Nach Familienstreit bei Melk: Mann übergoss sich mit Benzin und zündete sich an

Die Polizei geht von einem Selbstmordversuch aus.
Die Polizei geht von einem Selbstmordversuch aus. - © APA/Hans Klaus Techt (Symbolbild)
Ein 42-jähriger Mann übergoss sich Sonntagabend in Neumarkt an der Ybbs im Bezirk Melk nach einem Familienstreit mit Benzin und setzte sich in Brand.

Ein 42-jähriger Mann hat sich am Sonntagabend in Neumarkt an der Ybbs (Bezirk Melk) mit Treibstoff übergossen und angezündet. Wie die Polizei NÖ am Montag mitteilte, wurde der Mann schwer verletzt mit dem Notarzthubschrauber ins Allgemeine Krankenhaus Wien geflogen. Auch ein Verwandter des Mannes erlitt durch das Feuer Verbrennungen an Arm und Fuß.

Zuvor war es im Haus eines Verwandten zu Meinungsverschiedenheiten gekommen. Der 42-Jährige ging anschließend allein nach Hause, wobei ihm die Verwandten, aus Angst, dass er etwas Unüberlegtes tun könnte, mit etwas Abstand folgten. Als diese beim Haus des Mannes eintrafen, verschüttete dieser bereits mit einem kleinen Kanister Treibstoff, übergoss sich selbst und entzündete den Treibstoff.

Mann setzte sich in Brand: Auch Verwandter verletzt

Ein Verwandter, der dem 42-Jährigen den Kanister noch wegnehmen wollte, erlitt dabei erhebliche Verbrennungen am linken Unterarm und am linken Fuß, teilte die Polizei mit. Er löschte sich mit einem Gartenschlauch selbst und wurde später im Landesklinikum Amstetten ambulant versorgt.

Auch der 42-Jährige gelangte von selbst ins Freie und wurde gelöscht. Das Feuer im Inneren des Hauses wurde von einem Angehörigen und einem Nachbarn unter Kontrolle gebracht. Die Landespolizeidirektion Niederösterreich geht von einem Suizidversuch aus.

(APA, Red.)

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