Nach Verfolgungsjagd von Wien bis NÖ: Auch dritter Einbrecher ist in Haft

Auch für den dritten mutmaßlichen Einbrecher klickten die Handschellen
Auch für den dritten mutmaßlichen Einbrecher klickten die Handschellen - © APA (Sujet)
Die Exekutive hat nach der spektakulären Verfolgungsjagd am vergangenen Dienstag in Niederösterreich nun auch den dritten Verdächtigen geschnappt. Die Festnahme gelang in Wien.

Den Ermittlern der Wiener Einsatzgruppe zur Bekämpfung der Straßenkriminalität (EGS) war durch umfangreiche Erhebungen eine Adresse in Rudolfsheim-Fünfhaus als Quartier für das Trio bekannt, wo der Gesuchte am Mittwoch prompt auftauchte.

Die Verfolgungsjagd durch NÖ

Die Polizisten verfolgten den 1988 Geborenen schließlich bis nach Penzing und hielten ihn an. Mittlerweile befinden sich alle drei in Gewahrsam der Justiz. Der Festnahme war einen Tag zuvor eine Verfolgungsjagd vorausgegangen, die bis in die Umgebung von Ebergassing (Wien-Umgebung) führte. Die Beamten hatten in einer Gegend in Rudolfsheim-Fünfhaus, in der zuletzt zahlreiche Einbrüche verübt worden waren, drei Männer beobachtet, die ihnen verdächtig vorkamen. Sie folgten dem georgischen Trio nach Niederösterreich, wo diese in ein Haus eindrangen.

Die EGS-Ermittler waren den Verdächtigen in einem Zivilauto bis nach Schwadorf gefolgt. Dort kundschafteten sie die Gegend aus und brachen schließlich zu zweit in ein Wohnhaus ein, während der dritte Schmiere stand. Auf dem Rückweg zu ihrem Wagen bemerkten die Täter die Polizisten, rammten deren Pkw und rasten davon.

Polizei aus Wien im Einsatz

Im Zuge der Verfolgungsjagd kam noch ein weiteres Polizeiauto sowie das Fluchtauto der Einbrecher zu Schaden, als es in Ebergassing mit überhöhter Geschwindigkeit aus einer Kurve getragen und über eine Böschung in ein Waldstück geschleudert wurde. Nahe dem Unfallort wurden zwei Männer, 25 und 26 Jahre alt, festgenommen, während ihrem Komplizen zu Fuß zunächst die Flucht gelang. Nach ihm wurde in den Abendstunden des Dienstag erfolglos mit einem Großaufgebot an Wiener und Niederösterreichischen Beamten samt Polizeihunden und Hubschraubern gesucht. Dann kehrte er aber an die den Ermittlern bekannte Adresse zurück.

(apa/red)

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