"Man muss auch loslassen können"

"Man muss auch loslassen können"
Nach der Trennung von Klaus Ainedter zieht Katrin Lampe erst mal um und schmiedet Zukunftspläne: Sie will Kinder und später auswandern.

Von Trennungsschmerz keine Spur. Seit sieben Wochen ist Katrin Lampe wieder Single. Mit Jurist Klaus Ainedter hat es einfach nicht gepasst. Er gilt als Partytiger, sie ist abends lieber in den eigenen vier Wänden. Die sind jetzt übrigens neu …

“Man spürt, wenn der Richtige kommt.”

Die ATV-Lady zieht um – gleich ums Eck von der Mama nach Wien-Döbling. Und auch beruflich geht’s rund: Lampe verkuppelt im TV nicht nur Bauern – ab Herbst kommt ihre neue Tiershow. Plus: Die Vorbereitungen für ihre neue CD laufen auf Hochtouren. Mit uns sprach Lampe über Männer, Familie und ihr mittelfristiges Projekt: Auswandern!

Wie geht es Ihnen sieben Wochen nach der Trennung?

Gut, denn entgegen vielen Gerüchten sind wir in Frieden auseinandergegangen. Wir haben in vielen Gesprächen herausgefunden, dass wir einfach nicht zueinander passen, wie man das in der ersten Phase der Verliebtheit glaubt. Unsere Trennung passierte nicht von heute auf morgen. Das wäre auch irgendwie faul – da hat einer dem anderen was vorgemacht. Kein Mensch, der Respekt vor seinem Partner hat, sagt schließlich über Nacht Tschüss.

Gerüchten zufolge hat es Ihnen gereicht, weil Klaus Ainedter zu viel am Partyparkett unterwegs ist und er sie betrogen haben soll. Was ist da dran?

Gerüchte gibt es immer. Dazu sage ich nur: Klaus steht am Anfang seiner Karriere, macht gerade seine Anwaltsprüfung. Wir stehen an ganz verschiedenen Punkten in unserem Leben. Ich bin schon 32 und kann mir vorstellen bald ein gesetteltes Leben zu führen. Ich bin ein sehr häuslicher, auf Sicherheit aufbauender Typ. Im Unterschied zu Klaus bin ich nicht so gern lange unterwegs,

Klingt nach Stubenhockerin.

Teilweise sicher richtig. (Lacht.) Die Medienwelt ist zu hundert Prozent nach außen gerichtet und oberflächlich – da brauche ich meine vier Wände, um mich zurückziehen zu können. Ich beschäftige mich sogar ein wenig mit Esoterik, meditiere ab und zu mit Musik. Aber ich hocke nicht Stunden im Schneidersitz und sage Ooom.

Hätten Sie gerne Familie mit Kindern?

(Lacht.) Man will mich medial immer schon in diese Ecke drängen. Ich denke, dass jede Frau ab dreißig, die Kinder haben will, grundsätzlich bereit dafür ist. So auch ich: Es ist mein Weg, Familie mit Job zu verbinden. Für mich gibt’s kein Leben ohne Kids.

Waren Sie und Herr Ainedter sich diesbezüglich uneinig?

Nach acht Monaten Beziehung war das kein wirkliches Thema. Familie muss bei mir auch nicht von heute auf morgen sein. Mein nächster Mann muss sich jedenfalls nicht fürchten, von mir an die Kandare genommen zu werden.

Sind Sie bereits auf der Suche nach einer neuen Liebe?

Ich bin prinzipiell nie auf der Suche gewesen und gerade was Männer betrifft, wahnsinnig fatalistisch veranlagt. Ich bin fest davon überzeugt, dass jeder Topf seinen Deckel findet. Im richtigen Moment kommt auch der richtige Mann, und dann spürt man das auch. Jede Beziehung, die nicht funktioniert, ist wie eine Lebensprüfung und eine Weiterentwicklung für die eigene Persönlichkeit. Ich weiß, dass sind hehre Worte, aber ich bin jemand, der im Leben zu hundert Prozent nach vorne schaut. Menschen finden und trennen sich. Man muss loslassen können. Das ist mein Lebensprinzip.

Was steht beruflich an?

Ich nehme grade neue Songs auf, um ein Album für ein Release in Deutschland vorzubereiten. Die Musik läuft natürlich parallel zu meinen Shows auf ATV. Im Herbst kommt zu “Bauer sucht Frau” meine neue Tiershow.

Mit welchem Konzept?

Wir machen so eine Art Homestory bei Prominenten und ihren Haustieren, wobei die Tiere im Vordergrund stehen.

Sie verkuppeln Bauern. Auf welchen Männertyp stehen Sie?

Sich auf Äußerlichkeiten zu reduzieren, geht bei mir gar nicht. Menschen, die sagen, sie brauchen eine langbeinige Blonde oder einen Dunkelhaarigen, sind mir suspekt. Ich brauch auch niemanden, der prominent ist, das ist für eine Beziehung eher abschreckend. Da wird nur immer blöd geredet und negativ berichtet – ein schreckliches Phänomen in Österreich. Fast ein Grund, um auszuwandern.

Wohin denn?

Wien ist sicher nicht meine Endstation. Beruflich zieht es mich nach München oder Berlin. Aber das ist ein mittelfristiges Projekt. Jetzt ziehe ich erst mal in den 19. Bezirk. Nachdem ich zehn Jahre im achten gewohnt habe, freue ich mich, wieder dahin zu ziehen, wo ich aufgewachsen bin. In der Nähe der Mama zu wohnen, ist mein größter Luxus.

(seitenblicke.at/Foto: Andreas Tischler)

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