Mann soll in Lübeck zweijährige Tochter vergewaltigt haben

Die Staatsanwaltschaft der deutschen Stadt Lübeck hat Anklage gegen einen 28-jährigen Mann wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner zwei Jahre alten Tochter erhoben. Wie die Ermittlungsbehörde am Mittwoch mitteilte, soll der Mann das Kleinkind in drei Fällen auch vergewaltigt und in zwei Fällen durch Knebelung in Todesgefahr gebracht haben.

Mit dem Mann angeklagt ist ein 47-Jähriger, der bei den Knebelungen und Vergewaltigungen dabei gewesen sein soll. Den beiden Männern wird der Anklagebehörde zufolge außerdem vorgeworfen, von den Taten Filme gemacht und diese über das Internet verbreitet zu haben. Durch das Filmmaterial kam laut den Ermittlern auch erst das Verfahren ins Rollen. Der Vater soll über eine Internetplattform zur Suche von Sexpartnern einen Mann kennengelernt haben, dem er dann in Chats Fotos und Videos des Missbrauchs gezeigt habe. Dieser Zeuge habe daraufhin Anzeige erstattet.

Der Prozess gegen die beiden Männer soll am kommenden Mittwoch vor dem Landgericht Lübeck beginnen. Neben den beiden Hauptverdächtigen gibt es weitere Tatverdächtige, die das kinderpornografische Material angesehen und teilweise auch in Livechats mitverfolgt haben sollen. Möglicherweise sollen sie die Angeklagten zu bestimmten Handlungen aufgefordert haben – zu diesem Verdacht dauern die Ermittlungen aber noch an.

(APA/ag.)

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