Nach wilder Verfolgungsjagd durch NÖ: Lenker noch nicht befragt

Der Lenker konnte noch nicht einvernommen werden.
Der Lenker konnte noch nicht einvernommen werden. - © APA/EINSATZDOKU.AT/SCHULZ
Nach der wilden Flucht eines Autofahrers, die Montagfrüh in einem Unfall bei Hainburg (Bezirk Bruck an der Leitha) gipfelte, hat die Polizei noch keine weiteren Erkenntnisse zur – vermutlich psychisch bedingten – Motivlage. Der bei dem Crash schwer verletzte 52-Jährige wurde bisher nicht einvernommen.

“Er ist noch nicht ansprechbar”, sagte NÖ Polizeisprecher Johann Baumschlager am Dienstag. Der Mann war mit einem Notarzthubschrauber ins Spital geflogen worden. Lebensgefahr habe nicht bestanden – auch nicht für die 46-jährige Pkw-Lenkerin, die bei der Kollision verletzt worden war, so Baumschlager. Ein Polizist war von herumfliegenden Kfz-Teilen am Bein getroffen worden.

Wilde Verfolgungsjagd endete mit Massenkarambolage in Hainburg

Nachdem der aus der Steiermark stammende Autofahrer von Biedermannsdorf (Bezirk Mödling) an unter Missachtung sämtlicher Verkehrsregeln durch Ortsgebiete und über die S1 und B9 gerast und bei Regelsbrunn eine Straßensperre durchbrochen hatte, krachte er bei Hainburg kurz vor der Donaubrücke gegen einen quer gestellten Polizeibus und touchierte stehende Fahrzeuge.

Laut Einsatzkräften habe es “wie auf einem Schlachtfeld” ausgesehen. Die zuständige Staatsanwaltschaft Korneuburg ließ die beteiligten Wagen beschlagnahmen und ordnete die Festnahme des Lenkers an.

(APA/Red)

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