Mordprozess: 20-Jähriger soll in Wien-Brigittenau seinen Cousin erstochen haben

In einer Wohnung in der Hannovergasse in Wien-Brigittenau ereignete sich die Bluttat.
In einer Wohnung in der Hannovergasse in Wien-Brigittenau ereignete sich die Bluttat. - © APA
Am Mittwoch steht ein 20-Jähriger im Wiener Landesgericht für Strafsachen wegen Mordes vor Gericht. Der Angeklagte soll am 5. Juli 2016 seinen 23 Jahre alten Cousin erstochen haben.

Der 20-Jährige soll am 5. Juli 2016 in der Wohnung seiner Freundin in der Brigittenau seinen 23 Jahre alten Cousin erstochen haben. Das Opfer hatte einen Streit zwischen dem Paar schlichten wollen, was er mit dem Leben bezahlte.

Die beiden jungen Slowaken und die 25 Jahre alte Frau – eine gebürtige Ungarin – dürften in einer größeren Gruppe in der Wohnung in der Hannovergasse gefeiert haben. Dabei wurde auch Lösungsmittel geschnüffelt. Im Zuge einer verbalen Auseinandersetzung mit seiner Freundin versetzte der 20-Jährige dieser laut Anklage eine Ohrfeige, worauf sie ihn aufforderte, die Wohnung zu verlassen. Er kam dem nicht nach, es entwickelten sich Handgreiflichkeiten, die der 23-Jährige schlichten wollte. Darauf stach ihm laut Anklage sein Cousin ein Küchenmesser in die Brust. Der 23-Jährige starb noch am Tatort.

(APA/Red)

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