Nach bewaffneten Raubüberfällen: Neun Verdächtige ausgeforscht und festgenommen

Nach bewaffneten Raubüberfällen: Neun Verdächtige ausgeforscht und festgenommen
© Zwei Raubüberfälle im Jänner konnten aufgeklärt werden
Die Polizei konnte nach zwei Raubüberfällen im Jänner – einer ereignete sich beim Rennbahnweg, der andere bei der Salztorbrücke – insgesamt neun Beschuldigte im Alter von 15 bis 20 Jahren ausforschen und den Taten zuordnen.

Als Motiv gaben die Tatverdächtigen Geldmangel an, sie zeigen sich in den ersten Einvernahmen geständig.

Neun Verdächtige nach Raubüberfällen ausgeforscht und verhaftet

Der erste Überfall passierte am 7. Jänner gegen 23.00 Uhr im Bereich des Rennbahnwegs. Mehrere Jugendliche überfielen einen 15-jährigen Jugendlichen, sie forderten Zigaretten und Kleingeld von ihm. Weil das Opfer jedoch angab, nichts davon bei sich zu haben, zog der 15-Jährige eine Pistole. Danach versetzten zwei weitere Beschuldigte ihrem Opfer jeweils einen Faustschlag ins Gesicht und erbeuteten ein Mobiltelefon, Bargeld und eine Bankomatkarte. Das Opfer wurde leicht verletzt.

Überfall mit Schreckschusspistole und Messer

Der zweite Raub ereignete sich am 22. Jänner gegen 02.20 Uhr im Bereich der Salztorbrücke. Eine Gruppe Jugendlicher, mit einer Schreckschusspistole und einem Butterflymesser bewaffnet, forderte von ihren Opfern Bargeld. Diese waren nicht bereit, der Aufforderung Folge zu leisten, woraufhin der 15-Jährige einen Schuss mit der Schreckschusspistole abgab. Bei dem Vorfall wurde ein Mobiltelefon erbeutet. Im Zuge einer Sofortfahndung konnten vier Beschuldigte von der Bereitschaftseinheit angehalten und festgenommen werden. Die Raubbeute und die Tatwaffen wurden sichergestellt. Ein Opfer wurde leicht verletzt.

Im Zuge des Ermittlungsverfahrens wurden insgesamt neun Beschuldigte aus mehreren Nationen zwischen 15 und 20 Jahren ausgeforscht. Über vier Beschuldigte des ersten Raubes und drei Beteiligte des zweiten wurde die Untersuchungshaft verhängt. Einer der Tatverdächtigen beim zweiten Raub befand sich bereits in Untersuchungshaft wegen eines anderen Delikts. Die restlichen Jugendlichen wurden auf freiem Fuß zur Anzeige gebracht.

(APA/Red.)

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