Mikl-Leitner für Diskussion über Vorratsdatenspeicherung

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Innenministerin wünscht sich Diskussion
Innenministerin wünscht sich Diskussion
Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) würde gerne über die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung reden, eventuell auch als nationalen Alleingang ohne eine EU-Regelung. Es wäre “klug, wenn wir hier in Österreich diese Diskussion starten würden”, sagte sie am Dienstag in der “ZiB 2”. Für die Ermittlungsarbeit würde dies “Vorteile” bringen, “weil es darum geht, Spuren zu sichern”.


Auf EU-Ebene, wo der EuGH die ursprüngliche Richtlinie aufgehoben hatte, werde das Thema derzeit “auf die lange Bank” geschoben. Mit Verweis auf Deutschland, wo wiederholt ein nationaler Alleingang ventiliert wurde, fände sie es aber angebracht, über eine österreichische Lösung nachzudenken.

Mit dem jüngst präsentierten Entwurf für das Staatsschutzgesetz habe dies nicht direkt zu tun, betonte die Innenministerin, die Vorratsdatenspeicherung sei schließlich im Telekommunikationsrecht zuhause. “Aber ich gebe zu, dass eine Vorratsdatenspeicherung natürlich für die Ermittlungsarbeit Vorteile bringt.”

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