Mit Gottes Segen: Papst Franziskus versteigert seinen Lamborghini

Papst Franziskus lehnte den Lamborghini ab.
Papst Franziskus lehnte den Lamborghini ab. - © AP
Rom. Der für seine Bescheidenheit bekannte Papst Franziskus hat ein üppiges Geschenk des italienischen Sportwagenherstellers Lamborghini ausgeschlagen. Jetzt kommt der “Hurucan” unter den Hammer – für einen guten Zweck.

Dem katholischen Kirchenoberhaupt ist dem Vatikan zufolge am Mittwoch eine Extra-Anfertigung des Modells “Hurucan” übergeben worden. Das Auto soll nun auf Wunsch des Argentiniers versteigert werden.

Ertrag kommt Wohltätigkeitsorganisation zugute

Auf einem Foto ist zu sehen, wie Franziskus bei der Übergabe im Beisein von Managern des Auto-Herstellers einen Stift an den weißen Wagen ansetzt – offenbar, um ihn zu signieren. Gemäß der gelb-weißen Vatikan-Farben ist das Auto mit goldfarbenen Linien versehen. Der Ertrag aus der Auktion soll unter anderem Wohltätigkeitsorganisationen zugutekommen, die im Exil lebenden Christen aus dem Irak bei der Rückkehr in ihre Heimat helfen und sich um Opfer von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung in Italien kümmern.

Mehr als 200.000 Euro werden erwartet

Der Lamborghini Huracan wird vom Auktionshaus RM Sotheby’s versteigert werden. Der Normalpreis beträgt rund 200.000 Euro. Es ist jedoch davon auszugehen, dass der vom Papst signierte und gesegnete Supersportwagen für deutlich mehr Geld weggehen wird. Schon im Vorjahr hat der Papst drei VW Golf für den guten Zweck versteigern lassen.

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