Lugners Wahlkampfauftakt als Kampf gegen “rot-schwarze Schweinderl”

Lugner mobilisierte seine Wählerschaft.
Lugner mobilisierte seine Wählerschaft. - © APA
Richard Lugner startete am Montagabend in seiner Lugner City offiziell in den Hofburg-Wahlkampf. Vor Ort gab es Bier und Würstl um je einen Euro sowie Unterstützung von Jazz Gitti.

Den Anwesenden wusste auch zu gefallen, was Lugner in seiner eher kurz gehaltenen Ansprache zum Besten gab. Österreich brauche einen unabhängigen und aktiven Bundespräsidenten, warb der Shoppingmall-Besitzer für sich selbst.

Als erste Tat in der Hofburg will Lugner seine neuen Amtsräume besichtigen. Gleich danach soll die Bundesregierung beim neuen Staatsoberhaupt antreten. Rot und Schwarz will er dabei klar machen, dass er die Regierung entlässt, wenn sie nicht zu streiten aufhört.

“Die rot-schwarzen Schweinderl futtern gerne”

Zweifel am Erfolg dieser Initiative hegt Lugner nicht, würden sich doch SPÖ und ÖVP sicher nicht gerne vom Futtertrog wegbewegen: “Die rot-schwarzen Schweinderl tun ganz gerne futtern.”

Fremdsprachenkenntnisse bewies das Lugner-Team am Bühnentransparent, von dem der Kandidat samt Ehefrau auf das Publikum blickte: “First Couple for Austria”, lautet der Werbeslogan. Lugners First Lady hielt sich freilich heute im Hintergrund und saß mit ihrer Tochter in den hinteren Reihen der aufgestellten Bierbänke: “Sie will nichts reden, damit es schnell geht”, begründete der Baumeister die Abwesenheit von Gattin Cathy auf der Bühne.

Jazz Gitti unterstütze Lugner musikalisch

Während sich der Hofburg-Kandidat eher kurz hielt, geizte Jazz Gitti bei ihrem Auftritt nicht. Ihr musikalisches Programm bot etwas für alle möglichen Wahlergebnisse, von “A Wunder” bis “Kränk di net”. Die Werbetrommel rührte die Jazz Gitti freilich weniger für ihren Gastgeber Lugner, für den sie nur ein paar mehr oder weniger derbe Scherze parat hatte.

Vielmehr ging es ihr darum, das Publikum anzufeuern, sie weiter bei der ORF-Sendung Dancing Stars zu unterstützen. Ihren Profi-Tanzpartner Willi Gabalier brachte sie gleich mit – der Gastgeber schien nichts dagegen zu haben.

>> Mehr News zur Hofburgwahl 2016.

(APA)

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