“Mobility Point” in Wien-Liesing gewinnt VCÖ-Mobilitätspreis

In Liesing wurde der erste Mobility Point für Car- und Bikesharing eröffnet.
In Liesing wurde der erste Mobility Point für Car- und Bikesharing eröffnet. - © MO.Point GmbH
Der “Mobility Point” bietet einer Wohnhausanlage in Wien-Liesing eine große Auswahl umweltfreundlicher Fahrzeuge – von E-Fahrrädern und Lastenrädern bis hin zu E-Carsharing – direkt vor ihrer Haustür und gewinnt damit den 25. VCÖ-Mobilitätspreis Österreichs. Montagabend werden in Wien zwölf weitere Projekte prämiert.

347 Projekte wurden heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis, der in Kooperation mit dem Verkehrs- und Umweltministerium sowie den ÖBB durchgeführt wird, eingereicht – so viele wie noch nie. Gesamtsieger ist der Mobility Point der MO.Point Mobilitätsservices GmbH. Das Wiener Unternehmen bietet für Wohnanlagen und Gewerbestandorte ein klimafreundliches Mobilitätsangebot zum gemeinsamen Nutzen an, wie E-Fahrräder, Lastenfahrrad und E-Carsharing. Umgesetzt wurde ein MO.Point bereits bei einer Wohnhausanlage des Österreichischen Siedlungswerkes mit 115 Wohnungen.

VCÖ-Mobilitätspreis für Wiener Mobilitätsservice MO.Point

Wie Güter in der Stadt emissionsfrei zugestellt werden können, zeigt das Forschungsprojekt “GreenCityHubs” des Instituts für Fahrzeugantriebe und Automobiltechnik der TU-Wien. Die “GreenCityHubs” gewinnen den VCÖ-Mobilitätspreis in der von Siemens unterstützten Kategorie “Forschung und Entwicklung”.

Mobilität ist unverzichtbar, um am gesellschaftlichen Leben aktiv teilnehmen zu können. Der Verkehrsverbund Vorarlberg hat die “maximo fair” Monatskarte um 16 Euro für alle Personen mit sehr geringem oder keinen Einkommen eingeführt. Dieses Projekt gewinnt die vom Sozialministerium unterstützte Kategorie “Barrierefreie und sozial gerechte Mobilität”.

Weitere Gewinnerprojekte

Weitere ausgezeichnete Projekte: Die Straßenbahnverlängerung von Linz nach Traun, die App “IVB-Scout” der Innsbrucker Verkehrsbetriebe, die Echtzeit-Abfahrten von Bus, Tram und Nightliner liefert, die Modernisierung und barrierefreie Gestaltung der Bahnhöfe der Raaberbahn im Burgenland, die von der Mobilitätsagentur Wien umgesetzte Kampagne für zu Fuß gehen inklusive einer eigenen App. Ebenso prämiert wurde das Klimabündnis NÖ für seine Radfahr-Kampagne für Schülerinnen und Schüler der 5. bis 8. Schulstufe, die Marktgemeinde Langenzersdorf für die Umstellung des Gemeinde-Fuhrparks auf E-Fahrzeuge, das Wiener Unternehmen “Parkhaus Elbl”, das die E-Fahrzeuge seines Fuhrparks außerhalb der Arbeitszeiten für Carsharing anbietet sowie der Elternverein des Gymnasiums Geblergasse in Wien-Hernals.

Auch zwei internationale Projekte werden beim VCÖ-Mobilitätspreis ausgezeichnet: Die grenzüberschreitende Verlängerung der Basler Tramlinie 3 zum in Frankreich liegenden Bahnhof St. Louis sowie der Nordhessische Verkehrsverbund für die Errichtung eines Stadtbahnhofs in der 20.000-Einwohner-Stadt Eschwege. Eine aufgelassene Strecke wurde dafür wieder reaktiviert.

(apa/red)

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