Nach WHO-Warnung: Wurstjause im Parlament abgehalten

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"Schinken-, Speck- und Wurstjause" im Parlament in Wien
"Schinken-, Speck- und Wurstjause" im Parlament in Wien - © APA/HERBERT NEUBAUER
Das Landwirtschaftsministerium hat sich am Donnerstag, den 29. Oktober demonstrativ zu Schinken-, Speck- und Wurst bekannt und zu einer Jause im Parlament geladen.

Rund um die Diskussionen zur Krebsgefahr, die laut einem aktuellen Bericht der Weltgesundheitsorganisation WHO von verarbeiteten Fleischprodukten ausgeht, wurden die Parlamentarier in der Pause des Landwirtschaftsausschusses mit Spezialitäten aus dem Lafnitztal verköstigt.

WURSTJAUSE F†R PARLAMENTARIER: AUER / RUPPRECHTER

Es gehe darum, “wegen der aktuellen Diskussion noch einmal auf die hohe Qualität unserer Lebensmittel hinzuweisen und Regionalität herauszustreichen”, teilte das Ministerium zu der Wurstjause mit. “Österreichs Wurst ist und bleibt bedenkenlos die Beste”, hatte Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) bereits am Dienstag auf Facebook geschrieben und die WHO-Krebswarnung als “Farce” bezeichnet.

WURSTJAUSE F†R PARLAMENTARIER

“Minister Rupprechter wäre gut beraten, Studienergebnisse ernst zu nehmen”, richtete die SPÖ unterdessen in einer Aussendung aus. Die WHO sei die höchste Instanz in Gesundheitsfragen. “Biofleisch kann man nicht mit stark veränderten Fleischprodukten, womöglich aus Massentierhaltung, gleichsetzen”, betonte die SPÖ-Sprecherin für Klein- und Mittelbetriebe und Betreiberin einer Bio-Fleischhauerei, Cornelia Ecker.

>> WHO-Warnung vor Wurst

(APA)

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