Motorradunfall auf A1 führte zu Massenkarambolage

Der Unfalls zog einen Stau nach sich.
Der Unfalls zog einen Stau nach sich. - © APA (Symbolbild)
Sonntagnachmittag kam die Beifahrerin eines Motorradlenkers auf der Westautobahn ums Leben. Dahinter krachten einige Pkws zusammen.

Bei einem Motorradunfall und einer Karambolage mehrerer Fahrzeuge ist am Sonntag auf der A1 (Westautobahn) zwischen St. Pölten und Böheimkirchen eine 50-jährige Beifahrerin eines Zweirades ums Leben gekommen. Der Lenker, ihr Mann (55), wurde schwer verletzt. Ein Auffahrunfall forderte zwei weitere Verletzte, berichtete die NÖ Polizei am Montag. Die A1 nach Wien war eineinhalb Stunden gesperrt.

Der Motorradlenker aus Wien kam gegen 17:00 Uhr auf dem dritten Fahrstreifen im Gemeindegebiet von Pyhra ins Schleudern. Trotz mehrerer Auslenkversuche stürzte das Fahrzeug um. Die 50-Jährige am Sozius wurde vom Motorrad geschleudert, blieb auf der zweiten Spur liegen und wurde tödlich verletzt. Ihr Mann wurde mit schweren Verletzungen in das Universitätsklinikum St. Pölten transportiert.

A1: Auffahrunfall mit mehreren Fahrzeugen

Unmittelbar dahinter kam es zu einem Auffahrunfall mit zwei Verletzten: Ein Lenker (39) hielt seinen Pkw auf dem zweiten Fahrstreifen an. Auch eine 42-Jährige aus dem Bezirk Wien-Umgebung und ein 35-Jähriger aus Wien konnten mit ihren Autos noch rechtzeitig stehenbleiben. Unmittelbar darauf dürfte laut der NÖ Polizei ein 25-jähriger rumänischer Staatsbürger mit seinem Kleintransporter zuerst heftig gegen das Heck der Fahrzeuge der 42-Jährigen und des 35-Jährigen geprallt sein. Nach einem Zusammenstoß mit dem Pkw des 39-Jährigen kam der Kleintransporter zum Stillstand. Der 39-Jährige und seine 41-jährige Beifahrerin, beide aus dem Bezirk Freistadt (OÖ), wurden leicht verletzt und im Universitätsklinikum St. Pölten ambulant behandelt.

Während der Aufräumarbeiten waren alle drei Fahrstreifen der A1 Richtung Wien gesperrt, der Verkehr wurde über den Pannenstreifen am Unfallort vorbeigeleitet. Von 18.45 bis kurz vor 20.30 Uhr war die Westautobahn ab dem Knoten St. Pölten total gesperrt, die Ausweichroute führte über die S33. Es bildete sich kilometerlanger Stau.

(APA, Red.)

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