Lkw auf A2 umgekippt: Stau bis auf die A23

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Auf der A2 stürte ein LKW um und sorgte für 10 Kilometer Stau.
Auf der A2 stürte ein LKW um und sorgte für 10 Kilometer Stau. - © Herbert Wimmer/BFK Mödling
Für umfangreiche Staus am Freitagnachmittag sorgte ein Unfall auf der Südautobahn (A2). 10 Kilometer Stau bis auf die A23 und die A21 waren die Folge.

Nach Angaben des ÖAMTC ist am 20. Jänner 2012 um 13.20 Uhr auf der A2 bei Wiener Neudorf (Bezirk Mödling) ein Lkw samt Anhänger wegen starker Windböen umgestürzt. Das ungarische Kleinlastwagengespann kippte auf der Südautobahn A2 in Fahrtrichtung Graz kurz vor dem Knoten Guntramsdorf um.

In der Folge waren drei der vier Fahrspuren in Fahrtrichtung Graz blockiert. Der Stau reichte zehn Kilometer bis auf die A23 (Knoten Inzersdorf) sowie auf die A21 (Wiener Außenring-Autobahn) zurück.

Die Feuerwehr  musste das unbeladene Fahrzeug aus Ungarn aufstellen. Der Lenker dürfte unverletzt geblieben sein.

Einsatz in Wiener Neustadt

Die Freiwillige Feuerwehr Wr. Neudorf rückte zur LKW-Bergung auf die Autobahn aus. Bei der Ankunft der Einsätzkräfte am Unfallort lag das Zugfahrzeug gegen die Fahrtrichtung zwischen erstem und zweitem Fahrstreifen. Der Anhänger kam zum Glück auf den Rädern stehend zum Stillstand.

Nachdem die Polizei eine Totalsperre in beiden Fahrtrichtungen veranlasst hatte, konnte mit dem Abbau der beiden Planen begonnen werden. Unter extrem widrigen und gefährlichen Bedingungen gelang es den Einsatzkräften der Feuerwehr Wr. Neudorf, diese zu demontieren.

Schwieriger Einsatz auf der A2

Unter Mithilfe der Muskelkraft der Einsatzkräfte konnte der Kleinlastwagen wieder aufgestellt werden. Der verzogene Rahmen des Anhängers wurde aus Sicherheitsgründen mit einem Winkelschleifer entfernt. Der Aufbau und die Planen wurden mit Zurrgurten auf den Ladeflächen befestigt.

 Abschließend wurden der Lastwagen und der Anhänger händisch umgedreht und auf die Raststation Guntramsdorf verbracht. Während der LKW-Bergung ereigneten sich zwei Sturmschädeneinsätze im Ortsgebiet. Diese wurden gemeinsam mit der Feuerwehr Mödling abgearbeitet.  Nach über zwei Stunden konnten die insgesamt 26 Männer mit deren sechs Fahrzeugen wieder in das Feuerwehrhaus einrücken.

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