Nach Test-Aufforderung: Strache facebookte seinen Drogenbefund

FPÖ-Chef Strache unterzog sich neuerlichem Test nach Aufforderung von "Falter"-Chefredakteur Klenk
FPÖ-Chef Strache unterzog sich neuerlichem Test nach Aufforderung von "Falter"-Chefredakteur Klenk - © APA
Am Mittwoch hat FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache auf seinem Facebook-Profil seinen negativen Drogenbefund veröffentlicht. Strache hatte sich nach der entsprechenden Aufforderung von “Falter”-Chefredakteur Florian Klenk einem Test unterzogen.

Es handelte sich um seinen siebenten freiwillig durchgeführten negativen Haartest in den vergangenen Jahren, erklärte der Parteichef online.

FPÖ-Chef postet negativen Drogentest auf Facebook

Strache und Klenk lieferten sich Social Media-Schlagabtausch

Der Test ging auf ein Facebook-Posting von Klenk zurück, denn nachdem Präsidentschaftskandidat Alexander Van der Bellen seinen Lungenbefund offengelegt hatte, schrieb der Journalist: “Jetzt interessiert mich noch Straches Haar- und Harntest. Dann hätten wirs.” Auch auf Twitter hatte er einen Haartest Straches gefordert. Danach entschuldigte sich der “Falter”-Chefredakteur allerdings ebendort: “Strache fühlt sich durch meinen Harntest-Scherz verleumdet. Zu Recht. Ich entschuldige mich hiermit bei ihm. Der Witz ist daneben gegangen.”

Strache ließ Mitte September trotzdem Harn- und Haartest durchführen und stellte nun die Befunde online. Darin heißt es unter anderem: “Durch beide Untersuchungsmethoden können sowohl ein zeitnaher als auch ein Konsum in den zurückliegenden zweieinhalb Monaten ausgeschlossen werden.” Untersucht wurde der Konsum von Kokain oder Amphetaminen.

Strache nach Drogentest: “Sport statt Drogen”

“Das Ergebnis wird nicht einmal meine Gegner überraschen, die ja nicht einmal selbst an solche miesen und falschen Gerüchte glauben”, stellte der FPÖ-Chef fest. Als “überzeugter Sportler und Drogengegner” appellierte er weiters an seine Facebook-Fans, die Initiative “Sport statt Drogen” zu unterstützen.

>>Strache vs. Klenk: Schlagabtausch um Drogenvorwürfe in Social Media

(apa/red)

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