Nach Prügelaffäre droht Staatsanwältin Verfahren

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Nach Prügelaffäre droht Staatsanwältin Verfahren
Der Wiener Staatsanwältin, die in einer Wiener Disco in eine Schlägerei verwickelt gewesen sein soll, droht ein Verfahren.

Laut Augenzeugen war die Staatsanwältin in einem Wiener Lokal im Bermuda-Dreieck ins Straucheln geraten und hatte zwei volle Wodkaflaschen von einem Stehtisch gerissen. Sie wurde zur Rede gestellt.

Eine Augenzeugin spricht auf oe24.at: “Zuerst gab sie einem Mädchen eine Watschen, dann zerkratzte sie zwei einschreitenden Kellnern das Gesicht und brüllte ‘Ich bin Staatsanwältin und keiner hat mir was zu sagen’.”

Anschließend wurde sie aus dem Lokal getragen. Draußen angekommen, nahm sie eine Flasche und wollte sie in Richtung des Türstehers schleudern. Beim Versuch stürzte sie aber, passiert ist deswegen nichts.

Dafür hat sie sich selbst ordentlich geschadet. Um überhaupt in den Klub “Excess” zu kommen, hat sie ihren Dienstausweis gezückt. Der Name ist also bekannt.

Gerhard Jarosch, Staatsanwaltschaftssprecher: “Die Dienstaufsicht arbeitet bereits. Der leitende Oberstaatsanwalt muss nun über eine Disziplinaranzeige entscheiden.”

Sollte es zu einer Anklage kommen, muss sie als Angeklagte vor ein Disziplinargericht.

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