Musikalische Bildung gehört zur Grundversorgung in Gemeinden

Vorarlbergs Gemeinden werden für ihre Musikschulaufwendungen im Jahr 2011 vom Land wieder aus besonderen Bedarfszuweisungen unterstützt. 45 Gemeinden erhalten in Summe fast 620.000 Euro. Zusätzlich wird jenen Musikschulen mit Lehrpersonen, die in anderen Sprengelgemeinden Schülerinnen und Schüler unterrichten, eine Fahrtkosten- und Fahrtzeitvergütung ausbezahlt. Für das Jahr 2012 beläuft sich der Landesbeitrag auf mehr als 298.000 Euro, informiert Landeshauptmann Markus Wallner.


Aus Bedarfszuweisungen unterstützt werden jene Gemeinden, die einen überdurchschnittlichen Teil ihrer Finanzkraft für das Musikschulwesen aufwenden. Sowohl auf Ebene des Gemeindeverbandes als auch im Musikschulwerk wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass der Betrieb bzw. die Mitfinanzierung von Musikschulen insbesondere für kleinere und finanzschwache Gemeinden eine relativ starke Belastung darstellt. “Umso wichtiger ist es, dass wir schon vor Jahren in Zusammenarbeit mit dem Gemeindeverband gute Rahmenbedingungen schaffen konnten”, stellt der Landeshauptmann fest.

In den 18 Vorarlberger Musikschulen werden insgesamt rund 14.000 Schülerinnen und Schüler von mehr als 500 Lehrpersonen unterrichtet. Das Angebot ist flächendeckend organisiert, damit Kinder und Jugendliche aus allen Landesteilen die Möglichkeit zum Unterrichtsbesuch haben. Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die in Vorarlberg ein Instrument erlernen, liegt weit über dem österreichischen Schnitt. “Nirgendwo in ganz Österreich genießt das Erlernen eines Instrumentes einen so hohen Stellenwert wie in Vorarlberg”, stellt Wallner zufrieden fest.

Erfreulich sei auch die Musikbegeisterung der Vorarlberger Bevölkerung im Ländle: Vorarlberg steht mit rund 39 Musikschülerinnen und -schülern pro 1.000 Einwohner im Österreich-Vergleich an der Spitze und ist in den Siegerlisten beim Bundesmusikwettbewerb “Prima la Musica” immer wieder sehr stark vertreten.

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OTS0036 2013-02-06/09:28

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