Mine tötete sieben Mitglieder einer afghanischen Familie

Bei der Explosion einer am Straßenrand versteckten Mine sind in der ostafghanischen Provinz Logar sieben Zivilisten ums Leben gekommen. Unter ihnen seien drei Frauen, sagte der Polizeichef der Provinz am Freitag. Drei Kinder seien verletzt worden. Das Auto der Familie sei in der Früh auf einen von den radikalislamischen Taliban vergrabenen Sprengsatz aufgefahren.

Die Taliban legen landesweit Tausende solcher selbst gebauten Sprengsätze, vor allem, um die Patrouillen von Sicherheitskräften lahmzulegen. Sie töten aber meistens Zivilisten. 2016 verursachten diese IED genannten Minen (improvised explosive devices) 19 Prozent aller zivilen Opfer – sie waren damit die zweitgrößte Ursache für zivile Opfer. Deren Zahlen steigen jährlich, während sich der Krieg mit den Taliban verschärft.

(APA/dpa)

Leserreporter
Bild an VOL.AT schicken


0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann. Kommentare von registrierten Usern werden sofort freigeschaltet - hier registrieren!

noch 1000 Zeichen
Werbung