Maraaya aus Slowenien: Die Kopfhörer als Markenzeichen

Sloweniens ESC-Vertreter trifft man nie ohne ihre Kopfhörer an.
Sloweniens ESC-Vertreter trifft man nie ohne ihre Kopfhörer an. - © APA
Bei den Song Contest-Teilnehmern aus Slowenien fällt eines sofort auf: Sie tragen Kopfhörer auf der Bühne. Warum eigentlich?

“Manche sagen, dass eine Familie deine Träume tötet – aber das stimmt nicht” – Das singende Ehepaar Maraaya sieht seine Karriere nicht durch seine zwei Jungs zerstört. Dennoch müssen die Vertreter Sloweniens beim Eurovision Song Contest Sprüche der Burschen verkraften. “Was trägt sie für ein hässliches Kleid?”, sei deren erste Reaktion nach dem Auftritt gewesen, so Marjetka Vovk am Donnerstag.

Künstlerin tritt nicht ohne Kopfhörer auf

Dabei sind doch die Kopfhörer das Markante an der Bühnenperformance der Künstlerin, die nicht mehr ohne diese auftritt. “Vor vielleicht einem Jahr war ich sehr nervös, auf der Bühne zu stehen”, erinnerte sich die Sängerin. Sie habe sich dann des guten Gefühls im Studio besonnen, wo man ja immer die Kopfhörer aufhabe: “Und dieses Gefühl möchte ich nun auf der Bühne wieder hervorrufen.”

“Das ist speziell für Österreich”

Anders als seine Gattin hat Ales Vovk sich ein M in den Schädel rasiert. “M für Mozart. Das ist speziell für Österreich”, scherzte der Künstler. Marjetka ist dagegen ein makelloses Aussehen auf der Bühne wichtiger: “Ich wollte eigentlich Opernsängerin werden – bis man mir gesagt hat, dass Opernsänger auf der Bühne nicht gut aussehen. Dann habe ich mich dem Pop zugewandt.”

Texter war auch für Conchita tätig

Dass sie damit auch auf der ESC-Bühne in Wien erfolgreich sein könnte, dafür sorgt nicht zuletzt der Texter hinter ihrem “Here For You”, Charlie Mason, der auch schon bei Conchita Wursts “Rise Like A Phoenix” im Vorjahr schriftstellerische Hand anlegte. Alles in allem gehen die beiden Slowenen mit ihrer runden Popnummer also relativ entspannt in ihr 2. Halbfinale am 21. Mai.

Ehepaar aus Slowenien beim Song Contest

Paarstress wegen des Song Contests habe man jedenfalls nicht, unterstrich er: “Es hat uns eher noch mehr zusammengebracht – oder nicht?” Quittiert wurde das von ihr mit einem semieuphorischen “Ja, ja, eh”. Allerdings haben beide auch ihre Eheringe daheim vergessen. (APA)

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