Morak kürzt Budgets der Off-Theater

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Kunststaatssekretär Franz Morak (ÖVP) hat die Förderungen des Bundes für die Wiener Off-Theater wesentlich gekürzt, berichtet das Nachrichtenmagazin “profil”. Die Förderung sank demnach von 3,5 auf 2,6 Millionen Euro, meldet ORFon.

Die Kürzungen laut “profil” im Detail: Die Bundes-Subvention für das Schauspielhaus wurde von jährlich 436.000 Euro (1999) auf 400.000 Euro heruntergesetzt, jene für das Kosmos Theater von 266.000 Euro (1999) auf zuletzt 82.000 Euro.

dietheater erhält statt 228.000 Euro (1999) nur mehr 135.000 Euro Subvention, das Ensembletheater statt 215.000 (1999) nur mehr 100.000 Euro.

Odeon ist gefährdet

Dramatisch ist die Lage für das Odeon: Wurde die Gruppe von Erwin Piplits bis dato mit jährlich 160.000 Euro subventioniert, erhält sie auf Grund eines Kontrollamtberichts zur Zeit keine Bundes-Zuschüsse mehr.

Ebenfalls keine Zuschüsse erhalten laut “profil” die von der Stadt Wien in den vergangenen Jahren neu gegründeten Institutionen Theater an der Gumpendorfer Straße (TAG), der Dschungel sowie der Rabenhof. Auch das Tanzquartier erhielt bislang keine Jahressubvention, sondern lediglich 2005 eine einmalige Projektförderung in der Höhe von 10.000 Euro.

“Es greift zu kurz, zu sagen, der Bund ziehe sich aus Wien zurück”, wird Morak-Sprecherin Katharina Stourzh im “profil zitiert und verwies darauf, dass etwa die Subventionen für die Neue Oper Wien oder die Gruppe Bilderwerfer erhöht worden seien.

Jeder Förderantrag werde genau geprüft. Der Bund gebe mit 32 Millionen Euro mehr als die Hälfte seines Kunstbudgets in Wien aus.

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