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Mentoring-Programm für Kinder und Jugendliche in Wien

Ein neues Mentoring-Programm bietet Förderung für Kinder und Jugendliche in Wien.
Ein neues Mentoring-Programm bietet Förderung für Kinder und Jugendliche in Wien. ©Big Brothers Big Sisters
Big Brothers and Big Sisters (BBBS) heißt das neue Mentoring-Programm, bei dem Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren von einem Erwachsenen über einen gewissen Zeitraum begleitet, betreut und gefördert werden. Noch immer kann man sich bewerben, es sind sowohl für Mentoren als auch Mentees noch Plätze frei.

Seit kurzem gibt es in Wien ein neues Mentoring-Programm für Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 17 Jahren. Dabei werden Erwachsene und Jugendliche nach einem ausführlichen Auswahlverfahren auf mindestens ein Jahr zu einem Tandem zusammengespannt. Idee und Standards der durch eine Stiftung und Spenden finanzierten gemeinnützigen GmbH “Big Brothers Big Sisters” (BBBS) stammen aus den USA, wo das Konzept seit über einem Jahrhundert erfolgreich angewendet wird.

Mentoren und Mentees können sich bewerben

“Sich bewerben und mitmachen kann jeder. Es gibt weder für Kinder noch Mentoren soziale, ethische oder irgendwelche andere Kriterien. “, erklärte Oliver Wenninger, Mentoring-Teamleiter von BBBS Österreich, der APA. Die Grundidee ist laut Wenninger, dass Erwachsene wenigstens acht Stunden im Monat mit ihren “kleinen Schwestern oder Brüdern” verbringen. Übrigens werden derzeit laut Wenninger vor allem männliche Mentoren gesucht, da es bei den Jugendlichen mehr Anmeldungen von Buben gibt. Es werden nämlich nur gleichgeschlechtliche Tandems gebildet.

Der ideale große Bruder wird gesucht

Durch ein Matching-System wird der ideale Große Bruder oder die ideale Große Schwester für den Jugendlichen gesucht. “Es geht um einen Brückenschlag zwischen den Generationen, wo Wissen, Erfahrungen sowie soziale Kompetenzen vermittelt und Talente gefördert werden sollen”, erklärte der Psychologe. Das soll durchaus über die klassische, schulische Wissensvermittlung hinausgehen. Auch Kooperationen mit Schulen oder sozialen Verbänden kann Wenninger sich für das Projekt vorstellen. (APA)

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