Michal Duris: Das ist Pilsens gefährlichster Mann

Michal Duris will Donnerstagnacht auch gegen Rapid treffen.
Michal Duris will Donnerstagnacht auch gegen Rapid treffen. - © EPA
Rapid Wien kann mit einem Sieg im direkten Duell am dritten Europa-League-Spieltag den Vorsprung auf Viktoria Pilsen auf sechs Punkte ausbauen. Besonders aufpassen wird die Barišić-Truppe auf Michal Duris müssen.

Viktoria Pilsen steht im Europa-League-Auswärtsspiel bei Österreichs Rekordmeister Rapid am Donnerstag (21.05 Uhr, live auf Puls 4 und Sky) im Wiener Ernst-Happel-Stadion mehr unter Druck. Tschechiens Meister droht bei einer Niederlage sechs Punkte hinter die Hütteldorfer zurückzufallen. Die Hoffnungen ruhen vor allem in Michal Duris, der diese Saison in 14 Pflichtspielen schon zehn Mal getroffen hat.

“Wir wissen, was uns erwartet. Sie haben eine gute Mannschaft und können auf die Unterstützung der Fans im Stadion bauen”, weiß der slowakische Torjäger. Mit neun Treffern führt der 27-Jährige die Schützenliste in der tschechischen Liga an, in der Europa-League-Gruppenphase ist er aber beim 2:0 gegen Dinamo Minsk sowie dem 0:1 bei Villarreal bisher leer ausgegangen. “Wir müssen schnell und einfach spielen”, kennt Duris das Erfolgsrezept.

Pilsen sieht Rapid als “Gegner auf Augenhöhe”

Er rechnete genauso wie sein Teamkollege Ondřej Vaněk mit einer ausgeglichenen Partie. “Ich denke, es ist ein Gegner auf Augenhöhe. Auf uns wartet ein harter Kampf. Rapid hat den Vorteil, zu Hause zu spielen, aber wir wollen punkten”, sagte der 25-jährige tschechische Mittelfeldspieler. Bereits am 5. November tauschen die beiden Teams die Rollen, kommt es in Pilsen zur Retourpartie.

Die in der Liga zweitplatzierte Truppe von Coach Karel Krejčí hatte im Sommer die dritte Teilnahme an der Champions-League-Gruppenphase nach 2011 und 2013 verpasst. Im Kader stehen nur vier Legionäre. Neben den drei Slowaken Duris, Goalie Matúš Kozáčik und Mittelfeldspieler Patrik Hrošovský, die Rapid-Goalie Ján Novota übrigens vom slowakischen Nationalteam kennt, steht mit Angreifer Aidin Mahmutović auch ein Bosnier im Aufgebot.

(APA, Red.)

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