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Mazedoniens und Griechenlands Außenminister trafen sich in Wien

Matthew Nimetz leitet die Gespräche zwischen Griechenland und Mazedonien.
Matthew Nimetz leitet die Gespräche zwischen Griechenland und Mazedonien. ©AP Photo/Petros Giannakouris
Die Außenminister Mazedoniens und Griechenlands sind am Dienstag in Wien zusammengetroffen. Das Treffen fand im Rahmen der intensivierten Bemühungen der beiden Länder zur Lösung des jahrelangen Namensstreits statt. UNO-Sondervermittler Matthew Nimetz leitete das Gespräch.

Wie die mazedonische Presseagentur MIA meldete, ist dies das dritte Treffen der beiden Außenminister, nachdem die Regierungschefs der beiden Staaten, Zoran Zaev und Alexis Tsipras, im Jänner in Davos vereinbart hatten, die Gespräche auf die Ministerebene zu heben. Zuvor waren dafür zwei Regierungsvertreter zuständig gewesen.

Namensstreit zwischen Athen und Kopje

Dimitrov und Kotzias sind bereits am Montagabend zusammengetroffen, berichtete MIA. Es sei nicht bekannt, ob mit Nimetz auch ein Vereinbarungsentwurf besprochen werde, den Kotzias für Mitte Februar in Aussicht gestellt habe.

Der Namensstreit zwischen Athen und Skopje dauert seit 1991 an. Griechenland will, dass Mazedonien seinen Namen ändert, weil der nördliche Teil Griechenlands auch den Namen Makedonien trägt. Nimetz hatte beiden Seiten im Jänner fünf Lösungsvorschläge gemacht.

APA/Red.

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