Mehrere Anzeigen nach dem Spiel Österreich – Bosnien in Wien

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Verstöße gegen das Pyrotechnikgesetz waren der Grund für mehrere Anzeigen.
Verstöße gegen das Pyrotechnikgesetz waren der Grund für mehrere Anzeigen. - © sport-pictures.org/ Thomas Haumer
20.000 bosnische Fans waren am Dienstagabend beim Freundschaftsspiel Österreich gegen Bosnien in Wien dabei. Laut Angaben der Polizei gab es mehrere Anzeigen – wegen Verstößen gegen das Pyrotechnikgesetz. Das Spiel endete mit einem 1:1-Unentschieden, David Alaba wurde verletzt.

Rund 48.500 Zuschauer gab es am Dienstag, den 31. März 2015, beim Freundschaftsspiel Österreich gegen Bosnien in Wien, darunter 20.000 Anhänger des bosnischen Teams. Mehrere Übertretungen nach dem Pyrotechnikgesetz wurden zur Anzeige gebracht, berichtet die Polizei, ansonsten sei es während des Spiels “zu keinen polizeilich relevanten Vorfällen” gekommen.

Alaba bei Spiel in Wien verletzt

David Alaba erlitt kurz vor der Pause eine Verletzung des linken Knies, als Ermin Bicakcic bei einem Zweikampf unglücklich auf das Bein des Wieners fiel. Alaba gab nach dem Spiel keine Interviews, Teamchef Marcel Koller meinte zum Zustand seines Schlüsselspielers: “David hat Probleme mit dem linken Knie, er hat einen Stich verspürt. Es geht ihm nicht so gut.” Der 22-Jährige hatte sich erst im vergangenen November einen Teilriss des Innenbandes sowie eine Meniskusverletzung im rechten Knie zugezogen und war mehrere Wochen ausgefallen.

“Heute überwiegt die Enttäuschung über Davids Verletzung”

Marc Janko konnte sich aufgrund der Verletzung von Alaba nicht über sein 20. Länderspiel-Tor freuen. “Heute überwiegt die Enttäuschung über Davids Verletzung. Es schaut nicht gut aus. Die erste Diagnose ist nicht so positiv.” Janko selbst musste zur Pause wegen Problemen in der Schultermuskulatur in der Kabine bleiben. Auch Julian Baumgartlinger hatte mit Beschwerden zu kämpfen, wie Koller berichtete. “Er hat Halsschmerzen und hat Blut gespuckt.” Baumgartlinger sagte dazu: “Es war nicht so schlimm.” (APA/ Red.)

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