Mexikanischer Bürgermeister erschießt Oppositionellen

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Ein mexikanischer Bürgermeister hat einen Oppositionellen getötet, der sich über die Niederlage seiner Partei bei den Gouverneurswahlen lustig gemacht hatte.

Der Bürgermeister von San Pedro Totolapan, Gerardo Jarquin Diaz, von der Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) habe auf zwei Anhänger der linken Partei der Demokratischen Revolution (PRD) geschossen, teilte die Polizei im Bundesstaat Oaxaca am Mittwoch (Ortszeit) mit. Ein Oppositioneller sei dabei ums Leben gekommen. Der andere wurde demnach verletzt.

Nach 80 Jahren an der Spitze hatte die PRI in ihrer Hochburg Oaxaca am Sonntag das Amt des Gouverneurs verloren. Dort siegte ein Bündnis aus der konservativen Partei der Nationalen Aktion (PAN) von Staatschef Felipe Calderon und der PRD. In der Mehrheit der zwölf Bundesstaaten, in denen gewählt wurde, war die PRI dagegen siegreich.

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