Nach Transferschluss: Bundesligaklubs mit 75 Legionären

75 Legionäre stehen bei den zehn Klub der tipico-Bundesliga unter Vertrag.
75 Legionäre stehen bei den zehn Klub der tipico-Bundesliga unter Vertrag. - © APA/Erwin Scheriau
Red Bull Salzburg verzichtet mit 21 ausländischen Kaderspielern als einziger Klub auf den “Österreicher-Topf”, die wenigsten “Fremdarbeiter” im Oberhaus beschäftigt die Admira.

Die zehn Klubs der österreichischen Bundesliga haben nach Transferschluss insgesamt 75 Legionäre in ihren Kadern. Mehr als ein Viertel davon geht auf das Konto von Meister Red Bull Salzburg. Die Salzburger beschäftigen laut Ligaangaben derzeit 21 ausländische Lizenzspieler. Den mit Abstand jüngsten Kader stellt Admira Wacker Mödling mit einem Durchschnittsalter von 22,8 Jahren.

Die Salzburger verzichten als einziges Team seit Jahren auf Einkünfte aus dem “Österreicher-Topf”, mit dem die Liga den Einsatz heimischer Akteure honoriert. Künftig müssen aber auch die Wiener Großklubs Rapid und Austria auf die Einhaltung der Vorgaben achten. Beide beschäftigen aktuell zehn Legionäre. Auf dem Spielblankett dürfen je Partie nur sechs aufscheinen, um die Kriterien zu erfüllen.

Wiener Neustadt ohne Legionäre

Tabellenführer Sturm Graz hat genau sechs Legionäre im Kader. Bei Aufsteiger SKN St. Pölten und dem SCR Altach sind es deren sieben. Die wenigsten ausländischen Spieler beschäftigt seit Jahren die Admira. In diesem Herbst sind es mit dem von Salzburg ausgeliehenen Kroaten Ante Roguljić und dem neuen Spanier Ione Cabrera deren zwei – bei 30 gemeldeten Kaderspielern.

Salzburg dagegen verfügt in seinem 29-Mann-Kader lediglich über acht Österreicher. Beim Zweitteam FC Liefering, nach sieben Runden Tabellenführer der Ersten Liga, sind es deren zwölf, denen 14 Legionäre gegenüberstehen. Das Durchschnittsalter der Lieferinger beträgt nur 18,9 Jahre. Als einziger Klub der beiden höchsten Spielklassen beschäftigt Zweitligist SC Wiener Neustadt keinen einzigen Legionär.

Die Altersstruktur bei den zehn Bundesligisten ist ähnlich. Den zweitjüngsten Kader nach der Admira stellt die Austria mit durchschnittlich 23,9 Jahren gefolgt von Sturm mit 24,0, Salzburg mit 24,1, der SV Ried mit 24,2 und Rapid mit 24,3 Jahren. Die ältesten Aufgebote schicken im Herbst St. Pölten mit 26,2 und der WAC mit 26,7 Jahren ins Rennen.

(APA, Red.)

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