Nach Brand in Flüchtlingsheim an Silvester: Prozess in Wiener Neustadt

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APA/Einsatzdoku.at/Patrik Lenchner / APA/Feuerwehr Strasshof/unbekannt - © Bei dem Brand wurden mehrere Personen verletzt.
Um die Unterbringung eines 23-Jährigen in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher geht es am Donnerstag in einem Prozess in Wiener Neustadt. Bei dem Brand, den der Mann gelegt haben soll, wurden drei Männer schwer verletzt, ein weiteres Opfer erlitt eine Rauchgasvergiftung.

Der Asylwerber soll in einer Flüchtlingsunterkunft in Grünbach am Schneeberg (Bezirk Neunkirchen) in der Silvesternacht Feuer gelegt haben.

Der Betroffene war laut Anklage durch einen “akut psychotischen Zustand aufgrund paranoider Schizophrenie” zum Tatzeitpunkt beeinträchtigt. Er soll es aber zumindest für möglich gehalten bzw. in Kauf genommen haben, durch das Anzünden der mittleren Betten in einem Zimmer, in dem sich mehrere Menschen aufgehalten hatten, ein unbeherrschbares Feuer zu verursachen.

Brand in Flüchtlingsheim: Verletzte

Die Flammen breiteten sich in der Folge auf die Dachkonstruktion aus. Einige der Bewohner sprangen in Panik aus dem Fenster und zogen sich u.a. Knochenbrüche zu.

Insgesamt befanden sich 29 Asylwerber in der Unterkunft. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 300.000 Euro.

>> mehr zu dem Brand lesen Sie hier.

(APA/Red.)

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