Mikl-Leitner verteidigt Bereitschaftseinheit der Polizei

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Mikl-Leitner stellt sich vor die Polizei
Mikl-Leitner stellt sich vor die Polizei
Nach mehreren Vorwürfen aus der Bevölkerung gegen Wiener Polizisten in den vergangenen Wochen hat Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) am Freitag die teils besonders in Kritik geratene Bereitschaftseinheit in Schutz genommen. Die Truppe habe sich “sehr bewährt” und sei eine “wichtige Säule im Sicherheitskonzept Wiens”, sagte sie auf Anfrage der APA am Rande einer Pressekonferenz in Wien.


Die einzige Millionenstadt in Österreich brauche “konkrete Antworten” auf die Kriminalität, betonte die Ressortchefin. “Eine Antwort ist die Bereitschaftseinheit, die an Hotspots wie Bahnhöfen für Sicherheit sorgt.”

Der Generalsekretär von Amnesty International Österreich, Heinz Patzelt, hatte zuletzt die Auflösung der Einheit gefordert und kritisiert, dass dort junge Polizisten “versaut” würden. Bei der Bereitschaftseinheit seien erfahrene Beamte gemeinsam mit jungen Kollegen im Einsatz, hielt Mikl-Leitner dagegen. Die Nachwuchspolizisten würden in der Regel erst nach eineinhalb Jahren im Außendienst dazustoßen, sagte sie. Davor genießen die Beamten in Österreich eine “international anerkannte Grundausbildung”.

“Jeder Vorwurf innerhalb der Polizei wird genauestens untersucht”, das sei ihr persönlich wichtig, hielt die Innenministerin fest. Sie warnte allerdings vor “Globalverurteilungen”. Auch für Polizisten gelte wie für jeden Bürger zunächst die Unschuldsvermutung.

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