Mordrate in Costa Rica auf historischem Höchststand

Die Mordrate in Costa Rica hat einen neuen Höchststand erreicht. 603 Menschen seien im Vorjahr getötet worden, teilten die Behörden in der Hauptstadt San Jose am Dienstag mit. Dies entspreche 12,1 Morden pro 100.000 Einwohnern und sei der höchste Wert in der Geschichte des mittelamerikanischen Landes. 2016 waren in Costa Rica, wo rund fünf Millionen Menschen leben, 578 Menschen getötet worden.

Fast die Hälfte der Morde ist nach Angaben der Ermittler auf Bandenkriminalität zurückzuführen, während ein Viertel der Gewalttaten im Zusammenhang mit der Drogenkriminalität steht.

In vielen Ländern Lateinamerikas liegt die Mordrate über dem weltweiten Durchschnitt von 5,3 Taten pro 100.000 Einwohnern. In den USA ist der Wert bei 4,9.

(APA/ag.)

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