Michael Häupl bietet Werner Faymann nach Parteitag Schützenhilfe

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Michael Häupl unterstützt Werner Faymann nach dem schwachen Ergebnis beim Parteitag. Michael Häupl unterstützt Werner Faymann nach dem schwachen Ergebnis beim Parteitag. - © APA
Beschwichtigend bis kritisch waren die Äußerungen der SPÖ-Länderchefs nach dem Parteitag am Wochenende. Werner Faymanns 84,43 Prozent findet Wiens Bürgermeister Michael Häupl “gar nicht so schlecht”.

Entgegen den öffentlichen Beteuerungen der SPÖ-Spitze sieht Vorarlbergs Parteichef Michael Ritsch das Nicht-Erscheinen von Faymann vor dem U-Ausschuss zu den Korruptionsaffären als Grund für dessen schwaches Abschneiden beim Parteitag in St. Pölten. Er meinte: “Das war ein klares Zeichen der Delegierten, dass sie mit der ganzen Abhandlung des U-Ausschusses einfach nicht einverstanden sind. Da gibt es nichts schönzureden.” Ähnliches glaubt der Kärntner SPÖ-Chef Peter Kaiser: Er sieht das bescheidene Abschneiden von Fayman als Reaktion darauf, “dass man sich dem Unterausschuss nicht gestellt hat”. Im Nachsatz betonte Kaiser, dieses Handeln jedoch nicht bewerten zu wollen. Er bedauerte, dass das Wahlergebnis die “inhaltlich qualitätsvolle Debatte” überschatte.

Unterstützung für Faymann aus Wien

Schützenhilfe kam aus Wien: “Ich finde das Wahlergebnis gar nicht so schlecht”, kommentierte Häupl das Resultat. “Ich halte die Nervosität, die da jetzt ausbricht, für völlig unangebracht”, unterstrich er. Er, Häupl, stehe hinter Faymann: “Absolut, überhaupt gar keine Frage.” Das Nicht-Erscheinen Faymanns vor dem U-Ausschuss zu den Korruptions- und Inseratenaffären sei “sicher kein Argument” für das Wahlergebnis beim Parteitag gewesen, unterstrich der Wiener Bürgermeister. (APA)

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  1. WAS nutzt dem FEIXMANN der alte HÄUPL, wenn ihn schliesslich auch die WÄHLER im Stich lassen.
    Zusammen mit den GRÜNEN sind doch die SOZIALISTEN zur Zeit die BESTBESCHIMPFTE PARTEI WIENs. So weit man hört -
    ALLES wartet auf STRONACH.
    KEINE POLITSKANDALE.
    KEINE GIER NACH GELD DER BÜRGER.
    KEINE BESCHIMPFUNG VON MITBEWERBERN.
    KEIN ÄNGSTLICHES "DUCKEN" VOR DER EU
    KEINE GAUNER ALS FUNKTIONÄRE
    KEINE FEIGHEIT VOR UNTERSUCHUNGSAUSSCHÜSSEN

    Schon bedenklich, was die LEUT' so reden . . .
    .
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