"

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Die “Femen”, wie sich die kämpferischen Mitglieder der Frauen-Protestorganisation aus der Ukraine nennen, zogen schon mehrfach durch ihre Art der Proteste die Aufmerksamkeit auf sich. Etwa 2011, als die Damen nahe der georgischen Botschaft in Kiew nur mit Kopftüchern und Slips bekleidet – die Gesichter dabei wild bemalt – gegen die Verhaftung dreier Journalisten im Kaukasusstaat protestierten. Damals stiegen Ordnungshüter massiv ein, versuchten die Demo aufzulösen. An nackten Tatsachen gemessen haben die Demonstrantinnen ihr Ziel aber erreicht: Das internationale Medienecho war ihnen gewiss.

Maskottchen lieben Sex, Fußball und Alkohol

Jetzt haben sie die Mißstände in ihrem Land im Visier – insbesondere jene, die sich rund um die Europameisterschaft im kommenden Jahr auftäten. Sie wollen auf die Korruptionsfälle im Fußball, den ansteigenden Alkoholkonsum und den anrollenden Sextourismus aufmerksam machen.  „Euro 2012: Korruption und Prostitution“ lautet deshalb ihr Motto. Auf einer Pressekonferenz ließen die imaginären weiblichen Maskottchen “Blyadek” und “Blyadko”, die beide Sex, Fußball und Alkohol mögen, keinen Zweifel an ihren Absichten. Sie konsumierten allerhand Alkoholisches – um anschließend einen öffentlichen Koitus zu mimen. Damit haben sich die “Femen” auch dieses Mal die Aufmerksamkeit gesichert.

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