Mit Schülern bei Rot über Bahngleise: Ermittlungsverfahren gegen Lehrerin eingestellt

Die Ermittlungen gegen die Lehrerin wurden eingestellt
Die Ermittlungen gegen die Lehrerin wurden eingestellt - © APA (Sujet)
Die Ermittlungen gegen jene Lehrerin, die im Jänner mit 21 Schulkindern bei Rotlicht einen Bahnübergang in Traiskirchen querte, wurden nun eingestellt.

Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt erklärte am Dienstag:  “Es wurde keine konkrete Gefährdung festgestellt”.

Ermittlungen gegen Lehrerin nach Bahngleis-Überquerung eingestellt

Der Zug im Bahnhof sei erst angefahren, als die Kinder den Bahnübergang bereits überquert hatten, hieß es. Es gebe keine strafrechtlichen Konsequenzen für die Pädagogin. Beim Landesschulrat für Niederösterreich hieß es dem Bericht zufolge, dass man sich an den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft orientiere, und es daher auch keine Disziplinarstrafe für die Lehrerin gebe. Die Pädagogin erhielt aber einen schriftlichen Verweis, wurde ein Sprecher des Landesschulrates zitiert.

Der Vorfall im Detail

21 Schulkinder im Alter von zehn und elf Jahren sollen am 25. Jänner die Bahnkreuzung mit einer Lehrerin (58) bei Rotlicht überquert haben. Zu diesem Zeitpunkt stand eine Garnitur der Wiener Lokalbahnen im nahen Bahnhof, der Triebwagenführer meldete nach früheren Polizeiangaben den Vorfall. Nach der Anzeige wurde die Pädagogin ausgeforscht und der Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit im Straßenverkehr angezeigt. Nun wurden die Ermittlungen eingestellt.

(APA/Red.)

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