Margareten: Betrunkene demolierten Pkw und versuchten Bordell-Einbruch

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Die beiden Betrunkenen wollten in ein Bordell einbrechen
Die beiden Betrunkenen wollten in ein Bordell einbrechen - © tokamuwi / pixelio.de (Sujet)
Zwei betrunkene Randalierer hielten die Polizei in Wien-Margareten früh am Mittwochmorgen auf Trab. Zeugen beobachteten gegen 4 Uhr die zwei offensichtlich alkoholisierten Männer mit einem Fahrrad sowie einem Kinder GoKart aus einem Haus in der Siebenbrunnengasse kamen und damit auf einen geparkten Pkw einschlugen.

Die beiden Männer im Alter von 18 und 27 Jahren beschädigten ein Auto, versuchten sich im Anschluss vergeblich Zutritt zu einem versperrten Bordell zu verschaffen, verwüsteten die Sitzgarnitur in einem Gastgarten und gingen schließlich mit Fäusten aufeinander los. Die Männer wurden festgenommen, teilte die Polizei mit.

Bordellbesuch der Betrunkenen missglückte

Begonnen hatte die zerstörerische Aktion gegen 4.00 Uhr damit, dass die zwei betrunkenen Bekannten mit einem Fahrrad und einem Kinder-Gokart, das sie aus einem Haus in der Siebenbrunnengasse hatten, auf einen geparkten Pkw eindroschen. Dabei schlugen sie Scheiben ein und richteten grobe Lackschäden an. Anschließend versuchten der Marokkaner und der Libyer, in ein Bordell einzudringen. Ihr Vorhaben konnten sie nicht durchsetzen, dafür richteten sie Schäden am Türschloss an. Besucher des Bordells riefen wegen der zwei Trunkenbolde die Polizei.

Nachdem der Bordellbesuch nicht geglückt war, verwüsteten der 18- und der 27-Jährige Tische und Stühle eines Gastgartens. In diesem Moment traf die Polizei ein, vor der die Männer schnell Reißaus nahmen. Sie flüchteten in ein Haus.

Festnahme von Randalierern in Margareten

Wegen lauter Schreie wurde eine Mieterin in diesem Haus auf das Duo aufmerksam und konnte durch den Türspion beobachten, wie sich die Männer gegenseitig attackierten. Auch sie rief die Polizei. Die Einsatzkräfte, die bereits vor Ort waren, verfolgten die zwei Männer Richtung Dachboden. Die zwei schrien die Beamten in englischer Sprache an und wehrten sich mit Fäusten gegen die Festnahme. Verletzt wurde dabei niemand, die Polizisten bemerkten bei den Krawallmachern lediglich “leichte Rötungen im Gesicht” von ihrer gegenseitigen Attacke, berichtete Polizeisprecherin Michaela Rossmann.

In den ersten Einvernahmen gaben die Männer ihren Angaben zufolge an, sich an nichts erinnern zu können. Trotz mehrerer Zeugen, die sie eindeutig erkannten, stritten sie alles ab. Sie gaben einzig zu, Alkohol getrunken zu haben. Ein Grund für das Randalieren bzw. warum die beiden Männer aufeinander losgingen, ist nicht bekannt.

(apa/red)

 

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