Museen und Galerien ehren Max Weiler

Anlässlich des 100. Geburtstags des 2001 verstorbenen Max Weiler widmen sich heimische Kunsteinrichtungen dem Tiroler Maler. Galerien und Museen in Innsbruck, Wien und Klosterneuburg beleuchten dabei dessen Schaffen. Am Freitag präsentierte die Innsbrucker Galerie Elisabeth und Klaus Thoman die Schau “Max Weiler – Zum 100. Geburtstag” mit 17 Bildern aus dessen Lebenswerk (bis 4. September).

Neben der Innsbrucker Galerie widmet sich auch das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum noch bis Ende Oktober mit der Ausstellung “Max Weiler – Die Großen Werke” dem Maler. Im Essl Museum in Klosterneuburg ist “Die Natur der Malerei” bis 29. August zu sehen, und ab 12. Oktober zeigt die Wiener Galerie Wienerroither & Kohlbacher Werke des Tiroler Künstlers. Weiters ist im Jubiläumsjahr eine Sonderbriefmarke der Post “Max Weiler: Bald geht die Sonne auf” erschienen.

Max Weiler wurde in Absam bei Hall in Tirol geboren, absolvierte sein Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien und lehrte dort von 1964 bis 1981 als Professor. Mit bereits 27 Jahren erhielt er auf der Weltausstellung in Paris den Rompreis. Seine Werke, darunter Fresken, Glasfenster und Malereien, zieren Gotteshäuser und öffentliche Gebäude. 1961 wurde Weiler mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ausgezeichnet, im Jahr 2000 erhielt er das Große Goldene Ehrenzeichen mit dem Stern für die Verdienste um die Republik Österreich. Ein Jahr später verstarb er am 29. Jänner.

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