Nach Rauswurf aus US-Team: Der Status quo bei Andreas Herzog

Andreas Herzog (l.) könnte sich eine Tätigkeit als Sportdirektor vorstellen.
Andreas Herzog (l.) könnte sich eine Tätigkeit als Sportdirektor vorstellen. - © AP Photo/Martin Meissner
Mit dem Rauswurf von Jürgen Klinsmann muss auch dessen bisheriger Co-Trainer Andreas Herzog seinen Posten beim US-Nationalteam räumen. Ein Engagement als Sportdirektor bei Rapid Wien könnte sich der ÖFB-Rekordspieler vorstellen.

Mit der Beurlaubung von Teamchef Jürgen Klinsmann ist am Montag auch das Engagement von Assistenz-Coach Andreas Herzog bei der US-amerikanischen Fußball-Nationalmannschaft zu Ende gegangen. So wie der Deutsche muss auch der ÖFB-Rekordteamspieler seinen Posten räumen, wie Herzog am Dienstag der APA bestätigte.

Herzog und Klinsmann wurde der schlechte Start in die entscheidende WM-Qualifikationsphase mit Niederlagen gegen Mexiko und Costa Rica zum Verhängnis. Dennoch zog Herzog ein positives Resümee seiner Zeit beim US-Team. “Ich bin nicht sauer oder böse. Es waren fünf wunderschöne Jahre. Ich danke Klinsmann und dem US-Verband, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, diesen Job auszuüben”, erklärte der Wiener.

Als Highlight nannte der Ende 2011 zum US-Team gestoßene Herzog den Gold-Cup-Sieg 2013, den WM-Achtelfinal-Einzug 2014 und die Teilnahme im Semifinale der Copa América im vergangenen Sommer. “Ich habe in dieser Zeit viel gelernt und mich als Persönlichkeit weiterentwickelt.”

Andreas Herzog: Tätigkeit als Sportdirektor denkbar

Der Vertrag von Herzog wurde nach der WM 2014 bis Sommer 2018 verlängert, nun steht eine vorzeitige Auflösung des Kontrakts an. Damit ist der 46-Jährige, der vor seiner Tätigkeit in den USA beim ÖFB als Teamchef-Assistent und U21-Nationalcoach fungierte, frei für neue Aufgaben – etwa für den vakanten Posten des Rapid-Sportdirektors.

Allerdings betonte Herzog, es habe bisher keine Kontakte zu den Hütteldorfern gegeben. “Was meine berufliche Zukunft betrifft, habe ich keine Eile und lasse alles auf mich zukommen.” Für ihn sei künftig sowohl eine Tätigkeit als Sportdirektor als auch als Trainer denkbar.

(APA, Red.)

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