Maier glänzte als Zweiter beim Viererbob-Finale in Königssee

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Österreichs Vierer landete 0,13 Sekunden hinter den deutschen Siegern
Österreichs Vierer landete 0,13 Sekunden hinter den deutschen Siegern
Österreichs Bob-Hoffnung Benjamin Maier hat im Viererbob-Weltcup-Finale in Königssee eine weitere Talentprobe abgelegt. Der 21-jährige Tiroler fuhr am Sonntag sensationell auf Platz zwei und musste sich mit 0,13 Sekunden Rückstand nur Gesamtweltcupsieger Maximilian Arndt aus Deutschland geschlagen geben. Platz drei ging an den deutschen Weltmeister Francesco Friedrich (0,24).


Maier stellte mit Rang zwei sein bisher bestes Weltcup-Ergebnis ein. Dieses hatte der 21-Jährige Anfang Februar mit der Silbermedaille bei der EM in St. Moritz erzielt. Im Gesamtweltcup landete die Nachwuchshoffnung auf Platz 15. Österreichs zweiter Bob mit Lukas Kolb landeten im letzten Saisonrennen auf dem 17. Rang.

“Jetzt sind wir in der Weltspitze angekommen”, freute sich Nationaltrainer und Vater Manfred Maier im Gespräch mit der APA. “Die Burschen hatten einen super Start und sind extrem cool gefahren, wir sind super zufrieden”, betonte Maier nach dem erneuten Überraschungserfolg.

Nach einem perfekten ersten Lauf war für seinen Sohn sogar noch die Sensation in Griffweite. Mit seinen Teamkollegen Marco Rangl, Markus Sammer und Danut Ion Moldovan lag der Tiroler nur vier Hundertstel hinter Arndt. Dem verpassten Sieg trauerte aber niemand nach. “Natürlich haben wir noch einmal angegriffen, sie haben ihr Bestes gegeben”, betonte Manfred Maier.

Der Plan des Teams, alles auf die letzten Saisonrennen auszurichten, war perfekt aufgegangen. Nach Silber in St. Moritz hatte der 21-Jährige mit Platz vier bei der Heim-WM in Igls sein Talent bestätigt. Ziel für die kommende Saison sei es nun bei allen Rennen zu starten. “Mal schauen, ob nach den Erfolgen ein paar Sponsoren dazukommen”, hofft Nationaltrainer Maier auf finanzielle Unterstützung.

Für Arndt war es der zweite Gesamtweltcup-Sieg nach 2014. Er setzte sich mit 1.715 Punkten vor Friedrich (1.570) und dem Schweizer Rico Peter (1.512) durch.

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